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Autor Thema: The Killing of a Sacred Deer  (Gelesen 529 mal)

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Offline JasonXtreme

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The Killing of a Sacred Deer
« am: 15. Mai 2018, 09:54:42 »


Da ich The Lobster von Regisseur Yorgos Lanthimos nicht gesehen habe, und auch sonst nichts von ihm, kann ich keine Vergleiche zu seinem bisherigen Schaffen ziehen. Ok Colin Farrell war schon in seinem vorigen Werk mit an Bord, und sieht hier eher aus wie Dermot Mulroney mit dem Bart von Mel Gibson. Auch Nicole Kidman ist dabei, unterkühlt kann sie ja, was sie erneut unter Beweis stellen darf. Raffey Cassidy und Sunny Sujic komplettieren dann die Familie Murphy, während Barry Kheogan (Dunkirk) das Hauptensemble komplettiert. Alle anderen Personen sind für die Geschichte irrelevant, Alicia Silverstone kann man noch nennen, ist ihr Auftritt aber vielmehr ein dreiminütiges Gastspiel in dem ich sie nicht erkannt hätte, wäre es mir nicht bekannt gewesen.

Zur Nahaufnahme einer Herz-OP gesellen sich die Töne einer Oper. Am Ende geht Herzchirurg Steven Murphy mit seinem Kollegen und Freund Matthew aus dem OP, sie sinnieren halbherzig über ihre Uhren. Steven trifft sich mit dem 16-jähigen Martin, sie gehen einen Kuchen essen, reden etwas. Wie die beiden zueinander stehen ist unklar. Zu Hause isst Steven mit seiner Frau Anna und den Kindern Kim und Bob, im Schlafzimmer haben die beiden recht interessenlosen und beiläufigen Sex, bei dem sich Anna Stevens Willen zufolge narkotisiert gibt. Irgendwann nimmt Steven Martin mit nach Hause zu seiner Familie und er besucht auch Martin bei seiner Mutter. Auf seinem OP-Tisch starb einige Jahre zuvor Martins Vater, seitdem kümmert er sich etwas um ihn. Plötzlich kann Steves Sohn nicht mehr gehen, die Ärzte finden nichts. Auch Tochter Kim hat die gleichen Symptome, und Martin offenbart Steven in der Cafeteria des Krankenhauses was nun für ihn folgen wird…

Es wäre zwar sinnfrei hier was zu spoilern, weil die Intention der Geschichte ja aus dem Trailer und etwaigen Inhaltsangaben klar sein dürfte, aber ich spare mit das trotzdem mal aus. Was ganz klar vorherrschte nach den zwei Stunden Film waren Fragezeichen über meinem Kopf. Einerseits, denn andererseits bewunderte ich irgendwie auch das Drehbuch und die Regie. Es ist sicher ein mutiger Film, Lanthimos ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren für The Lobster aus, er riskiert durchaus, dass The Killing of a Sacred Deer die Zuschauer spalten wird. Die Inszenierung ist langsam gehalten, er lässt sich enorm viel Zeit die Figuren einzuführen bis zum Herausstellen der Gegebenheiten zwischen Steven und Martin. Weitwinkeleinstellungen, kühl und statisch, lediglich bei Martin oder Steve zu Hause mal etwas wärmere Gefilde. Monoton gehaltene Dialoge, aufs absolut Wesentliche reduziert. Filmmusik besteht aus spärlich eingesetzten Instrumenten, lediglich in Form von pfeifenden oder mal trommelnden Tönen. Wären die nicht, würden manche Szenen bedeutungsloser erscheinen als sie es sind.

Und das ist der Punkt dieses Films. Was ist die Intention? Wie lässt er sich kategorisieren? Im Grunde nicht wirklich. Es ist kein Horrorfilm, obwohl er viele Anleihen daraus hat, die sich aber am Ende im Nichts verlieren, und auch nie wirklich genutzt werden. Ist es ein Thriller? Ein Psychothriller? Ja und nein. Spannung generiert der Film zwar, über alles betrachtet ist in vielen Szenen aber nicht einmal Spannung vorhanden, diese generiert der Film über die Ausgangslage. Was will Lanthinos nun? Lediglich die griechische Sage von Iphigenia neu interpretieren? Schuld und Sühne, die Demontage einer nach außen perfekten Familie aufzeigen? Durch das absichtliche Weglassen jeglicher Erklärung bleibt dies wohl dem Zuschauer überlassen, denn gerade jene Elemente die The Killing of a Sacred Deer zum Horrorfilm hätten machen können, fehlen. Es spielt sich alles real ab, ohne übernatürliche Auswüchse, die dennoch vorhanden sind.

Was bleibt ist etwas ganz eigenartiges, was ich nicht zu beschreiben vermag, wenn ich ehrlich bin. Arthouse ist es irgendwo, auch wenn das alles so dermaßen geradlinig und ohne große Überraschungen auskommt, andererseits fragt man sich in vielen Szenen was das nun gerade soll, ob es was aussagt oder eben nicht… Einige Handlungen von Steven und Anna sind auch nicht zwingend nachvollziehbar, vielleicht aber Resultat aus der ausweglosen Situation der beiden. Gefühle zeigen sie ohnehin erst nach einer wirklich langen Zeit. Gefühle sind hier auch nicht wichtig. Ist es die moralische Frage, die sich Steven nun stellen muss? Als einziger Anker verbleibt diese nämlich, wenn man sich das Ende anschaut, das uns ebenso ruhig aus der letzten Szene führt, untermalt mit Operngesang. Getragen wird das Alles natürlich von den Darstellern, die super agieren, allen voran Kheogan als Martin. Dieser lässt sich trotz allem nicht einmal wirklich als böse hinstellen, wenn man sich das Große und Ganze betrachtet, auch wenn er immer wieder an Damien aus Das Omen erinnert.

Ob mir der Film gefallen hat? Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, da er einfach so wertfrei für sich selbst steht. Allein die Tatsache der monoton gehaltenen Gespräche und die Emotionslosigkeit über weite Strecken stößt einen sowohl ab, wie sie einen auch anzieht. Die sterilen Aufnahmen sind so stilisiert eingesetzt mit dem passenden Filmkorn, die Weitwinkelaufnahmen sind ungewohnt aber ebenso wirksam. Selbst wenn der Film in der zweiten Hälfte vordergründig Fahrt aufnimmt, so gaukelt das dem Zuschauer nur vor etwas schneller zu erzählen, wirklich tut er es eigentlich nicht. Und so lässt er einen dann mit seiner Auflösung alleine, die zwar eine ist, aber doch wieder nicht wirklich. Ob man damit zufrieden ist, das bleibt einem selbst überlassen. Ich für mich persönlich habe meinen Frieden mit dem Ende gemacht, The Killing of a Sacred Deer bleibt aber ein Onetimer.

Etwaige Vergleiche die man sonst so gerne anstellt kann man hier schlecht ziehen. Ich fühlte mich etwas an Hanekes Funny Games erinnert, wobei die Gründe und der Ablauf natürlich gänzlich anders sind. Es wirkt auch alles eher europäisch denn in einer namenlosen amerikanischen Stadt spielend. Die unheimliche oder besser gesagt unheilvolle Grundstimmung wird über lange Strecken wirklich nur über den minimalistischen Sound erzielt, denn wenn man diesen extrahieren würde, kämen viele Stellen ganz anders rüber. Bei einigen wenigen sexualisierten Szenen fragte ich mich, was die genau sollten, oder ob sie nötig waren, ingesamt betrachtet runden sie diesen seltsamen und skurrilen Streifen aber doch eher ab. Punkte kann und möchte ich hier keine verteilen, da sie meiner Wertung schlicht nicht gerecht werden würden – ich bin jedoch nur mehr auf andere Meinungen gespannt!
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Offline Max_Cherry

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #1 am: 15. Mai 2018, 14:43:29 »
Hui, alleine schon die Länge deines Textes lässt aufhorchen.

Offline JasonXtreme

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #2 am: 15. Mai 2018, 14:46:46 »
Ja irgendwie schwirrten mir zwischendurch noch viele andere Zusammenhänge durch den Kopf, aber ich krieg die nicht in Schriftform die Sinn geben würden. Manches hab ich wieder rausgenommen, weils zu viel Spoiler wäre, andererseits ist es ja so, dass der Verlauf weitgehend klar ist, nur das Ende eben nicht... also für jene die den noch nicht kennen.
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Offline Max_Cherry

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #3 am: 15. Mai 2018, 14:57:52 »
Ja irgendwie schwirrten mir zwischendurch noch viele andere Zusammenhänge durch den Kopf, aber ich krieg die nicht in Schriftform die Sinn geben würden. Manches hab ich wieder rausgenommen, weils zu viel Spoiler wäre, andererseits ist es ja so, dass der Verlauf weitgehend klar ist, nur das Ende eben nicht... also für jene die den noch nicht kennen.
Den Inhalt habe ich bewusst übersprungen.
Ich weiß null warum es geht, aber das darf bis zum Film auch so bleiben.

Offline Bloodsurfer

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #4 am: 15. Mai 2018, 17:46:41 »
Ich muss den die Tage endlich schauen. Nach Dogtooth, The Lobster und deinem Text kann ich mir ungefähr vorstellen, was mich hier erwartet und bin trotzdem gepannt.

Offline Freddy

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #5 am: 18. Mai 2018, 21:40:51 »
Das Mediabook ist soeben angekommen. Poster mit drin. Sieht super aus.



Jetzt muss mir der Film nur noch gefallen. :)
Aber nach dem Durchblättern des Mediabook besteht fast kein Zweifel mehr.
Werden den Thread aber auch erst vollständig lesen, wenn ich ihn gesehen habe.
Habe so weit gelesen, bis das Interesse da war. Hat nicht lange gedauert.

Danke fürs Review, Jason!
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Offline JasonXtreme

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #6 am: 19. Mai 2018, 10:16:41 »
bitte gern, ich bin gespannt auf Deine Meinung, vor allem weil ich dann meine Spoiler loswerden kann :D
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Offline Freddy

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #7 am: 21. Mai 2018, 00:25:05 »
The Killing of a Sacred Deer :8.5:

Gerade beendet.

Dieser Film wird das Forum hier mal wieder spalten. Mich hatte er gleich in der Eröffnungs-Szene erwischt. Ganz wichtig für den Film sind die durchweg tollen schauspielerischen Leistungen. Allen voran die des Martin. Hier wird auch gar nicht erst versucht dem Zuschauer die Hintergründe des Ganzen zu erklären. Und genau das macht für mich den Horror dieses Films aus. Es bleibt im Kopf. Kann es so was wirklich geben? Bei einem Horror-Film, in welchem ununterbrochen Erklärungen geliefert werden, stellt sich dieses Gefühl nicht ein. Würde ich den Film deswegen als Horrorfilm bezeichnen? Ich denke nicht. Ich mag diese kühle Atmosphäre. Die kargen, emotionslosen Wortwechsel. Und doch ist jedes Wort wohl überlegt. Zu überlegt. Die Figuren sind allesamt sehr gebildet. Versuchen sich auf normale Art und Weise zu unterhalten. Und doch schwirrt jeder einzelnen Figur etwas ganz bestimmtes im Kopf herum. Aber was? Die Frage stellte ich mir als Zuschauer permanent. Nach gut 60 Minuten dachte ich, dass die Situation, in welcher sich die Protagonisten befinden, für mich (auch) der absolute Horror wäre. Der Film wird die übrigen 60 Minuten DER Horror! Was machen? Was wird der Hauptdarsteller machen? Wie reagiert die Familie? Permanent war ich am grübeln. 120 Minuten musste ich eine subtile Spannung aushalten, welche auch Ihre zwei, drei Spitzen hatte. Genau so mag ich das! Und das Interpretieren mag ich sowieso. :)

Spoiler-Alarm:

Szene welche mir im Kopf bleibt:
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Was es mit der "Metapher" auf sich hat
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Die Tochter
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Eine Handlung hat mich ein bisschen in die Realität zurück geschubst
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Das Ende kann ich dann auch nicht erklären
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Der Film ist sehr tiefgründig. Und jede einzelne Figur hat extremen, charakterlichen Tiefgang.
Ich muss den jetzt auch erstmal sitzen lassen. Vielleicht sogar ein zweites Mal ansehen. Das war jetzt gerade Brainstorming.
« Letzte Änderung: 21. Mai 2018, 00:28:18 von Freddy »
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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #8 am: 21. Mai 2018, 09:47:19 »
Super :thumb: auf die Spoiler gehe ich morgen mal ein, da die mittlerweile für mich teilweise Sinn ergeben... natürlich Ansichtssache :D hab nur eben zu wenig Zeit. Danke schon mal für deine ausführliche Meinung
Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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Offline Freddy

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #9 am: 21. Mai 2018, 10:09:30 »
Bei solchen Filmen muss man einfach weiter ausholen und genauer drauf eingehen. Das ist ja das schöne. Bei vielen Filmen geht das ja gar nicht.

Noch eins. Fand ich, naja, strange
(click to show/hide)

Gesamtbild
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Welche Bedeutung das für mich aber genau hat, das bin ich gerade noch am Rausfinden. Das Ding wirkt extrem nach. Und ich freue mich auf weitere Meinungen.
Ich nehme den Film aber auch jetzt schon, ohne Antworten auf meine Fragen bekommen zu haben, hin wie er ist, und finde Ihn weiterhin "sehr gut".
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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #10 am: 21. Mai 2018, 11:01:20 »
Ich mach jetzt bisschen Wohnungsputzkomplettprogramm hier und danach ist der endlich fällig. Hab mega Bock drauf. Freddys und mein Geschmack ähneln sich ja schon sehr, bin gespannt, wie ich ihn finde :biggrin:

Offline Freddy

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #11 am: 21. Mai 2018, 11:11:56 »
Und genau aus diesem Grund bekommt auch "The Ritual" eine Chance von mir.

Vielleicht wartest du aber auf den Abend? Ich zumindest könnte den jetzt nicht bei Sonnenschein und in einem hellem Raum anschauen.
Kommt natürlich drauf an, welche Möglichkeiten du hast. Abdunkeln etc. Aber der Film sollte imo in der passenden Atmo geschaut werden. Aber wem sag ich das...
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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #12 am: 21. Mai 2018, 15:10:54 »
Und genau aus diesem Grund bekommt auch "The Ritual" eine Chance von mir.

Vielleicht wartest du aber auf den Abend? Ich zumindest könnte den jetzt nicht bei Sonnenschein und in einem hellem Raum anschauen.
Kommt natürlich drauf an, welche Möglichkeiten du hast. Abdunkeln etc. Aber der Film sollte imo in der passenden Atmo geschaut werden. Aber wem sag ich das...

Ne, ne, keine Sorge, wird auf den Abend hinauslaufen :D

Offline Freddy

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #13 am: 21. Mai 2018, 15:23:25 »
 :thumb:

Schon komisch, dass ich Wert darauf lege, dass ein von mir gemochter und empfohlener Film vom Gegenüber in der richtigen Atmo, unter den meiner Meinung nach richtigen Mindest-Voraussetzungen gekuckt werden soll...
Wenn mir bei manchen Filmen gesagt wird, dass er im Flugzeug oder am Tablet geschaut wurde, und für schlecht empfunden wurde, dann kann ich das erstmal nicht wirklich ernst nehmen. Schade finde ich das dann manchmal.
Wonder Woman im Flieger hat beispielsweise mein Kollege gemacht. Da müssem dem Regisseur und allen Mitwirkenden doch die Haare zu Berge stehen. Den Produzenten weniger, klar, hauptsache der wird IRGENDWO geschaut... Völlig Wurst!  :lol:

Aber wieder Back To Topic:
Denke Jason ist genauso wie ich auf deine Meinung gespannt. Ich habe einiges in meinem Post so im Nachhinein nicht ganz korrekt formuliert.
Das war um 00:25 Uhr und es war das letzte was ich an diesem Abend noch auf die Reihe gebracht habe bevor ich (Mit einem Gedanken-Wirrwarr ohne Ende) ins Bett gefallen bin. Das taugt mir! :)
« Letzte Änderung: 21. Mai 2018, 15:25:17 von Freddy »
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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #14 am: 21. Mai 2018, 22:27:47 »
Der Abspann lief und lief... und jetzt läuft auch schon das Disc-Menü seit 10 Minuten. Das spricht für den Film :biggrin:

Muss alles erst noch etwas sortieren, aber seine Wirkung hat er bei mir voll erfüllt. Superedel gefilmt und ständiges Unwohlsein, Unbehagen und Fragezeichen. Hach.

Nach Dogtooth der zweite Beweis, dass der Grieche was kann. The Lobster hab ich noch gar nicht gesehen, der landete nach ner kleinen Recherche gerade eben aber direkt auf dem Amazon-Wunschzettel. Genau wie "Alpen", von dem ich jetzt nicht allzu viel erwarte, der jetzt aber einfach geschaut werden muss.

Und wieder ein Fall von: Hätte ich doch mal lieber zum Mediabook anstatt zum Keepcase gegriffen :D

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #15 am: 21. Mai 2018, 23:06:27 »
mhmmm....ich weiß nicht so recht. Eigentlich interessant, aber Dogtooth fällt hier ständig, die DVD habe ich nach dem Abspann sofort in den Müll geworfen.

Dass ist das gelobte Land, wo Milch und Honig fließt,
aber nur solang man jeden Eindringling erschießt,
die Menschen an den Grenzen, sind die Geister die wir riefen,
und das weiß doch jedes Kind,
Geister, kann man nicht erschießen

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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #16 am: 21. Mai 2018, 23:24:24 »
Der Abspann lief und lief... und jetzt läuft auch schon das Disc-Menü seit 10 Minuten. Das spricht für den Film :biggrin:

Muss alles erst noch etwas sortieren, aber seine Wirkung hat er bei mir voll erfüllt. Superedel gefilmt und ständiges Unwohlsein, Unbehagen und Fragezeichen. Hach.

Nach Dogtooth der zweite Beweis, dass der Grieche was kann. The Lobster hab ich noch gar nicht gesehen, der landete nach ner kleinen Recherche gerade eben aber direkt auf dem Amazon-Wunschzettel. Genau wie "Alpen", von dem ich jetzt nicht allzu viel erwarte, der jetzt aber einfach geschaut werden muss.

Und wieder ein Fall von: Hätte ich doch mal lieber zum Mediabook anstatt zum Keepcase gegriffen :D

Stark! Freut mich! Die weiteren Filme von Giorgos Lanthimos habe ich jetzt auch auf dem Schirm. Werden bei der nächsten Gelegenheit dann wohl auch konsumiert. :)
Beim Mediabook war ich scheinbar schlauer. Oder das Motto "No Risk No Fun" ist bei diesem Mediabook Blindkauf einfach mal total aufgegangen. :D
Sortiere ruhig noch ein bisschen und lass uns dann daran teilhaben. Der muss erstmal ein paar Stunden sacken. :)
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Antw:The Killing of a Sacred Deer
« Antwort #17 am: 22. Mai 2018, 11:56:35 »
@ Marc
Ich vermute und orakele mal, dass Du dann auch weniger mit dem hier anfangen könntest :D

@ Freddy

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« Antwort #18 am: 22. Mai 2018, 20:37:39 »
Ich bin ja bei allen Punkten voll bei dir, Jason. Unsere Meinung ist ja größtenteils deckungsgleich. Nur zu deinem letzten Punkt möchte ich also noch was sagen:

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Edit: Da fällt mir noch eine total unangenehme Szene ein:
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« Letzte Änderung: 22. Mai 2018, 20:40:23 von Freddy »
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« Antwort #19 am: 22. Mai 2018, 20:46:18 »
Aaaaah sehr gut! Das macht wirklich mehr als Sinn! Wirft zwar einiges von mir wieder übern Haufen, aber ich frag mich Grad wieso mir das Offensichtliche nicht auffiel!
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« Antwort #20 am: 22. Mai 2018, 21:16:20 »
Ja. Ich denke eben, dass

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Vielleicht geht das aber dann doch einen Schritt zu weit. Aber im Endeffekt habe ich persönlich das alles so aufgefasst.
« Letzte Änderung: 22. Mai 2018, 21:21:06 von Freddy »
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« Antwort #21 am: 22. Mai 2018, 21:28:31 »
Nein, das ist denke ich wirklich die Lösung, und im Endeffekt hat der Film damit seinen Mythos verloren. Das meine ich nicht negativ,  weil man es erst mal schaffen muss das so zu schreiben und zu drehen!
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« Antwort #22 am: 22. Mai 2018, 21:42:33 »
Der Mythos besteht für mich schon noch. In folgendem:

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« Antwort #23 am: 23. Mai 2018, 09:32:21 »
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