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Autor Thema: Die neue Generation Hollywoods  (Gelesen 1165 mal)

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Offline dead man

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Die neue Generation Hollywoods
« am: 10. Mai 2013, 17:39:44 »
In letzter Zeit wurden immer wieder Darsteller in Hauptrollen in Big Budget Produktionen besetzt von denen ich vorher nur wenig gesehen habe bzw. mir nicht in Erinnerung blieben

z.B.           Taylor Kitsch in John Carter bzw. Battleship
                Henry Cavill in the cold light of day
und aktuell  Armie Hammer in the lone ranger

ok, wenn ich mir die Filmografien anschaue habe ich Taylor Kitsch zumindest in The Pact und Friday Night Lights und Wolferine gesehen, in Erinnerung geblieben ist er mir aber nicht.

Dennoch hatte ich damit gerechnet, dass es einer der neuen Superstars werden koennte. Allerdings ist das, nachdem Battleship + John Carter gefloppt sind, eher unwahrscheinlich.

Henry Cavill kannt ich lediglich aus Krieg der Goetter. Mit dem neuen Superman hat er aber wohl die Chance um in die Topliga aufzusteigen.

Armie Hammer kannte ich lediglich aus The Social Network

was meint ihr. Wenn seht ihr in Zukunft in der Topliga?
       
« Letzte Änderung: 10. Mai 2013, 17:40:35 von dead man »

Offline Elena Marcos

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #1 am: 11. Mai 2013, 09:09:38 »
Das ist ein allgemeines Problem. Viele neuen / jungen Schauspieler sind einfach gesichtslose Schaufensterpuppen, die sich irgendwie nicht ins Gedächtnis brennen. Sie haben keinen Makel, keine Kanten - sind aalglatt - haben irgendwie auch kein Charisma. Bei den Frauen fällt mir das auch auf. Alles sind vom gleichen Typus - schön, aber Einheitsbrei.

Irgendwie sehe ich Potential bei Schauspielern, die sich in TV - Serien etablieren. Ein Beispiel: Eric Balfour ist mir bei vielen Serien (Six Feet Under / 24 etc.) aufgefallen. Markantes Äußeres und auch schauspielerisch sehr versiert. Später sah man ihn dann im TCM-Remake.
Ich denke, das solche Leute eher eine Zukunft haben.
Gegenbeispiel: Shia LaBouf finde ich hingegen farblos bis nervig. - Obwohl man sich den nun auch vom Gesicht her merken kann...

Die Du da aufzählst. Mit den Namen kann ich kein Gesicht, geschweige denn eine Rolle verbinden.

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Offline JasonXtreme

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #2 am: 11. Mai 2013, 10:40:07 »
Na auf jeden Fall mal Ryan reynolds! Dann wird dünner... Alexander skarsgard sehe ich auch noch weiter oben.
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline dead man

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #3 am: 11. Mai 2013, 18:36:54 »
jep, Reynolds auf jeden Fall, wobei der ja schon zig Hauptrollen in recht grossen Produktionen hatte.

Balfor hatte ich zuletzt in Six Feet Under gesehen und fand ihn ganz gut. Davor allerdings in Skyline und da dacht ich mir das die Rolle zu gross fuer ihn ist, ebenso wie fuer Donald Faison

Offline nemesis

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #4 am: 12. Mai 2013, 07:36:55 »
Es kommen keine Ikonen mehr nach. Beim Film wird es so, wie es bei der Musik schon länger ist: gefällig, ansehnlich, keinerlei Wiedererkennungswert, austauschbar, kurzlebig...

Offline dead man

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #5 am: 13. Mai 2013, 01:09:04 »
Es kommen keine Ikonen mehr nach. Beim Film wird es so, wie es bei der Musik schon länger ist: gefällig, ansehnlich, keinerlei Wiedererkennungswert, austauschbar, kurzlebig...

ja, so sieht es momentan leider aus..vllt. wird sich das ja durch die Serienlandschaft etwas aendern und z.B. Michael C. Hall wird man auch in Filmen oefter sehen.

Offline JasonXtreme

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #6 am: 13. Mai 2013, 10:34:13 »
Hm, meint Ihr wirklich? Ich denke das liegt eher an den Rollenangeboten und Filmen, die so gedreht werden. Früher konnten sich halt Leute wie Pacino mit Sachen wie Serpico oder Der Pate und dergleichen nen Namen machen, mit Charakterrollen! Heute ist das dank der Filme ohne jegliche Substanz leider oft nicht möglich.

Man denke an einen Ryan Gosling... ganz ehrlich? Bisher hatte er oft die gleich angelegten Rollen. Grade in die Kamera gucken, möglichst wenig Mimik und Gestik zeigen, kaum sprechen, wenn dann auch nur sehr ruhig und behäbig... Ausnahmen bestätigen die Regel - aber wie soll der sich denn beweisen!? Und ich denke der hat mehr drauf! Ryan Reynolds hat mit Teenie-Klamotten und Quarkrollen ala King in Blade 3 angefangen, zumindest wo man ihn wahrnahm - aber mittlerweile taugt er für die Action, als auch für die ernsten Rollen. Ich persönlich fand ihn zum Beispiel in Amityville richtig cool - auch wenn der Film jetzt nicht sein Können widerspiegelt. Der braucht die richtigen Rollen, nicht lediglich Krawumm-Blockbuster!

Faison halte ich für ne absolute Null! Der ist gut in Scrubs, aber alles andere ist gequirlter Müll, was seine Rollen angeht. Absolut talentfrei. Im Gegensatz zu Zack Braff, obwohl der zu limitiert ist irgendwie. Balfour ist ebenso ein Nullgesicht, der gefiel mir in keiner Rolle, obwohl er bei TCM wirklich nicht übel war. Große ernste Charakterroollen traue ich dem mehr als nur nicht zu.

Obwohl ihn viele nicht mögen, und er nicht mehr zu den Neuen gehört... Mark Wahlberg kann ebenso beides - ist aber mittlerweile auf Komödie oder Action limitiert. Christian Bale hat sich auch ins Aus geschossen, da er als absoluter Unsympath gilt - aber er ist äusserst begabt.

Um beim Thema zu bleiben: Es fällt einem aber auch keiner der Newcomer ein, der was werden könnte. So einer wie Daniel Radcliff ist und bleibt für mich halt Harry Potter, egal was er tut und macht.
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Offline Hellseeker

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #7 am: 13. Mai 2013, 11:04:47 »
Meiner Meinung nach liegt es oftmals nicht an den Schauspielern und deren Können, sondern an deren Rollenauswahl und den Filmen, die heutzutage gemacht werden.
die kommt noch... irgendwann...

Offline Sniper

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #8 am: 13. Mai 2013, 12:37:37 »
Sehe auch die Serienschauspieler als zukünftige Stars an, wobei da das Problem sein dürfte, dass manche eben immer die Serienperson bleiben werden. Aber beispielsweise John Goodman hat trotz Roseanne damals fast in jeder Rolle gerockt. Das würde ich, auch wenn auf ne andere Art, Michael Emerson ebenso zutrauen. In Lost und Person of Interest war er großartig und die paar Filme die ich mit ihm kenne waren auch alle ziemlich ordentlich. Ist aber eben auch nicht mehr der jüngste.

Aber mal als Gegenfrage, wer sind denn die wirklich großen Schauspieler die es vorher gab? Die konnte man in der jeweiligen Dekade doch auch an einer Hand abzählen, viele davon sind auch erst im hohen Alter wirklich gut geworden.

Dass man auch bei heutigen Filmen noch schauspielerische Höchstleistung bringen kann, hat doch Ledger in Dark Knight bewiesen, aber es gibt eben weniger Filme die wirklich herausstechen, weil die Masse an Filmen zugelegt hat. Aber in 10-20 Jahren wirds auch Filme aus der heutigen Zeit geben, die ebenso als Klassiker gelten und Schauspieler die zu richtigen Größen geworden sind. Finds etwas zu einfach, das alles zu verteufeln, nach dem Motto "früher war eh alles besser".

Mark Wahlberg wurde ja schon genannt, den find ich mittlerweile in nahezu jedem Film großartig und der wird ja kein schlechterer Schauspieler weil er Komödien und Actionfilme dreht. Bale hat es, meiner Meinung nach, schon zu den ganz großen geschafft, ob nun Sympath oder nicht, zumal die Aktion nach diesem Kino-Attentat damals finde ich ziemlich cool von ihm war.
Könnte mir vorstellen, dass Chloe Moretz ne ganz große wird. Klar spielt die momentan noch viel Komödien, was wohl auch am Alter liegt. Aber in "Let me in" hat sie ja durchaus bewiesen, dass sie für das Alter ne ernste Rolle ziemlich perfekt spielt.

Offline JasonXtreme

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #9 am: 13. Mai 2013, 12:51:01 »
Moretz sehe ich definitiv auch ganz weit oben!!! Ebenso Jennifer Lawrence, die für mich in WINTERS BONE ne sehr sehr reife Leistung abgeliefert hat!

Seriendarsteller... kommt drauf an. Ich finde zum Beispiel ein William H. Macy trumpft sogar erst in SHAMELESS richtig auf, was er vorher in den Filmen nicht so richtig getan hat. Hier greift aber auch ein Peter Dinklage aus GAME OF THRONES, den ich in all seinen bisherigen Auftritten großartig fand. Schön fände ich es auch, wenn Norman Reedus in mehr hochkarätigen Filmen am Start wäre! Der Typ hat einfach Charisma - wird aber eher verramscht. Charlie Hunnam aus SoA fand ich schon in HOOLIGANS cool, den würd ich auch gern vermehrt in Filmen sehen - ich denke der hat auch einiges zu zeigen. Sonst würden mir jetzt keine Seriendarsteller groß einfallen, die nicht entweder schon vor den Serien in Filmen groß dabei waren (Duchovny, Perlman) oder die groß charismatisch wären. Aus den Sitcoms sowieso nicht.

Da hat sich Kevin James selbst zu Tode geritten mit der Rollenauswahl, und sonst gibts keine groß tauglichen.
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Offline EvilEd84

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #10 am: 13. Mai 2013, 16:22:35 »
Fassbender hatte ich vor X-Men schon prophezeit.
Reynolds ist klasse, aber hat bisher auch nicht den grossen Sprung geschafft.
Ansonsten Ryan Gosling auf jeden Fall, den ich auf keinen Fall einseitig finde.

Offline dead man

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Antw:Die neue Generation Hollywoods
« Antwort #11 am: 13. Mai 2013, 17:54:31 »
Fassbender hatte ich vor X-Men schon prophezeit.
Reynolds ist klasse, aber hat bisher auch nicht den grossen Sprung geschafft.
Ansonsten Ryan Gosling auf jeden Fall, den ich auf keinen Fall einseitig finde.

Fassbender ist mir auch grad eingefallen..
Das erste mal bewusst gesehen hatte ich ihn in Eden Lake, wo er schon gut war. In Shame fand ich hat er Topleistung gezeigt und in Prometheus ebenfalls sehr interesant. In Fish Tank war er auch sehr gut und beweist was fuer unterschiedliche Rollen er (mittlerweile mit Sicherheit) waehlt.

Gosling halte ich ebenfalls fuer sehr vielseitig. als aalglatter anwalt in das perfekte verbrechen, vom skurrilen Einzelgaenger mit Real Doll in Lars und die Frauen hin zur Coolness in Person in Drive und zum gescheiterten Ehemann in Blue Valentine.

 

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