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Autor Thema: Review: Diary of the Dead  (Gelesen 7040 mal)

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Offline Crash_Kid_One

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #25 am: 02. April 2009, 08:52:49 »
Kann bzw. muss mich leider den negativen Stimmen anschließen..

Das war nix, Herr Romero!

Einige nette Ideen waren wirklich dabei (die Zombies im Pool, der Zombie der erhängt von der Brücke baumelt und zappelt...) aber ansonsten ist dieses Projekt wirklich in die Hose gegangen!

Romero mag ja von dem BWP-Style angetan gewesen sein - aber selbst war er nicht in der Lage, eine halbwegs ansprechende Version einer solchen "Pseudo-Doku" darzustellen.

Atmosphäre kommt so gut wie garnicht auf, die Darsteller sind zu glatt, ihre Dialoge zu unrealistisch, ebenso meist ihr Handeln. Die Kameraführung ist ebenfalls zu "gut", irgendwie passt das alles nicht.
Was Matt Reeves bei "Cloverfield" alles richtig gemacht hat macht George hier alles falsch.

Die Gore-Szenen sind recht nett, aber meist zu sehr von CGI geprägt.

Man hätte den Streifen einfach ganz "normal" drehen sollen, dann wäre er evtl. brauchbarer geworden.
« Letzte Änderung: 02. April 2009, 08:54:03 von Crash_Kid_One »

Offline Flightcrank

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #26 am: 02. April 2009, 19:12:06 »
Kann bzw. muss mich leider den negativen Stimmen anschließen..

Das war nix, Herr Romero!

Einige nette Ideen waren wirklich dabei (die Zombies im Pool, der Zombie der erhängt von der Brücke baumelt und zappelt...) aber ansonsten ist dieses Projekt wirklich in die Hose gegangen!

Romero mag ja von dem BWP-Style angetan gewesen sein - aber selbst war er nicht in der Lage, eine halbwegs ansprechende Version einer solchen "Pseudo-Doku" darzustellen.

Atmosphäre kommt so gut wie garnicht auf, die Darsteller sind zu glatt, ihre Dialoge zu unrealistisch, ebenso meist ihr Handeln. Die Kameraführung ist ebenfalls zu "gut", irgendwie passt das alles nicht.
Was Matt Reeves bei "Cloverfield" alles richtig gemacht hat macht George hier alles falsch.

Die Gore-Szenen sind recht nett, aber meist zu sehr von CGI geprägt.

Man hätte den Streifen einfach ganz "normal" drehen sollen, dann wäre er evtl. brauchbarer geworden.
Kann ich genau so unterschreiben...

Offline nemesis

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #27 am: 02. Mai 2009, 20:45:32 »
Damit hier also das allgemeine Kopfschütteln und die Zero Tolerance Politik wieder loslegen kann: Ich hab ihn eben gesehen, und ich fand ihn gar nicht schlecht. :D

Nachdem Land Of The Dead (den ich okay, aber nach Day eher enttäuschend fand) für mich fast schon Major-Studio-Trash war (Uiii...Feuerblumen!) und dessen "Gesellschaftskritik" imo noch deutlich aufgesetzter war als hier in Diary, war es zumindest schon mal angenehm, dass der Film wieder independent war. Natürlich war nicht alles logisch, was hier getan wurde (das war es in Cloverfield auch nicht), und ob das Verhalten der Akteure unrealistisch war...nun, auch nicht schlimmer als in anderen Filmen. Wenn ich jetzt die Cops in Inside erwähne, krieg ich BÄM, oder?  :D

Vielleicht waren die Erwartungen nach dem deutlich aufwändigeren Land zu hoch, ich weiß es nicht, aber ich war froh, dass die Zombies hier wieder simple untote Fressmaschinen waren, und nicht so (fast schon komödienhaft) vermenschlicht. Klar, Splatts hielten sich in Grenzen, aber einen Actionshooter hab ich auch nicht erwartet. Wobei die FX (nach Blick ins Making Of) tatsächlich mehr Handarbeit waren, als angenommen. Aber bei langen Einstellungen in der Totalen kann man einiges halt nicht mehr einzig mit praktischen FX "live" machen. Insofern war das ganz gut gelöst. Nach dem desaströsen Day-Remake war ich richtiggehend beruhigt, dass es hier wieder etwas back to the roots ging. Klar, der ganze Internetplot war plakativ (aber bei weitem nicht so dominant, wie ich nach den Postings hier erwartet hätte), aber in nahezu jedem Film, in dem PCs vorkommen, hat die Realität Zwangsurlaub verordnet bekommen. Da war das hier imo ja noch im Rahmen.

Unterm Strich fand ich den Film teils nicht mal unspannend, und mir ist ein mittelmäßiger Romero (und ich bin weiß Gott kein Fan seiner Filme außerhalb des Dead-Universums) immer noch lieber, als der ganze Zombie-Rotz, der fast schon wöchentlich von Labels wie M.I.B. auf den Markt gekotzt wird.

Der Film ist kein Meisterwerk, und an die Dead-Trilogie wird auch nichts mehr herankommen, da bin ich mir sicher, aber er war kurzweilig, unterhaltsam, und ich hab den Kauf nicht bereut. Ich fand ihn bei weitem nicht so schlecht wie die meisten anderen hier. Und da ich weiß, dass einige das sicher nicht nachvollziehen können...wir haben halt unterschiedliche Geschmäcker, so what?
« Letzte Änderung: 02. Mai 2009, 20:47:09 von nemesis »

Offline Flightcrank

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #28 am: 03. Mai 2009, 02:54:01 »
 :bunnylol:  :uglylol2:  :bunnylol:  :finger: Ach und noch: :schaf:

Offline nemesis

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #29 am: 03. Mai 2009, 08:26:25 »
Du willst Sex mit mir? Sag das doch gleich...
Ich bring Mittwoch :flutschi: mit.  :poppen:
 :woohoo:

Offline Crash_Kid_One

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #30 am: 03. Mai 2009, 18:50:03 »
Na jaaaa ... sooo scheisse war er auch nicht.

Hab ihm glaub ich ne 5/10 gegeben.

Konnt man schon schauen, es gibt wirklich schlimmeres ;)

Offline Flightcrank

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #31 am: 04. Mai 2009, 10:28:19 »
Es gibt weitaus schlimmeres, das stimmt. Fands halt extrem schade, dass der "Altmeister" nicht mal wieder was richtig Geiles rausgehauen und stattdessen so einen unterdurchschnittlichen Zombiefilm abgeliefert hat. ZUDEM fand ich ihn wohl auch so schwach, weil die Konkurrenz damals bei den FFFN 2008 so saustark war.

Offline Flightcrank

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #32 am: 04. Mai 2009, 12:54:18 »




Offline Elena Marcos

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #33 am: 04. Mai 2009, 13:42:00 »





Ich hol gleich die "kleine" Keule raus und hau Dich damit ein bisschen ...

"Wir laufen keinen Trends hinterher, wir SETZEN welche!"

Offline Ash

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #34 am: 04. Mai 2009, 14:07:46 »





Ich hol gleich die "kleine" Keule raus und hau Dich damit ein bisschen ...

Willst du, dass ich ihn dabei festhalte? :P
« Letzte Änderung: 04. Mai 2009, 14:08:11 von Ash »

Offline nemesis

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #35 am: 04. Mai 2009, 18:09:05 »
Es gibt weitaus schlimmeres, das stimmt. Fands halt extrem schade, dass der "Altmeister" nicht mal wieder was richtig Geiles rausgehauen und stattdessen so einen unterdurchschnittlichen Zombiefilm abgeliefert hat. ZUDEM fand ich ihn wohl auch so schwach, weil die Konkurrenz damals bei den FFFN 2008 so saustark war.

Danke. Das ist doch mal 'ne Antwort, mit der ich was anfangen kann. :kuss:

btw. hab ich gestern gesehen, wie einer den Film als dt. DVD für'n Zwanni gekauft hat... :D
Für das Geld hätt ich' nicht riskiert.

Offline Osolemio

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #36 am: 15. Mai 2009, 08:13:36 »
Also ich war auch schwer enttäuscht von dem Film. Die Idee, das ganze aus der Perspektive eines Beteiligten mit Handkamera zu zeigen, ist ja inzwischen ziemlich ausgelutscht. Das fand ich z.B. in Cloverfield wesentlich besser umgesetzt. Romeros Versuch wirkt schon sehr bemüht. Es gab ein paar einzelne Szenen, die ich ganz gut fand, aber insgesamt doch sehr enttäuschend. Und seine Medienkritik war schon sehr platt. Das wirkte so, als hätte er sich mal in einer halben Stunde die aktuellen Trends rund ums Internet erklären lassen, damit er mal etwas mitreden kann. Hm, ach so, "YouTube, hab ich schonmal gehört. Da gibt es immer so lustige Videos. Blob, den Film kenne ich. Ach das heißt Blog, nö, den kenne ich nicht... " Das Ergebnis wirkt etwas peinlich.
Land of the Dead fand ich eigentlich ganz gut, die Idee (oder war er gezwungen) auf LowBudget zu gehen, hörte sich interessant an, aber eigene Ideen hatte der liebe Romero offensichtlich nicht. Schade.

Osolemio

Offline EvilEd84

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #37 am: 15. Mai 2009, 08:42:53 »
Also ich war auch schwer enttäuscht von dem Film. Die Idee, das ganze aus der Perspektive eines Beteiligten mit Handkamera zu zeigen, ist ja inzwischen ziemlich ausgelutscht. Das fand ich z.B. in Cloverfield wesentlich besser umgesetzt. Romeros Versuch wirkt schon sehr bemüht. Es gab ein paar einzelne Szenen, die ich ganz gut fand, aber insgesamt doch sehr enttäuschend. Und seine Medienkritik war schon sehr platt. Das wirkte so, als hätte er sich mal in einer halben Stunde die aktuellen Trends rund ums Internet erklären lassen, damit er mal etwas mitreden kann. Hm, ach so, "YouTube, hab ich schonmal gehört. Da gibt es immer so lustige Videos. Blob, den Film kenne ich. Ach das heißt Blog, nö, den kenne ich nicht... " Das Ergebnis wirkt etwas peinlich.
Land of the Dead fand ich eigentlich ganz gut, die Idee (oder war er gezwungen) auf LowBudget zu gehen, hörte sich interessant an, aber eigene Ideen hatte der liebe Romero offensichtlich nicht. Schade.

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Offline Ketzer

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #38 am: 15. Mai 2009, 08:47:06 »
vielleicht sollte Romero auch einfach mal aufhören seine Zombies immer mit Gesellschaftskritik zu verpacken und einfach mal einen Film ohne moralische Wertungen machen.
Das hat er ja auch bereits zu Tode exerziert.

Ich werde mir den Film trotzdem irgendwann mal geben.
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Offline nemesis

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #39 am: 15. Mai 2009, 16:20:43 »
Wie schon gesagt, ich fand ihn okay. Man muss halt nur aufhören, zu denken, dass nach seiner Dead-Trilogie noch was "Großes" kommen kann. Und selbst dann ist es mir immer noch lieber als Return Of The Living Dead 8 - Gore For The Whore, Zombie Night 5 - Laundry Day oder Plane Dead 3 - Vielfliegerrabatt:D

Offline Crash_Kid_One

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #40 am: 15. Mai 2009, 18:03:53 »
Wie schon gesagt, ich fand ihn okay. Man muss halt nur aufhören, zu denken, dass nach seiner Dead-Trilogie noch was "Großes" kommen kann. Und selbst dann ist es mir immer noch lieber als Return Of The Living Dead 8 - Gore For The Whore, Zombie Night 5 - Laundry Day oder Plane Dead 3 - Vielfliegerrabatt:D

Ja okay, da haste vollkommen recht.
Ich fand "Land of the Dead" schon recht schwach für nen "Romero". Das da in der Richtung nix bahnbrechendes mehr von ihm kommen wird sollte klar sein.

Offline Evil

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #41 am: 05. Juni 2009, 22:14:11 »
Fand ihn auch klasse obwohl die Blair Witch/ Cloverfiled Idee net so ganz meine Welt ist. Dadruch gab es aber wieder frischen Wind im Zombie Genre. Auch der Schlußsong "any other Way" (oder ähnlich) war stark!!!
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Offline Ketzer

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Re: Diary of the Dead
« Antwort #42 am: 05. Oktober 2009, 15:38:19 »
so, nun auch gesehen und surprise surprise für ok befunden. Was nun?
Wahrscheinlich bin ich aber einfach zu dumm, um diese Gurke als Gurke zu erkennen, aber der Reihe nach.

Doku-Stil: Romero springt also auf den "Doku"-Zug auf und ich sage na und! Machen andere auch. U.a. Cloverfield oder [REC!]. Dabei finde ich es persönlich von Anschauen her sogar angenehmer, dass er einen Pseudo-Doku-Stil nutzt, ich finde das nämlich augenfreundlicher als dieses Wackel-Unscharf-Bums-Zeuchs. Dadurch wirkt der Film zwar weniger "real", mir war das aber ganz recht so. Gibt hier also von meiner Warte aus keinen Anlaß zur Kritik.

Weibliche Erzählstimme aus dem Off: muß ganz ehrlich sagen, erinnerte mich von der Art und Weise etwas an Terminator. Empfand ich jetzt auch nicht als schlimm.

Medienkritik: ich weiß nicht, was mancher da reininterpretiert bzw. was auf Seiten oder von offizieller Seite aus berichtet wurde. Ich empfand es mehr als Denkanstoss. Selbst wenn Romero mangels Inkompetenz diesbzgl. über sein Ziel hinaus gestossen ist, wäre es noch in akzeptablem Rahmen.
Aktuelles Beispiel die Wahlen im Iran. Da ging alles via Privatnetz/Handies um die Welt.
Und wie gesagt, man kann auch zuviel des Guten in Sachen reininterpretieren. Das ist halt seine/des Autors Sicht der neuen Medien. Das ist wie bei einem Michael Moore oder wem auch immer. Es bleibt einem immer noch selbst überlassen, was man selbst glauben möchte oder nicht.

Schauspieler/Dialogqualität: hier war natürlich nicht alles überzeugend, bspw. waren die Schauspieler oft zu emotionslos, aber das ist mit Sicherheit kein reines "Diary of the Dead"-Phänomen.
Die Dialoge waren zwar großteils belanglos, aber hey, wenn man eine "Reality"-Sache dreht, unterhaltet Ihr Euch nur philosophisch/hochwissenschaftlich? Mir waren die Dialoge immer noch lieber als dieses banale "meine große Liebe"-Geblubber in Cloverfield.


Zombies: na endlich waren sie wieder mal das was sie sind. Emotionslose Killer und keine dressierten Pausenclowns. Die Masken waren doch ok und die wenigen Effekte waren doch ned schlecht auch wenn sparsam gesetzt. Wobei als Kritikpunkt vorallem der Säure-Effekt genannt werden muß. Da merkt man richtig, dass die Szene auf diesen Effekt abzielt. Auch Amish/Sense gehört da dazu.


Humor: gottlob bleibt der Film über weite Strecken humorlos. Der Amish Humor war noch akzeptabel, die Verfolgunsjagd plus Texaner-Spruch aber für mich ein No-Go.


Im Prinzip hätte ich ne :7: gezückt, wenn ich nicht vom Finale enttäuscht gewesen wäre.
Die erwähnte Verfolgungsjagd geht mal gar nicht und dieser Dialog um den Panic Room war auch zu gekünstelt.

Trotzdem gebe ich :6: und sage, der Film ist nicht so schlecht wie er gemacht wird. Natürlich mag der Romero-Freak enttäuscht sein, der Romero-Hasser findet seine Bestätigung. Neutral gesehen finde ich das Ganze aber wie gesagt ok. Da gibt es weit schlimmeren oder belangloseren Zombie-Schmonz da draußen, bspw. The Zombie Diaries.
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2009, 15:42:32 von Ketzer »
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Offline Max_Cherry

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Antw:Diary of the Dead
« Antwort #43 am: 17. September 2011, 00:44:56 »
Diary Of The Dead
Also, ich hab die Erwartungen runter geschraubt und mit einem derzeit üblichen Handkamera-Mockumentary-Horror gerechnet.
Und genau das hab ich bekommen. Schauspieler, die recht begrenzte Fähigkeiten mitbringen in einer "Survival Handlung", die man auch so ähnlich schon öfter gesehen hat und die Gruppe besteht zudem aus 08/15 Stereotypen. Den saufenden Professor fand ich echt lustig :) Immer wieder schimmert Humor durch. Einerseits wird die Medienkritik recht deutlich und fast schon mit dem Holzhammer durchgedrückt, aber es gibt auch Szenen, wie z.B. mit der besoffenenen, traumatisierten Mumie, welche erst nach dem Ableben den perfekten Untoten "spielt" :D Wenn man das so liest, klingt es wahrscheinlich eher negativ. Hmmm aber ich fand den gar nicht mal so übel. Ich wurde 85 Minuten vorallem durch den gelungenen Doku-Style und einigen doch recht nett gemachten Goreeinlagen (auch wenns jetzt nicht soo viele waren) unterhalten. Romero verzichtet vermutlich auch ein bißchen im Sinne der Unabhängigkeit auf größere Produktionen und die Entscheidungen eine "Fake-Doku" zu machen, ist sicher ein Eingeständnis an einen Trend. Aber was soll er machen? In Sachen Handlungen ist im Grunde schon das meiste erzählt aus dem Romero-Zombie-Universum, da war es nur konsequent so etwas zu drehen. Sicherlich ist so ein Film nicht vergleichbar mit seinen großen Klassikern und man kann Romero auch vorwerfen, dass er abgesehen von der Machart, nicht sehr offen für Experimente zu sein scheint. Dennoch der große Totalausfall ist "Diary Of The Dead" keinesfalls, vielleicht nicht sonderlich originell und wahrscheinlich eine einmalige Sache, aber unterm Strich doch überm Durchschnitt.
 :6:

Offline Ketzer

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Antw:Review: Diary of the Dead
« Antwort #44 am: 04. April 2016, 19:32:03 »
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« Letzte Änderung: 04. April 2016, 19:45:35 von nemesis »
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