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Autor Thema: Die große Chance verpasst  (Gelesen 3050 mal)

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Offline ap

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Die große Chance verpasst
« am: 17. Januar 2011, 20:03:36 »
"Titanic" - wer hat nicht ein Tränchen vergossen, als Jack in den Fluten des Meers versank und Rose verzweifelt zurückließ? Kate Winslet und Leonardo DiCaprio hat dieser Film groß gemacht. Schwer vorstellbar, dass ursprünglich Gwyneth Paltrow und Johnny Depp für diese Rollen vorgesehen waren. Für sie gilt, was vielen Schauspielern noch heute Kopfschmerzen bereiten dürfte: Sie haben die Rolle ihres Lebens einfach abgelehnt. Wir haben Ihnen die unglücklichten Absagen weltbekannter Schauspieler zusammengestellt.

http://www.gmx.net/themen/unterhaltung/bildergalerien/bilder/4274g4q-die-grosse-chance-verpasst#/cid11964842/0

Heute macht "Mad Max"-Darsteller Mel Gibson eher durch seine regelmäßigen Wutanfälle von sich reden als durch sein schauspielerisches Talent. Vielleicht hätte er schon 1984 seine Aggressionen kompensieren können und einfach den Part des brutalen "Terminators" annehmen sollen. Stattdessen wurde Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Cyborgs weltberühmt und ist heute ein ausgeglichener Ex-Politiker.

Auch David Schwimmer, ehemals erfolgreicher "Friends"-Darsteller, ärgert sich bestimmt noch heute schwarz. Nach dem Ende der beliebten Sitcom wurde er mit Angeboten überschwemmt und übersah dabei eine entscheidende Rolle: Statt Will Smith war nämlich Herr Schwimmer für den Part des J in "Men in Black" vorgesehen, lehnte aber dankend ab. Das war der Startschuss für Will Smiths Karriere.

Doch auch der beliebte "Bad Boys"-Darsteller bewies nicht immer ein sicheres Näschen. Schließlich lehnte er die Rolle des Neo in "Matrix" ab. "Das Konzept von 'Matrix' ist schwierig zu verkaufen - ich habe das Potenzial einfach nicht gesehen. Als ich dann Keanu die Rolle spielen sah - und ich sage das sehr selten - erkannte ich, dass ich es total versaut hätte", so Smith in einem Interview über seine Absage

Auch Michelle Pfeiffer ist im Nachhinein vielleicht nicht ganz glücklich, wenn sie an "Das Schweigen der Lämmer" und ihre abgesagte Rolle der FBI-Agentin Clarice Starling denkt. Die Rolle neben Anthony Hopkins brachte Jodie Foster Weltruhm und einen Oscar. Laut "Wunderweib.de" hat die Darstellerin aus berühmten Filmen wie "Die fabelhaften Baker Boys" und "Batmans Rückkehr" die Rolle abgelehnt, weil sie es als "Gewaltverherrlichung empfand, dass der Serienkiller am Ende gewinnt". Das begeisterte Publikum, das in Scharen die Kinos stürmte, dachte da offenbar anders.

Zu den Schauspielern mit den verpassten Chancen gehört auch Bruce Willis. Statt Patrick Swayze war der Star aus "Stirb langsam" und "12 Monkeys" für die Rolle des getöteten Sam in "Ghost - Nachricht von Sam" ausgewählt worden. Doch Bruce war sich nicht sicher, ob er einen Geist spielen wollte. Vielleicht ärgerte ihn die abgesagte Rolle im Nachhinein dann aber doch, denn er entschied sich neun Jahre später für den Part des toten Malcolm Crowe in "The Sixth Sense".

Der charismatische Schauspieler Sean Connery kann mit den "James Bond"-Filmen, "Der Name der Rose" und vielen anderen auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Trotz allem verpasste der Schotte zwei Rollen, die ihm wie auf den Leib geschneidert waren. Seine abgelehnte Rolle des Gandalf aus "Herr der Ringe" übernahm Sir Ian McKellen und den Part des weisen Morpheus aus "Matrix" Laurence Fishburne. Beide Drehbücher empfand Connery angeblich als zu kompliziert

Mit Filmen wie "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa", "Don Juan DeMarco" und nicht zuletzt der "Fluch der Karibik"-Reihe wurde Johnny Depp weltberühmt. Der exzentrische Schauspieler ist mittlerweile so gefragt, dass er sich seine Rollen aussuchen kann. Dass Johnny aber vielleicht auch ein wenig zu wählerisch ist, beweisen die Top-Rollen, die er einfach abgelehnt hat: Neben dem Part des Jack in "Titanic" sollen dazu auch Rollen gehören wie Tristan in "Legenden der Leidenschaft" und Lestat in "Interview mit einem Vampir". Schön blöd, Herr Depp

Auch Gwyneth Paltrow zählt mit Filmen wie "Sieben", "Ein perfekter Mord" und "Iron Man" zu der Top-Riege amerikanischer Schauspieler. Aber sie ließ auch den Part der Rose in "Titanic" einfach sausen und begründete laut "Wunderweib.de" ihre Absage damit, dass ihr das Drehbuch nicht gefalle: "Wichtig ist, dass du die Rolle liebst und das tue ich nicht." Allzu traurig dürfte Frau Paltrow über diese verpasste Chance aber nicht gewesen sein, denn bereits zwei Jahre später erhielt sie den Oscar für "Shakespeare in Love"

Sehr zum Leidwesen einer gewissen Julia Roberts. Sie hat Gwyneths Rolle der Viola in der Shakespeare-Verfilmung einfach abgelehnt, den Oscar dann aber doch 2001 für die beste Hauptdarstellerin in "Erin Brockovich" bekommen. Weitere verpasste Chancen der schönen Schauspielerin mit dem sagenhaften Lächeln sind "Schlaflos in Seattle" (der Part ging an Meg Ryan) und "Basic Instinct". Die expliziten Sex-Szenen, vor denen sich Sharon Stone nicht scheute, waren Julia angeblich zu krass. Dafür bleibt sie als sexy "Pretty Woman" unvergessen.

Glück für Julia, Pech für Meg Ryan. Die zuckersüße Schauspielerin aus Filmen wie "Harry und Sally" und "Stadt der Engel" lehnte den Part der "Pretty Woman" ab. Die Rolle war ihr angeblich zu schlüpfrig, was allerdings nicht erklärt, warum sich Meg Ryan in späteren Filmen wie "In the Cut - Wenn Liebe tötet" komplett auszog und mit heißen Sex-Szenen aufwartete. Was man nicht alles für die stagnierende Karriere tut ...


Offline Nation-on-Fire

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Antw:Die große Chance verpasst
« Antwort #1 am: 06. Januar 2014, 20:11:36 »
Aus dem Fred hier müsste man mal eine richtig schöne große Liste oder Übersicht machen. Bin letztens wieder über irgendein Artikel gestolpert, und fand das höchst amüsant, wer da wo alles abgesagt hat.

Das Problem ist natürlich eine gefestigte Quellenangabe für sowas zu haben. Vieles basiert ja auf dem "munkelt man" oder auch "wird behauptet" Fundament, und da kann man natürlich vieles schreiben.

Dass ist das gelobte Land, wo Milch und Honig fließt,
aber nur solang man jeden Eindringling erschießt,
die Menschen an den Grenzen, sind die Geister die wir riefen,
und das weiß doch jedes Kind,
Geister, kann man nicht erschießen

 

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