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Autor Thema: Review: El Orfanato - Das Waisenhaus  (Gelesen 4757 mal)

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Offline Crash_Kid_One

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Antw:Review: El Orfanato - Das Waisenhaus
« Antwort #25 am: 30. April 2010, 14:45:33 »
Ich hab jetzt hier nicht alles gelesen - aber zum Ende hätte ich mal eine Frage:

Ist das Interpretationssache??

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Gert, warum hat das Ende dich grinsend das Kino verlassen lassen?
Hab ich irgendwas net richtig verstanden? Ich fand das Ende irgendwie dann schwach.

Offline Manollo

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Antw:Review: El Orfanato - Das Waisenhaus
« Antwort #26 am: 30. April 2010, 15:06:57 »
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Offline Crash_Kid_One

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Antw:Review: El Orfanato - Das Waisenhaus
« Antwort #27 am: 30. April 2010, 15:08:23 »
Ah okay ... irgendwie habe ich es nicht mitbekommen, das sie
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.

Dann würd das soweit schon Sinn machen :)

Offline Lionel

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Antw:Review: El Orfanato - Das Waisenhaus
« Antwort #28 am: 30. April 2010, 20:57:13 »
Ja, die Pointe war halt einfach schön böse..hab beim ersten Mal aber auch den Sinn dahinter verpasst (kein Wunder, auf spanisch..).


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Offline Max_Cherry

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Antw:Review: El Orfanato - Das Waisenhaus
« Antwort #29 am: 12. September 2011, 23:33:42 »
Das Waisenhaus
Ich habe absolut keine Ahung, warum ich den Film so lange vor mir her geschoben habe.
Vermutlich wegen der durchweg guten Bewertungen und der möglichen Entäuschung, die ich vermeiden wollte. Nun ja, nach dem Sprichwort "Was lange währt, wird endlich gut" ist er so eben auf der "heimischen Leinwand" gelaufen und ich bin sehr zufrieden mit diesem außerordentlich gelungenen Beitrag aus Spanien. Bei seinem ersten abendfüllenden Spielfilm hat Juan Antonio Bayona alles richtig gemacht. Die Geschichte, welche das allseits beliebte Geisterthema aufgreift ist dabei gar nicht mal so originell. Tote Kinder, die den Lebenden erscheinen tauchten in den letzten Jahren immer wieder in Grusel- und Horrorfilmen auf. Das Sub-Genre "Geister-Grusel" war auch schon zur Entstehungszeit von "Das Waisenhaus" relativ abgegrast. Gerade aus Asien kamen ein paar wirklich gute Vertreter und selbst die Spanier hatten sich dem Thema auch schon gewidmet. Wie ein Film trotz dieser Grundidee punkten kann, wird hier gezeigt. Von der guten Besetzung (die Mutter spielt große klasse und den Vater hab ich erst gestern bei "Kidnapped" gesehen), der tollen Ausstattung bis hin zur sehr guten Kameraarbeit, welche zusammen mit der unheimlichen Geräuschkulisse eine packend Atmo erzeugt, ist alles auf höchstem Niveau. Der Aufbau des Filmes ist sehr klassisch gehalten und erinnert nicht selten an die großen Gruselklassiker der 60er und 70er. Die Geschichte nimmt sich Zeit, den Zuschauer in das Szenario einzuführen. Man erfährt in kleinen Schritten die Hintergründe. OK, wenn man es genau nimmt, kann man einiges recht früh erahnen und die (wie in solchen Filmen übliche) Geschichte aus der Vergangenheit wird im Grunde schon vorzeitig aufgelöst. Bis dahin gibt es eine Hand voll gruseliger Augenblicke, die schon sehr gut Gänsehaut verursachen. In den Pinkelpausen hab ich hinter jeder Tür etwas übernatürliches vermutet ;) Zu dem Zeitpunkt war ich schon sehr angetan, aber was die letzte halbe Stunde dem Zuschauer um die Ohren knallt ist Grusel at its best. Permanentes Kribeln und aufstellen der Nackenhaare sprechen für sich. Selten hat mich ein "phantastischer Film" in letzter Zeit so in seinen Bann gezogen, selbst das
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. Alles in Allem zählt "El Orfanato" zu den besten und unheimlichsten Gruslern der letzten Jahre. Gerade durch das Verzichten auf plakative Schocks und Terrorelemente hebt er sich ein wenig von modernen Produktionen ab und kommt angenehm klassisch rüber. Im direkten Vergleich mit anderen europäischen Filmen die ähnlich gelagert sind, hat er in jedem Fall die Nase vorne.  :8: mit Tendenz nach oben. Ob der beim zweiten Mal noch so gut zieht, kann ich allerdings nicht sagen. Ich glaub aber schon, da er über weite Strecken einfach nur creepy ist.

Da bin ich doch gespannt, was der Bayona noch so auf die Beine stellt. Der Tsunami-Katastrophenfilm The Impossible mit Ewan McGregor und Naomi Watts befindet sich in der Postproduktion.

Offline JasonXtreme

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Antw:Review: El Orfanato - Das Waisenhaus
« Antwort #30 am: 13. September 2011, 09:32:39 »
Wurde auch Zeit :) der is echt klasse!
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline Flightcrank

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Antw:Review: El Orfanato - Das Waisenhaus
« Antwort #31 am: 13. September 2011, 19:38:17 »
Von der guten Besetzung (die Mutter spielt große klasse)...

Belén Rueda. Zieh Dir mal Julia's Eyes (http://beyondhollywood.de/index.php/topic,14365.0.html) rein, da spielt sie auch die hauptrolle und der ist ebenfalls nicht schlecht, wenn auch lange nicht so gut wie Das Waisenhaus. ;)
Du wirst es nicht glauben… aber du hast mal hier reingepasst... Ich hab dich hochgenommen und zu deiner Mutter gesagt: Der Kleine wird mal der beste Junge der Welt. Der Kleine wird mal so gut, wie es überhaupt noch niemand war. Und du bist groß geworden, hast dich prima entwickelt. Es war toll das mit anzusehen. Jeder Tag war ein besonderes Geschenk. Die Zeit verging und plötzlich warst du ein Mann. Du musstest dich der Welt stellen, das hast du getan, aber irgendwo unterwegs hast du dich verändert. Du hast aufgehört du selbst zu sein. Du lässt es zu, dass man mit dem Finger auf dich zeigt und dir sagt, dass du zu nichts taugst. Und wenn es hart auf hart kommt, willst du die Schuld dafür anderen geben... einem großen Schatten. Ich werd dir jetzt was sagen, was du schon längst weißt: Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen. Sie ist oft ein gemeiner und hässlicher Ort und es ist mir egal, wie stark du bist... Sie wird dich in die Knie zwingen… und dich zermalmen, wenn du es zulässt. Du und ich - und auch sonst keiner - kann so hart zuschlagen, wie das Leben. Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann, es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weitermacht. Nur so gewinnt man! Wenn du weißt, was du wert bist, dann geh hin und hole es dir, aber nur wenn du bereit bist, die Schläge einzustecken... aber zeige nicht mit dem Finger auf andere und sag, du bist nicht da wo du hinwolltest, wegen ihm oder wegen ihr - oder sonst jemandem... Schwächlinge tun das - und das bist du nicht – DU BIST BESSER! Ich werde dich immer lieben, egal was... Egal was passiert. Du bist mein Sohn und du bist mein Blut! Du bist das Beste in meinem Leben!

 

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