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Autor Thema: Die Filme der Hammer-Studios  (Gelesen 866 mal)

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Offline Crash_Kid_One

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #25 am: 19. Juli 2017, 13:25:21 »

Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #26 am: 19. Juli 2017, 13:30:42 »
Oh, interessant.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2017, 13:30:53 von nemesis »

Offline Crash_Kid_One

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #27 am: 19. Juli 2017, 13:32:42 »
Natürlich nur im O-Ton, aber da hab selbst ich hier kein Problem mit :D
Ist sicher interessant.

Offline Max_Cherry

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #28 am: 19. Juli 2017, 13:59:28 »
Die Braut des Teufels (The Devil Rides Out)
Den fand ich wirklich cool.
Geboten wir ein Okkult-Thriller der unterhaltsamen Art.
Es geht um eine Gruppe Satansanbeter, in die auch ein Bekannter des Duc de Richleau (Christopher Lee) hineingezogen wurde.
Menschen werden hypnotisiert und für die bösen Mächte eingespannt, es soll sogar bis zur Opferung gehen. Der Duc macht sich mit 2 Bekannten daran, den jungen Mann und eine Frau aus den Fängen des Zirkels zu befreien.
Dabei sieht man allerlei satanisches Treiben inklusiver einer wirklich nett gemachten Bannkreis-Szene.
Im Internet machen sich alle über den Film lustig, weil er wohl heute eher unfreiwillig komisch wirkt. Das kann ich nur bedingt unterschreiben.
Klar, sieht man hier so einige Klischees vereint und ein paar Szenen sind auch unlogisch, aber ich kenn bis auf "The Devils Rain" keinen Film, der so viel "schwarze Messe" zeigt, wie der hier und alleine das hat mir super gefallen. Die Musik setzt dem Ganzen die Krone auf, düsterer Bombast wird geboten und das hat zumindest mich an den Bildschirm gebannt. Ich fand den Film super, trotz kleiner Macken, vom Unterhaltungswert sicher einer der besseren Hammer-Filme.
:7.5:

Ich musste ohne Witz immer wieder mal an John Sinclair denken. Lee als Sinclair, die anderen beiden Bill und Suko :D
Könnte man echt 1:1 übertragen.
Ja, da musste ich auch dran denken. Aber war da nich Kerzel auch dabei? Lee hatte Glaubrechts Stimme? Das hab ich jetzt nicht gemerkt.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2017, 14:00:45 von Max_Cherry »

Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #29 am: 19. Juli 2017, 14:58:54 »
Die Braut des Teufels (The Devil Rides Out)
Den fand ich wirklich cool.
Geboten wir ein Okkult-Thriller der unterhaltsamen Art.
Es geht um eine Gruppe Satansanbeter, in die auch ein Bekannter des Duc de Richleau (Christopher Lee) hineingezogen wurde.
Menschen werden hypnotisiert und für die bösen Mächte eingespannt, es soll sogar bis zur Opferung gehen. Der Duc macht sich mit 2 Bekannten daran, den jungen Mann und eine Frau aus den Fängen des Zirkels zu befreien.
Dabei sieht man allerlei satanisches Treiben inklusiver einer wirklich nett gemachten Bannkreis-Szene.
Im Internet machen sich alle über den Film lustig, weil er wohl heute eher unfreiwillig komisch wirkt. Das kann ich nur bedingt unterschreiben.
Klar, sieht man hier so einige Klischees vereint und ein paar Szenen sind auch unlogisch, aber ich kenn bis auf "The Devils Rain" keinen Film, der so viel "schwarze Messe" zeigt, wie der hier und alleine das hat mir super gefallen. Die Musik setzt dem Ganzen die Krone auf, düsterer Bombast wird geboten und das hat zumindest mich an den Bildschirm gebannt. Ich fand den Film super, trotz kleiner Macken, vom Unterhaltungswert sicher einer der besseren Hammer-Filme.
:7.5:

Ich musste ohne Witz immer wieder mal an John Sinclair denken. Lee als Sinclair, die anderen beiden Bill und Suko :D
Könnte man echt 1:1 übertragen.
Ja, da musste ich auch dran denken. Aber war da nich Kerzel auch dabei? Lee hatte Glaubrechts Stimme? Das hab ich jetzt nicht gemerkt.

Neee, nicht wegen der Stimmen, sondern der Story und Konstellation. Das war so "Sinclairesk" :D

Offline Max_Cherry

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #30 am: 19. Juli 2017, 16:05:13 »
Die Braut des Teufels (The Devil Rides Out)
Den fand ich wirklich cool.
Geboten wir ein Okkult-Thriller der unterhaltsamen Art.
Es geht um eine Gruppe Satansanbeter, in die auch ein Bekannter des Duc de Richleau (Christopher Lee) hineingezogen wurde.
Menschen werden hypnotisiert und für die bösen Mächte eingespannt, es soll sogar bis zur Opferung gehen. Der Duc macht sich mit 2 Bekannten daran, den jungen Mann und eine Frau aus den Fängen des Zirkels zu befreien.
Dabei sieht man allerlei satanisches Treiben inklusiver einer wirklich nett gemachten Bannkreis-Szene.
Im Internet machen sich alle über den Film lustig, weil er wohl heute eher unfreiwillig komisch wirkt. Das kann ich nur bedingt unterschreiben.
Klar, sieht man hier so einige Klischees vereint und ein paar Szenen sind auch unlogisch, aber ich kenn bis auf "The Devils Rain" keinen Film, der so viel "schwarze Messe" zeigt, wie der hier und alleine das hat mir super gefallen. Die Musik setzt dem Ganzen die Krone auf, düsterer Bombast wird geboten und das hat zumindest mich an den Bildschirm gebannt. Ich fand den Film super, trotz kleiner Macken, vom Unterhaltungswert sicher einer der besseren Hammer-Filme.
:7.5:

Ich musste ohne Witz immer wieder mal an John Sinclair denken. Lee als Sinclair, die anderen beiden Bill und Suko :D
Könnte man echt 1:1 übertragen.
Ja, da musste ich auch dran denken. Aber war da nich Kerzel auch dabei? Lee hatte Glaubrechts Stimme? Das hab ich jetzt nicht gemerkt.

Neee, nicht wegen der Stimmen, sondern der Story und Konstellation. Das war so "Sinclairesk" :D
Achso, ja absolut.

Aber Kerzel und sogar der Sprecher von Homer S. waren auch dabei. :)

Offline Elena Marcos

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #31 am: 20. Juli 2017, 13:45:58 »
So - ich versuche auch mal so manches hier zusammen zu tragen und durchstöber mal das Forum nach bereits abgeleistete Beiträge.

Vorneweg - Hammer hat einen eigenen You Tube - Kanal. Dort sind vor allem einige ältere Streifen abzurufen. Leider sind nicht alle für Deutschland freigegeben. Zu sehen sind aber unter anderem Phantom Ship (1936) mit Bela Lugosi oder Krimis wie River Patrol (1948), The Man in Black (1950) oder einen der ersten (und sehrinteressantesten) "The Song of Freedom" (1936). Dieses Drama um einem Sklaven, dem auf einmal gesagt wird, dass er König eines Inselvolkes ist, reist zu seinen "Leuten" und stellt fest, dass er als Stadtmensch mit denen nicht zurecht kommt, da sie ihn nicht als einen der Ihrigen akzeptieren. Sehr empfehlenswert übrigens
Natürlich sind alles Filme im O-Ton.


Vor einiger Zeit hatte Hammer auch eine sehr informative Webseite, die leider nun Handy/Tablet optimiert ist. Mit der neuen Suchfunktion findet man leider nichts mehr -absoluter Bockmist.

So - ich kram mal in meinen Posts.

Robin Hood - der rote Rächer

der erste Farbfilm der Hammer-Studios hält sich zwar nur grob an die Geschichte, ist aber ein köstlich infantiler Spaß von 75 Minuten mit Grins-Garantie. Robin Hood und Bruder Tuck sind ständig am geiern, als ob sie einen durchgezogen hätten und machen eigentlich nur Blödsinn. Der Film hat ein paar tolle Fechtszenen und einige gute Gags an Board. Fazit: Tut nicht weh (ausser Robin Hoods Pfeile) und spricht das Kind im Kinofan an... Leider unterschätzter Hammer-Streifen, der schon Laune macht.

Die Rache der Pharaonen -

einer meiner Lieblingshammers. Wohl eher ein Remake von "the Mummys Curse" statt von "The Mummy", aber dennoch sehr kurzweilig, tolles Setdesign und grandiose Beleuchtung. Auch das Makeup ist gelungen - leider ist Christopher Lee unter den Mullbinden zu eindeutig erkennbar.

Schlag 12 in London -

noch ein Klasse-Hammer. Den Jekyl/Hyde - Stoff man anders. Viel Psychogramm, weniger Grusel - aber großartig gespielt von Paul Massie. Sein "Hyde" ist ein arroganter Schönling, der durch und durch schlecht ist. Geniale Performance. Und der rest ist opulent Ausgestattet - Farben und Beleuchtung sind ebenfalls exqusit. Fazit: Hammermäßig.

The Devil rides out -

jetzt weiß ich, warum der Film Mondpreise besitzt. Er ist nämlich richtig gut - tolle Atmosphäre, spannend inszeniert und ein sympathischer Christopher Lee mal als "Held". Cooler Satansschinken, der mich gestern derbe mitgerissen hat. Ich würde sagen, einer der fünf besten Hammer Filme ever.

Das Rätsel der unheimlichen Maske -

die Hammer-Variante des Oper-Phatom ist zwar recht frei, aber trotz des niedrigen Budget hübsch anszusehen. Und Herbert Lom ist herrlich durchgeknallt. (Mit der Maske gestikuliert der immer wild durch die Gegend). Nette Unterhaltung - aber keine reine Horrorkost.

Sklave der Amazonen
Oh man - bestimmt kein Highlight der Hammer-Studios. Denn Afrika wurde komplett in England in einer Halle aufgebaut und die Amazonen tragen brave 60er Jahre Frisuren. Die afrikanischen Stammestänze wirken so inszeniert, als wären sie dem König der Löwen-Musical entliehen und die Story ist so absurd, dass es weh tut. Die Legende um das weiße Einhorn inkl. "Zeitreise", die der Hauptdarsteller unternimmt, ist so bescheuert, dass es einen fassungslos zurücklässt (toll, dass die Anolis DVDs alle so teuer sind. Wenn die Händler wüßten, was für ein Film drinnen ist, würde der Preis in den Keller fallen). Selbst für Hammer-Bedingungen ist "Sklave der Amazonen" schon übler "Trash". Der Versuch einen Abenteuerfilm zu machen und im Studio Afrika zu entstehen zu lassen, ist objektiv als misslungen zu bewerten.
Aber was soll's - Komplettisten müssen den Film haben und als Sonntag-Nachmittag Unterhaltung ist er auch nicht unbedingt verkehrt. Nur die Horrorschinken bauen mit ihrer "Künstlichkeit" einfach mehr Atmopshäre auf und sind vor allem glaubwürdiger.
Unterm Strich: Hammer-Kuriosum ohne Nachhaltigkeitswert.

Gruft der Vampire -

uaaah - geiles Hammer-Teil. Atmmosphäre, blanker Busen und rotes Blut. Die Karnstein-Trilogie hat einen großartigen Auftakt und Ingrid Pitt im Gepäck. Wahnsinn.

Grab der blutigen Mumie

- schade. Für einen Hammerfilm zu wirr und als Adaption von "jewel of the seven stars" leider misslungen. Zu früh wird das Geheimnis aufgedeckt und die Pointe am Ende ist zwar "sinngemäß" - nimmt aber einen ganz anderen Verlauf als die Vorlage. Aufgrund der vielen Toten eher ein Slasher als Mumien-Horror. Hatte den wesentlich besser in Erinnerung ...


Comtesse des Grauens -

nach der "der Gräfin" nun die Hammer-Variante. Die ist dagegen sehr, sehr unterhaltsam (besonders, da sich Delpy etwas bei Hammer bedient hat). Auch wenn "Countess Dracula" kein reiner Horror-streifen ist, macht er Spaß und Ingrid Pitt ist eine "Bombe" ... wow. Sehr empfehlenswert ist das Interview im Bonusmaterial der Anolis-Scheibe. Hier plaudert die Dame aus dem Nähkästchen zu Gruft der Vampire und zur "Comtesse" ...  wir erfahren, dass sie Stuntfrau für spanisch Western war, obwohl sie nicht gut reiten kann, sich für die Rechte von Indianern eingesetzt hat, ihre Mutter die Köpfungsszene mit Peter Cushing lustig fand und Regisseur Peter Sadsy ein Arsch war, der für Hammers Untergang mitverantwortlich war. 27 Minuten geballte Information ... herrlich.

Captain Kronos

einer der letzten Hammer Filme und tatsächlich - einiges der Story findet sich später in Vampire Hunter D wieder. Der Film nimmt sich selbst nicht ganz ernst und ist für Hammer Verhältnisse sehr modern. Ich hab mehr als einmal schmunzeln müssen. Super amüsanter Gruselstreifen, mit Degen-Fights und einigen hübschen Ideen ... Schade, dass der Captain nicht in Serie ging.

Die sieben goldenen Vampire -
Hammer meets Shaw - absolute Trash Granate, die nicht nur toll aussieht, sondern auch noch sehr kurzweilig ist uns Spaß macht - nur die Synchro der Schwedin ist bescheuert...

Hm... leider hab ich irgendwie nichts gefunden zur den Karnstein Fortsetzungen "Nur Vampire küssen blutig" und "Draculas Hexenjagd", sowie auch den Psychothriller "Hände voller Blut", "Sie sind verdammt" und auch "Das grüne Blut der Dämonen". Hier weiss ich ganz genau, dass ich die Dinger in den letzten Jahren gesehen habe, aber anscheinend habe ich noch nicht mal drei Zeilen verloren. Nun - es wird Zeit den einen oder anderen sich vielleicht in Zweitsichtung nochmal vorzunehmen. Denn auch zu "XX - Unbekannt" habe ich nichts gefunden...

Naja - den ersten Robin Hood (der ROTE RÄCHER - nicht der "Freiheitsheld" aber den habe ich auch noch) hatte ich erst vor einiger Zeit, kann diesen aber auch jedem ans Herz legen - vielleicht an einem Sonntagnachmittag. Ist etwas kindlich-naiv und keine ernstzunehmende Adaption. Für Hammer-Interessierte aber dennoch lohnenswert...

So - das wärs mal fürs erste.

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Offline Max_Cherry

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #32 am: 20. Juli 2017, 13:52:45 »
Der Robin Hood müsste sogar bei amazon prime verfügbar sein. Ich hab ihn in meiner Watchlist. :)

Offline Ash

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #33 am: 25. Juli 2017, 05:11:13 »
Captain Kronos

einer der letzten Hammer Filme und tatsächlich - einiges der Story findet sich später in Vampire Hunter D wieder. Der Film nimmt sich selbst nicht ganz ernst und ist für Hammer Verhältnisse sehr modern. Ich hab mehr als einmal schmunzeln müssen. Super amüsanter Gruselstreifen, mit Degen-Fights und einigen hübschen Ideen ... Schade, dass der Captain nicht in Serie ging.

Ich weiß nicht, wann ich den schonmal gesehen hatte aber es blitzten bei Sichtung andauernd Erinnerungen auf. Zum Film, durchaus eine klassische Hammer-Produktion, die jedem Freund des Genres Unterhaltung verspricht. Der Humor ist, wie ich finde auch hamertypisch, nicht offen dargestellt, bietet aber gerne kleine Schmunzler für den Zuschauer. Die Interpretation des Vampirs gefällt mir sehr gut, Kostüme, Atmo & Kulisse gewohnt super, gerade in Anbetracht der Zeit. Der "normale Zuschauer" bemängelt ja gerne, dass Effekte, wenn sie vorhanden sind, billig wirken Das finde ich garnicht und sie sind in Anbetracht der Zeit, in der die Filme entstanden sind, durchaus für ein großes Publikum tauglich gewesen. Natürlich wirkt dann eine abgetrennte Hand heute wie aus dem Theater aber bei welchem Film aus der Zeit tut sie das nicht. Captain Kronos selbst wirkt wie eine personifizierte Darstellung aus einem Anime - den über dem Körper hängenden Mantel, den er nie wirklich trägt, sein Schwert & sein ganzer Style, das ist soo passend dem, was man aus dem gezeichnetem Genre kennt.
Normaler Weise bewerte ich mit Zahlen aber hier geht das schwer. Ein einfacher Daumen hoch ist passender.
 :d1:
« Letzte Änderung: 25. Juli 2017, 05:11:23 von Ash »

Offline Elena Marcos

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #34 am: 25. Juli 2017, 09:49:40 »
Schock
- das Quatermann Xperiment war nun dran. Die Hammer Produktion aus dem Jahre 1955 ist wirklich eher ein Horror-Streifen mit einem ruhigen Tempo und dem klassischen Aufbau. Für Regisseur Val Guest ist der Film immer eine SF-Geschichte gewesen und so behandelt er ihn. Eher nüchtern, fast dokumentarisch folgen wird Professor Bernard Quatermass auf der Suche nach einem Astronauten, der nach einem misslungenden Wetraumausflug mutiert und durch London geistert. Der Film beginnt mit dem Abstuzt der Rakete. Von der dreiköpifen Mannschaft ist nur einer übrig, der unter Schock steht. Nach und nach beginnt der Mann zu mutieren und absorbiert organisches Material (unter anderem ein Kaktus). Nachdem seine Frau ihn aus dem Krankenhaus geholt hat, entdeckt sie seine Veränderung und er flüchtet. Quatermass entdeckt, dass die Zellen die der Mann absondert, sich wohl vermehren und eine Gefahr für London und die Welt bedeuten können.
Ich habe die Kinofassung gewählt und musste verwirrt feststellen, dass Quatermass hier Brown heißt und von Brian Donlevy dargestellt wird. Der ist nicht nur Amerikaner, sondern hat immer Gangster und zwielichtige Gesellen dargestellt, was man sofort auch sieht. Autor Nigel Kneale war aus diesen Gründen von der Besetzung nie begeistert. Nach dem Film muss ich doch zugeben, dass Donlevy eigentlich ganz zu gepasst hat, denn er verkörpert den Wissenschaftler richtig verbissen. Keine Sekunde lässt er Zweifel daran, dass die Wissenschaft und das Experiment über dem Leben des Astronauten anzusiedeln ist. Man hat immer den Eindruck, dass er sich eher für die Mutation und weniger für die Person interessiert. Auch am Ende ist Quatermass nach dem Horror nicht belehrbar, sondern denkt daran das Experiment zu wiederholen.
Die Geschichte selbst ist allerdings eine durchschnittliche Monster-on-the-loose Story. Irgendwann verwandelt sich der Mann in einen tentakelbewärhten Zellberg, der in Westminster Abbey auftaucht. Übrigens ist einer der Leute in dem Filmteam, die das Monster entdecken, Gordon Jackson, der als Chef der "Profis" in der gleichnamigen TV-Serie bekannt werden sollte.
Die Effekte sind für einen Hammer der damaligen Zeit schon gewagt. Sie sind nur kurz zu sehen, aber eingeschlagene Schädel und Gesichter gehören dazu. Auch das Monster am Schluss (aus Eingeweiden wie Rinderleber gebaut) ist hübsch anzusehen, nur leider etwas kurz. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Film erfolgreich war und Hammer angehalten hat mehr Horrorstreifen zu produzieren ... ja zum Glück. Guter Einstieg in die Filmreihe, aber halt noch sehr "unaufgeregt".

Das grüne Blut der Dämonen
- da ich den zweiten nicht griffbereit hatte, hab ich dann den dritten Teil von 1967 in den Player gelegt. Die Blu-ray von Anolis hat eine phantastische Qualität was Schärfe und Farbe anbelangt, dass es eine wahre Augenweide ist. Da die Filme nicht zusammehängen, war es auch kein Problem an dieser Stelle weiterzumachen. Und kurzum, ich halte diesen für einen der besten Hammer-Filme überhaupt. Auch hier fängt alles ganz harmlos an. Während Bauarbeiten in der U-Bahnstation "Hobbs End" stoßen die Arbeiter auf Skelette, die dann von Dr. Roney ausgebuddelt werden. Die Schädel haben allerdings eine ungewöhnliche Form und sind Millionen von Jahren alt. Bei den Arbeiten stößten die Altertumsforscher auf ein Rohr oder anderes Behältnis, das für eine Bombe gehalten wird. Also wird prompt Militär hinzugezogen - doch es handelt sich nicht um ein Sprengkörper, sondern um ein Raumschiff. Professor Quatermass rutscht zufällig in diese Geschichte, weil er sich mit dem zuständigen Millitär-Fuzzi über die Verwendung von Raketentechnik streitet und ihn zum Ort des Geschehens begleitet. Zusammen mit Barbara Judd (gespielt von Barbara Shelly) versucht er dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und entdeckt (oder eher Mrs. Judd entdeckt), dass es in der Gegend von Hobbs Lane zu Spuk und Geistererscheinung kam. Eher ungewollt wird das Ufo dann geöffnet und gibt verstobere Marsbewohner frei (große Heuschrecken) - doch die unheimliche Engerie in dem Raumschiff ist immernoch aktiv.
Hier weiter zu erzählen würde eigentlich die Spannung nehemn. Aber der dritte Quatermass ist eine Mischung aus Horror, Okkult-Thriller und SF-Film, der viele Elemente zum Beispiel von Akte X vorweg nimmt. Die Einflüsse auf Carpenter sind ebenfalls nicht von der Hand zu weisen - denn nicht nur die Nutzung des Namens "Hobbs End" in "Mächte des Wahnsinns", sondern vor allem die Atmosphäre und Story von "Fürsten der Dunkelheit", ebenfalls eine Vermischung von SF und Horror, führe ich auf genau diesen Film zurück. Tatsächlich hat man das Gefühl von "Lovecraftschen Horror", den man nicht greifen kann, der aber doch zum Untergang führt.
Auch wenn die Effekte mit dem Marsbewohnern manchmal etwas "kindlich" oder "Trashig" daherkommen (z.B. die Vision vom Mars), ist der Film tricktechnisch erste Sahne. Besonders das Finale mit der Endzeit-Atmosphäre fand ich selbst jetzt bei der Zweitsichtung packend und mitreissend. Doch - ich finde "Quatermass and the Pit" ist ein Highlight der Hammers, auch weil er eben etwas andere Wege geht, als die klassischen Horror-Remakes. Vom unheimlichen Anfang bis zum grandiosen (explosiven) Ende ist der Film spannend und für Hammer-Fans (und die es noch werden wollen) ein Muss. Fazit: Spitze.

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Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #35 am: 25. Juli 2017, 09:58:39 »
Sehr schön  :biggrin:

Offline Elena Marcos

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #36 am: 25. Juli 2017, 22:50:19 »
Feinde aus dem Nichts

- da ist er.: der zweite Quatermass Film. Tatsächlich hatte ich das Original (BBC-Serie - mit drei Stunden Spielzeit) mal gesehen, kann aber keinen direkten Vergleich ziehen. Das Hammer-Remake ist jedoch gut komprimiert auf etwa 80 Minuten ein flotter Spaß, der auch ganz langsam anfängt und von Spannung auf Action hochschaltet. Die Story ist auch flott erzählt. In einer einsamen Dorfgegen kommt Meteoritengestein vom Himmel. Quatermass begegnet einem Paar auf der Straße, das auf dem Weg zum Arzt war, weil sich der Mann an dem Stein verbrannt haben soll. Der Professor nimmt den Stein mit und lässt ihn von einem Mitarbeiter untersuchen. Das Ergebnis ist unheimlich - der Stein war hohl und schaut wie eine Kapsel aus. Daraufhin machen sich Prof und Mitarbeiter zu dem Ort und finden nicht nur die seltsamen Steine, sondern eine Fabrikanlage, die genauso aussieht wie eine Mondbasis an der Quatermass gerade in der Entwicklung steckt (aber von der Regierung kein Geld bekommt). Das Unglück nimmt seinen Lauf - der Mitarbeiter findet eine Kapsel der ein Gas eintweicht und ihn verbrennt. Daraufhin kommen wie aus dem Nichts eine Gruppe Soldaten und nehmen den Mann mit. Quatermass schicken sie weg. Der Professor forscht natürlich nach und stellt fest, dass nicht nur im benachbarten Dorf, die Leute Stillschweigen bewahren, sondern auch die Regierungsstellen. Angeblich wird auf dem Gelände künstliche Nahrung erzeugt. Quatermass besorgt sich eine "Einladung" zu einer Werksbesichtigung und macht eine ungehörige Entdeckung....
Ja - der Begriff "BodySnatchers" ist hier schon gefallen und ist ein Teil des Geheimnisses, aber eben nicht alles. Bis zum actionreichen Finale ist nicht lange hin (bei der kurzen Spielzeit auch genau richtig, bis dahin bleiben auch einige Rollen auf der Strecke). Was mich vewundert ist, dass Brian Donlevy, der in SCHOCK ebenfalls Quatermass dargestellt hat, nun als "Held" sehr gut bestehen kann. Der Professor, der eigentlich nur an seine Arbeit denkt, ist jetzt kein Held im üblichen Sinne, aber kommt sehr glaubhaft rüber. "Alleine gegen alle" könnte man fast sagen, denn er kann hier niemanden trauen. Unterstützung findet er in Kommissar Lomax den wir auch noch aus dem Vorgänger kennen. Zusammen mit einem Reporter wollen sie die Öffentlichkeit über diese Invasion informieren - aber das ist nicht ganz so einfach.
Insgesamt, war der Film recht flott und super unterhaltsam. Mittlerweile hab ich mich dan Donlevy gewöhnt und finde ihn gerade im zweiten Teil super besetzt. Das Finale in der Fabrik hat noch ein paar Überraschungen zu bieten, die ich selber sehr originell finde.
(click to show/hide)
Doch Teil Zwei ist eine würdige Fortsetzung, auch wenn mir Teil Drei aufgrund der Farbgebung und des Horroranteils besser gefällt. Ich kann an "Quatermass 2" nichts aussetzen.

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Offline Max_Cherry

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« Antwort #37 am: 25. Juli 2017, 22:59:55 »
Tolle Reviews, Dirk.

Offline Flightcrank

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #38 am: 26. Juli 2017, 14:39:10 »
Ich habe jetzt auch alle drei Teile gesehen. Muss noch mal etwas dazu schreiben...

Offline nemesis

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« Antwort #39 am: 29. Juli 2017, 13:15:24 »
:dvd:

Blut für Dracula

Die Fortsetzing zu Hammers '58er Dracula. Davor wäre zwar eigentlich noch Dracula und seine Bräute gekommen, aber den hab ich nicht.
Der Film mit dem wortkargen Dracula, denn angeblich Waren Lee die Texte zu mies, und er weigerte sich deswegen, sie zu rezitieren.

Offline nemesis

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« Antwort #40 am: 29. Juli 2017, 16:13:35 »
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Draculas Rückkehr

Hätte man den Blutsauger in seinem feuchten Grab liegen lassen, wäre alles gut gewesen. Aber als ein Mann Gottes auf Nummer Sicher gehen will, geht das gehörig in die Robe.

Offline nemesis

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« Antwort #41 am: 29. Juli 2017, 18:06:41 »
:dvd:

Das Blut von Dracula

Den Grafen hat es zerlegt, aber da fehlgeleitete Geister sich denken "Dracula akbar!", draculiert er nach einem Ritual wieder agil übers Gehöft. Diesmal will er sich an den Tötisierern seines Auferstehungshelfers rächen. Und die Hauptdarstellerin, die beim Dreh mit Ach und Krach 17 gewesen ist, hat dank guter britischer Landluft ein ausladendes Dekolleté.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2017, 20:59:43 von nemesis »

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« Antwort #42 am: 29. Juli 2017, 20:57:50 »
:dvd:

Dracula - Nächte des Entsetzen

Der letzte der "klassischen" Draculas von Hammer. Der Beginn ist allein schon filmhistorisches Gold. Der Graf liegt staubig darnieder, als eine gefolgsame Fledermaus angeflattert kommt und Blut auf seine Asche kotzt. Da haut es den Cineasten glatt aus den Draculatschen...
Ansonsten hübsch neblig, ein paar Versatzstücke aus der literarischen Vorlage wurden eingebaut, und es gibt auch das Gegenstück zum Stormtrooper, der sich auf dem Todesstern den Kopf am Schott stößt: Als ein Hausherr zu Boden geht, nachdem er einen Jüngling, der der Tochter am Mieder war, mit den Worten: "Du junges Schwein!" herauskomplimentiert, rutscht ein herbeieilender Bediensteter fast auf einem Teppich aus.
Eine ausgesprochen grantige Fledermaus gibt es hier auch zu bewundern.

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #43 am: 30. Juli 2017, 14:06:46 »
:dvd:

Dracula braucht frisches Blut

Die Hammer-Studios damals auch, denn die klassischen Grusler schienen 1973 nicht mehr wirklich zu ziehen. So versuchte man (wohl) verzweifelt, Dracula zu modernisieren. Ein Unterfangen, das in meinen Augen derbe in die Hose ging. Die Handlung spielt in der Gegenwart (also den 70ern), unterlegt mit zeitgemäßer Mucke, und Dracula hat sich zu einem Konzernchef aufgeschwungen, der satanische Riten betreibt und die Menschheit mit einem gezüchteten Pesterreger ausrotten will. Ein Nachfahre von Van Helsing spitzt schon mal den Pflock.

Puh, der einstmals würdevolle Fürst der Dunkelheit ist hier endgültig in Pulp-County angekommen in diesem abstrus-konfusen Groschenroman. Als Kind seiner Zeit und Unikum sicherlich mal einen Blick wert, aber als Dracula aus dem Hause Hammer ein Trauerspiel. Peter Cushing ist - wie immer - toll, aber das rettet diesen Unfug leider auch nicht.

Die dt. DVD von HanseSound glänzt nach dem Einlegen mit einem Menü, das nach den Voreinstellungen eines Freeware-Programms aussieht. Da hab ich selbst am Rechner schon bessere Menüs hingerotzt...
Zudem wird Carol Media eingeblendet, die irgendwo zwischen Best Entertainment und LP oxidieren...
Entgegen der Angaben auf dem Cover ist das (bescheidene) Bild auch nicht anamorph, und den englischen Ton sucht man hier auch vergebens.

Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #44 am: 30. Juli 2017, 15:26:07 »
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Der Hund von Baskerville

Nach dem enttäuschenden Dracula braucht frisches Blut war mal wieder ein guter Hammer fällig. Und dieser ist imo einer der Besten. Cushing als Holmes ist wundervoll. Agil stapft er durchs neblige Moor, auf der Suche nach der Wahrheit hinter der alten Legende.

Mehr dazu hatte ich vor knapp 14 Jahren geschrieben.

Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #45 am: 30. Juli 2017, 16:48:47 »
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Frankensteins Fluch

Hammer as Hammer can be. Allein schon wegen des großartigen Cushing ein must see.

Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #46 am: 30. Juli 2017, 19:26:47 »
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Die Rache der Pharaonen

Lee als Mumie mit Herz (zumindest teilweise), Cushing Gold wie immer, und diese Sets, diese Sets, herrlich.

Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #47 am: 30. Juli 2017, 22:00:51 »
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Das Grab der blutigen Mumie

Zu ihrem Geburtstag erhält Margaret, die Tochter des Ägyptologen Julian Fuchs, von ihrem Vater einen Ring mit einem roten Edelstein. Sie ahnt zunächst weder, dass der Ring aus dem Sarkophag der altägyptischen Königin Tara stammt, noch dass deren gut erhaltener Leichnam im Keller des Hauses lagert. Von dort aus sinnt Tara nach Rache an den Schändern ihres Grabs und will sich dazu Margarets bedienen, von deren Körper sie Besitz ergreift. Und was für ein Körper...

1971 erschien dieser Film, und obwohl er in der Gegenwart spielt, atmet er noch den Geist und fühlt sich an wie ein "klassischer" Hammer. Die Musik klingt noch "altmodisch" (im Gegensatz zum zwei Jahre später erschienenen Dracula braucht frische Beats), Kamera und Ausstattung fühlen sich ebenfalls noch nach der alten Schule an. Und Valerie Leon war eine Bombshell, Hail Britannia! Bei soviel Weiblichkeit explodieren einem glatt die Walnüsse quer durchs Sofa.









Anyway, hat mir gut gefallen.

Offline nemesis

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #48 am: 31. Juli 2017, 20:56:39 »
:dvd:

Frankensteins Schrecken

Netter Frankensteiner, der zwar keinerlei Neuerungen zu bieten hat, aber alle Zutaten für einen durchschnittlichen Nacht- und Nebel-Grusler mit viktorianischem Ambiente und muffigem Keller-Labor bietet. Und Ralph Bates gefällt als überheblicher und sarkastischer Victor Frankenstein. Highlight ist für mich die deutsche Synchro, die vermutlich in den 80ern angefertigt wurde. Lutz Riedel spricht Frankenstein,  und ich musste ständig grinsen, weil er ihn nahezu genau so intoniert wie Chevy Chase in Fletch.

Offline Max_Cherry

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Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« Antwort #49 am: 01. August 2017, 10:22:38 »
Ich habe jetzt auch alle drei Teile gesehen. Muss noch mal etwas dazu schreiben...
Bin auf Deine Meinung gespannt. Hast Du zufällig Lifeforce zu Hause? Vielleicht spinn ich ja, aber nach den Quatermass Filmen, reiht sich dieser fast nahtlos in die Reihe ein, finde ich. Wenn Du Bock drauf hast, wäre es sehr cool, wenn Du das Experiment wagst und den noch dranhängst. Da würde mich eine weitere Meinung interessieren. Der Vergleich kam ja von Pierre und Tobi auch, glaub ich. Für mich ist das mehr als eine Ähnlichkeit. Es wirkt, als hätte man Quatermass Rolle bis auf ein Minimum reduziert und ihn einfach Fallada genannt. Ok, für die Geschichte ist er nicht soo wichtig, aber alles andere atmet den Stil der Reihe besonders der Aufbau, der Look, der Genremix, die wissenschaftliche Herangehensweis, das britische... Das passt einfach genau in das Quatermass-Universum. Ganz besonders als Weiterführung vom 'Grünen Blut der Dämonen'.

 

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