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Autor Thema: Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben  (Gelesen 2326 mal)

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Offline Flightcrank

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James Cameron ist echt krass...

Zitat von: www.spiegel.de
James Cameron im Marianengraben
"Ein Höllenritt"


"Titanic"-Regisseur James Cameron ist zum tiefsten Punkt der Erde getaucht. Er hat Proben vom Meeresboden genommen, für Spannung sorgte eine Hydraulik-Panne. Jetzt wurde ein erstes Video vom Trip zum Marianengraben veröffentlicht. War die Reise mehr als nur eine PR-Veranstaltung?
Info

Honolulu - Kommt man in der tiefsten Tiefe an, drängeln sich offenbar die ganz großen Fragen ins Bewusstsein - zumindest, wenn man Hollywood-Regisseur James Cameron glaubt. "Hier bin ich nun, in der Tiefe des Ozeans, am tiefsten Punkt der Erde. Was bedeutet das?", habe er sich gefragt, als er in elf Kilometern Tiefe den Grund des Marianengrabens erreicht hatte.

Teil eins der Frage ist leicht beantwortet: Es bedeutet, dass Cameron mal wieder einen großartigen PR-Erfolg gelandet hat. Der medienwirksam inszenierte Tiefsee-Trip kam pünktlich zum 100. Jahrestag der "Titanic"-Katastrophe, der wiederum mit der Neuaufführung von Camerons gleichnamigem Film begleitet wird. Neu an dem 15 Jahre alten Streifen ist freilich nur, dass er jetzt auch in 3-D-Technik zu sehen ist. Doch Cameron hat mit seiner Tiefsee-Reise weltweit Schlagzeilen gemacht, und da "Titanic" seit 1997 so etwas wie sein zweiter Vorname ist, kam die Werbung für den Film inklusive.

Teil zwei der Frage nach der Bedeutung lautet, ob Camerons Tauchgang in den Marianengraben etwas wirklich Neues über die Tiefsee zu Tage fördern wird. Denn das wäre dringend notwendig: Während die Menschheit in den Tiefen des Weltalls nach einer zweiten Erde sucht und sowohl Mond als auch Mars präzise kartiert hat, ist ihr die fremdartige Welt auf dem eigenen Planeten weitgehend unbekannt. Allein die Tatsache, dass Cameron seit 52 Jahren der erste Mensch war, der in den Marianengraben getaucht ist, spricht Bände.

Die wenigen bisher vorhandenen Bilder aus der Tiefsee zeigen bizarre Wesen und Leben an Orten, an denen es niemand vermutet hätte. Cameron hat Videos vom Marianengraben zurückgebracht, von denen jetzt einige Sekunden veröffentlicht wurden. Zu sehen ist auf ihnen erwartungsgemäß nicht allzu viel: Sand und Dunkelheit jenseits des Scheinwerferlichts ist alles, was man erkennt.

Keine Monster, nirgends

Camerons zwölf Tonnen schwere "Deepsea Challenger" war mit einem Gerät zum Sammeln von Ablagerungen, einem Roboter-Greifarm, einer Art Saugpistole zum Einsammeln von kleinen Meereskreaturen sowie mit Geräten zur Messung von Temperatur, Salzgehalt und Wasserdruck ausgestattet. Was Experten aus den Daten und Proben herauslesen können, bleibt abzuwarten - und man kann nur hoffen, dass der Regisseur an der richtigen Stelle zugegriffen hat.

Leider blieben im dafür nur zweieinhalb Stunden. Eigentlich hätte er sechs Stunden am Meeresboden verbringen sollen. Doch es habe eine Panne mit der Hydraulik des Tauchboots gegeben, gab Cameron zu Protokoll. Das habe nicht nur dazu geführt, dass er den Greifarm nicht mehr benutzen konnte. Austretende Hydraulikflüssigkeit habe auch das Fenster verschmiert, so dass er kaum noch etwas gesehen habe.

Es blieb nicht die einzige Enttäuschung auf der Reise. Er habe gehofft, auf wundersame Tiefseemonster zu stoßen, sagte Cameron - vielleicht eine Kreatur, die den Geschichtenerzähler in ihm inspiriere. Aber nichts dergleichen. Nur winzige Lebewesen habe er gesehen. Bleibt die Frage, ob das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht ist angesichts dessen, was sich außer "Titanic", "Terminator" und "Avatar" sonst noch so in Camerons Filmografie findet. In "Abyss - Abgrund des Todes" etwa ließ er Außerirdische auf dem Meeresgrund hausen. Für "Piranha 2 - Fliegende Killer" dachte sich Cameron gar eine Kreuzung aus Raub- und fliegenden Fischen aus, die sich über Menschen hermachen. Ein Kritiker fand, die Tiere sähen aus wie Schellfisch mit Zahnersatz.

"Es ist wirklich das erste Mal, dass menschliche Augen die Möglichkeit hatten, diese sehr fremdartige Landschaft zu sehen", sagte Terry Garcia von der National Geographic Society, die mit Cameron für den Tauchgang zusammengearbeitet hat. Das stimmt natürlich nicht ganz. 1960 waren der Schweizer Ingenieur Jacques Piccard und der US-Kapitän Don Walsh in den Marianengraben rund 320 Kilometer südwestlich der Pazifikinsel Guam getaucht. Sie konnten während ihrer 20 Minuten am Meeresboden nur etwas weniger sehen als Cameron, weil ihr Tauchboot zu viel Sand aufgewirbelt hatte.

"Ein Höllenritt"

Meeresbiologin Lisa Levin von der Scripps Institution of Oceanography in San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien) vergleicht Cameron gar mit der Meeresforschungs-Legende Jacques Cousteau. Der Regisseur tue für die Tiefseegräben das, was Cousteau vor Jahrzehnten für die Ozeane insgesamt getan habe: Er wecke das öffentliche Interesse. Das ist nach Meinung von Levin, die an dem Projekt beteiligt ist, ebenso wichtig wie alles, was Cameron entdeckt haben könnte. Was praktisch wäre für den Fall, dass Cameron nichts entdeckt hat.

Gelangweilt aber hat sich der Regisseur bei seiner Tiefsee-Reise offenbar nicht, obwohl sich kein Meeresmonster zeigen wollte. So erzählte er, wie sich sein Boot unter dem gewaltigen Druck der Tiefe um mehrere Zentimeter verkürzt habe. 10.898 Meter unter der Meeresoberfläche entspricht der Druck dem von drei Geländewagen, die auf einem menschlichen Zeh stehen.

Auch der Aufstieg hat Cameron offenbar Spaß gemacht. In nur 70 Minuten gelangte er vom Meeresboden an die Oberfläche - das sei "ein Höllenritt" ("heckuva ride") gewesen. Und natürlich wird es auch einen Film geben: Der Ausflug in die Tiefsee wird laut National Geographic in 3D ins Kino kommen und anschließend ins Fernsehen.

Hier der Artikel mit Video und Bildern:
:arrow: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,823988,00.html

Weitere Videos dazu:
:arrow: http://spon.de/ve8Ts
:arrow: http://spon.de/ve8U4
:arrow: http://spon.de/ve8WT
« Letzte Änderung: 28. März 2012, 11:27:22 von Flightcrank »

Offline Flightcrank

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #1 am: 28. März 2012, 11:29:59 »
Hier mal die Wiki Seite zum Marianengraben:

:arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/Marianengraben.

Dieses Thema finde ich seit meiner Kindheit schon unfassbar interessant


Cameron ist übrigens erst der dritte Mensch der so tief tauchte:
Zitat
2012 drang James Cameron mit dem U-Boot „Deepsea Challenger“ zum tiefsten Punkt des Meeres vor. Er sammelte dort gut drei Stunden lang Daten und filmte die Tiefseewelt.[7] (10.898 m). Nach Jacques Piccard und Don Walsh (10.916 m) ist Cameron somit der dritte Mensch, der den tiefsten Punkt der Weltmeere erreichte.
« Letzte Änderung: 28. März 2012, 11:31:19 von Flightcrank »

Offline nemesis

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #2 am: 28. März 2012, 11:33:37 »
Hab ich gestern im TV was zu gesehen. Afair war er sogar der Erste, der allein da runter getaucht ist.

Offline Flightcrank

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #3 am: 28. März 2012, 11:35:09 »
Hab ich gestern im TV was zu gesehen. Afair war er sogar der Erste, der allein da runter getaucht ist.
Ja ist er denn Jacques Piccard und Don Walsh waren zusammen da unten. ;)

Zitat
Am 23. Januar 1960 tauchten Piccard und der amerikanische Marineleutnant Don Walsh mit der Trieste auf den Grund des Challengertiefs im Marianengraben. Sie erreichten eine Tiefe von 10.916 Metern, es herrschte ein Wasserdruck von zirka 1100 bar. In verschiedenen Nachschlagewerken wird fälschlich eine Tiefe von über 11.000 Metern angegeben. Die Differenz ist auf die fehlerhafte Kalibrierung des Tiefenmessgerätes zurückzuführen, die im Süßwasser durchgeführt wurde. Der Tauchrekord von Jacques Piccard wurde später nie wieder erreicht. Daraufhin wurde er durch die Presse weltbekannt und zum Gegenstand eines grossen Medieninteresses.

Super spannendes Thema wie ich finde...
« Letzte Änderung: 28. März 2012, 11:35:58 von Flightcrank »

Offline JasonXtreme

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #4 am: 28. März 2012, 11:43:47 »
Toll, dann wird das kostenmässig in seinen nächsten Film eingerechnet, und ich zahl wieder 14 Euro inkl. Cameron-Zuschlag an der Kinokasse :D

Schon ne wahnsinns Aktion - naja er kann sich sowas halt auch leisten! Andere fliegen zum Mond, Cam zur Marianne :) hab auch nen Bericht drüber im TV gesehen, die anderen beiden waren ja schon ewig her da unten, aber die Aufnahmen waren allesamt fast unbrauchbar.
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Offline Crash_Kid_One

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #5 am: 28. März 2012, 11:45:02 »
Hab ich auch in den News gesehen, jetzt kommt er sich wahrscheinlich extra cool vor ...

Offline skfreak

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #6 am: 28. März 2012, 11:46:09 »
Hab ich auch in den News gesehen, jetzt kommt er sich wahrscheinlich extra cool vor ...

Also ich finde Cameron auch extra cool :D
Faszinierend ist es schon, denn so etwas sorgt auch ein wenig dafür das sich manche mehr für das Meer und unsere Natur interessieren und das finde ich im Prinzip sehr gut.

Offline JasonXtreme

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #7 am: 28. März 2012, 11:48:16 »
Ich denke auch, das sorgt für mehr Interesse, und das kann unserer Umwelt nur guttun. Andererseits wurde mir insgesamt nicht wirklich klar, warum er es getan hat. Interesse oder weil ers kann? Unterm Strich aber egal, wenn was brauchbares an Wissen dabei rumkommt.
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Offline Crash_Kid_One

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #8 am: 28. März 2012, 11:49:59 »
Interesse oder weil ers kann?

Ich denk schon, das beides der Fall ist. Und weil er IMO ein Wichtigtuer ist, aber wenn da wirklich schöne Aufnahmen bei rumkommen soll's recht und billig sein.

Offline nemesis

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #9 am: 28. März 2012, 11:50:43 »
Ich denke auch, das sorgt für mehr Interesse, und das kann unserer Umwelt nur guttun. Andererseits wurde mir insgesamt nicht wirklich klar, warum er es getan hat. Interesse oder weil ers kann? Unterm Strich aber egal, wenn was brauchbares an Wissen dabei rumkommt.

Das Meer hat ihn doch schon immer fasziniert. Und er kann es. Also beides.  :D

Offline JasonXtreme

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #10 am: 28. März 2012, 11:51:24 »
Dacht ich mir :D nun ich würd sowas mit DER Kohle sicher auch angehen :D irgendwo muss man ja hin mit dem Zeuch!
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline nemesis

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #11 am: 28. März 2012, 11:52:09 »
Interesse oder weil ers kann?

Ich denk schon, das beides der Fall ist. Und weil er IMO ein Wichtigtuer ist, aber wenn da wirklich schöne Aufnahmen bei rumkommen soll's recht und billig sein.

Er hat immerhin den Terminator erfunden, also isser von Natur aus schon cooler als z.B. Bay.  :D

Offline Crash_Kid_One

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #12 am: 28. März 2012, 11:53:06 »
Hey, ich mag seine Filme, das isses nicht ;)
Nur irgendwie fehlt mir das Verständnis dafür, das ein James Cameron diese Ehre gebührt und keinem Meeresbiologen oder whatever...ihr versteht denk ich was ich sagen will ;)

Offline Flightcrank

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #13 am: 28. März 2012, 11:54:32 »
Das Meer hat ihn doch schon immer fasziniert. Und er kann es. Also beides.  :D
So sieht es mal aus!

Er hat die Kohle und ist leidenschaftlicher Ozeanograph. Ich würde es an seiner Stelle auch machen. :)

Offline nemesis

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #14 am: 28. März 2012, 11:55:04 »
Hey, ich mag seine Filme, das isses nicht ;)
Nur irgendwie fehlt mir das Verständnis dafür, das ein James Cameron diese Ehre gebührt und keinem Meeresbiologen oder whatever...ihr versteht denk ich was ich sagen will ;)

Die Biologen werden nicht die Kohle für haben. Is wie bei der NASA. Wahrscheinlich wird Cameron auch der erste Mensch sein, der den Mars betritt.  :D

Offline skfreak

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #15 am: 28. März 2012, 11:55:38 »
Nur irgendwie fehlt mir das Verständnis dafür, das ein James Cameron diese Ehre gebührt und keinem Meeresbiologen oder whatever...ihr versteht denk ich was ich sagen will ;)

Jau, aber im Prinzip trifft das doch auch auf all die Leute zu die zum Mond fliegen, oder ?
Im Endeffekt verstehe ich Ihn schon - er hat die Kohle und kann es finanzieren. Klar ist es schade, das nicht ein Meeresbiologe dabei war - oder aber die BBC um 'ne Doku zu drehen :D

Offline Flightcrank

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« Antwort #16 am: 28. März 2012, 11:57:45 »
Verstehe nicht wie man ihm so etwas nicht gönnen kann. Ist doch auch super für die Wissenschaft. Stichwort Aufnahmen und so... ;)

Offline JasonXtreme

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #17 am: 28. März 2012, 13:00:14 »
Jap, ich hätts nur kacke gefunden, wenn die Wissenschaft nix davon gehabt hätte - so is doch alles im Lack.
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Offline fisheye

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #18 am: 24. April 2012, 11:02:57 »
 :shock: Das wusste ich gar nicht, dass er der erste ist, der allein runtergegangen ist. Aber wie sein U-Boot um mehrere Zentimeter schrumpft und enger wird ist schon hart.
Auf den bisher veröffentlichten Bildern ist ja aber nicht so viel los, gibt es da denn überhaupt genug Tierchen, dass sich das auch lohnt? Mal ganz doof gefragt...  :redface:
Naja, wahrscheinlich hebt er sich die coolen Lampenfische und alles für den fertigen Film auf.

Offline JasonXtreme

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #19 am: 24. April 2012, 11:38:32 »
Ich denke es sind hier wirklich nur mikroskopisch kleine Lebenwesen und dergleichen - was Großes wäre sicher schon in den Medien gewesen :D
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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #20 am: 24. April 2012, 14:06:06 »
Man sagt ja es leben etwa 20-30 % aller Fische in der Tiefsee aber auch da gehen die Meinungen nach wie vor weit auseinander. Die Tiefsee selbst ist nochmal unterteilt in versch. Zonen und er war in der letzten.

Und wenn man jetzt bedenkt, daß von diesem Anteil viele kleine Gattungen dabei sind, dann war das ja irgendwie vorherzusehen, daß er da keinen 100 Meter Fisch antrifft ;) Und von Tiefsee spricht man auch schon ab ca. 900 mtr. Tiefe, da bleibt also viel Spielraum. Das faszinierendste Thema überhaupt, wie ich immer wieder finde.

Ich finds auch gut, daß Menschen, die es sich leisten können, sowas tun. Da wird auch ein großes Eigeninteresse bei ihm dabei gewesen sein, es muß ja nicht immer der reine Profit hinter sowas stehn.

Und was ich nach wie vor sehr rätselhaft finde:
Wir schreiten immer weiter voran in der Zeit und in der techn. Entwicklung. Seit über 50 Jahren wurde nichts mehr gezielt in diesem Bereich unternommen. In den 30ern und 40ern war man da viel aktiver obwohl viel weniger Möglichkeiten bekannt und vor allen Dingen verfügbar waren
« Letzte Änderung: 24. April 2012, 14:40:24 von Necronomicon »

Offline Flightcrank

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #21 am: 24. April 2012, 18:46:12 »
Und was ich nach wie vor sehr rätselhaft finde:
Wir schreiten immer weiter voran in der Zeit und in der techn. Entwicklung. Seit über 50 Jahren wurde nichts mehr gezielt in diesem Bereich unternommen. In den 30ern und 40ern war man da viel aktiver obwohl viel weniger Möglichkeiten bekannt und vor allen Dingen verfügbar waren
GENAU DAS verstehe ich auch nicht so richtig. Mit den heutigen Möglichkeiten könnte man doch noch viel besser das Meer erkunden.

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #22 am: 24. April 2012, 21:03:24 »
Und was ich nach wie vor sehr rätselhaft finde:
Wir schreiten immer weiter voran in der Zeit und in der techn. Entwicklung. Seit über 50 Jahren wurde nichts mehr gezielt in diesem Bereich unternommen. In den 30ern und 40ern war man da viel aktiver obwohl viel weniger Möglichkeiten bekannt und vor allen Dingen verfügbar waren
GENAU DAS verstehe ich auch nicht so richtig. Mit den heutigen Möglichkeiten könnte man doch noch viel besser das Meer erkunden.

Weil kein Profit dabei rausspringt, ganz einfach !

Und mediale Aufmerksamkeit bekommt nicht der Forscher, der eine neue Krötenart im Amazonas entdeckt, sondern der Film Regisseur, der in den Mariannen Graben taucht.

Dass ist das gelobte Land, wo Milch und Honig fließt,
aber nur solang man jeden Eindringling erschießt,
die Menschen an den Grenzen, sind die Geister die wir riefen,
und das weiß doch jedes Kind,
Geister, kann man nicht erschießen

Offline Necronomicon

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Antw:Elf Kilometer in die Tiefe: James Cameron taucht zum Marianengraben
« Antwort #23 am: 25. April 2012, 10:53:14 »
Profit ist klar aber ich beziehe das rein auf die ganzen Wissenschaftler und Meeresbiologen.
Für solche Leute ist es doch die Spitze in ihrer beruflichen Bestimmung neue Arten zu entdecken und die gibts in dieser Tiefe ja massig. Da wird jahrelang im Regenwald nach neuen Spezies gesucht, warum nicht in großen Tiefen, früher wurde da auch ständig was gestartet.

Offline Nation-on-Fire

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« Antwort #24 am: 25. April 2012, 11:42:16 »
Im weiteren Sinne meine ich das ja so. Sehr hohe Kosten für das tauchen in den Mariannengraben, aber ein minimum an Aufmerksamkeit bzw. null Profit. Wer gibt dafür denn noch Kohle aus heute ?

Der Film Regisseur, der es hätte ? Nein, der macht lieber einen medien Hype um seinen Tauchgang, damit sein nächster Kinofilm auch ordentlich Presse bekommt.

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aber nur solang man jeden Eindringling erschießt,
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