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Autor Thema: Review: El Topo  (Gelesen 989 mal)

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Offline Hellseeker

  • aka Patrick
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Review: El Topo
« am: 17. Mai 2003, 16:46:11 »
Endlich hab ich Alejandro Jodorowsky's berühmten El Topo auch gesehen und muss sagen, dass es sich gelohnt hat ... und wie.

Der Film erzählt die Geschichte von El Topo, der sich auf den Weg macht, um die vier Meister der Wüste zu besiegen. Man wird Zuschauer auf einer bizarren Reise.
El Topo ist sehr schwierig zu beschreiben, da die Handlung nur sehr schwer zu verstehen ist und mache Szenen irgendwie ... naja ... ziemlich komisch wirken (wer hat schon mal in der Wüste Kaninchnen gesehen, die einfach so sterben?). Zudem strotz der Film nur so von christlicher Symbolik und Anspielungen der Bibel. Doch gepaart mit der relativ harten Gewalt, Krüppeln, Blut, Sexualität und vielen anderen moralisch bedenklichen Szenen, ergibt das ein surreales Filmerlebnis, der wirklich mehr als nur ein normaler Spielfilm ist.
Auch von der Technik her ist der Film auf ziemlich hohem Niveau. Es gibt nichts zu meckern. Perfekt.

Die einen werden den Film lieben, die anderen werden ihn hassen und nach 10 Minuten abstellen.

Die Geschichte von El Topo ist eine groteske Bilderflut, die deutlich mehr als nur ein Film ist. 10/10


Aber Vorsicht: Auch wenn mein Review ziemlich positiv anhört, der Film ist keineswegs unterhaltend oder spassig. Er ist äusserst mühsam und anstrengend. Doch wer durchhält und den Film mehr oder weniger versteht, wird ihn genial finden. Zudem würde ich den Film alleine schauen.
Um eine Vorstellung davon zu haben wie der Film in etwa ist: El Topo ist eine Mischung aus Western, Mystery, Drama, Horror und ein bisschen Splatter ohne Dialoge.

Die DVD von Raro Video hat für das Alter des Filmes ein gutes Bild und ein guter Ton. Extras gibt es fast keine. Die DVD hat eine spanische Tonspur und engl. UTs. (keine Angst, im Film wird eh fast nichts gesprochen). Einziger Nachteil zur sonst eigentlich akzeptablen DVD: Sie ist ziemlich teuer und selten. Ich habe 33 Euro bezahlt und bin damit relativ billig weggekommen.
die kommt noch... irgendwann...

Offline ap

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Re: Review: El Topo
« Antwort #1 am: 17. Mai 2003, 16:57:34 »
Zitat von: "Hellseeker"

Die DVD von Raro Video hat für das Alter des Filmes ein gutes Bild und ein guter Ton. Extras gibt es fast keine. Die DVD hat eine spanische Tonspur und engl. UTs. (keine Angst, im Film wird eh fast nichts gesprochen). Einziger Nachteil zur sonst eigentlich akzeptablen DVD: Sie ist ziemlich teuer und selten. Ich habe 33 Euro bezahlt und bin damit relativ billig weggekommen.


Mmh, klingt ja geil! Sozusagen.  ;)
In den FIlm wird wirklich fast nichts gesprochen?? Hm, dan könnte ich mich ja eigentlich auch mal wieder an einen fremdsprachigen Film heran wagen.  ;)  könntest du mir evtl. PNen woher du den hast..? danke.  ;)

Offline Aquifel

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Review: El Topo
« Antwort #2 am: 20. August 2003, 18:51:22 »
Mal meine Meinung, die sich Hellseeker anschliesst.

Ich muss mich eigentlich DJ Inferno anschliessen, dass Der Mann mit dem Plan schon alles perfekt gesagt hat, was diesen Film angeht. Ich will trotzdem auch mal meine Meinung äussern udn eins vorweg nehmen : In Worten die Wirkung dieses Meisterwerks zu beschreiben ist nahezu unmöglich.

Ich finde die Kategorisierung, dass El Topo ein "Horror Western" sei (habe ich tatsächlich schon sehr oft gehört) wirklich ziemlich falsch. Sicher ist der Film sehr spiritual, oft sehr mysteriös und sehr surreal mit einer unglaublichen Atmosphäre, doch dieses Horror zu nennen ist Fehl am Platz. Und klar, sehr vordergründig gesehen mag man "El Topo" auch einen Western nennen, doch dieses trifft n ur auf die äussere Erscheinung zu.

Wie man die ganzen Querverweise auf die Religionen, die ganze Metaphorik nun letztendlioch deuten will, sei mal aussen vor gelassen, manche sagen z.B. er ist sehr christlich, andere behaupten er sei gegen Katholizismus (steht im Booklet der DVD), man kann es halt serh vielseitig auslegen, ohne dabei das einzig richtige zu sagen.

Was bei diesem Film das geniale ist, neben der unglaublichen, wie schon erwähnt, surrealen Atmosphäre und einer leicht konfusen, vielfach auslegbaren Handlung, vor allem die Bildsprache. Wie Der Mann mit dem Plan schon erwähnte, ist allein die erste Sequenz, in der El Topo und sein Sohn von den vergrabenen Sachen wegreiten, schlichtweg umwerfend. Hier kann man die Wirkung einfach nicht in Worte fassen. Ähnlich eine sehr bald folgende Sequenz, in der Marah zu dem Colonel in das "Haus" geht. Der Kegelförmige (im geometrischen Sinne) Raum und die eingehende Kamerafahrt jagen einem einen Schauer über den Rücken. Man muss es wirklich gesehen haben, um die Wirkung zu verstehen bzw. sich vorstellen zu können.

Und selbst für abgebrühte Leute, die sowas nicht interessiert, bzw. die soetwas kalt lässt (soll es ja auch geben), kann der Film noch was bieten. Denn die Bildsprache ist nicht nur sehr schön, beeindruckend, surreal, etc. sondern teilweise auch sehr bizar und gewalttätig. Die ganze Szenerie mit den "Krüppeln", den Nackten, den Dekadenten Frauen oder den albernen Banditen (oder sowas ähnliches) am Anfang ist derart grotesk und ,für manche sicher sehr, verstörend, dass man einfach überrollt wird von diesem Film. Auch die Gewaltszenen sind allesammt sehr hart und sehr beeindruckend in Szene gesetzt (in Bezug auf die Wirkung).

Fazit : Kein Film für jedermann, vor allem nicht für Mainstream verwöhnte Leute. Alle anderen, die mal einen Film mit bedrückender Atmosphäre, überwältigender Bildsprache und verstörender und grotesker Szenerie sehen wollen, der perfekte Film.

10 von 10
I mean, that's what life is : a series of down endings.

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Offline ap

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Review: El Topo
« Antwort #3 am: 24. August 2005, 15:27:39 »
Ich hab den Film gestern auch geschaut !!!! Endlich !  :D  :D

Positiv und überraschend: Es war ne deutsche Fassung !! Hätte ich jetzt nicht erwartet...  8)
Negativ (logisch :roll: ): Geschnitten, lt. OFDB um ca. 3,5 Minuten.
Die Schnitte waren relativ deutlich zu erahnen, aber sie sind auch nicht üaberdeutlich ins Auge gesprungen.

Zum Film: Cool !!!  8)
Die Bilderflut und daraus resultierende bzw. interpretierbare Aussagen sind schön aber brutal. Allein schon die Wüstenkulisse wirkt trist, trocken, nihilistisch, die Figuren die da rumrennen wirken skuriel und verbergen doch Botschaften in sich, teils mit überdeutlichen und zynischen biblischen Anspielungen. Es war nicht einfach, den Film bzw. "der Handlung" zu folgen, aber gelangweilt hab ich mich ebenfalls zu keiner Sekunde. Ein ruhiges, surreralistisches, Bilderstarkes Kunstwerk, deren Aussage über Welt, Gesellschaft und Religion sicher nicht sehr optimistisch ist.

Und es wird dochn bißchen mehr geredet als gedacht...  ;)

Offline Max_Cherry

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #4 am: 19. Oktober 2016, 14:50:54 »
"El Topo" erscheint übermorgen in Deutschland uncut auf BD.
Bei Amazon ist er mit knapp 9 € echt erschwinglich, mal sehen wieviel er im stationären Handel kosten wird.

Diese 5 EUR für 18er Geschichte ist bei amazon doch etwas blöd. 

Offline Bloodsurfer

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #5 am: 19. Oktober 2016, 17:55:47 »
Super, dann werde ich eine langjährige Lücke vielleicht endlich schließen.

Offline Max_Cherry

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #6 am: 19. Oktober 2016, 17:57:43 »
Super, dann werde ich eine langjährige Lücke vielleicht endlich schließen.
Der Film ist sehr sehr speziell. Ich fand ich an manchen Stellen fast schon langweilig, aber er hat auch so viele geile Ideen und beeindruckende Momente, dass ich den für um die 10 Tacken auf jeden Fall holen würde.

Offline JasonXtreme

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #7 am: 19. Oktober 2016, 19:43:19 »
Sehen würde ich den durchaus gerne mal, aber ich befürchte auch er is mir zu speziell
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline Flightcrank

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #8 am: 19. Oktober 2016, 20:38:50 »
Sehen würde ich den durchaus gerne mal, aber ich befürchte auch er is mir zu speziell
Das fürchte ich bei mir ebenfalls.

Offline Sing-Lung

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #9 am: 19. Oktober 2016, 21:08:08 »
Kenne und habe nur Santa Sangre von diesem "Regisseur"! :lol:

Der reicht mir auch heute noch nach einmaligem Sichten im Schnelldurchlauf. Ist auch nur noch in der Sammlung weil ich keine Lücke wollte innerhalb der KK-Reihe von Legend. :D

Offline Havoc

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #10 am: 20. Oktober 2016, 08:09:11 »
Der war schon ziemlich speziell, soweit ich mich noch erinnere. Ist auch gut 8-10 Jahre her, seitdem ich den gesehen habe.
(ital. DVD von RARO)

Man muss auf jeden Fall ein Faible für Surrealismus, künstlerische Bildkompositionen und lauter biblische Anspielungen haben.
Und auf keinen Fall sollte man versuchen dem Film mit rationaler Logik zu begegnen.

Das findet man entweder faszinierend oder aber sterbenslangweilig.

“When I ride my bike I feel free and happy and strong.  I’m liberated from the usual nonsense of day to day life.  Solid, dependable, silent, my bike is my horse, my fighter jet, my island, my friend.  Together we will conquer that hill and thereafter the world”

Offline Max_Cherry

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #11 am: 22. Oktober 2016, 12:24:19 »

El Topo

Zwischenfazit nach 56/124 Minuten:

Wow, die  :bd: hat ein Super Bild! Der Film ist immerhin 46 Jahre alt. Und die originale deutsche Synchro ist an Bord. Ich finds cool! die ist auch absolut brauchbar in meinen Ohren. ;)
Er hat Italo Western Elemente, ja, aber er ist auch Eastern und Kunstfilm und politisches, spirituelles Protestkino.
Noch unterhält er mich gut, aber es dürfte bald etwas zäher werden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
So oder so, ganz schön krankes Teil. Mir gefällt er, die Musik finde ich bisher übrigens auch sau stark. aber auch da kommt glaube ich noch etwas eher nerviges. Mal schauen. Ich mach jetzt Steak-Pause und dann geht es gleich weiter.

Ich hab ihn gestern noch durchgehalten und der Eindruck ist ganz ähnlich, wie nach der Erstsichtung vor einigen Jahren. 
"El Topo" ist in der zweiten Hälfte weit weniger visuell und das Tempo wird besonders im letzten Drittel sehr schleppend. Nur das endgültige Ende wird wieder etwas flotter und entlässt den Zuschauer mit einem krass-brutalen Aufbäumen.
Ich finde den Film immer noch hochinteressant, aber mir gefällt der kunstvolle Italo Western Part zu Beginn doch ne ganze Ecke besser, als das was in der zweiten Hälfte kommt. Bewerten würde ich ihn trotz der zähen Passage mit :7.5:
 

Offline Thomas Covenant

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Antw:Review: El Topo
« Antwort #12 am: 10. Dezember 2016, 08:27:55 »

Offline Hellseeker

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« Antwort #13 am: 11. Dezember 2016, 12:34:33 »
Yep, hab den Comic bereits vorbestellt 8) .
die kommt noch... irgendwann...

Online Ash

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« Antwort #14 am: 18. Dezember 2016, 23:42:49 »
El Topo :8:  Kamera & Optik sind so derbe genial, die Story ist allerdings sehr verwirrend und strange, was ich an sich nicht mag aber ist das ersteinmal akzeptiert stört es kaum. Ich kann auch nicht wirklich die Handlungsgründe von El Topo nachvollziehen, weder in der ersten noch in der zweiten Hälfte. Aber dennoch, der Film hat absolute Klasse und lässt Hollywood von 1970 so derbst hinterwäldlerisch aussehen, dass die US-Filmindustrie eigentlich verlegen hinter einem großen "Wir Sind Unwürdig"-Oscar im Boden versinken müsste.

Offline Max_Cherry

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« Antwort #15 am: 19. Dezember 2016, 19:24:50 »
El Topo :8:  Kamera & Optik sind so derbe genial, die Story ist allerdings sehr verwirrend und strange, was ich an sich nicht mag aber ist das ersteinmal akzeptiert stört es kaum. Ich kann auch nicht wirklich die Handlungsgründe von El Topo nachvollziehen, weder in der ersten noch in der zweiten Hälfte. Aber dennoch, der Film hat absolute Klasse und lässt Hollywood von 1970 so derbst hinterwäldlerisch aussehen, dass die US-Filmindustrie eigentlich verlegen hinter einem großen "Wir Sind Unwürdig"-Oscar im Boden versinken müsste.
Cool, freut mich sehr!

Offline Flightcrank

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« Antwort #16 am: 20. Dezember 2016, 13:09:57 »
Wow, Ash und Max. Vielleicht sollte ich doch mal ansehen. Interesse war immer da aber ich wollte ihn einfach nicht blind kaufen...

Offline Bloodsurfer

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« Antwort #17 am: 20. Dezember 2016, 13:23:50 »
Irgendwann im Urlaub nehme ich ihn mir vor. Liegt ja nun schon ein paar Wochen hier rum...

Offline Bloodsurfer

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« Antwort #18 am: 04. Januar 2017, 11:27:34 »
Irgendwann im Urlaub nehme ich ihn mir vor. Liegt ja nun schon ein paar Wochen hier rum...

So, jetzt landet er im Player. Lange genug gewartet, ich will das Ding endlich sehen.

Offline Bloodsurfer

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« Antwort #19 am: 04. Januar 2017, 21:58:32 »
So, heute endlich gesehen und damit eine seit Ewigkeiten währende Bildungslücke geschlossen. Es war kein Fehlkauf, im Gegenteil. Ich reihe mich auf der Seite der Faszinierten ein. :D

Unterschreibe so ziemlich alles, was Stephan und beide Alexe geschrieben haben. Die erste Hälfte hat mich komplett begeistert und restlos überzeugt, da blieben auch nicht wirklich Fragen für mich offen. In der zweiten Hälfte konnte ich der Handlung teilweise nicht mehr folgen. Ich würde den letzten Part nicht unbedingt langweilig, nicht mal langatmig bezeichnen, aber definitiv eine ganze Nummer kryptischer und einfach schwieriger als der Anfang es war. Besser oder anders kann ich das nicht fomulieren, hier gibt es mehr gefühlte, emotionale Eindrücke als wirklich gut mit Worten erklärbare Eigenschaften.

Erstmal eine :8: nach dieser ersten Sichtung.

Den Holy Mountain werde ich demnächst auch schauen, gekauft hatte ich ja gleich beide zusammen. Santa Sangre fehlt mir noch, muss mich nach dessen VÖs noch umschauen. Zumindest die beiden muss ich noch sehen, nachdem dieser für mich erste Film Jodorowskis meinen Nerv schon so gut getroffen hat. Das sollten die drei wichtigsten seiner Werke sein, oder habe ich noch etwas vergessen?

Offline Max_Cherry

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« Antwort #20 am: 04. Januar 2017, 22:04:43 »
Holy Mountain habe ich damals auch von Arte aufgenommen, aber da hatte ich nie wirklich Bock drauf.
Dann bin ich mal auf deine Meinung gespannt.

 

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