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Autor Thema: Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)  (Gelesen 706 mal)

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Offline blaubaum

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Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« am: 03. Mai 2017, 22:36:03 »
Christian Alvarts Karriere verfolge ich schon recht lange und ich freue mich gerade tierisch für ihn über diese Chance hier:

Zitat
Dogs of Berlin: Zweite deutsche Netflix-Serie wird düster

“Dogs of Berlin” handelt von zwei ungleichen Polizisten, die in die Abgründe der Berliner Unterwelt eintauchen. Von der High-Society des Profi-Fußballs bis zur Gangster-Rap Szene, brutalen Drogenclans und terroristischen Neo-Nazis – ein Ossi-Polizist und sein deutsch-türkischer Kollege geraten in ein nervenaufreibendes Spannungsfeld zwischen Verbrechen, Politik und persönlichen Auseinandersetzungen.

Die Geschichte erinnert an gewohnte Krimikost, die wir zu Genüge aus dem deutschen Fernsehen kennen – mit einem Unterschied. Der Autorenfilmer Christian Alvart wird Regie führen und das Drehbuch verfassen. Alvart bringen die meisten mit Til Schweiger in Verbindung, denn er hat dessen Tatorte und den Kinofilm “Tschiller: Off Duty” inszeniert. Doch das sind nicht seine einzigen namenhaften Projekte. So schaffte er es 2009 mit dem Sci-Fi-Blockbuster “Pandorum” sogar nach Hollywood. Damit ähnelt er seinem Vorgänger Baran Bo Odar, der für Netflix “Dark” inszeniert. Beide Regisseure haben einen eigenwillig düsteren Stil, der an die Hollywood-Ästhetik erinnert und mit den hiesigen Erzählmustern bricht.

 „Eine zehnteilige Serie zu entwickeln, die innovatives Storytelling mit komplexen und einmaligen Charakteren verbindet, ist unglaublich spannend für mich als Autor und Regisseur. Ich wollte die Geschichte der Dogs of Berlin schon lange erzählen und freue mich sehr darauf, meine Ideen gemeinsam mit dem Kreativ-Team von Netflix umzusetzen. Wir hätten für diese Serie keine bessere Heimat finden können.“

Wer in den Hauptrollen zusehen sein wird, ist noch nicht bekannt. Möglich wären Fahri Yardim und Wotan Wilke Möhring, die bereits in Alvarts anderen Produktionen mitgespielt haben. Sobald es in der Beziehung erste Infos gibt, werden wir sie an dieser Stelle nachtragen.

Wann startet “Dogs of Berlin” im Stream?

Da das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es aktuell noch keinen festen Termin. Auch der Start der Dreharbeiten wurde noch nicht angekündigt. Man kann aber davon ausgehen, dass “Dogs of Berlin” einen ähnlichen Sendetermin wie “Dark” bekommen und vielleicht Ende 2018 erscheint.
Kino.de
« Letzte Änderung: 03. Mai 2017, 22:36:42 von blaubaum »

Offline Bloodsurfer

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #1 am: 04. Mai 2017, 07:21:25 »
Sehr gut, das freut mich! :biggrin: Von Alvart sehe ich auch gerne mehr. Super, dass beide deutsche Netflix-Serienprojekte damit in eine eher düstere Richtung gehen. Ich bin sehr gespannt. Hoffentlich werden die gut.

Offline JasonXtreme

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #2 am: 04. Mai 2017, 09:11:12 »
Alvart kann was, bei ihm hab ich die meiste Hoffnung, dass das Ding was wird! Allerdings soll er die Finger von Wotan lassen!!! Der spielt nur noch seinen Prollstiefel runter, sonst kann der nix mehr - außer vegetarische Leberwurst fressen in der Werbung. Yardim is zweischneidig - den kenne ich ja eher nur "witzig" in Jerks oder den Tilorten. Ich mag ihn gern, und ne ernste Rolle würde ihm gut stehen.
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Offline Bloodsurfer

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #3 am: 08. November 2018, 20:22:28 »
Anderthalb Jahre später gibt es einen Trailer:


Und einen Termin. Staffel 1 kommt am 7. Dezember.

Offline Max_Cherry

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #4 am: 08. November 2018, 20:26:27 »
Die Dirty Dancing Nummer ist cool, ansonsten spricht es nicht jetzt nicht so sehr an.
« Letzte Änderung: 08. November 2018, 20:35:28 von Max_Cherry »

Offline blaubaum

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #5 am: 08. November 2018, 20:30:27 »
Trailer spricht mich bis jetzt leider auch nicht allzu seeehr an. Werds mir aber trotzdem interessiert geben. Alleine schon, um Alvart zu "unterstützen".

Offline JasonXtreme

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #6 am: 10. Dezember 2018, 09:17:34 »
Also ich hab gestern mal zwei Folgen geschaut von den zehn... ich werds weiterschauen, aber wird nicht jedermanns Ding sein :D

Die Grundkonstellation der ganzen Sache ist schon ARG konstruiert! Die Szenerie mit dem toten Fußballstar wäre ja noch ok, aber Zufälle ohne Ende, und Realistisch ist hier nix. Das ist sicherlich auch woran die Serie kranken wird - ich hab mit sowas kein Problem, aber ich fasse mal kurz zusammen:
Cop mit Doppelleben und Wettschulden fickt eine sozial schwache Mutter wezier Kids die nebenbei noch Telefonsex macht während die Kids Döner und zermalene Butterkekse kriegen.... das is schon ziemlich asselig dargestellt. Der zweite Cop (Yardim) ist ein schwuler Türke der gegen Clans ermittelt, dazu kommt ein Typ der was gegen Cop a) hat und noch die Nazifamilie des Cops obendrein :lol: das Alles ist ziemlich platt zusammengeschraubt, und wird sicherlich nicht besser, eher schlimmer :D

Wer darauf keinen Bock hat, sollte es lassen. Ein zweites 4 Block ist das NICHT!
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Offline Max_Cherry

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #7 am: 10. Dezember 2018, 10:31:13 »
Hmm, dann doch lieber 4 Blocks, denk ich.

Offline JasonXtreme

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #8 am: 10. Dezember 2018, 10:38:54 »
ich vermute mal Du hättest schon arge Probleme allein mit der Nazifamilie :lol:
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Offline Max_Cherry

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #9 am: 10. Dezember 2018, 10:55:42 »
Das klingt alles so extrem dumm :D

Offline JasonXtreme

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #10 am: 10. Dezember 2018, 11:02:09 »
Ja nach zwei Folgen muss man sagen: Ist es ;) guilty pleasure galore :D mir macht sowas ja Spaß, im Netz liest man witzigerweise aber auch die Kritikpunkte die ich anspreche... Rezensionen und Meinungen gehen stark nach unten :D

Ich sag nur Finger und Hund - die eine Szene und ich wusste wohin das führt.
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Offline JasonXtreme

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #11 am: 13. Dezember 2018, 11:35:40 »
Nachdem ich bei Folge 6 bin denke ich ich kann da durchaus schonmal sagen - die negativen Kritiken im Netz sind berechtigt. Ich schau das fertig, aber eher so als guilty pleasure, weil mir gerade die Dummheit der Serie Spaß macht. Insgesamt gesehen würde ich sagen hat Alvart weder die Weitsicht, noch die Fähigkeit eine Serie zu drehen. Er ist beim Film WEIT besser aufgehoben, und das merkt man hier enorm. Er hat die Geschichte nicht im Fokus, und bringt sie auch nicht vom Fleck. Im Grunde lässt er hier einige Baustellen einfließen, diese aber einfach so vor sich hin dröppeln. Er macht nichts aus den Figuren, Gewaltausbrüche gibt es eigentlich nur der Form halber. Gerade solche Szenen wie als die Frau von Grimmer zusammengeschlagen wird und on screen ins Gesicht gepisst kriegt, hätte es in der Konsequenz nicht gerbaucht, wenn man nicht ansonsten vom Leder zieht. Die Möglichkeiten gäbe es, aber Alvart traut sich nicht mal richtig auf die Kacke zu hauen - vielleicht kommt da noch was, aber das genügt halt nicht.

Wenn ich eine Serie schon aus so dümmlichen Klischees heraus mache, dann sollte da in aller Konsequenz auch RICHTIG unrealistisch zu Werke gegangen werden - dann wäre das hier vielleicht noch DESWEGEN gut geworden. Alvart kann einfach nichts zusammenbringen. Das fängt damit an, dass Yardim und Kramer ja als Hauptdarsteller agieren sollen - tja nun die treffen in Folge 3 das erste Mal aufeinander, dann in Folge 6 eigentlich wirklich das erste Mal länger, und auch bis dahin ergibt sich da keine relevante Szene!!! Yardim bleibt bis dahin eher charakterlos, außer dass er schwul ist (was eher gezwungen wirkt) und irgendwie mit dem Araber-Clan zusammenhängt - aber das sind nur ganz lose Fäden... Kramer aka Grimmer ist die eigentliche Hauptfigur, aber der ist ein Vorzeigearschloch und Loser vor dem Herrn - das ist beileibe keine Identifikationsfigur. Die beiden Oberaraber - puh, die nerven eher und der Lichtblick Tomo Kovacz aka Misel Mticevic hat kaum Screentime bisher. Katrin Sass als Nazioma ist der blanke Hohn :lol: und Hanna Herzsprung passt als "Problemlöserin" des Verbrechens eher in Pulp Ficiton als hier hin :D

Darstellerisch relevant finde ich Anna Maria Mühe als Grimmers Bumse, die bringt die arbeitslose und alleinerziehende nuttige Mutter die gern mal einen hebt super rüber! Da spürt man die Verzweiflung geradezu. Auch ihr Pendent, Grimmer Ehefrau Paula wird super gespielt von Katharina Schüttler - aber das reicht halt nicht.

Der Plot ist teils so hummeldumm, da kommen einem die Tränen. Das hätte Schimi in den 80ern in 90 Minuten durchgeprügelt :D
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Offline Ash

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #12 am: 13. Dezember 2018, 13:09:01 »
Und meine HipHop Kollegas Mitte 20 sind davon so übelst begeistert. Aber ich will die einfach nicht sehen!

Offline JasonXtreme

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #13 am: 13. Dezember 2018, 13:27:18 »
Ja bei solchen Leuten kann ich mir das vorstellen :D das ganze Clangehabe, alles Pseudocoole...
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Offline Coltaine

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Antw:Dogs of Berlin (Christian Alvart bei Netflix)
« Antwort #14 am: 12. Januar 2019, 15:23:31 »
Dogs of Berlin

Hab mir die Serie mal reingezogen.
Der Plot ist wie oben aufgeführt, in der Tat, dermaßen "hummeldumm" dass einem nur das Kopfschütteln bleibt.

Die Serie versucht 4 Blocks zu sein, mit Pseudo-Drogen-Gangster-Kanacken, kriegt es aber bei Leibe nur lächerlich hin.

Die Reaktionen und Handlungsweisen der Protagonisten sind dermaßen für den Arsch.

Das Setting und die Charakterdarsteller sind toll gewählt, bleiben aber aufgrund der saublöden Handlung deutlich unter Ihren Fähigkeiten.

Durchgezogen habe ich Sie auch, aber mehr als Belustigung und weil ich Yardim gerne sehe.

 :3.5:



 

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