Beyond Hollywood - das Filmsyndikat

 
Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Autor Thema: Review: Jason X  (Gelesen 870 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 53.269
  • Videosaurier
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Review: Jason X
« am: 16. Dezember 2011, 19:52:10 »


http://www.ofdb.de/film/10525,Jason-X


Jason wurde vom Camp Crystal Lake Research Team gefangen genommen und examiniert. Man exekutiert ihn. Mehrmals. Aber Jason wäre nicht Jason, wenn er durch solche Kleinigkeiten aus dem "Leben" scheiden würde. Als Jason verlegt werden soll, hat die zuständige Mitarbeiterin natürlich etwas dagegen. Es sei einfach zu riskant, sagt sie dem arroganten Colonel (David Cronenberg - Cameo). Natürlich behält sie recht. Jason mäht alles nieder, wird jedoch, zusammen mit oben beschriebener Mitarbeiterin bei der Aktion tief gefroren. 455 Jahre später: Jason erwacht auf einem Raumschiff, auf dem zu Studienzwecken "Reanimationslehre" betrieben wird. Natürlich zeigt sich Jason als kein großer Anhänger der Wissenschaft und metzelt einen nach dem anderen nieder...

Soviel zur Story. Natürlich kommt da noch ein Kniff am Ende, ein Zuckerl sozusagen. Aber dazu später mehr. Der 10. Teil der "Jahrhundert-Filmreihe" um den Maskenkiller gehört technisch und filmisch ganz klar zu den besseren Vertretern. Auch bewies man den Mut hier erstmal komplett die gewohnte Umgebung zu ändern. Okay, in "Jason takes Manhatten" spielte ein Großteil der Handlung in New York, in "Jason goes to Hell" kam er durch Seelenwanderung auch ein ganzes Stück herum. Dieser Teil jedoch spielt nicht mal mehr auf der Erde. Vielmehr wird man hier an eine Splatterversion von "Star Trek" erinnert. Innovation ist also vorhanden.
Die Schauspieler gehen in Ordnung, jedenfalls sind sie auch nicht schlechter als die aus den vorigen Teilen. Die Außenaufnahmen, im Weltraum, wirken nicht gerade lächerlich, vielleicht hätte man dafür aber ein paar Dollar mehr locker machen sollen.
Die Goreszenen sind zwar nicht zahlreich, einige recht harte sind jedoch dabei. Da wird z.B. ein Mitglied des Medizinerteams mit dem Gesicht voran in Eiswasser getaucht, die Fresse anschließend einfach zerschmettert. Dazu gibt es Soldaten am Spieß, rollende Köpfe u.s.w..

So, was versprach ich euch doch gleich noch? Ach ja, am Ende wird Jason zu einer Art Super-Jason und sieht aus wie einer der Trooper der Horde aus seeligen "Masters of the Universe" Tagen (ihr wisst schon, diese Blecheimer, die Hordak unterstellt sind). Nachdem man bereits glaubte ihn besiegt zu haben (man hat ihn in seine Einzelteile zerlegt) kommt Jason nun also in verbesserter Form zurück und scheint diesmal wirklich unschlagbar.
Natürlich scheint das nur so, und Jason kann mal wieder (wie lange wohl?) in die Flucht geschlagen werden. Das Ende weist allerdings auf Teil 11 hin, denn nachdem Jason durchs All gesegelt ist, landet er... ja, wo wohl?
Apropos Ende: da gibt es noch eine sehr liebevolle Crystal Lake Simulation zu bewundern, in der Jason zwei "böse" Camperinnen (vorehelicher Sex, Mariuhana) auf seine unverwechselbare und liebgewonnene Art bestraft. Diese Sequenz fand ich besonders gelungen, zeigte sie doch, dass hier mit Akribie und Fanliebe zu Werke gegangen worden ist.

Fazit: Nicht zu vergleichen mit den bisherigen Teilen, eine Neuerung war aber auch dringend notwendig. Ich fand ihn recht gut gelungen. Gut, einen Überfilm darf man natürlich nicht erwarten, aber aufgrund der kreativen Story (und der sexy Hauptdarstellerin) gebe ich 7/10.

http://beyondhollywood.de/index.php/topic,2723.msg418475.html#msg418475

 

SMF 2.0.15 | SMF © 2011, Simple Machines
ModernDark64 design by BlocWeb
Seite erstellt in 0.04 Sekunden mit 30 Abfragen.