Beyond Hollywood - das Filmsyndikat

 
Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Autor Thema: Life on Mars - das US-Remake  (Gelesen 377 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline skfreak

  • Serienfreak
  • Moderator
  • *****
  • Beiträge: 30.093
    • Profil anzeigen
Life on Mars - das US-Remake
« am: 03. November 2008, 10:21:39 »
Vor 4 Wochen lief in den USA die erste Folge des Remakes von "Life on Mars" - der genialen britischen Serie.

Tja, wo soll ich anfangen das Remake zu zerreissen ?

Fangen wir doch erstmal mit der Cast an:

Harvey Keitel - Lieutenant Gene Hunt
Jason O'Mara - Detective Sam Tyler  (u.a. bekannt als Albert Wesker aus Resident Evil: Extinction)
Michael Imperioli - Detective Ray Carling (u.a. bekannt als Neffe von Tony Soprano)
Jonathan Murphy - Detective Chris Skelton (muss man nicht kennen)
Gretchen Mol - Annie Norris (u.a. bekannt als Christian Bale's Frau in 3:10 to Yuma)

Usrpünglich war ja Colm Meaney als Gene Hunt vorgesehen - und ganz ehrlich: Der hätte um Läääääääääännnnnnnnngggggggeeeeeeeeeeeennnnnnnn besser gepasst:


Die Handlung:
Die Folgen sind fast 1:1 identisch mit den Original-Folgen. Das Remake setzt also kaum eigene Akzente (mit Ausnahme von Sam's Nachbarin).
Da die US-Folgen aber auf die US-Einheitslänge von +- ~42 Minuten zurechtgesuchstert sind - also ca. 15 Minuten kürzer sind - wirken Sie teilweise zu komprimiert und den Charakteren fehlt Raum zur Entfaltung. Die verlogene Prüderie der Amerikaner hält leider auch Einzug im Rahmen von der Pseudo-Erotik der 70er Jahre.

Musik & Dialoge
Die Musik stammt ebenfalls zum Grossteil vom Original. Einige Dialoge sind wortwörtlich übernommen.

Darsteller
Jason O'Mara als Sam Tyler bleibt farblos, öde und langweilig. Er kann so gut wie gar nicht überzeugen.
Harvey Keitel als Gene Hunt is so mies, das man Ihm fast schon fragen möchte, ob er nicht den falschen Beruf gewählt hat. Und das spricht Bände, ist Keitel doch eigentlich ein genialer Schauspieler. In seiner Rolle wirkt er aber höchstens Gay.
Jonathan Murphy - ach, da spare ich mir jeden Satz.
Michael Imperionli ist sehr gut, auch wenn er sich nicht ansatzsweise so entfalten kann, wie bei den Sopranos.
Gretchen Mol - Die Gretel ist die einzige - wirklich die einzige - die in der Serie überzeugen kann.

Fazit:/b] Ein Remake, das die Welt nicht braucht und wofür die Verantwortlichen sich hoffentlich schämen werden. Ich hoffe sehr, das man so Leute zukünftig irgendwo dort versauern lassen wird, wo Sie weit, weit, weit von Film und Serienplanung entfernt sind.
« Letzte Änderung: 03. November 2008, 10:22:46 von skfreak »

 

SMF 2.0.15 | SMF © 2011, Simple Machines
ModernDark64 design by BlocWeb
Seite erstellt in 0.044 Sekunden mit 29 Abfragen.