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Autor Thema: Homebrewing Club  (Gelesen 10433 mal)

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Offline EvilEd84

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« Antwort #50 am: 15. Februar 2016, 22:23:44 »
Dieses Jahr bereits zwei Batches in den ersten Wochen rausgehauen.
Mein erstes Hefeweizen: El Jefe Weizen. Super geworden, mega zufrieden wie die Wyeast Weihenstephaner Hefe die stiltypischen Bananen- und leichten Nelkennoten fabriziert. Einen Side Batch mit Amarillo dryhopping im Stile eines Tap 5 war auch sehr erfolgreich. Ein Rezept für Hoppy Jefe steht schon bei dem ich auch stiluntypisch die Boilzugaben an Hopfen aufdrehen und auf US Hopfen anpassen werde.

Zweiter Batch: Balls of Fury. Russian Imperial Oatmeal Stout. Unglaublich hoch geschossen und dennoch sauber auf Zielgravity runterfermentiert bekommen dank Eisbädern und co. Bei sensationellen 13.5% gelandet und aktuell in der secondary Fermentation, zur Hälfte auf frisch gecrushten Costa Rica Cocoa Beans die ich aus dem Urlaub mitgebracht habe zusammen mit Chivas soaked French Oak Chips für Barrel Aged finish.
Werde ich nächste Woche bottlen und dürfte bis Weihnachten fertig sein. Werde im Sommer mal ne Testflasche anbrechen.

Zudem heute endlich endlich endlich mein neues Spielzeug gekauft: Nen Weinkuhlschrank aka Fermentation Chamber. Werde ich benutzen um die Temperatur meiner Fermentierung endlich exakt steuern zu können. Wird einem Quantensprung an Qualität geben. Bisher habe ich wegen der hohen Temperaturen immer zu hoch oder bei Benutzen eines Eisbads zu schwankend in Kauf nehmen müssen.

Nächstes Wochenende geht es endlich weiter!!!

Offline EvilEd84

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« Antwort #51 am: 15. Februar 2016, 22:28:40 »
Bilder folgen wenn ich am Rechner/im W-Lan bin.

Online Ash

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« Antwort #52 am: 15. Februar 2016, 23:38:30 »
Und wenn  du den Thread wieder mit Leben füllst, beantworte bitte nochmal meine letzten Fragen, auch wenn's doof ist. Ich wollte ja eigentlich im Januar meinen zweiten Versuch starten aber es hat sich einfach nach hinten verschoben weil mir einfach der Elan fehlt, auch immernoch wegen dem enttäuschenden ersten Mal aber auch wegen anderen Baustellen des sich vornehmens. Ich verspreche, ich raffe mich in den nächsten Wochen nochmal auf.

Offline EvilEd84

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« Antwort #53 am: 16. Februar 2016, 00:44:17 »
Ohhh, da waren offene Fragen? Tausendfach sorry, muss ich übersehen oder vergessen haben zu beantworten. Nix ist doof, mir macht es Spaß drüber zu labern und zu helfen.
Durchforsten den Fred nachher mal und schreibe vom Laptop ausführlich zurück.

Hier noch die Bilderwie versprochen:
 


Mein neuester Stolz. Wine Fridge aka Temperature Controlled Fermentation Chambers 8)
 
« Letzte Änderung: 16. Februar 2016, 00:46:11 von EvilEd84 »

Offline JasonXtreme

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« Antwort #54 am: 16. Februar 2016, 08:49:02 »


Zweiter Batch: Balls of Fury. Russian Imperial Oatmeal Stout. Unglaublich hoch geschossen und dennoch sauber auf Zielgravity runterfermentiert bekommen dank Eisbädern und co. Bei sensationellen 13.5% gelandet und aktuell in der secondary Fermentation, zur Hälfte auf frisch gecrushten Costa Rica Cocoa Beans die ich aus dem Urlaub mitgebracht habe zusammen mit Chivas soaked French Oak Chips für Barrel Aged finish.
Werde ich nächste Woche bottlen und dürfte bis Weihnachten fertig sein. Werde im Sommer mal ne Testflasche anbrechen.



:uglylol: ich stell mir grad mal vor das liest einer, der nicht weiß worums geht :lol:

Was für Temps gehen denn beim Wine Fridge? Ich hab auch nen Kleinen, dachte aber jetzt der ginge für sowas nicht tief genug runter?
« Letzte Änderung: 16. Februar 2016, 08:49:44 von JasonXtreme »
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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« Antwort #55 am: 16. Februar 2016, 10:38:08 »
So'n Weinkühlschrank ist ja geil. Ist an so nem Ding irgendwas anders zu nem gewöhnlichen Kühlschrank?

Offline JasonXtreme

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« Antwort #56 am: 16. Februar 2016, 10:48:25 »
Du kannst die Temperatur einstellen von 8 Grad für Weißwein bis meine ich 18 Grad maximal für Rotwein ;)
http://www.amazon.de/Klarstein-Weink%C3%BChlschrank-freistehend-Getr%C3%A4nkek%C3%BChlschrank-Touch-Bedienung/dp/B013WV2BTG/ref=sr_1_5?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1455616034&sr=1-5&keywords=weink%C3%BChlschrank
sind auch erschwinglich im kleinen Format, ich hab so nen ähnlichen hier. Passen bei mir meine ich 8 Flaschen rein, missbrauche ich auch im Sommer als Bierkühler, wenn mein Kühlschrank voll is :D
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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« Antwort #57 am: 16. Februar 2016, 10:52:11 »
Hab auch immer so 10 Flaschen Wein auf Vorrat. Macht der denn Geräusche wie ein Grosser?

Offline JasonXtreme

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« Antwort #58 am: 16. Februar 2016, 11:21:03 »
Man hört den schon ;) der is ja nicht sonderlich gedämmt und nirgends eingebaut... ich hab den dann halt im Keller stehen, von daher juckt mich das nicht. Is aber egal ob Du da nen kleinen oder großen nimmst, die haben alle die typischen Kühlschrankgeräusche, gerade beim runterkühlen jault der Lüfter schon mal auf :D

Bei dem von mir verlinkten steht was von 30 dB, allerdings steht unten von nem User er wäre sehr leise... man hört die Dinger klar immer nur dann wenn sie kühlen. Ist die Temp erreicht schaltet der ja ab, wie normal halt auch.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2016, 11:22:39 von JasonXtreme »
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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« Antwort #59 am: 16. Februar 2016, 15:31:43 »
Mmh, ich behalte das mal im Auge für in ein paar Jahren aber danke!

Offline EvilEd84

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« Antwort #60 am: 17. Februar 2016, 02:28:57 »
@Alex:
habe mir deine Posts nochmal durchgelesen aber nicht wirklich offene Fragen entdeckt?

Ich schweife dann einfach mal ab und gehe alles zusammen mit dir durch.

Was du brauchst?
- Grosser Topf (30l +), idealerweise direkt Edelstahl. Sonst kaufst du zweimal. Ich bin auch mit Alu eingestiegen und eier immer noch damit rum. Mein Topf ist einen ticken zu klein (20-25l / 24qt) und mittlerweile recht mitgenommen. Edelstahl macht dir das Leben leichter. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Preise die ich bei Amazon finde Wahnsinn sind. Kannst mal suchen ob du irgendwo Gastronomiebedarf herbekommst? Dann einen billigen Alutopf in der Groesse muesste man doch fuer 40 Euro bekommen.
Ich glaube ich habe den hier damals gekauft (unter $40).
http://www.amazon.com/Winware-Professional-Aluminum-24-Quart-Stockpot/dp/B001CHKKZK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455671753&sr=8-1&keywords=stockpot+24+qt

Schau mal was der internationale Versand kostet. Ein billiger Einstiegskettle gibt es hier schon fuer $100 in stainless steel:
http://www.amazon.com/Bayou-Classic-1144-44-Quart-Stainless/dp/B000FTLY1K/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1455671821&sr=8-3&keywords=bayou+classic
Idealerweiese kaufst direkt einen mit spigot, also einem eingebauten Ablassventil / Hahn. Aber den kannst dir im Nachhinein auch noch einbauen (Loch bohren und fertig).

- Straining Bag
Den Metall Einsatz vom Bayou Classic Pot kannst du perfekt fuer ein Brew in a Bag Setup nutzen mit einem Mash Bag
http://www.amazon.com/Brew-Bag-Straining-26/dp/B00E5M8E6G/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455671914&sr=8-1&keywords=brew+in+a+bag


Damit kannst eigentlich schon allgrain brauen. Wie gesagt, ich empfehle Extrakt fuer die ersten paar batches. Wenn du zum Extrakt specialty grains mixed ist es super easy alle moeglichen Stile zu generieren. Vorteil gegenueber allgrain ist dass es auf die Temperatur nicht wirklich ankommt.

Welche Schritte musst du am Brewday machen:
- Wasser auf richtige Temperatur erhitzen (etwas ueber Zieltemperatur, weil die grains die Temperatur senken beim einmaischen). Kann man mit BeerSmith berechnen.
- Einmaischen (d.h. grains zufuegen und gut durchruehren)
- Stehen lassen (und geringen Temperaturverlust in Kauf nehmen)
- Nach Ablauf des Mashes (60-90min je nach Rezept) Sack mit den grains aus dem Wasser heben
- Abtropfen lassen und ohne die grains auszuquetschen idealerweise den rauslaufenden Sud deinem Topf zugeben
- Sud auf Boil erhitzen
- Hopfen je nach Rezept zu den richtigen Zeitpunkten zufuehren
- Nach dem boil Sud so schnell es geht abkuehlen (Eisbad bspw.)
- In deinen desinfizierten Fermentierer umfuellen
- Airlock drauf
- Schauen, dass Fermentierung bei der richtigen Temperatur ablaeuft. Groessenordnung 20 Grad


Das sind die aufs Wesentliche reduzierten Schritte.

Was ich mache ist den Mash auf die richtige Temperatur ansetzen, einmaischen und dann stehen lassen. Bei dem Wasservolumen sinkt deine Temperatur innerhalb einer Stunde nur um wenige Grad und das ist besser als mit Energiezufuhr eventuell zu ueberschiessen oder deine Grains anzubrennen. Dein Versuch waere btw absolut noch OK gewesen. Das passiert in der Hektik zu Beginn und es ist sicher ein groesserer Makel, aber ... "Beer will happen". Das naechste Mal also nicht in Panik alles schlimmer machen (-> umfuellen ;) ), sondern einfach Brewday voll durchziehen und mit einem Sud leben, der eben etwas weniger fermentierbar ist durch die zu hohe Maischtemperatur und dadurch zu einem zu suessen Bier fuehren wird. Geniessbar waere es allemal noch gewesen, vor allem weil du schon 20min auf der richtigen Temperatur gemasht hattest. Ein Grossteil der Enzymreaktionen hatte da schon stattgefunden ;)



Also nochmal: kauf dir nen grossen Topf, ein Mashbag und poste alle Schritte hier, dein Rezept und was du vor hast. Ich kann dich dann im Vorfeld nochmal durch den Prozess durchfuehren!


Und immer dran denken: RDWAHAHB ;) (relax, dont worry and have a homebrew)
« Letzte Änderung: 17. Februar 2016, 02:33:55 von EvilEd84 »

Offline EvilEd84

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« Antwort #61 am: 17. Februar 2016, 05:18:33 »
Was den Weinkuehlschrank angeht:

Lautstaerke
super leise bisher, da der normale Kuehlschrank ihn von der Kueche her eher uebertoent ist die Lautstaerke irrelevant.

Temperatur
meiner laesst sich von Haus aus zwischen 39F und 64F einstellen. Also zwischen 4C und 18C. Da die Temperatur aber doch schwankt zwischen 3-4F plus/minus ist das perfekt im Rahmen. Damit koenntest du sogar Lager brauen (in den 40Fs), bzw. cold crashen. Da aber die meisten Stile ohnehin Ales sind und die eher zwischen 60-70F (15-21C) fermentieren ist das absolut perfekt. Da die Fermentierung an sich Waerme erzeugt (2-5F/1-3C) duerfte die Netto Temperatur perfekt hinhauen. Fuer ein cleanes finish mit wenig Estern ist die untere Grenze (60F/15C) eher angebracht, fuer Stile mit betonterem Ester/Frucht Profil wie Weizen darf es gerne mal ueber 70F gehen (21C). Kurzum, das Geraet ist von Haus aus schon perfekt ausgelegt auf meine Vorhaben. Moechte ich genauere Einstellugen mit weniger Schwankungen haben, dann kann ich jederzeit einen Controller dranhaengen, mit dem ich sogar den Temperaturfuehler direk in den Fermenter legen koennte, so dass die Innentemperatur im Fermenter und nicht die Ambienttemperatur im Kuehlschrank gesteuert wird. Da Volumen um die 20l / 5Gal aber nicht so schnell schwanken, selbst wenn die Aussentemperatur im Kuehlschrank um bis zu 5-6F / 2-3C schwankt, sollte das aber sicher nicht noetig sein. In anderen Worten, die Temperatur meines fermentierenden Bieres verhaelt sich wesentlich traeger auf Temperaturschwankungen ausserhalb meines Fermenters, so dass die 5-6F keinerlei Probleme darstellen sollten.

Groesse
fasst gut 50 Flaschen Wein - fuer mich waren die Innenmasse aber natuerlich interessanter, da mein Big Mouth Bubbler (Fermenter) ja reinpassen muss. War nicht so einfach da einen zu finden, weil der Kompressor unten/hinten im Innenraum immer Platz weggenommen hat und dadurch der footprint meines Fermenters oft zu gross war um Platz zu haben.
« Letzte Änderung: 17. Februar 2016, 05:22:32 von EvilEd84 »

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« Antwort #62 am: 17. Februar 2016, 20:21:16 »
Alex, check mal was der Versand nach DE kostet:
11Gal/44qt/41.6l stainless steel (Edelstahl) Topf von Bayou Classic für $71.99 versandkostenfrei.

http://www.homebrewfinds.com/2016/02/11-gallon-stainless-steel-kettle-71-99-shipped-2.html

Wenn ich nicht gestern $500 für Autoteile für den Charger ausgegeben hätte würde ich mir den vllt als Hot Liquor Tank holen.
« Letzte Änderung: 17. Februar 2016, 20:23:13 von EvilEd84 »

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« Antwort #63 am: 18. Februar 2016, 17:31:21 »
Zitat
Was du brauchst?
- Grosser Topf (30l +), idealerweise direkt Edelstahl. Sonst kaufst du zweimal. Ich bin auch mit Alu eingestiegen und eier immer noch damit rum. Mein Topf ist einen ticken zu klein (20-25l / 24qt) und mittlerweile recht mitgenommen. Edelstahl macht dir das Leben leichter. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Preise die ich bei Amazon finde Wahnsinn sind. Kannst mal suchen ob du irgendwo Gastronomiebedarf herbekommst? Dann einen billigen Alutopf in der Groesse muesste man doch fuer 40 Euro bekommen.
Ich glaube ich habe den hier damals gekauft (unter $40).

Ich habe erstmal von meinem Bruder einen großen 20Liter Kochtopf bekommen (der hat auch ein Loch), werde erstmal ein wenig mit dem experimentieren. Habe aber bezüglich Kauf den hier im Auge, 30 Liter (allerdings bin derzeit meeegapleite wegen Werkstatt/Urlaub/Frau)

http://www.ebay.de/itm/391074116213?_trksid=p2060353.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Wozu braucht man das Loch bzw. einen Ablassventil / Hahn?


Zitat
- Straining Bag
Den Metall Einsatz vom Bayou Classic Pot kannst du perfekt fuer ein Brew in a Bag Setup nutzen mit einem Mash Bag
http://www.amazon.com/Brew-Bag-Straining-26/dp/B00E5M8E6G/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455671914&sr=8-1&keywords=brew+in+a+bag

Ich habe sehr große Baumwolltücher extra gekauft gehabt, wurde mir mal enpfohlen, wobei so ein Sack einfacher wäre, stimmt, mal schauen, kostet ja nix.


Zitat
Damit kannst eigentlich schon allgrain brauen. Wie gesagt, ich empfehle Extrakt fuer die ersten paar batches. Wenn du zum Extrakt specialty grains mixed ist es super easy alle moeglichen Stile zu generieren. Vorteil gegenueber allgrain ist dass es auf die Temperatur nicht wirklich ankommt.

Ja, den Fehler mit geschroteten Malz zu arbeiten mach ich nicht nochmal, ist mir viel zu aufwendig ohne Profi-Equipment. Ich frage mich nur, was ich mit den ganzen gekauften Beuteln mache, die ich noch habe. :lol:


Zitat
Welche Schritte musst du am Brewday machen:
- Wasser auf richtige Temperatur erhitzen (etwas ueber Zieltemperatur, weil die grains die Temperatur senken beim einmaischen). Kann man mit BeerSmith berechnen.
- Einmaischen (d.h. grains zufuegen und gut durchruehren)
- Stehen lassen (und geringen Temperaturverlust in Kauf nehmen)
- Nach Ablauf des Mashes (60-90min je nach Rezept) Sack mit den grains aus dem Wasser heben
- Abtropfen lassen und ohne die grains auszuquetschen idealerweise den rauslaufenden Sud deinem Topf zugeben
- Sud auf Boil erhitzen
- Hopfen je nach Rezept zu den richtigen Zeitpunkten zufuehren
- Nach dem boil Sud so schnell es geht abkuehlen (Eisbad bspw.)
- In deinen desinfizierten Fermentierer umfuellen
- Airlock drauf
- Schauen, dass Fermentierung bei der richtigen Temperatur ablaeuft. Groessenordnung 20 Grad

Mit Airlock meinst du nen Deckel oder?


Zitat
Also nochmal: kauf dir nen grossen Topf, ein Mashbag und poste alle Schritte hier, dein Rezept und was du vor hast. Ich kann dich dann im Vorfeld nochmal durch den Prozess durchfuehren!


Ich denke, mit Extrakt wird bei mir die Hektik nicht mehr aufkommen. Ja, wenn ich hier schon wieder rumlese, bekomme ich direkt wieder Bock nen Neuversuch zu starten. Vor März wird das aber nichts, sogar eher April weil die Kohle für März auch schon vorgeplant ist (ich hab echt das Sparen verlernt..). Wobei, vllt. mach ich im März schon was, hab von meinem Bruder so ein Fertig-Set zum Brauen geschenkt bekommen, werde das aber verfeinern mit den Hopfen, den ich noch verbrauchen wollte.


Zitat
Was den Weinkuehlschrank angeht:

Lautstaerke
super leise bisher, da der normale Kuehlschrank ihn von der Kueche her eher uebertoent ist die Lautstaerke irrelevant.

Temperatur
meiner laesst sich von Haus aus zwischen 39F und 64F einstellen. Also zwischen 4C und 18C. Da die Temperatur aber doch schwankt zwischen 3-4F plus/minus ist das perfekt im Rahmen. Damit koenntest du sogar Lager brauen (in den 40Fs), bzw. cold crashen. Da aber die meisten Stile ohnehin Ales sind und die eher zwischen 60-70F (15-21C) fermentieren ist das absolut perfekt. Da die Fermentierung an sich Waerme erzeugt (2-5F/1-3C) duerfte die Netto Temperatur perfekt hinhauen. Fuer ein cleanes finish mit wenig Estern ist die untere Grenze (60F/15C) eher angebracht, fuer Stile mit betonterem Ester/Frucht Profil wie Weizen darf es gerne mal ueber 70F gehen (21C). Kurzum, das Geraet ist von Haus aus schon perfekt ausgelegt auf meine Vorhaben. Moechte ich genauere Einstellugen mit weniger Schwankungen haben, dann kann ich jederzeit einen Controller dranhaengen, mit dem ich sogar den Temperaturfuehler direk in den Fermenter legen koennte, so dass die Innentemperatur im Fermenter und nicht die Ambienttemperatur im Kuehlschrank gesteuert wird. Da Volumen um die 20l / 5Gal aber nicht so schnell schwanken, selbst wenn die Aussentemperatur im Kuehlschrank um bis zu 5-6F / 2-3C schwankt, sollte das aber sicher nicht noetig sein. In anderen Worten, die Temperatur meines fermentierenden Bieres verhaelt sich wesentlich traeger auf Temperaturschwankungen ausserhalb meines Fermenters, so dass die 5-6F keinerlei Probleme darstellen sollten.

Groesse
fasst gut 50 Flaschen Wein - fuer mich waren die Innenmasse aber natuerlich interessanter, da mein Big Mouth Bubbler (Fermenter) ja reinpassen muss. War nicht so einfach da einen zu finden, weil der Kompressor unten/hinten im Innenraum immer Platz weggenommen hat und dadurch der footprint meines Fermenters oft zu gross war um Platz zu haben.

Gut, der Kühlschrank ist jetzt noch nichts so wichtig für mich, hatte auch primär wegen Wein überlegt. In deinen 12monatigen Springbreakwetter-Gebiet hat das Teil sicher einen höheren Nutzen. Kellerlagerung wird bei mir ja erstmal reichen, denke ich, auch weil ich vermutlich eh nicht über ein gewisses Brauniveau kommen werde. Ich bin einfach zu blöd.


Zitat
Alex, check mal was der Versand nach DE kostet:
11Gal/44qt/41.6l stainless steel (Edelstahl) Topf von Bayou Classic für $71.99 versandkostenfrei.

http://www.homebrewfinds.com/2016/02/11-gallon-stainless-steel-kettle-71-99-shipped-2.html

Wenn ich nicht gestern $500 für Autoteile für den Charger ausgegeben hätte würde ich mir den vllt als Hot Liquor Tank holen.

Habs jetzt nicht berechnet aber das wird sicherlich teuer und der Zoll hält ja auch nochmal die Hand auf. Allein wenn ich auf Amazon.com was bestelle, FRECH!! Hab da neulich nen ferngesteuerten Star Wars Landspeeder gekauft weil er im Angebot war und es den in D. nicht gibt, 20 USD und was musste ich bezahlen, 40€ und zum Glück hat der Zoll durchgewinkt. Wie gesagt, im Auge habe ich den auf eBay. Es sei denn, du sagst jetzt der ist nix.


Zitat
@Alex:
habe mir deine Posts nochmal durchgelesen aber nicht wirklich offene Fragen entdeckt?


Meinte das hier:

Zitat
"speciality grain steep" hatte ich gelesen, habe den Begriff "Special steep" aber nicht weiter beachtet. Es handelt sich hierbei also weder um ein Extrakt und auch nicht um gewöhnliches Malz?

Zitat
Und nochwas, auch wenn ich mir bei der Frage doof vorkomme aber was bedeutet "allgrain"? Habe das glaube ich völlig falsch definiert/übersetzt.
« Letzte Änderung: 18. Februar 2016, 17:32:05 von Ash »

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« Antwort #64 am: 19. Februar 2016, 01:16:49 »
Zitat
Was du brauchst?
- Grosser Topf (30l +), idealerweise direkt Edelstahl. Sonst kaufst du zweimal. Ich bin auch mit Alu eingestiegen und eier immer noch damit rum. Mein Topf ist einen ticken zu klein (20-25l / 24qt) und mittlerweile recht mitgenommen. Edelstahl macht dir das Leben leichter. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Preise die ich bei Amazon finde Wahnsinn sind. Kannst mal suchen ob du irgendwo Gastronomiebedarf herbekommst? Dann einen billigen Alutopf in der Groesse muesste man doch fuer 40 Euro bekommen.
Ich glaube ich habe den hier damals gekauft (unter $40).

Ich habe erstmal von meinem Bruder einen großen 20Liter Kochtopf bekommen (der hat auch ein Loch), werde erstmal ein wenig mit dem experimentieren. Habe aber bezüglich Kauf den hier im Auge, 30 Liter (allerdings bin derzeit meeegapleite wegen Werkstatt/Urlaub/Frau)

http://www.ebay.de/itm/391074116213?_trksid=p2060353.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Wozu braucht man das Loch bzw. einen Ablassventil / Hahn?

In das Loch kommt ein Spigot / Ablassventil. Wie gesagt, ich arbeite auch noch mega rudimentaer und habe nichts an meinem kettle/Topf. Bin schon laengst aus meinem Equipment  rausgewachsen und es wird echt Zeit. Mit einem Ablasshahn kannst du die Fluessigkeit logischerweise wesentlich einfacher zwischen Toepfen oder zwischen Topf und Fermentierer transportieren. Ich arbeite mit einem Autosiphon, mit dem du den Sud von oben quasi rauspumpst.
Groesse von dem verlinkten Topf sollte gerade OK sein fuer 19l Sude, aber eine Nummer groesser waere sicher besser. Wovon ich eher abrate ist Alu. Benutze ich selber im Moment und das gute Stueck ist schon gut runtergerockt. Den schnieken Edelstahl Braumeister meines Kumpels an Weihnachten zu bebrauen war schon super. Wie gesagt, fuer den Preis kriegste eigentlich schon Edelstahl in der Groesse hier. Also vielleicht doch mal rumschauen und ueber importieren nachdenken.


Zitat
- Straining Bag
Den Metall Einsatz vom Bayou Classic Pot kannst du perfekt fuer ein Brew in a Bag Setup nutzen mit einem Mash Bag
http://www.amazon.com/Brew-Bag-Straining-26/dp/B00E5M8E6G/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455671914&sr=8-1&keywords=brew+in+a+bag

Ich habe sehr große Baumwolltücher extra gekauft gehabt, wurde mir mal enpfohlen, wobei so ein Sack einfacher wäre, stimmt, mal schauen, kostet ja nix.
Puh, keine Ahnung. Das mit den Baumwolltuechern sehe ich immer kritisch. Kann emotional bedingt und Einbildung sein weil es einem vorkommt wie durch ein Leintuch zu brauen, aber ich haette Bedenken was fuer einen Einfluss das auf Geschmack haben koennte mit Textil zu brauen. Mein Problem ist, dass mir die deutschen Begriffe fuer den ganzen Kram fehlen und ich dir daher beim Suchen nicht helfen kann :/
Aber moooooooooment....et voila:
http://www.hobbybrauerversand.de/Mashing-bag
Deutlich teurer als hier ($7), aber ist es wert.

Zitat
Damit kannst eigentlich schon allgrain brauen. Wie gesagt, ich empfehle Extrakt fuer die ersten paar batches. Wenn du zum Extrakt specialty grains mixed ist es super easy alle moeglichen Stile zu generieren. Vorteil gegenueber allgrain ist dass es auf die Temperatur nicht wirklich ankommt.

Ja, den Fehler mit geschroteten Malz zu arbeiten mach ich nicht nochmal, ist mir viel zu aufwendig ohne Profi-Equipment. Ich frage mich nur, was ich mit den ganzen gekauften Beuteln mache, die ich noch habe. :lol:
Ist ja beileibe kein Fehler. Im Gegenteil, genau dort wirst du landen, uebrigens auch mit minimal bis keinem zusaetzlichen Equipmentaufwand. Daran liegt es nicht. Liegt einzig daran, dass man sich halt als ersten Sud schlichtweg uebernimmt, weil man den Ablauf, die Schritte und den Prozess nicht kennt. Mache mal 2-5 batches mit Extrakt (und specialty grains) und steige dann um.
Uebrigens wirst du den mashing bag bis dahin dann auch nicht brauchen. Den brauchst du nur wenn du auf allgrain umsteigst.
Ich greife jetzt mal vor was deine Frage unten angeht:
Allgrain heisst nix anderes als komplett mit grains zu brauen (d.h. ohne Extrakt)
Extract brewing ist das Gegenteil, wenn du NUR mit Malzextrakt braust (plus natuerlich Hopfen, Hefe)
Extract plus Specialty Grain ist ein Zwischenschritt den du locker ab dem zweiten Batch machen kannst. Vereinfacht gesagt wuerzt du quasi deinen Sud mit den Specialty Grains. Waehrend du bei Allgrain Zucker aus dem Malz extrahierst um ihn in Alkohol umzuwandeln (und du daher sehr praezise sein musst) kommt es hier nur darauf an den Geschmack aus dem Malz zu ziehen indem du ihn vor dem boil 15-30min in warmem Wasser (65C) steepst / ziehen laesst. Quasi wie nen Tee. Die Grains hierfuer kannst du einfach in einen kleinen muslin bag packen und gut ists.
Prinzipiell unterscheidet man zwischen Base Malts und Specialty Grains. Base Malts machen den Grossteil des Rezepts aus und sind etwas dezenter ausgepraegt was Geschmack angeht und dienen daher primaer den Zucker/Alkoholgehalt zu bestimmen. Specialty Grains sind quasi deine Gewuerze. Deutlich ausgepraegter im Geschmack und daher bedeutend vorsichtiger portioniert im Rezept. Den fermentierbaren Zucker den man aus ihnen gewinnt macht demnach nur einen Bruchteil des finale Alkoholgehalts aus.

Mit Airlock meinst du nen Deckel oder?

Airlock ist die Luftschleuse die in den Deckel gesteckt wird durch die verhindert wird, dass Luft an deinen gaerenden Sud kommt, die Gaerdaempfe aber gleichzeitig nach oben entweichen koennen (sonst wuerde dir dein Fermentierer irgendwann um die Ohren fliegen). Siehe hier:
https://www.google.com/search?q=airlock&rls=com.microsoft:en-US:IE-Address&biw=1920&bih=911&source=lnms&sa=X&ved=0ahUKEwis2PagxYLLAhUK1WMKHddkDyYQ_AUIBigA&dpr=1#q=airlock&tbm=shop
Ich bevorzuge 3 piece airlocks gegenueber den 2 pieces.


Zitat
Also nochmal: kauf dir nen grossen Topf, ein Mashbag und poste alle Schritte hier, dein Rezept und was du vor hast. Ich kann dich dann im Vorfeld nochmal durch den Prozess durchfuehren!


Ich denke, mit Extrakt wird bei mir die Hektik nicht mehr aufkommen. Ja, wenn ich hier schon wieder rumlese, bekomme ich direkt wieder Bock nen Neuversuch zu starten. Vor März wird das aber nichts, sogar eher April weil die Kohle für März auch schon vorgeplant ist (ich hab echt das Sparen verlernt..). Wobei, vllt. mach ich im März schon was, hab von meinem Bruder so ein Fertig-Set zum Brauen geschenkt bekommen, werde das aber verfeinern mit den Hopfen, den ich noch verbrauchen wollte.
Auf gehts, dran bleiben :D


Gut, der Kühlschrank ist jetzt noch nichts so wichtig für mich, hatte auch primär wegen Wein überlegt. In deinen 12monatigen Springbreakwetter-Gebiet hat das Teil sicher einen höheren Nutzen. Kellerlagerung wird bei mir ja erstmal reichen, denke ich, auch weil ich vermutlich eh nicht über ein gewisses Brauniveau kommen werde. Ich bin einfach zu blöd.

Absolut! Temperaturkontrolle ist IMMER wichtig, auch in DE, allerdings steht es bei deiner Prioliste deutlich weiter unten. DEUTLICH. Wenn du nen Keller hats mit knapp 20 Grad bist du fein raus.


Zitat
Alex, check mal was der Versand nach DE kostet:
11Gal/44qt/41.6l stainless steel (Edelstahl) Topf von Bayou Classic für $71.99 versandkostenfrei.

http://www.homebrewfinds.com/2016/02/11-gallon-stainless-steel-kettle-71-99-shipped-2.html

Wenn ich nicht gestern $500 für Autoteile für den Charger ausgegeben hätte würde ich mir den vllt als Hot Liquor Tank holen.

Habs jetzt nicht berechnet aber das wird sicherlich teuer und der Zoll hält ja auch nochmal die Hand auf. Allein wenn ich auf Amazon.com was bestelle, FRECH!! Hab da neulich nen ferngesteuerten Star Wars Landspeeder gekauft weil er im Angebot war und es den in D. nicht gibt, 20 USD und was musste ich bezahlen, 40€ und zum Glück hat der Zoll durchgewinkt. Wie gesagt, im Auge habe ich den auf eBay. Es sei denn, du sagst jetzt der ist nix.

Wie gesagt, ich empfehle Edelstahl – du kaufst sonst zweimal frueher oder spaeter. Da stehe ich gerade davor, aber da ich gleich richtig investieren will zieht es sich bei mir gerade etwas. Sobald der hier wieder verfuegbar ist, ist es meiner:

http://www.northernbrewer.com/edelmetall-bru-kettle


Zitat
@Alex:
habe mir deine Posts nochmal durchgelesen aber nicht wirklich offene Fragen entdeckt?


Meinte das hier:

Zitat
"speciality grain steep" hatte ich gelesen, habe den Begriff "Special steep" aber nicht weiter beachtet. Es handelt sich hierbei also weder um ein Extrakt und auch nicht um gewöhnliches Malz?

Zitat
Und nochwas, auch wenn ich mir bei der Frage doof vorkomme aber was bedeutet "allgrain"? Habe das glaube ich völlig falsch definiert/übersetzt.

Siehe oben, hoffe das hilft :)
« Letzte Änderung: 19. Februar 2016, 01:24:34 von EvilEd84 »

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« Antwort #65 am: 19. Februar 2016, 02:30:38 »
Den wichtigsten tipp vergessen (glaube ich habe ihn schonmal gepostet): nimm dir die Zeit (haste sicher im Nachtdienst :D ) und lese & verarbeite How to Brew von John Palmer. Die Erstausgabe ist komplett kostenlos online verfuegbar und gilt als Standardwerk. Sehr einsteigerfreundlich da er im Gegensatz zu den moisten Homebrewern wenig herumschwafelt und sehr strukturiert, prozessorientiert und pragmatisch Ablaeufe und Zusammenhaenge erklaert. Fuer den deutschen Kopf sehr zuvorkommend ;)


 :arrow: :arrow: :arrow: http://howtobrew.com/book/introduction  :arrow2: :arrow2: :arrow2:
« Letzte Änderung: 19. Februar 2016, 02:31:15 von EvilEd84 »

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« Antwort #66 am: 23. Februar 2016, 01:36:37 »
Gestern dann die hoppy version meines El Jefe Weizens gebraut mit massig US Hopfen (Cascade, Amarillo, Simcoe im boil und Amarillo, Mosaic im dry hopping).
Nachdem die ge-dry-hoppte Version mit Amarillo so super rauskam war das der logische naechste Schritt. Mal sehen wie aehnlich oder unaehnlich es dem Tap 5 wird.

Blubbert gerade in offener Fermentierung (Premiere fuer mich) in meinem schnieken Wine Cooler aka Fermentation Chamber vor sich hin. Bin sehr gespannt!

Zum Brew Day: lief alles extrem nach Schnuerchen und meine Effizienz habe ich dank der Erfahrung mit dem letzten Batch fast auf das Prozent genau getroffen. Daher hat auch die pre-boil Gravity und saemtliche Volumen genau gepasst. Allerdings hatte ich weniger boil off und dafuer mehr Trubverlust (wegen dem deutlich hoeheren Anteil an Hopfen), was mich auf 3 Gallonen und exakt auf target gravity gebracht hat. Da mein Rezept aber knapp eine Gallone top up Wasser im Fermenter vorgesehen hat und ich aber schon auf Zielgravity war musste ich entscheiden zwischen einem zu kleinen Batch (nach Fermentierung vermutlich gerade mal 2.25-2.5 gal vs 3.5 gal geplant) oder weniger ABV / Alkohol. Da ich gerade extrem auf dem Session Bier Trip bin konnte ich mich sehr gut mit dem Kompromiss abfinden (0.5 gal top up Wasser und damit ca. 4% vs 4.7% Alkohol).

Abwarten...besonders auf die Effekte der offenen Fermentierung bin ich super gespannt. Absolut stilecht fuer ein Weizen, aber irgendwie bleibt etwas Skepsis, da man als homebrewer mittlerweile so darauf geeicht ist paranoid zu sein was infections angeht durch wilde Hefe. Angeblich formt die "topcropping" Hefeweizen Hefe (Wyeast 3068 - Weihenstephaner) aber ein Schutzschild nach oben hinweg und durch die heftige Fermentierung hat kaum was eine Chance darauf sich in dem Inferno anzusiedeln und zu ueberleben. Wir werden sehen. Ich denke ich werde kurz nach high Kraeusen in meinen secondary umschlauchen um zu vermeiden, dass mein Kraeusen absinkt.



Kleine Hommage an das originale El Jefe Weizen Logo:


So sah das Ding heute frueh nach ca. 15h aus. Top, mit so wenig lag time auf aktive Fermentierung zu kommen. Denke das ging die ganze Nacht schon so.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2016, 01:56:06 von EvilEd84 »

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« Antwort #67 am: 23. Februar 2016, 07:33:50 »
Gestern abgefüllt während ich gebraut habe, heute gelabeled: Mein 2016 Balls of Fury Russian Imperial Oatmeal Stout mit männlichen 13.3%. 4 Wochen total conditioning, 17 Tage davon auf Costa Rica Cocoa Beans die ich aus dem Urlaub mitgebracht habe und medium toast French Oak Chips. Die Verkostung beim Abfüllen war grandios. Das dürfte leichtestens der beste Batch so far werden. Unfassbar genial samtiges mouthfeel, kaum Spuren von Alkohol, leichte rauchige Eichennote. Tja, jetzt beginnt das warten, habe ich für Weihnachten 2016 gebraut, ich denke im Mai teste ich vorsichtig ob Kohlensäure sich problemlos gebildet hat und dann maximal noch eine Testflasche im Sommer, dann erst wieder ab Thanksgiving/Weihnachten. Das wird hart...


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« Antwort #68 am: 23. Februar 2016, 08:16:44 »
Wo lagerst Du denn die ganzen Biere die Du da so zusammenbraust!??
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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« Antwort #69 am: 23. Februar 2016, 21:43:22 »
In meinem Bauch :D

Im ernst, meine letzten Batches waren ja immer nur um die 10l. Das ist weniger als n Kasten Bier. Habe in der Küche einen Schrank da haue ich das in nem Pappkarton rein.

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« Antwort #70 am: 24. Februar 2016, 08:25:53 »
Ah ok, das sah auf den Bildern nach deutlich mehr aus :D ok das kriegt man klar weg
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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« Antwort #71 am: 25. Februar 2016, 19:15:08 »
Ash: Megaschnapper:
http://www.amazon.com/HomeBrewStuff-Stainless-Steel-Kettle-Thermometer/dp/B00420Z50Y/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1456423895&sr=8-2&keywords=homebrewstuff+32qt

32qt / 30liter / 8 Gallonen Stainless Steel mit Thermometer und Ball Valve fuer $60...

...shipped leider nicht nach DE wenn ich das richtig gesehen habe :/ kannst ja aber mal checken.

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« Antwort #72 am: 25. Februar 2016, 19:36:23 »
Uh der Preis ist wirklich geil aber geht nicht, wird nicht nach D. verschickt, auch nicht von Alternativen Händlerm. Aber geiles Teil!!! Ich überlege mit der Anstaltsküche zu sprechen ob die nicht nen großen Edelstahltopf abgeben könnten. Die Jungs die da arbeiten sind nur etwas speziell, muss sehen, dass ich da den Richtigen erwische. Aber jetzt wo du den Link geschickt hast, verdammt, das wäre gleich ein Zehnfaches Aufleveln!!

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« Antwort #73 am: 25. Februar 2016, 22:07:26 »
Wie gesagt, ich braue ja selbst noch mit einem 6 Gallonen / 24 quart / 22 Liter Aluminium Topf ohne Ball Valve oder Thermometer. Waere also selbst fuer mich ein Quantensprung.
Allerdings will ich es dieses Mal gleich richtig machen, sonst kaufe ich dreimal.

Du koenntest das Ding natuerlich zu mir bestellen und ich schicke es dir weiter. Aber dann bezahlst halt die $9 Porto zu mir UND nach Europa, was die grosse Unbekannte ist. Unter 30$ kommst da garantiert nicht weg, was dich letztlich wieder auf ca. $100 pushed oder etwas mehr. Ganz ehrlich: das isses immer noch wert, aber halt ne andere Liga als du vor hattest.

Was die Toepfe aus der Kueche aungeht, klar, frag halt mal. Wenn was fuer kleines/kein Geld bekommst greif zu, aber da wuerde ich schon deutlich weniger zahlen wollen als fuer richtiges Homebrew Equipment.

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« Antwort #74 am: 25. Februar 2016, 22:37:33 »
Also ich hab ja jetzt erstmal den alten 20 Liter Einwegtopf und für die ersten Male sollte es der reichen. Bei all meinen Hobbybaustellen muss ich mir auch selbst eingestehen, dass ich erstmal mein erstes Eigenes brauen sollte mit den Mitteln die ich habe, bevor ich was neu kaufe. Wenn das Ganze erstmal läuft muss ein Edelstahltopf sicher her, dann muss ich noch mal schauen. Scheisse sorry, dass ich derzeit nur am schwätzen bin aber woran es derzeit primär hapert ist Geld und ne lange ToDo-Liste.

 

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