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Autor Thema: Review: Cure  (Gelesen 815 mal)

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Review: Cure
« am: 16. Dezember 2011, 18:54:50 »


http://www.ofdb.de/film/18943,Cure


"Cure" reiht sich nahtlos in die Reihe japanischer Gruselfilme, die mit "Ringu" ihren Höhepunkt fand, ein. "Cure" ist jedoch kein Horrorfilm im herkömmlichen Sinne, sondern ein Serienkillerfilm mit Mysteryelementen.

Zur Story: Ein junger Mann, der sein Gedächtnis verloren hat (oder dies zumindest vorgibt), ist der Auslöser für eine nicht enden wollende Serie von mysteriösen Mordfällen. Jeder der ihm begegnet begeht einen Mord und hinterlässt ein Symbol (ein "X") am Tatort. Hinterher erinnern sie sich zwar an den Mord, nicht jedoch warum sie ihn verübt haben. Stück für Stück kommt der ermittelnde Cop, der allerlei private Probleme hat (eine schwerkranke Frau, siehe Kitano's "Hana-Bi" oder Miike's "Dead or Alive"), dem Mann auf die Spur und bekommt ihn auch tatsächlich zu fassen. Dieser macht einen extrem gestörten Eindruck und gibt vor, sich an nicht aus seiner Vergangenheit erinnern zu können.
Schon bald verliert der Cop die Geduld. Er lässt den "Hypnotiseur" laufen, um auf seine Weise mit ihm abrechnen zu können...
Mit "Cure" haben wir es mit einem Film zu tun, der typische japanische Merkmale aufweist. Er ist sehr langsam und atmosphärisch aufgebaut. Alle Figuren sind sehr ruhig.
Um ehrlich zu sein: Ich war insgesamt ein wenig enttäuscht. Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen und ließ den faden "Sieben" meilenweit hinter sich. Aber ab dem Zeitpunkt, als der Täter (bzw. der Anstifter) gefasst war, ist mir da einfach zu wenig passiert. Der Film schleicht so vor sich hin. Noch dazu hat mir das Ende nicht wirklich gefallen.
Gorefreunde werden enttäuscht sein. Es gibt lediglich eine etwas blutigere Szene, in der eine Leiche am Tatort gezeigt wird. Dies ist aber auch nicht das primäre Stilmittel von "Cure", hier wird eher auf den Kopf als auf den Magen abgezielt.

Fazit: Da mir die erste Hälfte sehr gefallen hat und die Schauspieler durch die Bank überzeugend sind kriegt er von mir noch 7/10. Trotz der Kritik: anschauen lohnt sich.

http://beyondhollywood.de/index.php/topic,12060.0.html

 

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