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Autor Thema: Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern (D/CH 2015)  (Gelesen 142 mal)

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Offline Ash

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Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern



Zitat
Dora ist 18 und voller Entdeckungsfreude. Ihre beruhigenden Medikamente hat ihre Mutter Kristin erst kürzlich abgesetzt. Nun stürzt sich die geistig beeinträchtigte junge Frau ungebremst ins Leben und findet Gefallen an dem gut aussehenden Peter. Bald haben die beiden spontan Sex zum Schrecken von Mutter Kristin. Dora trifft sich ohne das Wissen ihrer Eltern weiterhin mit dem undurchsichtigen Mann, der sichtlich von ihrer befreiten Sinnlichkeit angetan ist. Während ihre Mutter sich vergeblich ein zweites Kind wünscht, wird Dora schwanger.
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Puh, das ist mal ein sehr spezieller Film über eine geistig zurückgebliebene 18 Jährige, die sich nichts mehr wünscht als normal zu sein und eine Beziehung zu haben. Mit dieser Thematik versucht der Film leichtfüßig, witzig wie auch emotional zu sein allerdings empfand ich die Situation gerade zu Beginn des Filmes immer sehr schwierig, dramatisch & vllt. auch frustrierend.
Ich weiß jetzt nur von unseren ehemaligen sehr netten polnischen Nachbarn, wie uuuuunglaublich schwer es ist, für solch ein Kind die Verantwortung praktisch bis zum Tod zu haben, so dass es mir sehr sehr schwer fällt die Geschichte wirklich locker zu sehen wobei ich auch hier und da mal grinsen konnte aber es ist schon eine spezielle Art von Komik. Victoria Schulz, die Schauspielerin die Dora spielt, ist im Film ziemlich oft nackt unterwegs und wenn mal ein unscharfer Penis in die Kamera gehalten wird braucht man nicht zu erschrecken aber der Film ist schon recht freizügig. Damit gewinnt er auch nach und nach in Teilen eine gewisse Lockerheit, was ich gerade zu Beginn kaum glauben wollte aber der dramatische Part lässt natürlich auch nicht lange auf sich warten und ersetzt auch jeglichen Humor. Übrigens fand ich die schauspielerische Leistung des Pärchens mit wirklichem Down-Syndrom wirklich beachtlich.
Ich kann aber leider so garnicht mit solchen Menschen umgehen, wie auch nicht mit allzu senilen Menschen, obwohl dies eigentlich Jeder sollte. Schwieriges Thema, nicht uninteressant aber kein Film mit einer Lockerheit und der Verzauberung von Amelies fabelhafter Welt. Das Thema ist filmisch aber so ungewöhnlich, dass eine Sichtung sicherlich nicht verkehrt ist, gerade wenn man bedenkt wie viele Menschen davon betroffen sind, persönlich von der Krankheit oder als Elternteil.
Der Film läuft knapp 90 Minuten und ist auf amazon.prime enthalten:

https://www.amazon.de/gp/video/detail/B015ORZ0WG/ref=atv_wtlp_wtl_15

Eine Bewertung fällt mir schwer, würde in dem Fall mal nen Daumen nutzen:
 :d2:

 :arrow: Bei Interesse: Heute den letzten Tag auf für Primer kostenlos.
« Letzte Änderung: 17. Juli 2018, 04:55:36 von Ash »

Offline skfreak

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Antw:Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern (D/CH 2015)
« Antwort #1 am: 17. Juli 2018, 07:15:27 »
Danke, ich glaub ich schau mal rein. Obgleich ich mir unsicher bin ob der was für mich ist. "Ziemlich beste Freunde" fand ich total toll, aber wenn der Drama-Anteil überwiegt tu ich mich immer schwer

 

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