Beyond Hollywood - das Filmsyndikat

 
Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Autor Thema: Review: STRAKER'S ISLAND (Steve Harris)  (Gelesen 1194 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Lionel

  • Gast
Review: STRAKER'S ISLAND (Steve Harris)
« am: 17. März 2008, 15:45:31 »


http://www.amazon.de/Strakers-Island-Steve-Harris/dp/0575065826/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1205764230&sr=8-1



Jim Green, Master of Disaster oder auch der weltberühmteste Autor von Horror-Romanen, veranstaltet ein Preisauschreiben. Gewinn: 6 seiner glücklichen Fans dürfen mit ihm eine Nacht auf Straker's Island verbringen. Dort soll Jim ihnen das Gruseln beibringen, man sitzt am Lagerfeuer zusammen, erzählt sich Geschichten..Und wie es ebenfalls schon seit Jahren Tradition ist, hilft der alte Davey, ein Freund von Jim, tatkräftig nach, schleicht sich heimlich auf die Insel, um Fallen aufzustellen.
Doch dieses Mal ist etwas anders. Schon seit längerem fühlt sich Jim seltsam abhängig von Straker's Island. Als könne er Energie und Kreativität nur auf der Insel schöpfen. Zu Hause hat er eine Schreibblockade, die ihn beinah in den Selbstmord treibt. Und was sollen die seltsamen Anrufe vom angeblichen parapsychischen Medium Aaron Spreadburry, der Schlimmstes in seinen Visionen sieht und Jim und seine Familie vor einer Katastrophe bewahren will? Jim und seine Frau schenken dem keinen Glauben und schon bald befindet sich Jim samt Fans auf der Insel - das Unglück nimmt seinen Lauf...

Hat wirklich einen enormen Unterhaltungswert. Steve Harris ist kein absoluter Meister, aber er schreibt flüssig, kreativ und weiß stets zu unterhalten. Die Geschichte hinter dem Rätsel liest sich dann zwar etwas abstrus (erinnert ein wenig an eine John Sinclair Story), tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.
Der frühere Besitzer - Straker Dauphin - der Insel war ebenfalls Schriftsteller, allerdings ohne Erfolg. Es stellt sich heraus, dass Jim, seine Frau und seine Tochter Gloria Reinkarnationen von Straker Dauphin sind. Die jetzt wieder zurück in ihre Körper und in die materialisierte Welt wollen. Zusammen mit einem Gott, dessen Seele auf der Insel wieder freigesetzt wird, versuchen sie Jim unter Kontrolle zu bekommen. Das Sterben beginnt...und es beginnt auf eine äußerst brutale Art und Weise...

Harris nimmt sich weder in der Beschreibung graphischer Gewalt noch expliziter Sexszenen zurück. Und am Ende, gerade als man denkt die Geschichte war doch etwas ausgelutscht, schafft er es, das Ganze mit etwas Pepp zu versehen, sodass man das Buch nach Beendigung der letzten Seite zufrieden zuklappt und sich fragt, was der Mann sonst noch so geschrieben hat - "Angels" steht schon in den Startlöchern. :)

Online JasonXtreme

  • Let me be your Valentineee! YEAH!
  • Moderator
  • *****
  • Beiträge: 75.050
  • Weiter im Text...
    • Profil anzeigen
Re: Review: STRAKER'S ISLAND (Steve Harris)
« Antwort #1 am: 17. März 2008, 15:47:16 »
Dann lies es mal - das fand ich persönlich besser - und abgehen tuts da auch schon ziemlich
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


Meine DVDs

Offline Thomas Covenant

  • Die Großen Alten
  • Beiträge: 10.061
    • Profil anzeigen
Re: Review: STRAKER'S ISLAND (Steve Harris)
« Antwort #2 am: 17. März 2008, 22:14:25 »
Harris hat auf deutsch ja ADVENTURELAND und HEULENDE WÖLFE am Start, beides gute Bücher. Bei Angels kommt so ein Apocalypsetouch hinzu, fand ihn auch besser wie Strakers Island.

 

SMF 2.0.15 | SMF © 2011, Simple Machines
ModernDark64 design by BlocWeb
Seite erstellt in 0.036 Sekunden mit 30 Abfragen.