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Autor Thema: Killshot - Elmore Leonard  (Gelesen 325 mal)

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Offline JasonXtreme

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Killshot - Elmore Leonard
« am: 06. April 2009, 10:17:49 »


Story:
Armand Blackbird ist Indianer - und er ist Handlanger für die Mafia in Toronto. Er tötet Menschen für Geld. EInes Tages gerät er auf einem Parkplatz in den USA an den Kriminellen Richi, der Armands Wagen klauen will. Die beiden arrangieren sich aber und wollen zusammen einen Immobilienmakler ausnehmen. Das geht gehörig schief, da Stahlbauarbeiter Wayne vor Ort ist und die beiden gehörig zusammenknüppelt.
Von nun an planen Richi und Armand Rache an Wayne und seiner Frau Carmen. Während sie bei der Ex-Häftlingswärterin Donna wohnen, schleichen sich Wayne und seine Frau jedoch in einem Zeugenschutzprogramm davon und die beiden Gangster versuchen sie zu finden...

Das alles hört sich weit spannender an als es in Wirklichkeit ist. Elmore Leonard ist ja angeblich ein begnadeter Krimi und Thrillerautor - er schreibt ansich auch nicht schlecht - das Problem krankt einfach an der Spannung! Die Story hätte man sehr gut auch in einen Kurzroman ala Lansdale packen können - denn mehr gibt das Alles nicht her.

Die persönlichen Beziehungen zwischen Wayne und Carmen sowie Armand und Richi sind spätestens nach der Häfte des Buches ausgelutscht, da sie sich ständig wiederholen. Und vor allem gegen Ende hin zieht sich das Buch dann auch noch wie Kaugummi! Der Punkt der Verfilmung die ansteht ist da ein vollkommen anderer! Als FILM könnte das hier mit guten Darstellern wirklich funktionieren! Es ist keine oscarreife Story, aber mit guten Dialogen könnte das ein guter Thriller werden - vor allem, da dann die enlosen Gedankengänge der Protagonisten wegfallen.

Ich bin jedenfalls auf die Verfilmung gespannt (mit Thomas Jane, Mickey Rourke) - als Buch rate ich hier ab. Nach der wirklich guten und spannenden  Einführung flacht das Alles einfach zu sehr ins belanglose weil endlos gestreckte ab.
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Offline Havoc

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Re: Killshot - Elmore Leonard
« Antwort #1 am: 06. April 2009, 10:30:09 »
Schade, hatte von der Handlung zuerst einen recht ansprechenden Eindruck gemacht.

“When I ride my bike I feel free and happy and strong.  I’m liberated from the usual nonsense of day to day life.  Solid, dependable, silent, my bike is my horse, my fighter jet, my island, my friend.  Together we will conquer that hill and thereafter the world”

Offline JasonXtreme

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Re: Killshot - Elmore Leonard
« Antwort #2 am: 06. April 2009, 10:31:43 »
Die hat man dank Klappentext und Einleitung auch - aber der Autor packt das Ganze auf 340 Seiten - und 150 hätten genügt. Vor allem weil Personen eingeführt werden die lediglich dazu dienen das Ganze zu strecken und dann auf nimmerwiedersehen verschwinden und unwichtig sind.
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