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Autor Thema: Review: Down To Hell  (Gelesen 914 mal)

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Review: Down To Hell
« am: 16. Dezember 2011, 19:10:39 »


http://www.ofdb.de/film/33118,Down-to-Hell


"Down to Hell" ist der Vorgänger von "Versus" und Kitamura's (der übrigens selbst mitspielt, zusammen mit ein paar Freunden) erster halbwegs ernsthafter Ansatz einen Film zu drehen.
Kurze Übersicht: Vier Jugendliche entführen eines Abends einen Gleichaltrigen und schleppen ihn in einen Wald. Dort machen sie ihm klar, dass er 10 Minuten Zeit hätte, sich einen Vorsprung herauszuarbeiten, bevor sie ihn jagen und zur Strecke bringen würden. Der gekidnappte Junge kann nicht glauben was ihm da passiert ist und versucht sich mit Worten zu retten, was ihm jedoch natürlich nicht gelingt. Schon nach kurzer Zeit wird er geschnappt und getötet. Doch die Leiche verschwindet. Nach und nach holt sich der "Untote" seine Peiniger und bestraft sie für ihre Taten.

Soviel zur Story. Als allererstes möchte ich auf die Optik zu sprechen kommen. Gefilmt wurde auf Video. Gesehen habe ich den Film auf der "Versus" - Bonus DVD, daher weiß ich nicht, ob das Bild tatsächlich so beabsichtigt ist. Es wirkt äußerst farbarm, beinahe sogar schwarz-weiß. Es vermittelt auf diese Weise aber einen experimentellen, künstlerischen Stil, der dem Film nicht schlecht zu Gesicht steht.
Die Story überfordert natürlich wieder niemanden, aber die Form lässt einen Knaller wie "Versus" bereits vorausahnen. Damit meine ich nicht eine ähnlich schnelle und professionelle Schnittfolge und Inszenierung wie in ebendiesem, sondern dass man den Eindruck gewinnt, dass der Regisseur Talent hat.
Die Schauspieler sind alles Freunde von Kitamura und machen ihre Sache dafür recht ordentlich. Beeindruckend waren die Goreszenen. Es gibt zwar nicht so viele, aber die, die es gibt, haben es in sich. Einer der Kids kriegt ein Messer in den Hals, einer wird an seinen Gedärmen aufgehängt (da ist "Story of Ricky" nichts dagegen) u.s.w.. Was sich Kitamura hier traut ist erstaunlich.
Insgesamt wirkt der Film viel düsterer und beklemmender als der Funfilm "Versus". Er hat also durchaus Atmosphäre.

Fazit: Natürlich sollte man nicht zuviel erwarten. Dies ist ein 45 minütiger Amateurfilm, Kitamura's erster Gehversuch, aber man braucht ihn auch nicht abzuwerten. Ich war positiv überrascht und gebe ihm 6/10 (immerhin soviel wie "Suicide Circle", he, he).

Filmwertung: 6/10

http://beyondhollywood.de/index.php/topic,12055.msg418275/topicseen.html#msg418275

 

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