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Autor Thema: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)  (Gelesen 4258 mal)

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Lionel

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Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« am: 17. Januar 2008, 16:09:07 »


http://www.amazon.de/Red-Jack-Ketchum/dp/0843950404/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1200579554&sr=1-1



Hints of class warfare and generational conflict add layers of interest to this otherwise formulaic tale of a heartless crime redressed in blood. The victim is Red, a harmless mutt whom a trio of shotgun-toting juvenile delinquents shoot for spite during an attempted robbery. The avenger is Red's owner, Avery Allan Ludlow, a crusty down-Mainer who can't understand the insensitivity of his dog's killers. Avery's efforts to extract a simple apology from the boys get support from the town sheriff, the district attorney and even a local television reporter, but fall apart for lack of evidence. A direct appeal to the father of two of the boys, nouveau riche real estate developer Michael McCormack, only earns Avery a burned-down store and tense confrontations with the family. When the hitherto peaceable man begins stalking the boys to intimidate them into a confession, the stage seems set for a hardboiled variation on the theme of von Kleist's classic tale, "Michael Kohlhaas." But the novel's roots are anchored in the crime potboiler tradition, and the acorn doesn't fall far from the tree. Though its characters talk about people not being what they seem, everyone but Avery proves transparently one-dimensional. The plot advances predictably, ominously hinting at but never elaborating dark deeds by the McCormack clan. Ketchum (The Lost) (a pseudonym for Dallas Mayr) succeeds in inspiring the reader with righteous rage at Avery's plight for the story's duration, but some readers may find the providential justice in the novel's appropriately violent finale to simply be the cap for a shaggy dog story.
Copyright 2002 Cahners Business Information, Inc
(from Publisher's Weekly)





Avery Ludlow ist ein Mann Ende 60, der alles verloren hat. Seine Frau und sein jüngster Sohn kamen in einem Feuer um, das sein psychisch labiler ältester Sohn gelegt hat. Die Erinnerungen an den Krieg in Korea tun ihr Übriges. Doch eines hat er noch: seinen Laden...und seinen Hund, Red, der ihm - neben seiner Tochter - das Wichtigste auf der Welt geworden ist, schließlich verbindet er mit ihm Erinnerungen an glückliche, aber längst vergangene Tage. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, als er mit Red in den Wald zum Angeln geht. Drei Jugendliche tauchen wie aus dem Nichts auf. Als er ihnen nicht genügend Geld bieten kann, geschieht das Unfassbare.



The boy took a deep breath and blew it out and seemed calmer and the old man thought it was possible that the storm in the boy was passing though he didn't understand why that should be with just the knowing of a name and then the boy whirled and the dog was getting up out of his crouch, so much slower than he would have just a year ago when he was only that much younger, sensing something beyond the old man's staying hand or his power over events and the boy took one step toward him and the shotgun tore deep through the peace of the river and forest and sunny June day and the peace that had been the life of the old man up to then. And there wasn't even a yelp or a cry because the top of the dog's head wasn't there anymore nor the quick brown eyes nor the cat-scarred nose, all of them blasted into brush behind the dog like a sudden rain of familiar flesh, the very look of the dog a sudden memory.
The old man stood there, stunned.
Why? he thought. Dear god, why?
The dog's legs quivered.
"Red!" the boy shouted and laughed. "Red!"
The shotgun was already pointing back at him.
The boy was fast, the old man thought.
It was something to keep in mind.
"He's red now!" said the boy and he laughed again.
The laugh was blood-crazy, dull and stupid. He'd heard them laugh like that during the war, lost to their hearts and souls.
The old man said nothing.




Was Ludlow in der Folge unternimmt, erinnert ein wenig an Nick Noltes Handlungsweise in "Kap der Angst". Er versucht, mit den Eltern zu reden, die Jungs zu einem Geständnis zu bewegen, doch scheitert. Der Junge, der schoss, Danny, ist ein gewissenloser Schuft, genauso wie sein Vater. Eine reiche, skrupellose Familie, die den alten Mann zu keiner Zeit ernst nimmt. Der Vater, Mr. McCormack verhöhnt Ludlow sogar, indem er ihm ein Angebot macht, seinen Laden abzukaufen. Als auch die Polizei nichts unternehmen kann - es steht Wort gegen Wort, zudem ist Tierquälerei bzw. das Töten von Tieren ein Kavaliersdelikt -, versucht er es über die Presse. Zur Seite steht im die deutliche jüngere Reporterin Carla, die sich für ihn einsetzt und mit der er bald ein Verhältnis eingeht. Doch auch über die Öffentlichkeit erreicht Ludlow nichts. Die McCormacks versuchen ihn einzuschüchtern, Fensterscheiben gehen zu Bruch, sein Laden wird abgefackelt. Doch als Ludlow trotz aller Einschüchterungsversuchte nicht locker lässt und Danny sich zu einer Provokation hinreißen lässt, eskaliert die Situation. Ludlow wird von der Straße abgedrängt und für tot gehalten. Doch Ludlow lebt. Und er will nach wie vor Gerechtigkeit. Im Wald kommt es zu einem blutigen Showdown...

Wirklich ein klasse Buch, das niemals langweilig wird und stets den Spannungsbogen oben hält. Letztlich ist es auch ein Gegenüberstellen von Arbeiterklasse und High Society und eine Kritik am amerikanischen Rechtssystem. Insgesamt ist "Red" zwar deutlich zahmer als "The Lost" oder gar "Girl Next Door", jedoch auch nicht viel schlechter. Ketchum schreibt  einfach prägnant und auf den Punkt gebracht, Redundanzen sind hier ein Fremdwort. Dicke Empfehlung!






The Passenger

:shock: Diese Geschichte toppt "Red" sogar! Mit "The Passenger" ist ein 93-seitiger Roman Ketchums beigelegt, der an Spannung und Atmosphäre wohl kaum noch zu toppen ist.

Die Anwältin Janet bearbeitet mit ihrem Freund Alan zusammen einen Mordfall. Arthur "Little" Harpe soll einen Doppelmord begangen haben. Der einzige, der ihn entlasten könnte, wäre sein älterer Bruder Micah "Big" Harpe, doch der ist nicht ausfindig zu machen. Eines Tages hat Janet eine Autopanne und wird dankbarerweise von einer Highschoolfreundin, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, aufgelesen. Angeregt unterhält sie sich mit Marion. Doch schon bald wird diese ausfallend und zeigt psychopathische Züge. Bevor Janet aus dem Wagen entkommen kann, passiert etwas, das ihr Leben verändern wird...

Zur gleichen Zeit. Die Schwerkriminellen Emil, Billy und Ray sind auf der Suche nach Spaß. Den erhoffen sie in einer Kneipe zu finden. Der Vergewaltigungsversuch einer Minderjährigen misslingt jedoch, da ein Cop dazwischenfunkt. Auf der Flucht passiert ein Unfall, der Cop stirbt und ihr Auto kollidiert mit Marions...

Von diesem Zeitpunkt an ist die Hölle los. Die drei Männer sind perverse Dreckschweine ohne die geringste Skrupel. Vor allen Dingen Emil. Janet wird in ihrem eigenen Haus von den Männern vergewaltigt und schwört Rache. Marion hingegen entpuppt sich als wahre Psychpathin, die den drei Unholden mit Rat und Tat zur Seite steht. Nachdem man eine Familie mit zwei Kindern (die Tochter ist 5, ja hier wird vor nichts halt gemacht!) abgemurkst und deren Auto an sich genommen hat, wird die Luft langsam dünn, denn die Polizei rückt immer näher. Da schlägt Janet vor in der zwielichtigen Spielunke "Hole-in-the-Wall" Zuflucht zu suchen.
Der Ort ist voller Freaks, Motorradrocker und Skinheads. Hier gibt es eine sehr unangehme Szene zu verdauen, als die mittlerweile völlig durchgeknallte Marion ein an den Boden gekettetes nacktes Mädchen zusammen mit einem Nazi mit einem Messer traktiert. "Hole-in-the-Wall" entpuppt sich als Zentrale einer Sekte, der "Church of Final Judgement". Und mit denen hätten sich die drei Männer mal besser nicht angelegt. Zur Organisation gehört auch "Big" Harpe, in dem Janet nun die einzige Chance sieht, aus dieser Hölle zu entfliehen. Es kommt zu einer tödlichen Auseinandersetzung, die die ein oder andere Überraschung zu bieten hat und an Intensität kaum zu toppen ist...
Ach ja...und das war noch nicht alles. Da kommt  noch was nach. Das Ende ist bitter-, bitterböse. :P

Jaaaa...ich bin begeistert von dieser Geschichte, die leider nur knapp über 90 Seiten umfasst, aber vielleicht gerade deswegen so fesselt. Wir haben hier Elemente aus "Last House on the Left", "Ich spuck auf dein Grab" und "From Dusk Till Dawn", hier gibts voll was auf die Backe! Lesen!


Offline Thomas Covenant

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #1 am: 17. Januar 2008, 21:22:07 »
Klingt verdammt gut, was meinst du mit beigelegt - den Passenger Kurzroman, was wie wo zu bekommen????

Offline Havoc

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #2 am: 18. Januar 2008, 08:30:49 »
 :shock:
Wo bekomm ich das denn her?  ;)

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Offline JasonXtreme

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #3 am: 18. Januar 2008, 11:02:22 »
Der is eventuell bei RED mit drinnen ;) is zwar mein Buch aber ich weisses nich weil noch nich gelesen :D
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Lionel

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #4 am: 18. Januar 2008, 16:03:17 »
Der is eventuell bei RED mit drinnen ;) is zwar mein Buch aber ich weisses nich weil noch nich gelesen :D
Genau..die Geschichte kommt direkt nach RED, im gleichen Buch.


Offline Flightcrank

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #6 am: 19. Januar 2008, 10:28:46 »
Klingt superb! De Flight wartet auf die Deutsche Taschenbuch Version!  8)
Du wirst es nicht glauben… aber du hast mal hier reingepasst... Ich hab dich hochgenommen und zu deiner Mutter gesagt: Der Kleine wird mal der beste Junge der Welt. Der Kleine wird mal so gut, wie es überhaupt noch niemand war. Und du bist groß geworden, hast dich prima entwickelt. Es war toll das mit anzusehen. Jeder Tag war ein besonderes Geschenk. Die Zeit verging und plötzlich warst du ein Mann. Du musstest dich der Welt stellen, das hast du getan, aber irgendwo unterwegs hast du dich verändert. Du hast aufgehört du selbst zu sein. Du lässt es zu, dass man mit dem Finger auf dich zeigt und dir sagt, dass du zu nichts taugst. Und wenn es hart auf hart kommt, willst du die Schuld dafür anderen geben... einem großen Schatten. Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt: Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Sie ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort und es ist mir egal, wie stark du bist... Sie wird dich in die Knie zwingen… und dich zermalmen, wenn du es zulässt. Du und ich - und auch sonst keiner - kann so hart zuschlagen, wie das Leben. Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann, es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weitermacht. Nur so gewinnt man! Wenn du weißt, was du wert bist, dann geh hin und hole es dir, aber nur wenn du bereit bist, die Schläge einzustecken... aber zeige nicht mit dem Finger auf andere und sag, du bist nicht da wo du hinwolltest, wegen ihm oder wegen ihr - oder sonst jemandem... Schwächlinge tun das - und das bist du nicht – DU BIST BESSER! Ich werde dich immer lieben, egal was... Egal was passiert. Du bist mein Sohn und du bist mein Blut! Du bist das Beste in meinem Leben!

Offline Thomas Covenant

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #7 am: 06. April 2008, 12:49:10 »
RED habe ich gerade durchgelesen, so am Stück, konnte nicht aufhören. Ketchum wird mir langsam unheimlich. Der Kerl schreibt klasse. Seine Bücher haben diesen Down to earth Horror, absolut glaubwürdig mit dem Schrecken der normalen Welt. Seine Prosa ist wie ein Steak auf den Punkt gegart. Kein Wort zu viel und deshalb um so prägnanter.
RED hat was von einem Western, des alten Mannes bester Freund aus Spass erschossen und Justice must be done-ne ganz simple Revenge Geschichte aber genialst durchgespielt. Hart auch der Subplot um Sohn und Frau-wirklich übel. jetzt an THE PASSENGER.....

Lionel

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #8 am: 08. April 2008, 10:48:47 »
Sag dann mal noch an wie du "The Passenger" fandst, den fand ich saucool!

Offline Thomas Covenant

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #9 am: 08. April 2008, 21:46:49 »
THE PASSENGER  :arrow: ein super harter Gewalthappen ist diese Novelle, ohne jegliche übersinnliche Komponente haut ketchum wieder den urban oder auch Human Horror raus. Rape, Familienmord, SM usw, nie plakativ sondern abscheulich und roh kommen diese Verbrechen hier rüber. Das Ende ist etwas zu Over the Top, ein solcher verein könnte wohl nicht lange existieren. Alles andere der Story sehr glaubhaft und gerade deshalb ein echter Burner. 93 Seiten Mayhem würde ich sagen.
RED hat mir etwas besser gefallen weil die Story so nachvollziehbar ist.
Und jetzt THE LOST.....nach den ersten Seiten schon wieder kalt geduscht...... :staun:

Lionel

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Re: Review: RED & THE PASSENGER (Jack Ketchum)
« Antwort #10 am: 08. April 2008, 21:48:35 »
Die rocken alle, Gunter! ;)

Offline Janno

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Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #11 am: 05. November 2008, 08:06:25 »
Seit heute ist der neue Ketchum bei Amazon erhältlich:
http://www.amazon.de/Blutrot-Jack-Ketchum/dp/3453675568/ref=wl_it_dp?ie=UTF8&coliid=I1WIQ9GXMQTAUO&colid=2XTVSQ7I8YOVV

Zitat
Blut wird fließen

Er hört die Jungen bereits aus der Ferne. Wie sie hinunterkommen zum Fluss, wo er angelt. Und den Frieden stören. Und er riecht das Waffenöl, zu viel Öl für eine neue Schrotflinte. Es sind reiche Kids, die nichts übrig haben für den Fluss, die Fische und den alten Mann. Und sie begehen einen großen Fehler - sie erschießen den treuen Hund des alten Mannes. Ein Schleier legt sich vor sein Auge, ein roter Schleier. Der alte Mann sieht Blut.

Würd ich mir ja normal auch gleich kaufen, aber aber erstmal noch 'n anderes Buch auf'm Zettel.
Bin aber tierisch gespannt drauf. Leider ist es mit 240 Seiten doch etwas kurz ausgefallen.
« Letzte Änderung: 05. November 2008, 08:09:11 von Janno »

Offline Necronomicon

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #12 am: 05. November 2008, 08:15:16 »
Hab ich auch auf meiner Wunschliste und alleine die Story verspricht echt Großes  :biggrin:

Offline Havoc

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #13 am: 05. November 2008, 08:26:40 »
Och Menno!  :neutral:
Und ich wollte mir doch bis Weinachten keine neuen Bücher mehr kaufen....

Mist verdammter....  :D

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Offline JasonXtreme

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #14 am: 05. November 2008, 09:10:39 »
Seitdem ich die Bücher von Lansdale kenne, ist mir die Seitenzahl egal ;) er und Ketchum schaffen es auch in der kurzen Zeit SAUVIEL einfach spitze rüberzubringen.
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline Janno

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #15 am: 05. November 2008, 19:54:57 »
Dammich, eigentlich wollte ich ja ein ganz anderes Buch noch vorher lesen, aber jetzt konnte ich doch nicht anders.
Quetsche es noch davor :)

Offline Thomas Covenant

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #16 am: 05. November 2008, 21:46:22 »
Das US Original iat ein kurzer harter Revenge Southener. Wurde doch gerade verfilmt. Leider nicht mit Clint in der Hauptrolle, der hätte gut gepasst. Kein Riesenbuch, aber ein kurzer harter Leberhaken.

Offline Janno

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #17 am: 11. November 2008, 21:14:57 »
Okay, es hat 'n bisschen gedauert, bis ich Blutrot fertig bekommen habe, aber wenn ich unter einem Dache mit Rock Band 2 und Fallout 3 wohne, ist das alles nicht so leicht unter einen Hut zu kriegen :)
Jetzt bin ich aber damit mit durch und fand es sehr gelungen.

Als erstes muß mich mal den Text auf der Rückseite des Buches kritisieren. Denn dieser klingt weitaus reißerischer, als das Buch letztendlich ist.
Blutrot ist eher ruhiger Stoff, der nicht solch ein Tempo wie Amokjagd oder gar Beutezeit an den Tag legt. Hier liegt das Augenmerk ganz klar auf dem Charakter Avery Ludlow und seinem Kampf für Gerechtigkeit und Genugtuung. Dieser Kampf geht zum größten Teil eher ruhig von statten und man ist dennoch erschrocken und erschüttert, wie gleichgültig und intolerant sich manche Menschen verhalten und wie wenig die Leute ein Tierleben interessiert.
Auch unvorstellbar war für mich die Gesetzgebung in Sachen Tiermord und Tierquälerei. Es ist echt unglaublich, wenn man liest, dass ein Tierleben echt fast nichts wert ist.
Das letzte Drittel gewinnt aber denn doch noch ordentlich an Fahrt.

Es ist echt beachtlich, wie Ketchum es schafft, einen Charakter (in diesem Falle Avery Ludlow) in solch einer kurzen Zeit mit so viel Tiefe und Tragik zu erschaffen, daß man schon sofort mit ihm mitfühlen kann. Das schaffen Autoren wie Laymon meistens noch nicht einmal mit einem ganzen Roman.

8/10 Punkten

Offline Havoc

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #18 am: 12. November 2008, 08:08:02 »
Genau das wollte ich jetzt eigentlich nicht hören.  :D
Dann werde ich mir wohl doch wieder untreu und kaufe schon wieder ein Buch, obwohl ich bis Weihnachten erst mal meinen Stapel runterarbeiten wollte.  ;)

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Offline Flightcrank

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #19 am: 27. November 2008, 13:49:55 »
Cool, ein neuer Ketchum. Soeben geklickt!  :biggrin:
Du wirst es nicht glauben… aber du hast mal hier reingepasst... Ich hab dich hochgenommen und zu deiner Mutter gesagt: Der Kleine wird mal der beste Junge der Welt. Der Kleine wird mal so gut, wie es überhaupt noch niemand war. Und du bist groß geworden, hast dich prima entwickelt. Es war toll das mit anzusehen. Jeder Tag war ein besonderes Geschenk. Die Zeit verging und plötzlich warst du ein Mann. Du musstest dich der Welt stellen, das hast du getan, aber irgendwo unterwegs hast du dich verändert. Du hast aufgehört du selbst zu sein. Du lässt es zu, dass man mit dem Finger auf dich zeigt und dir sagt, dass du zu nichts taugst. Und wenn es hart auf hart kommt, willst du die Schuld dafür anderen geben... einem großen Schatten. Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt: Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Sie ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort und es ist mir egal, wie stark du bist... Sie wird dich in die Knie zwingen… und dich zermalmen, wenn du es zulässt. Du und ich - und auch sonst keiner - kann so hart zuschlagen, wie das Leben. Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann, es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weitermacht. Nur so gewinnt man! Wenn du weißt, was du wert bist, dann geh hin und hole es dir, aber nur wenn du bereit bist, die Schläge einzustecken... aber zeige nicht mit dem Finger auf andere und sag, du bist nicht da wo du hinwolltest, wegen ihm oder wegen ihr - oder sonst jemandem... Schwächlinge tun das - und das bist du nicht – DU BIST BESSER! Ich werde dich immer lieben, egal was... Egal was passiert. Du bist mein Sohn und du bist mein Blut! Du bist das Beste in meinem Leben!

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #20 am: 28. November 2008, 22:21:35 »
Cool, ein neuer Ketchum. Soeben geklickt!  :biggrin:
Yes, heute angekommen. Gleich nächste Woche nach Blind gehts los...  :biggrin:
Du wirst es nicht glauben… aber du hast mal hier reingepasst... Ich hab dich hochgenommen und zu deiner Mutter gesagt: Der Kleine wird mal der beste Junge der Welt. Der Kleine wird mal so gut, wie es überhaupt noch niemand war. Und du bist groß geworden, hast dich prima entwickelt. Es war toll das mit anzusehen. Jeder Tag war ein besonderes Geschenk. Die Zeit verging und plötzlich warst du ein Mann. Du musstest dich der Welt stellen, das hast du getan, aber irgendwo unterwegs hast du dich verändert. Du hast aufgehört du selbst zu sein. Du lässt es zu, dass man mit dem Finger auf dich zeigt und dir sagt, dass du zu nichts taugst. Und wenn es hart auf hart kommt, willst du die Schuld dafür anderen geben... einem großen Schatten. Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt: Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Sie ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort und es ist mir egal, wie stark du bist... Sie wird dich in die Knie zwingen… und dich zermalmen, wenn du es zulässt. Du und ich - und auch sonst keiner - kann so hart zuschlagen, wie das Leben. Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann, es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weitermacht. Nur so gewinnt man! Wenn du weißt, was du wert bist, dann geh hin und hole es dir, aber nur wenn du bereit bist, die Schläge einzustecken... aber zeige nicht mit dem Finger auf andere und sag, du bist nicht da wo du hinwolltest, wegen ihm oder wegen ihr - oder sonst jemandem... Schwächlinge tun das - und das bist du nicht – DU BIST BESSER! Ich werde dich immer lieben, egal was... Egal was passiert. Du bist mein Sohn und du bist mein Blut! Du bist das Beste in meinem Leben!

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #21 am: 11. Dezember 2008, 19:18:03 »
Cool, ein neuer Ketchum. Soeben geklickt!  :biggrin:
Yes, heute angekommen. Gleich nächste Woche nach Blind gehts los...  :biggrin:
Morgen oder am Montag fang ich an.  :) Wer hat das denn jetzt schon alles gelesen? Weitere Meinungen?
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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #22 am: 11. Dezember 2008, 19:20:31 »
Morgen oder am Montag fang ich an.  :) Wer hat das denn jetzt schon alles gelesen? Weitere Meinungen?

Ich glaube nur TC und Janno.
Bin noch nicht dazu gekommen. Muss mich erst noch durch Olympos kämpfen.

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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #23 am: 12. Dezember 2008, 08:35:48 »
Ich habs ja, aber nur auf englisch - und werds mir noch auf deutsch zulegen bevor ichs lese ;)
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Re: Jack Ketchum's BLUTROT
« Antwort #24 am: 12. Dezember 2008, 11:11:28 »
Hab gestern angefangen und die ersten ca. 60 sind gut, echt gut. Schnörkellos, einfach aber absolut fesselnd. Nach dem Buch bin ich mal auf die Verfilmung gespannt...
Du wirst es nicht glauben… aber du hast mal hier reingepasst... Ich hab dich hochgenommen und zu deiner Mutter gesagt: Der Kleine wird mal der beste Junge der Welt. Der Kleine wird mal so gut, wie es überhaupt noch niemand war. Und du bist groß geworden, hast dich prima entwickelt. Es war toll das mit anzusehen. Jeder Tag war ein besonderes Geschenk. Die Zeit verging und plötzlich warst du ein Mann. Du musstest dich der Welt stellen, das hast du getan, aber irgendwo unterwegs hast du dich verändert. Du hast aufgehört du selbst zu sein. Du lässt es zu, dass man mit dem Finger auf dich zeigt und dir sagt, dass du zu nichts taugst. Und wenn es hart auf hart kommt, willst du die Schuld dafür anderen geben... einem großen Schatten. Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt: Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Sie ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort und es ist mir egal, wie stark du bist... Sie wird dich in die Knie zwingen… und dich zermalmen, wenn du es zulässt. Du und ich - und auch sonst keiner - kann so hart zuschlagen, wie das Leben. Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann, es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weitermacht. Nur so gewinnt man! Wenn du weißt, was du wert bist, dann geh hin und hole es dir, aber nur wenn du bereit bist, die Schläge einzustecken... aber zeige nicht mit dem Finger auf andere und sag, du bist nicht da wo du hinwolltest, wegen ihm oder wegen ihr - oder sonst jemandem... Schwächlinge tun das - und das bist du nicht – DU BIST BESSER! Ich werde dich immer lieben, egal was... Egal was passiert. Du bist mein Sohn und du bist mein Blut! Du bist das Beste in meinem Leben!

 

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