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Autor Thema: Der Matthew Reilly-Thread  (Gelesen 2708 mal)

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jerry garcia

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Der Matthew Reilly-Thread
« am: 13. Juli 2013, 11:12:06 »


Heute hat Matthew Reilly auf seiner Facebookseite das Cover zu seinem neuen Roman vorgestellt, der in Australien am 12. November 2013 erscheinen soll. Die Geschichte spielt im Jahr 1546 und der Sultan Suleiman hat die christliche Flotte geschlagen und christliche Städte erobert. Die westliche Welt lebt in Angst, als vom Sultan der Vorschlag kommt, dass man Kämpfer entsenden soll, die an einem Turnier teilnehmen dürfen, wie es bisher noch nie dagewesen ist. Die Story dreht sich um die englischen Abgesandten, die alsbald feststellen müssen, dass nicht jeder dort fair spielt und es bald nur ums nackte Überleben geht. Matthew Reilly hat extra darauf hingewiesen, dass es sich nicht um einen Gladiatorenwettkampf handele.

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #1 am: 13. Juli 2013, 11:13:54 »


Scarecrow ist wieder da. Eigentlich wollte ihn die CIA loswerden. Doch jetzt droht eine russische Terrorgruppe eine Superwaffe auf einer arktischen Insel zu zünden. Die Atmosphäre der nördlichen Halbkugel ist in Gefahr. Scarecrow bleiben nur fünf Stunden, um die Katastrophe zu verhindern. Der Marine macht sich auf den Weg in den eisigen Kampf. Er ahnt nicht, welche Waffen sein Gegner für ihn bereithält.Text: Ullstein-Verlage. Das Buch soll am 13.9.13 rauskommen und einen Umfang von 455 Seiten haben.

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #2 am: 13. Juli 2013, 11:17:13 »


Es gab vor Jahren schon einmal einige Bilder und einen Musikclip (mittlerweile nicht mehr abzurufen) dazu. Dies ist die rund zwölfminütige Promoversion mit (nur meiner Meinung nach) nicht besonders gelungener Musikuntermalung, der auch zur Finanzierung eines Komplettfilms herhalten sollte. Unter den Produzenten auch Reillys verstorbene Frau und sein Bruder. Ein Studio hatte ja schon einmal eine Option auf eine Verfilmung, hat sie aber verfallen lassen und die Rechte gingen wieder an Matthew Reilly. Mit höherem Budget und guten Darstellern könnte ja was draus werden. Bei uns heißt das Buch übrigens "Showdown".

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jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #3 am: 13. Juli 2013, 11:18:59 »


 Matthew Reilly. Im Lager der New York State Library wird die gräßlich zugerichtete Leiche eines Nachtwächters entdeckt. Die Verwüstungen lassen auf einen Angreifer mit übermenschlichen Kräften schließen. Dr. Stephen Swain, Unfallchirurg am St. Luke's Hospital, findet sich plötzlich auf mysteriöse Weise in den Lesesaal der Bibliothek transportiert - und Mitten im Kampf auf Leben und Tod. Doch anders als er sind seine Gegner für den Fight gerüstet - und nicht von dieser Welt.

Zu allem Unglück muss der Dr. feststellen, dass auch seine kleine Tochter Holly, 8 Jahre als, mit ihm im Labyrinth der Bibliothek gelandet ist. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht einmal erahnen kann, ist, dass er dazu auserkoren wurde, die Menschheit in einem alle 1000 Jahre veranstalteten Wettkampf (der Päsidian) auf Leben und Tod zu vertreten. Der Gewinner gilt als Herrscher über das Universum. Die übrigen Gladiatoren sind ausgesuchte Vertreter der übrigen galaktischen Systeme. Die Regelnsind einfach - sieben Teilnehmer betreten das Spielgelände und nur einer kann es lebend verlassen. Um die Regeln des Wettkampfes zu verstehen, wird ihm ein "Führer" zur Seite gestellt, der nicht ins Geschehen eingreifen darf, aber anhand der Fragen von Swain diesen und somit auch den Leser in die Regeln des Spiels und die Gründe für die Auswahl einzuführen. Dazu werden die Kämpfer mit Armbbändern versehen, die einen Sprengsatz enthalten. Abhauen aus der Bibliothek ist nicht. Wer nicht innerhalb von 15 Minuten, das Gebäude wieder betreten hat, fliegt in die Luft. Zu allem Überfluss kommen auch noch "Men in Black"-Figuren von der NSA ins Spiel, die versuchen, von außen in das Gebäude und somit die Arena einzudringen.

Das Buch kommt ohne lange Charakterzeichnung aus und geht eigentlich sofort in die Vollen. Eine Actionachterbahnfahrt sondergleichen beginnt. In einer schlichten Sprache hetzt Reilly seinen Protagonisten von einer Bredouille in die nächste. Da muss er gegen Figuren antreten, die wie ein Predator wirken, andere wie Monster aus diversden B-Filmen. Seine temporeiche Hatz durch die verschiedenen Ebenen wirkt manchmal so rasant wie ein Videospiel. Das ist die beste Voraussetzung für einen superschnellen Non-Stop-Thriller. Lässt man die Logik außen vor, bekommt man den perfekten, unterhaltsmen uns spannenden Actionthriller geliefert, den man sich davon verspricht, kleine Härten inklusive. Schon damals hat er alle Register gezogen, um seine Leser zufrieden zu stellen - und es geschafft. Für die Actionfraktion absolut und uneingeschränkt zu empfehlen. Hirn aus und durch. So muss Action sein.

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #4 am: 13. Juli 2013, 11:20:44 »



Matthew Reilly. William Race, Professor für Sprachen, wird von der USArmy für eine geheimnisvolle Mission angeheuert: die Suche nach einer uralten Inka-Statue, die angeblich in einem Tempel hoch oben in den Anden zu finden ist. Nur Race kann das Manuskript entschlüsseln, das den entscheidenden Hinweis einhält. Was der Professor mncht weiß: Eine Gruppe von Extremisten hat sich an seine Fersen geheftet. Denn die Statue verleiht ihrem Besitzer die Macht, auf einen Schlag die ganze Welt zerstören zu können.


So geht es tief in den peruanischen Schungel, um Race mit seinem Manuskript direkt vor Ort zuder Statue zu bringen, die aus einem Material besteht, das als Basis für eine neue, unvorstellbare Vernichtungswaffe dienen soll. Als sie vor Ort ankommen, gauben sie sich am Ziel ihrer Wünsche. Doch nicht nur der Tempel ist durch diverse fiese Fallen gesichtert, wie sie beim Betreten desselben flugs bemerken, sondern auch andere Häscher sind hinter der Statue her, um sie für ihre dunklen Zwecke zu missbrauchen. Bis zum Fund des Heiligtums, das wohl aus einem Meteoritensplitter besteht, der sich aus aktivem Thyrium zusammensetzt, was wohl genau das Material ist, das eine Supernova beötigt, um ihre zerstörerische Kraft zu entwickeln. Da den Army-Leuten bekannt ist, dass sie nicht die Einzigen sind, die das Artefakt in die Finger bekommen wollen, wird zur Eile getrieben. Ging es bis dahin noch einigermaßen ruhig und spannend zu, setzt ab jetzt die von Reilly bekannte atemlose Action ein. Haarsträubend, wenn Panzer aus der Luft abgesetzt werden, Kaimane die Truppe bedrohen und mit Messern gekillt werden müssen, Bootsjagden, Hubschrauberverfolgungen und schie unmenschliche Leistungen lassen zwar an der Logik zweifeln (was ich bei Reilly grundsätzlich einfachausblende), aber die Abenteuer der Truppe werden immer grausamer und unüberwindbarer.

Das sattsam bekannte Nazi-Klischee ist zwar auch vorhanden, die Fronten sind ziemlich deutlich geklärt und sein Sprachstil ist gewohnt schlicht und einzig auf Rasanz ausgerichtet, was auch einige sehr unrealistische Aktionen seitens der Protagonisten beinhaltet, aber ansonsten ist Reilly hier wieder ein Feuerwerk an Actionkunst gelungen, wie es selten ein Autor zu Papier bringen kann. Also wieder ein wunderbarer Kracher von Reilly, der den Titel "Page-Turner" absolut zu Recht verdient. Action-Highlight. Wer den Verstand ausblenden kann, sofort kaufen.

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #5 am: 13. Juli 2013, 11:22:27 »


Matthew Reilly. Hell Island, eine kleine Insel im Pazifik, ist das Ziel von vier verschiedenen Spezialeinheiten der US Army, die gleichzeitig mit ihren Fallschirmen über der Insel abspringen: eine Einheit der 82nd Airborne, eine gruppe von Navy SEALs, das geheimnisvolle Delta Six Team und die Marines des legendären Shane Schofield, genannt Scarecrow. Sie haben den Auftrag, herauszufinden, was mit dem Flugzeugträger George Washington passiert ist, der auf der Insel eine geheime Ladung an Bord nehmen sollte und zu dem kein Funkkontakt mehr besteht. Als Schofield und sein Team mit dem Fallschirm auf dem Flugzeugträger landen, machen sie eine grauenerregende Entdeckung: Die gesamte Besatzung des Schiffs wurde getötet, und von den 600 Soldaten, die eigentlich an Bord sein sollten, finden sie nur noch Leichenteile. Gleichzeitig hören sie per Funk, wie ihre Kameraden angegriffen und brutal massakriert werden - von einem unbekannten Feind, der offenbar schwer bewaffnet ist und keine menschlichen Laute von sich gibt.

Okay, hier wie angedroht die äußerst subjektive Meinung zum neuen Quickreader (nur rund 100 Seiten) von Matthew Reilly (Danach gebe ich wie angekündigt erst einmal Ruhe - versprochen!). Auch bei ihm lassen sich Komponenten und Elemente finden, die ihn von der primitiven Literatur (ich weiß, ich hacke schon wieder auf dem Thema rum, aber es widert mich einfach an, wenn einer glaubt, sich aufgrund seines vermeintlich höheren IQ über den Rest der Menschheit erhaben fühlen zu müssen, bloß weil er die unglaubliche Fähigkeit besitzt, unter Zuhilfenahme seiner Finger bis Zehn zählen zu können - und das ganz alleine) unterscheiden. In dezenten Andeutungen kritisiert er die Zulässigkeit von wissenschaftlich aufgerüsteten Soldaten und erörtert die Frage, ob es moralisch unbedenklich ist, jede technologische Neuerung in der modernen Kriegsführung auch einzusetzen.
Davon abgesehen bietet Matthew Reilly - Logik mal außen vor gelassen - als Maestro der Actionunterhaltung wieder eine astreine, temporeiche Story, die den Leser dauerhaft in Atem hält. Es ist absolut mitreißend und vibrierend wie Reilly Kampfhubschrauber und Marines mit vollem Elan massenweise Munition in die Reihen der Gegner pulvern lässt, dass die Blutfontänen nur so spritzen. Aufgrund der Kürze des zum weltweiten Tag des Buches (beim Veröffentlichungsdatum des Originals) erschienen Romans werden die Charaktere um die Hauptfiguren herum eher weniger bis gar nicht skizziert, doch das ist auch nicht von Nöten, da die Lebensdauer der meisten Personen eher kurz ist. Rasant prescht die Truppe vorwärts, dass es eine wahre Pracht ist.

Fazit: Der Begriff Page-Turner wird ja seit geraumer Zeit von den Verlagen für jeden Autor, den sie an den Käufer bringen wollen, recht inflationär verwendet, um einen neuen Superstar am Belletristikhimmel zu kreieren. Doch bei Matthew Reilly trifft dieses Attribut uneingeschränkt zu. Gnadenlose, schnörkellose, straighte Action bis zum Abwinken. Reilly rulez!! Für alle Freunde hemmungsloser Action: LEST MATTHEW REILLY!!!!. Und meine Bitte an alle Majors - jetzt noch ein Schofield-Movie. Weitere Titel um Shane Schofield sind "Ice Station", "Die Offensive" und "Operation Elite". Alle noch im Buchhandel erhältlich (Übrigens habe ich KEINE prozentuale Umsatzbeteiligung - ich bin nur begeistert).

Offline skfreak

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #6 am: 13. Juli 2013, 12:45:41 »
Yeah, du hast es getan :D Danke dir :thumb: :thumb:

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #7 am: 17. Juli 2013, 20:23:13 »
Matthew Reilly hat jetzt bekanntgegeben, um welches Turnier es sich bei "The Tournament" handelt und dabei ist mir erst einmal das Gesciht eingefroren - SCHACH! Echt jetzt, Reilly und ein Roman über ein Schachturnier? Aber er hat die Fangemeinde auch gleich wieder beruhigt, denn rund um das Turnier gibt es Verrat, Hinterlist und es treibt auch ein Serienkiller sein Unwesen und so könnte auch Schach ein recht fetziges Spielchen werden. Klingt dennoch nicht nach einem typischen Reilly. Von mir aus hätte er Shane Schofield (egal welchen) auf eine Zeitreise schicken könne, um dem gesamten Sultanat den Garaus zu machen. Harren wir der Dinge und eingekauft wird er sowieso.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=J90-0XgFfKE

Offline JasonXtreme

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #8 am: 18. Juli 2013, 09:42:26 »
Also Knight Moves von Reilly? :lol:
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


Meine DVDs

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #9 am: 18. Juli 2013, 12:00:16 »
So könnte es man sehen, aber bitte dann mit dem berühmten Reilly-Schwung und Blitzschach!!

Offline skfreak

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #10 am: 23. Juli 2013, 09:21:11 »
Matthew Reilly hat jetzt bekanntgegeben, um welches Turnier es sich bei "The Tournament" handelt und dabei ist mir erst einmal das Gesciht eingefroren - SCHACH! Echt jetzt, Reilly und ein Roman über ein Schachturnier? Aber er hat die Fangemeinde auch gleich wieder beruhigt, denn rund um das Turnier gibt es Verrat, Hinterlist und es treibt auch ein Serienkiller sein Unwesen und so könnte auch Schach ein recht fetziges Spielchen werden. Klingt dennoch nicht nach einem typischen Reilly. Von mir aus hätte er Shane Schofield (egal welchen) auf eine Zeitreise schicken könne, um dem gesamten Sultanat den Garaus zu machen. Harren wir der Dinge und eingekauft wird er sowieso.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=J90-0XgFfKE

Weitere News zum Tournament:

Zitat von: Matthew Reilly auf Facebook
THE NARRATOR of THE TOURNAMENT

So this is the biggest reveal.

The narrator of THE TOURNAMENT is a 13-year-old girl. More than that, she is a princess of England who accompanies the English delegation to the grand and glittering event in Constantinople. She is the second daughter of King Henry VIII, a distant third-in-line to the throne, her name:

Elizabeth.

This is the girl who will one day become Queen Elizabeth I, perhaps the most successful monarch in British history and who famously never married. As she recounts her tale of the "terrible and terrifying things" she beheld at the tournament in Constantinople, events she has never told a soul about before, we get to see how a famous and formidable queen is made.

Welcome to THE TOURNAMENT.

Well, those are a few early reveals, just to whet your appetites. Now I'll leave you all alone for a little while!

I hope to see you in November!

Matthew Reilly

Bin sehr gespannt.

Offline skfreak

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #11 am: 23. Juli 2013, 09:23:00 »
Mein erstes Reilly-Werk war übrigens Ice Station - und schon damit hat mich Scarecrow in seinen Bann geschlagen. Ein Roman der von Anfang bis Ende einfach nur perfekte Action war :love: Ich hab eigentlich noch kein schlechtes von Ihm gelesen. Sogar das eher gescholtene Hover Car Racer war noch gut lesbar. Aber Jack West und Scarecrow rocken alles wech!

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #12 am: 23. Juli 2013, 12:57:00 »
Auf Crashkurs war/ist halt ein Jugendbuch, da muss  man schon gewisse Abstriche machen, Jake West hat sich etwas zu sehr wiederholt, doch der Rest ist 1A.

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #13 am: 13. September 2013, 23:54:31 »
So,  Matthew Reilly ist mit seinem nächsten Schofield Arctic fire seit heute erhältlich. Rezi dann aufm Blog und später hier.

Offline skfreak

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #14 am: 14. September 2013, 11:05:33 »
:thumb:

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #15 am: 16. September 2013, 09:59:05 »
Arctic Fire ist gerade hier eingetrudelt.

Ich werde daher den Tom Wood, der dennoch auch zu meinen Favoriten zählt, abbrechen und sofort die Vogelscheuche angehe.

jerry garcia

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #16 am: 16. September 2013, 19:31:20 »


Matthew Reilly. Eigentlich wollte die CIA Captain Shane Schofield, genannt Scarecrow, loswerden. Zu oft hat er sich mit seinen unkonventionellen Arbeitsmethoden Feinde gemacht. Doch jetzt droht die Vernichtung der gesamten nördlichen Halbkugel durch eine Superwaffe aus rotem Uran - noch viel schlimmer und gefährlicher als eine Atombombe. Nur Scarecrow kann die Katastrophe verhindern. Ihm bleiben ganze fünf Stunden, um in der eisigen Kälte der Arktis die Terroristen aufzuspüren und zu besiegen.

Nachdem sich eine Verbrecherorganisation, genannt The Army of Thieves und bestehend aus Hunderten von Straftätern und Ex-Militärs, einer ehemaligen russischen Forschungsstation in der Arktis auf Dragon Island bemächtigt hat und mit einer schrecklichen Massenvernichtungswaffe und einem äußerst perfiden Plan die gesamte Welt bedroht, wird der in Ungnade gefallene Shane Schofield wieder in den aktiven Dienst beordert. Er ist derzeit als Aufpasser einer Truppe von Materialtestern neuer Errungenschaften der DARPA weitab vom Schuß in der Arktis nahe der Station unterwegs. Als eine eilig zum Ort des Geschehens gerufene SEAL-Einheit niedergemetzelt wird, ist Schofield die letzte Hoffnung für die USA. Mit seinen drei Marines, darunter auch Mother, und vier Zivilisten sowie einem schon erprobten kleinen Roboter, macht er sich auf, den ungleichen Kampf mit der schieren Übermacht zu wagen. Mit kleinen Motorbooten nähern sie sich der Insel und werden schon bald entdeckt. Doch zuvor finden sie noch die abgestürzte Antonov, die ein russischer Professor vom Hauptquartier der feindlichen Truppe weggeflogen hat, als er hinter deren Plan kam. Er war es auch, der mit einem letzten Funkspruch erst die Aufmerksamkeit auf die Aktivitäten der Gruppe gerichtet hat. Sie bergen den Professor lebend, doch dann wird aus allen Rohren auf sie gschossen. Jeweils zwei Ospreys sowie AH-Cobra machen mit allem, was sie zur Verfügung haben, Jagd auf sie. Zu allem Überfluss taucht in der Fahrrinne, die sie genutzt haben, auch noch ein U-Boot auf: An Bord eine französische Truppe, die Schofield wegen vergangener Aktivitäten und auf Geheiß ihrer Regierung ausschalten wollen. Da die vier Kampfmaschinen das U-Boot als den gefährlicheren Gegner ausmachen, vernichten sie erst dieses, wobei aber drei der Menschen an Bord von Schofield gerettet werden können, von denen er denkt, dass sie ihm trotz deren Auftrags vielleicht gegen den nun gemeinsamen Gegner Hilfestellung geben könnten. Sie können sich auch den militärisch gut gerüsteten Angreifern erwehren, aber immer neue Gefahren wie z. B. aggressive Eisbären und Hundertschaften von Feinden stellen sich ihnen in den Weg: und die Zeit läuft ab.

"Scarecrow and the army of thieves" von Matthew Reilly wurde mit dem deutschen Titel "Arctic fire" versehen, wobei man aber auch "Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis" hätte wählen können, da die Insel, um die es geht tatsächlich von fiesen, angriffslustigen eisbären bevölkert ist, die keine kleine Rolle in der Story spielen. Und Reilly bietet nach der Einleitung alles, was das geneigte Actionherz begehrt. Er knallt durch die Handlung wie dereinst der ICE durch Wolfsburg - ohne Halt. Explosive Action en masse hetzt den Leser atemlos über die Seiten und jagt die Protagonisten durch einen Bomben-, Säuregranaten- und Kugelhagel, dass es eine wahre Pracht ist. Cliffhanger und grandios-verrückte Ideen voller Elan vermitteln die reine Freude an actionreicher Übertreibung und zwischendurch bekommt der Leser noch kurz mitgeteilt, dass das Actionkino seine Blütezeit in den gesegneten 80-ern hatte und es heute nur noch ein Abklatsch mit CGI- und Schnittgewitter ohne echte Darsteller ist, die jenen Spaß von damals auch nur ansatzweise vermitteln können (Wie Recht Matthew Reilly damit hat!!!). Mr. Reilly fährt hier volles Geschütz mit experimentell noch verstärkt aggressiven Eisbären, Hunderten von Gegnern und wilden, schier unglaublichen Sequenzen fetziger Abenteuer auf. Pausen oder gar Längen gibt es nicht, dafür aber einen kurzen Rückblick, was Schofield in den Jahren gemacht hat, die wir nichts von ihm hörten aus der Zeit nach "Operation Elite". Für einen Erstleser ist "Arctic Fire" ein Wahnsinnserlebnis, das zwar keine literarischen Ruhmestaten zu bieten hat (was der Autor auch gar nicht beabsichtigte zu liefern), dafür aber bestens unterhält. Leser, die bereits mit Shane Schofield bekannt sind, werden immer wieder Hinweise auf vorangegangene Einsätze des Captains finden und auch sonst anhand einiger rasanter Szenarien wohlig an frühere Actioneinlagen erinnert werden. Insgesamt vertieft diese spektakuläre, absolut unterhaltsame Actionkurzweil wieder den Wunsch, dass sich doch bitte ein großes Studio Scarecrow annehmen und einen - gescheiten - Kinofilm daraus machen möge. So ein Actionbrett vor dem Herrn muss einfach auf die große Leinwand. Und außerdem nimmt uns der Autor auch nicht die Hoffnung, dass es weitere Abenteuer um Schofield und Mother geben könnte. Vielleicht sogar mit neuen Mitgliedern in seiner Truppe? Wer sich also an den bisherigen Büchern von Matthew Reilly und speziell Shane Schofield begeistern konnte, der sollte dieses hier nicht verpassen und auf die Einkaufsliste setzen. Eine Granate, ACTION pur.


Und damit ist auch mein bisheriger Tagesablauf bekannt. :D

Offline skfreak

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #17 am: 16. September 2013, 19:42:29 »
Danke für die Rezi - ich freue mir schon auf den Buch ;) Scarecrow rockt!

Offline skfreak

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« Antwort #18 am: 20. Dezember 2013, 07:51:29 »
Als Weihnachtsgeschenk von Matthew Reilly an seine Fans gibt es seit heute das Prequel für "The Tournament" kostenlos als eBook

Zitat von: Matthew auf Facebook


So, here it is, my Christmas present to you, my readers: a special free prequel to "The Tournament" titled ROGER ASCHAM AND THE KING'S LOST GIRL.

If you've read "The Tournament", I hope this short story adds to the experience.

If you haven't, don't worry, it doesn't spoil "The Tournament" in any way (in fact, this little mission is actually mentioned a few times in the novel; even Michelangelo had heard about it!).

As always, I just hope you enjoy the story.

It is now available (free) through all good ebook retailers, and the epub and pdf are also available on my site here: http://www.matthewreilly.com/resources/roger-ascham-and-the-kings-lost-girl

Have a happy and safe Christmas, and I'll see you in 2014.

Matthew Reilly
Sydney, Australia

jerry garcia

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« Antwort #19 am: 20. Dezember 2013, 11:36:10 »
Und, schon zugeschlagen?

Offline skfreak

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« Antwort #20 am: 20. Dezember 2013, 11:58:12 »
Und, schon zugeschlagen?

Ja sicher - runtergeladen hab ich es schon :D

jerry garcia

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« Antwort #21 am: 20. Dezember 2013, 12:38:51 »
Na dann berichte demnächst mal.

Offline skfreak

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« Antwort #22 am: 05. März 2014, 11:17:21 »
Für seine neuen Romane hat Reilly heute die Cover gepostet. Sie sollen was für die ganze Familie sein. Da bin ich mal gespannt :)


jerry garcia

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« Antwort #23 am: 23. Mai 2014, 19:42:13 »
Falls "The tournament" in Deutsch erscheinen sollte, dann nicht bei den Ullstein-Buchverlagen. Man nannte es "verlagsinterne Gründe". Schade, mal sehen, ob ihn jemand anders unter Vertrag genommen hat.

Offline skfreak

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Antw:Der Matthew Reilly-Thread
« Antwort #24 am: 28. Juni 2014, 15:25:16 »
Und wieder gibt's was neues von MR :)

Zitat von: Matthew Reilly auf FB



Okay, here we go! Here is the cover for my new full-length novel, coming this Christmas, titled…

THE GREAT ZOO OF CHINA.

Now, when I said it was big, I wasn’t kidding. This book contains action that is absolutely colossal in scale. It is far, far bigger than anything I have written so far.

It’s not a sequel. In fact, it contains my first female lead character, a rather resilient young woman named CJ Cameron.

Here’s what will appear on the book’s inside flap, describing the story:

"It is a secret the Chinese government has been keeping for forty years.

They have found a species of animal no one believed even existed. It will amaze the world.

Now the Chinese are ready to unveil their astonishing discovery within the greatest zoo ever constructed.

A small group of VIPs and journalists has been brought to the zoo deep within China to see its fabulous creatures for the first time.

Among them is Dr Cassandra Jane ‘CJ’ Cameron, a writer for National Geographic and an expert on reptiles.

The visitors are assured by their Chinese hosts that they will be struck with wonder at these beasts, that they are perfectly safe, and that nothing can go wrong.

Of course it can’t…

GET READY FOR ACTION ON A GIGANTIC SCALE."

And there you have it! After the historical mystery of THE TOURNAMENT, I want to do something that was fast, furious, action-packed, high-tech, set in the present day, and totally out-of-control when it came to action.

It is, quite simply, a rampage.

I can’t wait for you to read it! Click on the link to this video clip for more.

Matthew Reilly
Sydney, Australia

(PS Now I have to consider my next book and the many requests I’m getting for a new Jack West novel…)


I am freuing me very much :D


 

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