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Autor Thema: Review: Laramie Project  (Gelesen 397 mal)

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Offline derPate

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Review: Laramie Project
« am: 26. November 2003, 00:00:42 »
Ein Portrait einer Stadt, eines Staates, eines Landes und der Menschen, die direkt betroffen waren: der grausame Mord an einem homosexuellen Jungen namens Matthew Shepard , der 1998 durch die gesamte Presse ging und einen wahren Aufstand verursacht hat. Ein Team machte damals Interviews und Aufzeichungen von Gesprächen mit rund 200 Einwohnern, die die Ursache für einen solchen Mord klären sollte. Dabei haben sich zahlreiche Weltstars an diesem Filmprojekt unter der Leitung von Regisseur Kaufmann beteiligt und es geschafft, das Geschehen und die Gefühle der Menschen aus Laramie in ein überweltigende und ungemein real wirkendes Abbild zu verwandeln. Anfangs war ich noch skeptisch  gespielte Interviews vor mir zu sehen, aber immer mehr versetzt man sich da rein, da die Gefühle so gut rübergebracht werden, dass man bald keine Zweifel mehr hegt die echten Menschen aus Laramie vor sich zu sehenn... Und immer wieder wirft man die Fragen auf, wie steht man zu der Homosexualität (Teufelswerk?), was ist wirklich wichtig, wie ist der Zussammenhalt der Leute, ist Live and Let Live wirklich die richtige Einstellung, kann man diesen einen Mord über andere Verbrechen stellen und bekommt das Verbrechen für die Menschen nur dadurch Gewicht, dass die Mörder aus der eignene Gemeinschaft kommen und keine Fremden sind ? ... Ich kann das garnet so richtig in Worte fassen was ich bei diesem Film alles empfinde ... ich bin einfach überweltigt ... schauts euch am besten selbst an ... 8/10

 

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