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Autor Thema: Re:Mind [japanische Serie, 2017]  (Gelesen 598 mal)

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Offline Bloodsurfer

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Re:Mind [japanische Serie, 2017]
« am: 17. Februar 2018, 19:18:35 »


Brandneue japanische Serie, kam vor zwei oder drei Tagen bei Netflix rein. Es gibt eine Staffel aus 13 Folgen, jeweils rund 23-25 Minuten lang. Vermutlich mit der einen Staffel abgeschlossen.



IMDB: https://www.imdb.com/title/tt7332652/

Trailer: (hab leider nur einen spanisch untertitelten finden können :D )


11 Schulmädchen aus derselben Klasse wachen plötzlich gemeinsam um einen Tisch versammelt in einem Raum auf. Sie sind alle an den Füßen gefesselt und wissen nicht, wieso und wie sie hierher gekommen sind. Anscheinend hat es etwas mit einer Mitschülerin zu tun, die von der Gruppe gemobbt wurde und vor einigen Monaten verschwunden ist.

Hab heute mit der Serie angefangen und bisher ca. die erste Hälfte gesehen. Fazit kommt nach der kompletten Sichtung. Finde es bisher ganz OK, würde es aber nicht uneingeschränkt empfehlen. Besonders am Anfang der Serie ist das extreme Schulmädchen-Overacting etwas anstrengend. Die Prämisse ist aber recht faszinierend, ich bin auf das Ende gespannt.
« Letzte Änderung: 17. Februar 2018, 19:18:50 von Bloodsurfer »

Offline Max_Cherry

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Antw:Re:Mind [japanische Serie, 2017]
« Antwort #1 am: 18. März 2018, 16:54:47 »
Hast Du das eigentlich zu Ende gesehen?
Ich schau gerade die erste Folge. Ziemlich schräg bisher.

Das Overacting ist schon extrem. Ich find's bei solchen japanischen Sachen echt urig, wie die miteinander reden. Das ist in der westlichen Welt unvorstellbar. Ganz offensichtliche Dinge werden immer wieder verbal formuliert, damit es auch der letzte versteht. Das ist ja noch schlimmer, als bei amerikanischen Formaten.
Und das Rumschreien bei den Ratten bzw. Mäusen ist auch extrem. Die "freche", die aus der Reihe tanzt, find ich cool, da gefällt mir das Übertriebene, da ist es witzig.

Die Ausgangslage bietet aber eine gute Situation für ordentliche Unterhaltung. Die Folgen sind ja angenehm kurz, da schau erstmal weiter.
« Letzte Änderung: 18. März 2018, 17:14:22 von Max_Cherry »

Offline Max_Cherry

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Antw:Re:Mind [japanische Serie, 2017]
« Antwort #2 am: 18. März 2018, 20:51:49 »
Nach 6 Folgen zu je ca. 23 Minuten, gefällt mir die Serie echt gut. Es braucht einen Moment, um mit dem japanischen Stil warm zu werden, aber spätestens in Folge 3 war ich am Haken. Im Laufe wird die Fassade der naiven Schulmädchen, zu Gunsten von etwas mehr Tiefe langsam fallen gelassen. Das übertriebene, fast schon mangaartige zu Beginn scheint durchaus gewollt gewesen zu sein. Es passt auf jedenfall zum großen Ganzen. Das Konzept gefällt mir sehr, ich hätte nicht gedacht, dass die Ausgangssituation tatsächlich so lange spannend bleibt, denn im Grunde spielt die Serie zu 80-90 Prozent in einem Raum. Durch die titelgebenden Erinnerungen (teils verbal, durch Fotos oder Clips aufm Handy, teils durch Rückblenden erzählt), wirkt das Geschehen weit umfassender, als es zunächst den Anschein hat. Bin schwer gespannt, wohin die Reise noch geht.
Die Serie liegt bei Netflix nur im O-Ton mit dt. UTs vor, das ist aber kein Problem, lässt sich gut so gucken.
Bisher würde ich sogar eine :8: vergeben.

Offline Bloodsurfer

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Antw:Re:Mind [japanische Serie, 2017]
« Antwort #3 am: 18. März 2018, 21:54:10 »
Yeah! Freut mich, dass es so gut ankommt! :biggrin:

Ja, ich hatte die Serie relativ schnell fertig geschaut. Hatte gar nix mehr dazu geschrieben... Mir hat sie auch ziemlich gut gefallen, nur das Ende wurde dann etwas schwächer. Das wurde zu simpel gelöst, hat mir zu wenig Fragen beantwortet. Die allerletzte Folge hätte man sich auch ganz sparen können - die erzählt nach dem eigentlichen Abschluss der Handlung nochmal einen Teil der Vorgeschichte in Rückblicken. Fand ich dramaturgisch doch etwas seltsam. Ich würde es immer noch empfehlen, allerdings wegen des vor allem am Anfang extremen Overactings nur eingeschränkt.

Offline Max_Cherry

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Antw:Re:Mind [japanische Serie, 2017]
« Antwort #4 am: 19. März 2018, 21:06:18 »
Was mir nach den Folgen 7 bis 9 auffällt, ist, dass es mittlerweile doch schon arg konstruiert und unlogisch wird. Vielleicht war die 8 oben etwas voreilig, wobei die Folgen 4 bis 6 schon bisher klar die besten waren. Die Bewertung oben passt schon als Momentaufnahme. Grundsätzlich mag ich den klassischen Who Done it Stil, aber ich glaube, dass es vielleicht auch eine Miniserie mit 3 Stunden Länge getan hätte. Die Mädchen wiederholen sich sehr häufig und es kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht, das ist schon etwas viel alles. Ich hoffe ja noch auf eine sinnvolle Auflösung. Unterhaltsam find ich es nach wie vor, denke aber, dass man schon viel Verständnis für die Naivität der Figuren und der letztenendes doch recht platt-konstruierten Geschichte aufbringen muss. Ich stimme Andi mittlerweile zu, dass es durchaus etwas speziell ist.
 

Offline Bloodsurfer

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Antw:Re:Mind [japanische Serie, 2017]
« Antwort #5 am: 19. März 2018, 21:40:42 »


Was mir nach den Folgen 7 bis 9 auffällt, ist, dass es mittlerweile doch schon arg konstruiert und unlogisch wird.

Ja, das ist es eben. Ab einem gewissen Punkt ist vieles nicht mehr glaubhaft und man hofft auf Erklärungen am Ende, die aber nicht kommen.

 

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