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Autor Thema: Homebrewing Club  (Gelesen 9921 mal)

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Offline EvilEd84

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« Antwort #25 am: 13. Oktober 2015, 00:49:40 »
Neben meinem LHBS (local homebrew shop) um die Ecke, ist Northern Brewer (www.northernbrewer.com) uebrigens mein go-to online Versand.
Empfehle dort mal etwas ueber die Seite zu surfen um ein Gefuehl fuer Equipment zu bekommen.

Da die obere Liste mal wieder etwas ambitioniet war und ich nicht will, dass sie abschreckt: um mit brauen zu beginnen, kommst du mit gut unter $100 weg. Wenn du einen passenden brew kettle hast, dann sogar weniger, eher $50-60. Das reicht um GUTES Bier zu machen.

Alles weitere kommt dann Stueck fuer Stueck. Die etwas kostspieligeren Sachen sind:
- mehr und bessere Fermenter ($40 / Stueck) - eben einen Big Mouth Bubbler als Ersatz fuer meinen zerbrochenen Glas Carboy gekauft
- Immersion Chiller ($70) oder plate chiller ($100) - ich habe immersion
- Nen richtigen Brew Kettle mit Spigot und Thermometer ($200) - brauche ich selbst noch
- Wine Cooler als Fermentation Chamber (gebraucht von Craigslist fuer ca. $100) - da bin ich gerade dran, weil es fuer das warme L.A. einen RIESEN Unterschied machen wird. In DE solltet ihr ueber den Winter mehr als fein sein.
- Conical Stainless Steel Fermenter ($700 - aber so ein Biest stelle ich mir erst rein, wenn ich ne Garage habe :lol: )
- Stir Plate (fuer saubere Yeast Starter - ca. $100) und 5000ml Erlenmeyer Flask ($45 - ca. $20 fuer 2000ml)
- Oxygenation Kit (um den wort mit ausreichend CO2 zu versorgen vor dem Yeast Pitch - ca. $50)
- Keezer ($800-1500 je nach Ausstattung) oder Kegerator (Minikuehlschrank Version eines Keezers, ca. $500)
- Ansonsten halt viel Kleinkram wie PH Messgeraet ($15 - gerade gekauft), Mash Paddle ($10+), Strainer / Sieb, verschiedene Autosiphons ($10-20 jeweils), Hydrometer (wenn es mal wieder kaputt ging - hab jetzt mein drittes oder viertes, jeweils $8), Oak Cubes fuer aging ($3-5), usw und so fort. Eben alles was einem so am Brewday in den Sinn kommt, dass es einem doch den Tag so viel leichter machen koennte :D
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2015, 00:52:40 von EvilEd84 »

Offline Havoc

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« Antwort #26 am: 13. Oktober 2015, 07:56:34 »
Wow, vielen Dank.  :biggrin:

Allerdings hat dich das Fachenglisch schon ordentlich assimiliert. :D
Bei ein paar Dingen aus Kapitel 3 war ich ganz froh um deine Bebilderung um rauszubekommen was das eigentlich ist. :lol:

Bin auch schon in Verhandlung mit der Chefin dass ich die alte Küche die wir zu Abstellkammer umfunktioniert haben, aufräumen und nutzen kann. :D
Sobald die organisatorischen Dinge geklärt sind, werde ich mich dann mal näher mit der Hardware beschäftigen.
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2015, 08:45:43 von Havoc »
“When I ride my bike I feel free and happy and strong.  I’m liberated from the usual nonsense of day to day life.  Solid, dependable, silent, my bike is my horse, my fighter jet, my island, my friend.  Together we will conquer that hill and thereafter the world”

Offline EvilEd84

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« Antwort #27 am: 13. Oktober 2015, 08:29:09 »
:uglylove:

Also bist am Palmer lesen im Moment? Ist absolut perfekt. Dann bestelle dir scho mal Randy Mosher Mastering Homebrew, dann kannst da direkt einsteigen Mit Palmer als Basiswissen ist das absolut perfekt!!

Offline EvilEd84

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« Antwort #28 am: 13. Oktober 2015, 08:30:52 »
Ach ja, hier die Antwort zwecks deutschen Online Shops:

Hobbybrauerversand.de (hopfen und mehr) kann ich empfehlen
Für spezielle aromahopfen nehme ich amihopfen.com
Und falls es irgendwas net gibt oder du einen günstigen braumeister kaufen willst is der schnapsbrenner.eu ne gute alternative

Offline Ash

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« Antwort #29 am: 14. Oktober 2015, 20:27:28 »
FUCK FUCK FUCK!!!! Wollte morgen mit Brauen loslegen und heute fällt mir ein "Scheisse, das Thermometer ist ja noch garnicht geliefert", gerade Amazon Versand geprüft, Versendung aus China, gnaaaaaaaaarrrrrr!!!! Wo bekomme ich jetzt ein Thermometer her??? Vorhin im MM, Supermarkt, Restpostenmarkt gewesen, NIX, nur Thermometer für Fleisch/Ofen/Kühlschrank/Zimmer, ey ich raff's nicht!!!
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2015, 20:27:42 von Ash »

Offline EvilEd84

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« Antwort #30 am: 15. Oktober 2015, 02:59:49 »
Der Vorteil eines LHBS um die Ecke :)

Also an nem Thermometer kann das doch nicht scheitern. Mal in nem Küchenutensilien Laden gegangen? Oder nen Karstadt oder so? Irgendwo wo man halt Töpfe und co kriegt?

Hydrometer könnte ich verstehen als Problem, aber Thermometer ist echt frustrierend wenn es daran scheitern sollte.

Offline Ash

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« Antwort #31 am: 15. Oktober 2015, 07:59:06 »
In Hameln gibt es leider keinen Karsadt, werde noch zu Real fahren und da schauen, vllt. Müller, sonst wüsste ich nix mehr hier in diesem sch**** Dorf. Gut, die neuen Zutaten sind auch noch nicht da aber die sollten heute kommen.
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2015, 08:01:28 von Ash »

Offline JasonXtreme

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« Antwort #32 am: 15. Oktober 2015, 09:04:52 »
Eben so Küchen oder Backläden haben doch so Einkochthermometer! Sowas sollte doch gehen, oder?
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline EvilEd84

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« Antwort #33 am: 15. Oktober 2015, 09:20:54 »
Ach ja und schmeiss mal dein Rezept rüber :)
Kann es dir dann auch gerne mal in den BeerSmith reinhauen und sehen wie die Werte so aussehen.

Offline EvilEd84

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« Antwort #34 am: 17. Oktober 2015, 23:27:04 »
Na, und?

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« Antwort #35 am: 18. Oktober 2015, 21:18:11 »
Sry, war die letzten Tage eh nicht zu Hause und etwas resigniert kein Thermometer zum Messen höher Wassertemperaturen bekommen zu haben. Gut, übernächste Woche hab ich Nachtdienstfrei, wird sich bis dahin verschieben. Rezept kann ich dir morgen hier geben, liegt zu Hause (bin das WE bei d.Freundin).
EDIT: War'n stressiger Nachtdienst-Tag und das Tippen dafür dauert länger, mach ich die Tage, werde eh nicht vor nächste Woche den Brew-Day beginnen können.
« Letzte Änderung: 20. Oktober 2015, 04:52:55 von Ash »

Offline EvilEd84

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« Antwort #36 am: 24. Oktober 2015, 10:05:51 »
Morgen ist wieder brewday.
Milk Stout wird es geben.
Werde versuchen dieses mal ordentlich Bilder zu machen.

Alex, wie schauts?

Offline Ash

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« Antwort #37 am: 25. Oktober 2015, 07:01:17 »
Morgen ist wieder brewday.
Milk Stout wird es geben.
Werde versuchen dieses mal ordentlich Bilder zu machen.

Alex, wie schauts?

Ja scheisse, warte immernoch aufs Thermometer. Ich habe mich auch entschieden darauf zu warten und kein Zweites zu kaufen. Solange lese ich noch ein wenig in der Materie rum. Rezept schreibe ich hier Mo/Di nieder, komme im Nachtdienst einfach nicht zu weil es länger dauert und nicht mit drei Sätzen wie hier getan ist.

Offline EvilEd84

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« Antwort #38 am: 25. Oktober 2015, 22:06:11 »
Werde mal meinen gestrigen brewday hier zusammenfassen. Habe extra Bilder gemacht von Equipment und den meisten Schritten. Gegen Ende dann einiges vergessen zu dokumentieren, aber sollte dir helfen.

Offline Ash

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« Antwort #39 am: 25. Oktober 2015, 22:18:30 »
Sehr cool, bin gespannt!

Offline EvilEd84

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« Antwort #40 am: 27. Oktober 2015, 05:52:04 »
Brewday:
There's a new Milkman in Town (Milk Stout / Sweet Stout)




Rezept: jeder einzelne Parameter peinlich genau abgestimmt.









Mittwoch Abend begonnen mit einem Yeast Starter. Ein Yeast Starter dient dazu die gekaufte Hefe zu kultivieren und multiplizieren. Ist nicht immer noetig (vor allem bei Trockenhefe, ich hatte aber einen besonderen Strang Fluessighefe). Im Prinzip kippt man die Hefe in einen Minibatch wort (Sud) mit einer SG (starting gravity) nahe dem eigentlichen Batch. In Fluessighefe sind normal ca. 100 Milliarden Zellen, in Trockenhefe 200 Milliarden. Je nach Rezept benoetigt man eine eine ideale Anzahl ein Zellen. BeerSmith spuckt dir das bequem aus. Zudem kommt es auf das Alter der Fluessighefe an wieviele der Startzellen noch "vial" also funktionstuechtig sind. Quasi deine Startmenge wieviele der 100 Mrd Zellen noch leben. Aber auch das kalkuliert dir BeerSmith basierend auf dem Alter der Hefe.

So sieht es dann nach 2-3 Tagen aus, die Hefe setzt sich am Boden ab und man sollte die Fluessigkeit "decanten" und letztlich nur die Hefe in den finalen batch zu pitchen. Man KANN alles reinkippen (letztlich ist ja auch Alkohol drin und es wurde mit Malz fermentiert), aber wuerde ich nicht tun, da es schlichtweg geschmacklich nicht ideal ist:




Von links nach rechts: meine Malt bill (eine Tuete mit Maris Otter base malt und eine mit den specialty grains), 8 oz / 224g lactose und 1.5 oz / 42g unsweetened cocoa powder, star san sanitizer, sowie fertig gemischter Sanitizer in einer Spruehflasche (grosse Empfehlung), Kuechenwaage, Yeast Starter (decanted), Whirlfloc tabs, 5 Gallonen / 19 Liter Wasser, Laptop mit BeerSmith :D



6 Gallon / 23l Brew Kettle



Von links nach rechts: 6.5gl / 25l Big Mouth Bubbler Fermentierer, Messlineal (geschickt um Volumen zu messen, z.b. im Brew Kettle), Hydrometer (fuer gravity Messung), mein immersion wort chiller (um den wort schnellstmoeglich abzukuehlen), Messbecher und diverse food grade tubings sowie mein Autosiphon fuer einfaches Pumpen von Fluessigkeiten.



Weitere sehr hilfreiche Empfehlung: ein party bucket (19 Gallonen / 70Liter) gefuellt mit Sanitizer oder Cleanser fuer schnelles Desinfizieren oder reinigen. Will ich nicht mehr missen. Plus, ich benutze den Eimer als Eisbad um aktuell meinen Fermentierer bei den heissen Temperaturen hier auf anstaendige Werte um die 20 Grad C zu bekommen. Bis ich mit einen Weinkuehlschrank als fermentation chamber zugelegt habe (bald).



Noch mehr Equipment, was ich am brewday nicht gebraucht habe: racking canes, bottling tube, blowoff tubes, kleiner autosiphon, Trichter und mein bottling bucket. Nicht im Bild sind Dinge wie oxygen absorbing bottle caps, bottle capper, etc.



Das wichtigste: immer ein homebrew im Glas :D



Brew in a bag setup. Sehr simpel wie man sieht, aber effektiv. Das war gerade beim Mash.



Pre-boil gravity reading. Nicht vergessen: Temperaturkorrektur. Die eigentliche gravity war deutlich hoeher als hier abzulesen ist.



Uebergang zum 60min Boil.



60 Min additions: Lactose und eine kleine Menge Hopfen. Bei einem IPA oder DIPA versorge ich gut das 7-8x fache an Menge ueber den gesamten boil verteilt.



Late addition: kleine Menge Cocoa Powder. Tipp: etwas wort entnehmen und in einem separaten Gefaess den Kakao ziehen lassen (vs kochen), dass sich alles gut aufloest. Dann erst kurz vor Ende dem boil zufuegen. Vermeidet harsch bittere Toene wenn alles direkt in den boil gekippt und zu lange gekocht wird zu lassen. Wort chiller einfach 15min vor Ende in den kochenden wort setzen. Desinfiziert von alleine.


Habe vom cold break (kuehlen) keine Bilder gemacht, aber im Prinzip schliesse ich den wort chiller an den Wasserhahn an und pumpe (mehr oder weniger) kaltes Leitungswasser durch die Kupferrohre um den wort schnellstmoeglich zu kuehlen. Sorgt fuer klareres Bier und minimiert die Inektionsgefahr. Sobald der wort Kochtemperatur unterschreitet ist er anfaellig fuer Infektionen. Besonders solange er im offenen Topf ist und nicht im sauber verschlossenen Fermenter gesichert ist. Sobald die Hefe nach ca. 1 Tag Alkohol Level aufgebaut hat ist der wort ohnehin deutlich besser geschuetzt.




Naechster Tag. Kraeusen gut sichtbar. War eine kurze und heftige Fermentierung. Schon jetzt 2.5 Tage nach brauen ist kaum blubbern oder Schaumbildung vernehmbar. Jede Fermentierung ist anders (Hefe ist halt doch ein lebender Organismus. Mal gibt es heftige Kraeusenbildung bis hin zum blow off, mal ist kaum etwas vernehmbar und die Hefe fermentiert still und leise vor sich hin. Hat viel mit yeast pitch rate (Menge), Temperatur, Gravity, etc. zu tun.
Hier lag es sicher zum einen auch am niedrigeren Alkoholgehalt, dass die Hefe recht schnell fertig sein wird.

Was folgt ist die conditioning Phase, in der Hefe nach der Fermentierung, vereinfacht gesagt, das Bier aufraeumt und off-flavors beseitigt, letztenlich ausflockt und sich im "trub" am Boden sammelt.

Bevor ich ans "bottlen" gehe, werde ich das gesamte Volume 2 Tage "cold crashen", d.h. in den Kuehlschrank packen, so dass die restliche Hefe ausflockt und sich Schwebepartikel am Boden absetzen. Auch das garantiert ein klareres Bier und bessere Stabilitate.
Dieses Mal habe ich das erste Mal Whirlfloc Tabs benutzt, eine Mischung aus Irish Moss und anderen fining agents, die dazu beitragen ein klareres Endprodukt zu bekommen. Schon im Cold Break hatte ich enorm bemerkt wie schnell die Proteine sich binden und absacken. Bin sehr gespannt!
« Letzte Änderung: 27. Oktober 2015, 20:36:14 von EvilEd84 »

Offline Ash

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« Antwort #41 am: 09. November 2015, 18:01:11 »
Es ist der Wahnsinn, wie tief du schon in der Materie drin steckst, wenn ich mir das so ansehe scheint auf deinen paradiesischen Breitengraden die einzige Schwierigkeit zu sein, den Sud abzukühlen und auf deutsche Zimmertemperatur zu halten. :lol:
Ich werde demnächst mal von meinem VÖLLIG misslungen "ersten Mal" berichten. Es ging so Einiges in die Hose aber als das Thermostat da war hab ich Halz über Kopf angefangen, ohne Rücksicht auf Verluste. Zum Glück habe ich nur 10 test-Liter brauen wollen aber es ging wirklich alles schief. Wie gesagt, schreibe ich demnächst was zu, habe gerade keine Zeit.

Offline Ash

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« Antwort #42 am: 17. November 2015, 20:06:30 »
Ok, ich schreibe jetzt mal kurz meinen ersten und hoffentlichen letzten FAIL!

Zunächst einmal wollte ich den Süd in einem extra dafür gekauften Glühweinkocher mit 25 Liter Füllung in vorgegebener Temperatur erhitzen. Ich habe das Teil gewählt, weil ich damit die Temperatur besser regeln kann, da das Gerät stufenloses Beheizen bot. Das Rezept hat mir der Kollege aus Norwegen über beersmith zusammengestellt.
Wie gesagt, ganz plötzlich war das Thermostat im Postfach, ich also Halz über Kopf das Wasser auf Temperatur gebracht und mit dem Einmaischen begonnen. Das war schon nicht einfach, genau angegebene Temperaturen zu halten, selbst mit dem Glühweinkocher. Aber das hat noch geklappt. Aber dann ist der Supergau gekommen. Nach 20 Minuten schaltet sich Glühweinerhitzer ab! Ich denke mir "FUCK"!! Tja was machste da? Ich also den größten Topf rausgeholt den ich habe und versucht die Maische zu halbieren und die Hälfte des Inhaltes zumindest inem 5l Topf über Ceranfeld weiterzukochen. Hier aber das Problem: Schon zu Beginn der Eiweißrast hab ich es nicht geschafft die richtige Temperatur zu halten. Ich habe den Herd an & aus gemacht und die Temperatur sprang um 10 Grad hoch und runter. Aber das darf nicht. Ich habe dann aufgegeben und alles weggekippt. Ich habe KEIN PLAN wie Hobbybrauer über Ceranfeld eine feste Temperatur halten. Nochmal Kauf ich mir den Glühweinkocher auch bestimmt nicht. Habe dann den Kollegen gefragt, wie er die Temperaturen hält. Er sagt macht er nicht, er nimmt Malzextrakt. Ja shit, ich Depp, ist mir beim Lesen des Rezepts nicht aufgefallen (was vllt auch daran lag, dass ich zwei verwchiedene Rezepte rumliegen hatte, ein mit geschrotetem Malz und eins mit Extrakt und ich voll durcheinander gekommen bin), wusste aber auch nicht, dass man dann nicht auf die Temperatur achten brauch, kommt mir schräg vor aber wenn es wirklich so ist wird mein zweiter Versuch mit Malzextrakt werden. Weil wie gesagt, ich habe nicht herausgefunden, wie man festgelegte Temperaturen halten kann aber bei geschrotetem Malz bin ich ja darauf angewiesen, dass der Kocher gradgenau kocht.

Offline EvilEd84

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« Antwort #43 am: 18. November 2015, 08:56:20 »
Rofl. Eben erst gesehen. Schreibe morgen mal was dazu.

Genau deswegen habe ich gesagt mach nen Extrakt plus specialty grain steep.

Die Glühweindinger kannst knicken. Und als mash tun schon gleich dreimal. Sind nicht darauf ausgelegt Temperaturen genau zu halten. Und als boil auch zu vergessen, weil sie sich immer ausschalten und keinen rolling boil halten. Kauf nen billigen 30-40l Pot (25 zur Not, aber das wird eh nicht reichen auf Dauer also lieber gleich richtig. Den Fehler habe ich gemacht. Reicht für Extrakt aber grenzwertig für allgrain).

Keine Ahnung was du da fabriziert hast mit dem 5l Pot hahahhaha. Hast mit grains umgefullt??? :lol:

Schreib mich auf whatsapp das nächste mal an. Kann immer helfen :)

Hast den Batch dann weggeworfen oder?


Habe btw heute die erste Testflasche von Theres a New Milkman in Town geköpft. Hammer zufrieden.
Seitdem habe ich noch nen Batch DIPA und einen IPA rausgehauen. Drei WE am Stück gebraut, letztes Pause und dieses geht es weiter :D
« Letzte Änderung: 18. November 2015, 08:58:04 von EvilEd84 »

Offline JasonXtreme

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« Antwort #44 am: 18. November 2015, 09:07:15 »
Schick ma nen Testkarton rüner, Matze :lol:
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline EvilEd84

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« Antwort #45 am: 18. November 2015, 16:30:46 »
Lol. Werde an Weihnachten evtl nen zweiten Koffer bezahlen dass ich von den zig verschiedenen paar mitbringen kann :lol:

Alex, kopf hoch der erste Versuch ist meistens ein Desaster, das zweite Mal schon viel viel besser und ab dem dritten Batch läuft alles flüssig. Dann noch paar mal und du bist bereit für all grain / BIAB Methode.

Hatte auch das erste mal mit nen Minitopf gebraut und dann aufgefüllt. War grauenhaft. Aber zumindest hatte ich extract, allgrain was du scheinbar versucht hast ist schlicht unmöglich.

Offline skfreak

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« Antwort #46 am: 19. November 2015, 19:01:47 »
Lol. Werde an Weihnachten evtl nen zweiten Koffer bezahlen dass ich von den zig verschiedenen paar mitbringen kann :lol:

Ja prima. Wann landest du? :D :lol:

Offline Ash

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« Antwort #47 am: 23. November 2015, 17:54:22 »
Erstmal sorry, dass ich immer so spät antworte aber deinem Denglish ist für mich ultraschwer zu folgen, so dass ich immer ne gewisse Zeit benötige, um hier auf deine Äußerungen einzugehen

Genau deswegen habe ich gesagt mach nen Extrakt plus specialty grain steep.

Die Glühweindinger kannst knicken. Und als mash tun schon gleich dreimal. Sind nicht darauf ausgelegt Temperaturen genau zu halten. Und als boil auch zu vergessen, weil sie sich immer ausschalten und keinen rolling boil halten. Kauf nen billigen 30-40l Pot (25 zur Not, aber das wird eh nicht reichen auf Dauer also lieber gleich richtig. Den Fehler habe ich gemacht. Reicht für Extrakt aber grenzwertig für allgrain).

Keine Ahnung was du da fabriziert hast mit dem 5l Pot hahahhaha. Hast mit grains umgefullt??? :lol:

Schreib mich auf whatsapp das nächste mal an. Kann immer helfen :)

Hast den Batch dann weggeworfen oder?

Oha, ok "speciality grain steep" hatte ich gelesen, habe den Begriff "Special steep" aber nicht weiter beachtet. Es handelt sich hierbei also weder um ein Extrakt und auch nicht um gewöhnliches Malz? Weil das dachte ich eigentlich.
Und nochwas, auch wenn ich mir bei der Frage doof vorkomme aber was bedeutet "allgrain"? Habe das glaube ich völlig falsch definiert/übersetzt.
Und ja, ich hole mir jetzt nen 30 oder 40 Liter (?) Pott aber erst im Dezember weil die großen Töpfe kosten ganz schön.. 90€ f. 40 Liter, ca. 50€ für 30 Liter, sind die Billigsten und gehen preislich auch eigentlich aber ich muss auf meine monatlichen Ausgaben kucken und für diesen Monat hab ich meine Hobby-Konsum-Ausgaben schon verbraucht. Dazu kommt noch ne Autorechnung und einige Ausgaben für mein zweites neues Hobby, egal, ist für Dezember geplant, rechne aber mit dem 30 Liter Pot da ich eigentlich eh nicht vorhabe mehr als 20 Liter am Stück zu brauen.
Den Batch habe ich nicht sofort weggeschmissen sondern wollte ihn erst zu Brot verarbeiten, habe aber kein vernünftiges Rezept gefunden bzw auch hier wieder nen Fehler gemacht und den Teig keine Stunde Ruhe gegeben sondern direkt in den Herd gepackt. Resultat war eine klebrige und teigige Masse, die (selbst nach 2 Stunden) einfach nicht fertig wurde. Es war ne megaklebrige Masse mit ner ultraharten Kruste, was ich in den Meerschweinchenstall geworfen habe aber selbst die haben das klebrige Wurfgeschoss nicht angerührt.
« Letzte Änderung: 23. November 2015, 17:55:38 von Ash »

Offline nemesis

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« Antwort #48 am: 23. November 2015, 18:39:04 »
"Allgrain" hast du, wenn Krekel die Finger vom DNR-Regler lässt.

Offline Ash

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« Antwort #49 am: 23. November 2015, 19:46:58 »
 :uglylol: 

 

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