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Autor Thema: End Call  (Gelesen 633 mal)

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End Call
« am: 28. Oktober 2010, 18:35:12 »


End Call
(End Call)

Japan 2008

Ein Gerücht macht an den Schulen die Runde: wenn man um Punkt Mitternacht eine bestimmte Nummer anruft, gewährt einem der Teufel einen Wunsch. Wobei der Begriff Teufel verwestlicht ist, denn die Rede ist von Shinigami-sama, am ehesten gleichzusetzet mit einem Gott des Todes. Dieser Übernimmt dein Leben für die Dauer des Anrufes. Ein Mädchen probiert dies aus. Ihr Vater ist nach dem Tode ihrer Mutter nicht mehr auszuhalten. Am nächsten Morgen putzt er sich gründlich die Zähne - mit seinem Rasierer. Keine lebensverlängernde Maßnahme.



Meist haben die Anrufe zur Folge, dass der Anrufer stirbt. Ein Unfall oder Selbstmord bilden da die Regel. Verhindern kann man dies offenbar, wenn man die auf den Anruf folgende telefonrechnung bezahlt. Diese ist jedoch derart abartig hoch, dass sich der ein oder andere Schüler vor existenzgefährdenden Schwierigkeiten sieht und verzweifelt versucht, die Kohle irgendwie aufzutreiben, bevor es zu spät ist. Eine Gruppe von Schülern, die allesamt nach und nach dieses Problem haben, versucht, hinter das geheimnis der Nummer zu kommen. Todesfälle bleiben nicht aus, und die ein oder andere Aggression richtet sich dann auch schon mal gegeneinander.



Auf den ersten Blick glaubt man, es mit einem One Missed Call-Ableger zu tun zu haben, doch der Film geht einen anderen weg. Leider bedient er sich hierbei nicht der nötigen Portion Horrors, die ihn spannender hätten machen können. Problembewältigung spielen eine zentralere Rolle. Dabei macht es einem der Film nicht leicht, den Motivationen der Figuren zu folgen, weil er des öfteren Sprünge in der Chronologie vollführt. Das verwirrt noch mehr, als es der Film ohnehin schon tut. Was schade ist, denn mit seinen dunklen und entsättigten Bildern macht er optisch schon was her, bietet auch die ein oder andere gute visuelle Idee. Auch ist die Akustik nicht zu verachten. Doch zu sehr scheint er sich in seinem eigenen Puzzle zu zerfahren und schämt sich oft, ein paar plakative Schocks einzubauen, die seine ausgebremste Erzählweise etwas aufgelockert hätten.



End Call ist fast schon eher ein nihilistisch angehauchtes Drama, in das sich Horror-Elemente verirrt haben. Was an für sich nicht verkehrt ist, aber die Erwartungshaltung untergräbt. Nicht wirklich geeignet für einen Abend mit One Missed Call und Ringu. Aber dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, einen vorsichtigen Blick wert.

Trailer:

Gesichtet wurde die UK-DVD:
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=192914&vid=292125
Ordentliche Quali, ausser Trailern keine Extras.

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Antw:End Call
« Antwort #1 am: 28. Januar 2018, 22:11:21 »
Na das überrascht mich jetzt... Der Film ist in :prime: drin  :shock:

Eine deutsche VÖ gibt es nicht. Hier ist er dann auch im japanischen Originalton enthalten, mit fest "eingebrannten" englischen Untertiteln. Deutsche Subs lassen sich allerdings zuschalten.
Das Bild bietet nur mittelprächtige DVD-Qualität.
Da es den Film hierzulande ja nicht regulär gibt und er hier für lau zu sehen ist, kann man durchaus mal einen Blick riskieren.

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Antw:End Call
« Antwort #2 am: 28. Januar 2018, 23:52:27 »
Oh, da werde ich mal einen Blick riskieren.

 

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