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Autor Thema: Final Fantasy - die Klassiker  (Gelesen 20752 mal)

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Offline Bloodsurfer

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Antw:Final Fantasy - die Klassiker
« Antwort #225 am: 07. Mai 2018, 20:09:14 »
Heute dann spontan Final Fantasy IV angefangen, obwohl ich erst mal wieder eine Pause einlegen wollte. Aber ich kann es anscheinend einfach nicht lange lassen. :D

Ca. 5-6 Wochen später läuft gerade der Abspann von FF4. Habe jetzt rund 60 Stunden auf der Uhr und eigentlich alles gemacht, was es zu machen gibt, also auch die optionalen Gegner und Summons alle abgegrast. Habe auch ziemlich hoch gelevelt. Ein paar Stunden könnte man sicher von der Summe abziehen, weil die Box mit dem aktiven Spiel immer mal wieder im Leerlauf vor sich hin lief, während ich spontan irgendetwas anderes gemacht habe und das System deswegen nicht aus machen wollte. Mal was gegessen, dabei ne Serie geschaut usw. Einmal habe ich die Box auch vergessen und über Nacht laufen gelassen, glaube ich, das war aber dann im Hauptmenü und nicht mehr im Spiel. :D

Mal ein paar spontane Fazit-Gedanken zu Teil 4, nachdem ich es gerade durch habe.

- Grafisch anfangs recht schwierig, vor allem nach Teil 6 und Secret of Mana 2. Man merkt dem Spiel schon an, dass es anfangs noch für das NES gedacht war und dann auf die neuere Generation verschoben wurde. Es sieht jetzt nicht schlecht aus, aber vor allem am Anfang denkt man schon, "ui, etwas altbacken". Rückt aber schnell in den Hintergrund.
- Musikalisch dagegen gar nicht weit weg vom sechsten Teil. Viele ewig wiederkehrende Themes sind hier schon drin und klingen kaum schlechter als später. Nur so ein Über-Ohrwurm wie Terras Theme fehlt.
- Spielerisch macht es so viel Spaß wie die späteren Teile, war auch deutlich länger als ich ursprünglich dachte und als es auf howlongtobeat.com behauptet wird (die meinen knapp 40h für den Completionist). Aber wie oben schon gesagt, mag an meinem pausenbehafteten Spielstil liegen. :D
- Nur die Menüführung ist etwas nervig, weil bei Rüstungsteilen oder Waffen z.B. nicht einfach ersichtlich ist, wer sie nun eigentlich verwenden kann. Da muss man sich oft von Char zu Char hangeln bis man einen findet, dem es passt. Auch eine Anzeige, ob ein Teil nun besser oder schlechter als ein aktuell ausgerüstetes ist, hätte ich mir gewünscht, vor allem in Shops, denn so muss man teils auf Verdacht kaufen und spult dann wieder zurück (oder verkauft mit Verlust wieder). Aber solche "Luxus"-Features kamen eben erst später rein. Ist immer noch VIEL weniger umständlich als das beschissene System in Earthbound! :D
- Hier wurde zum ersten Mal das ATB verwendet, also kein still abwartender Gegner mehr, während man sich die nächste Aktion in Ruhe überlegen kann, sondern stur alle paar Sekunden reinhauende Gegner und etwas Eile ist geboten, nicht nur pure Taktik.
- Schwierigkeitsgrad ging eigentlich als "mittel" durch, vor allem wenn ich bedenke, dass einige Walkthroughs den letzten Boss Zeromus als den härtesten der ganzen Serie bezeichneten. Wenn man konsequent in jeder Runde heilt und nicht chronisch weit unterlevelt ist, ist der völlig harmlos und berechenbar gegen einige spätere Bosse in der Serie, finde ich.
« Letzte Änderung: 07. Mai 2018, 20:19:19 von Bloodsurfer »

Offline Bloodsurfer

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Antw:Final Fantasy - die Klassiker
« Antwort #226 am: 16. Januar 2019, 22:10:35 »
Auch Teil 1 mittlerweile nachgeholt:

Als nächsten Retrosnack für zwischendurch (weil ich neben Diablo 3 kein weiteres modernes Game zusätzlich parallel anfangen will) habe ich mal das allererste Final Fantasy auf dem NES angeworfen.
Naja, man muss schon viel Liebe für die Serie mitbringen, um den allerersten Teil noch wirklich genießen zu können - er ist wirklich recht altbacken. Allein schon bezogen auf das Tempo und den Ablauf im Kampfmenü, das ist aus heutiger Sicht ziemlich mühselig. Aber ich schau mir das mal eine Weile an.

Mittlerweile sowohl mit Diablo III als auch mit dem ersten Final Fantasy durch. Schwer zu schätzen, weil es nicht angezeigt wird, aber ich denke ich habe für FF nicht viel mehr als 20h gebraucht.
Wenn man das Kampfsystem auf die schnellste Stufe stellt und sich nach den ersten Stunden an die Grafik gewöhnt hat, ist die Essenz der Serie im Grunde von Anfang an voll da gewesen. Ich denke, die restlichen NES Teile werde ich bei Gelegenheit auch noch nachholen.

Was mir ergänzend noch einfällt:

Der Platz für Rüstungsteile ist hier noch extrem eingeschränkt. Jeder Charakter kann vier Teile im Inventar haben und so viele verschiedene kann man auch equippen. Dann muss man unterwegs einfach etwas wegwerfen, sobald man etwas anderes findet und mitnehmen möchte. Und Werte (von Waffen und Rüstungen) vergleichen geht auch noch nicht.
Naja, man kann darum herum arbeiten.

Man hätte es etwas besser ausbalancieren können, wieviel Gold man so findet und von Gegnern bekommt. Am Anfang ist es sehr rar und man farmt viel, um nötige Items kaufen zu können. Am Ende des Spiels hat man dann rund ne Million Goldstücke übrig und braucht nix mehr.

Bin gespannt, wie viel sich zum zweiten Teil verändert hat, wann auch immer ich den angehe.

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Antw:Final Fantasy - die Klassiker
« Antwort #227 am: 06. Februar 2019, 20:38:24 »
Final Fantasy II (NES) angefangen. Konnte mich doch nicht lange zurück halten, bin wohl retrosüchtig. :D

Nach etwas Einspielzeit ein paar Worte zum zweiten Teil. Er hebt sich durch einige Besonderheiten ganz schön vom Rest der Reihe (und vor allem vom ersten Teil) ab.

Die Menüführung wurde im Vergleich zum Original etwas verbessert.

Es hat ein sehr seltsames Level-System. Die Charaktere selbst haben gar keine Level. Es werden keine EXP gesammelt. Statt dessen hat so ziemlich jede Fähigkeit des Charakters einen eigenen Level. Dieser steigt mit häufiger Benutzung der Fähigkeit an. D.h. die Stärke eines Chars mit dem Schwert wird stärker, je öfter er das Schwert im Angriff benutzt. Das wird in verschiedenen Waffenkategorien unterschieden. Die HP steigen, je mehr HP man in einem Kampf verliert. Ebenso die MP - verwendet man mehr als die Hälfte seiner MP in einem Kampf, bekommt man mehr. Zauber werden ebenso mit Benutzung stärker. Und so weiter.

Das ist ein ziemlich schräges und ungewöhnliches System, was FF II schon damals recht viel Kritik einbrachte. Unter anderem deswegen ist das bis heute einer der unbeliebtesten Teile der Reihe. Es hat auch seine Fehler, die sich ausnutzen lassen. Wenn ich z.B. eine Aktion im Kampf abbreche, wird sie dennoch zum Leveln gewertet. Das bedeutet: Ich kann in einem Kampf denselben Gegner hundert mal mit dem Schwert angreifen und den Angriff sofort wieder abbrechen und erneut ausführen. Alle diese 100 nie durchgeführten Angriffe führen zum sofortigen Levelup der Fertigkeit.
Die Mitglieder der Party können sich auch gegenseitig angreifen, wodurch man seine HP recht schnell und einfach in die Höhe treiben kann.

Von diesen Eigenheiten des Kampfsystems mal abgesehen, ist auch das Pacing beim Fortschreiten durch das Spiel sowie das Balancing etwas seltsam.
- Es dauert gefühlte Ewigkeiten, bis man mal einem Boss begegnet. Man ist vorher schon in zig Städten gewesen und hat einige Dinge erledigt.
- So lange man am Anfang auf dem idealen Weg bleibt, trifft man nur sehr einfache Gegner, die sich mühelos besiegen lassen. Kaum weicht man vom direkten Weg zwischen zwei Orten ab, trifft man jedoch sofort ultrastarke Gegner, die man am Anfang kaum besiegen kann.

Mehr, wenn ich etwas weiter gespielt habe.

 

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