Beyond Hollywood - das Filmsyndikat Unterstütze das Forum mit einem Kauf bei Amazon!

 
Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Autor Thema: Gülle in Hülle und Fülle: Der Action-Gülle-Thread (Übersicht auf Seite 1)  (Gelesen 129059 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Ist aber auch mal Zeit. Sonst gehen die bombigen Gülle-Empfehlungen von Gert & Co. noch verloren. Gert und ich packen erst mal die bestehenden soweit hier rein. Weitere folgen hoffentlich...nee, die folgen sicher.

Hier die Übersicht der besprochenen Filme:
Zitat von: Das Gülle-Team
>Air Force 2 aka In Her Line of Fire

>Air Strike

>American Cyborg

>American Kickboxer - Blood Fighter

>American Shaolin

>Angel of Death

>Angel of Fury

>Automatic

>Avenging Force aka Night Hunter

>Back in Action

>Bad Pack

>Balance of Power aka Hidden Tiger

>Barret - Das Gesetz der Rache

>Best of the Best 3: No Turning Back

>Blood and Bone

>Bloodfist Fighter aka Bloodfist

>Bloodfist II

>Bloodfist VII

>Bloodmoon

>Bloodsport 1-4

>Blood War

>Born to raise Hell

>Boy Soldiers

>Cannibal Mercenary

>The Chaos Factor

>China O'Brien

>Circle of Pain

>City Cobra

>City Commando

>Class Of 1999

>Command Performance

>The Condemned - Die Todeskandidaten

>Crime Zone - Die Hölle auf Erden

>Cusack der Schweigsame

>The Cutter

>Cyborg Cop

>Cyborg Rage aka Dark Future

>A Dangerous Man

>Dark Angel: Psycho Kickboxer

>Death Ring

>Death Warrior

>Death Wish 3

>Deathly Weapon

>Decoy

>The Defender

>Diamond Dogs

>Direct Action

>Direct Contact

>Double Deception

>Double Force

>Dschungel Mission

>Enter The Ninja

>Excessive Force

>The Expendables

>Extreme Justice

>Eye of the Tiger

>Fäuste aka Gladiator

>Fighting

>Final Punch

>Firepower

>Fist Of The North Star

>Five Element Ninjas

>Das Foltercamp der geschändeten Frauen

>The Foreigner - Der Fremde

>Frauenlager der Ninjal

>Full Contact aka Tiger Cage 2

>Guyver - Dark Hero

>The Hard Corps

>Harte Fäuste aka Firecracker

>Hawk's Vengeance

>Hitman's Run

>Hologram Man

>The Hunted - Der Gejagte

>The Hunter - Hell comes to Frogtown

>Icarus

>Im Wendekreis des Söldners

>In Hell

>In The Line Of Duty 4

>Inferno U.S.A.

>Invasion U.S.A.

>Ironfist

>Karate Cop

>Karate Kid 2

>Karate Tiger 3 - Kickboxer

>Karate Tiger 4 - Best of the Best

>Karate Tiger 8

>The Keeper

>Kickboxer 2 - The Road Back

>Kickboxer 5: The Redemption

>Kickboxer USA

>Kill Switch

>Lady Terminator

>Last Man Standing

>Last to Surrender

>Leon

>Mafia vs. Ninja

>Marine Fighter

>Martial Outlaw

>Mask of the Ninja

>McQuade der Wolf

>Mission Of Justice

>Nemesis

>Night Force - Schreckenskommando

>Night of Terror aka Riot

>Ninja

>Ninja Assassin

>Ninja Condors

>Ninja - In geheimer Mission

>Overkill

>Paco - Kampfmaschine des Todes

>Penitentiary III - Knast Fighter

>The Perfect Weapon

>Phantom Commando - Die Rückkehr

>Phantom Raiders

>Phantom Soldiers

>Point Blank

>The Process

>Rage and Honor II: Hostile Takeover

>Rambo - First Blood

>Rambo IV: John Rambo

>Recoil

>Red Trousers

>Red Sun Rising

>Ring of Death

>Ring of Fire 3 - Lion Strike

>Road House 2

>Robotjox

>Rocky V

>Royce

>The Running Man

>Sabotage - Dark Assassin

>Speed Rage

>The Shepherd

>Shootfighter

>Shotgun

>Silent Rage

>Skeleton Man

>Snake Eater

>Special Forces U.S.A.

>Split Second

>The Stabilizer

>Steele Justice - Stahljustiz

>Street Knight

>Striker 2 - Ein Mann geht durch die Hölle

>The Super Ninja aka Ninja Force

>Sure Fire

>The Sword of Bushido

>Taken aka 96 Hours

>Temmink

>Thrill Seekers

>Timecop 2

>Today You Die

>The Ultimate Weapon

>Undefeatable aka Street Queen und Killer

>Undisputed II

>Undisputed III

>Universal Soldier: Regeneration

>Unsichtbarer Feind

>Until Death

>Urban Justice - Blinde Rache

>U.S. Seals 2

>Wake Of Death

>War

>Watership Warrior

>White Tiger

>Wrong Side of Town

>Young Warriors

>Zero Tolerance

>Zum Töten freigegeben aka Marked For Death
[/color]

« Letzte Änderung: 06. Juni 2017, 21:58:38 von nemesis »

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "nemesis"
THE HUNTED – DER GEJAGTE




Anbieter: Universal
Originaltitel: The Hunted
USA 1995
Regie: J.F.Lawton
Laufzeit: 106 min
Bild: 1,85:1 anamorph
Ton: englisch (5.1), deutsch, französisch, italienisch, spanisch (surround)
Untertitel: englisch, französisch, deutsch, bulgarisch, tschechisch, dänisch, holländisch, finnisch, ungarisch, norwegisch, polnisch, schwedisch, türkisch
Extras: Produktionsnotizen, Filmografien, Trailer, Web-Links

Der Film: Der Geschäftsmann Paul Racine trifft in Japan auf die schöne Kirina, mit der er eine Nacht verbringt. Als sie danach von Ninja-Attentätern hingerichtet wird, ist Paul Freiwild, denn Paul hat deren Anführer, den gnadenlosen Kinjo, gesehen. Paul kann den folgenden Mordversuchen entgehen und trifft auf den Samurai Takeda, der noch eine Rechnung mit Kinjo offen hat. Takeda nimmt Paul auf, benutzt ihn letztendlich aber nur als Köder für Kinjo. Schließlich kommt es zum Gnadenlosen Showdown…
Kaum zu glauben: der Mann, der das Drehbuch zu „Pretty Woman“ schrieb, liefert hier einen knallharten Actionthriller ab, der nicht mit Blut spart, gute Schwertkämpfe bietet – wobei die Actionszenen erfreulich bodenständig sind und ohne übertriebene Zeitlupe auskommen – und nie langweilig ist. Christopher Lambert bietet hier eine ordentliche Leistung. Der Mann hat es schon drauf, er sollte öfter mal ordentliche Rollen kriegen. Joan Chen („Twin Peaks“) ist bildhübsch wie immer, doch leider nicht allzu lange dabei. Dafür gibt es aber die nicht minder attraktive Yoko Shimada („Crying Freeman“). Der Hammer ist die Szene, in der sich die Ninjas ihren Weg durch einen Zug metzeln. Heftig. Beeindruckend auch die treibende Musik mit viel Einsatz von Taiko-Trommeln. Ein guter, actionreicher Film.

Die DVD: Das Bild ist nicht perfekt, es zeigen sich Bewegungsunschärfen (ob dies auf die Kosten der vielen Audiospuren geht?), etwas mehr schärfe wäre auch nicht schlecht gewesen. Aber alles in allem kann man damit leben. Der Ton ist schön satt, der englische Originalton sticht die Synchros allerdings mal wieder aus. Was unangenehm auffiel: es existieren 2 deutsche Untertitel. Einmal für den gesamten Film, einmal für die Szenen, in denen im Original japanisch gesprochen wird…und das ist der Ärger mit der deutschen Synchro, denn die meisten auf japanisch geführten Gespräche wurden deutsch synchronisiert…aber die Untertitel tauchen dennoch auf und weichen mehr oder weniger von der Synchro ab. Die Extras sind magerer Standart. Was bleibt ist eine DVD, die man sich nur wegen des Films kauft. Und der ist es wert.

Fazit: Guter Film, durchschnittliche Umsetzung. Für unter 20 € kann man zugreifen.

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "Aquifel"


Tony Randel, der Horror/Splatterfans durch seinen grandiosen "Hellraiser : Hellbound" und den coolen "C2 Killerinsekt" ein Begriff ist, hat sich hier zur Aufgabe gemacht, den hyperbrutalen Anime "Fist of the North Star" als Realfilm umzusetzen.

Shin hält mit seinen "Crossmen" die Welt in der Hand. Durch das "Südkreuz" und "Die Faust des Nordsterns"soll die Welt eigentlich in Ballance gehalten werden. Die beiden dürfen nicht gegeneinander kämpfen. Doch Shin bringt die Faust des Nordsterns um. Dessen Sohn Kenshiro, eigentlich ein Freund von Shin, übernimmt nun diesen Posten. Doch Shin entführt Kenshiros Freundin und versucht ihn zu töten. Allerdings schlägt letzteres Fehl. Und als Kenshiro sich mit seinem Schicksal abgefunden hat macht er sich auf zum Paradise Valley, wo Shin wartet und die Einwohner knechtet.

Eins vorweg : Ich kann den Vergleich mit dem Anime nicht ziehen, da ich ihn nur vor geraumer Zeit und dann auch nocht cut gesehen hab.Uncut soll der Anime ja ziemlich hart und blutig sein, ich warte noch auf eine vernünftige Uncut DVD (die OOP US ist zu teuer der Rest afaik Boots und auch nicht überall zu bekommen). In dem Review werd ich dann die Vergleiche ziehen.

Abgesehen davon wie der Anime ist (soll ja besser sein), der Realfilm ist ein verdammt unterhaltsames B-Martial-Arts-Movie. ZWar hält er sich oft etwas zurück, was aber nicht weiter schlimm ist. Bis zum Finale wird eigentlich die Handlung erzählt, ab und an wird zwischendurch etwas Action und etwas Gewalt eingestreut, damit das Ganze nicht langweilig wird. Meiner Ansicht nach ist dies auch gelungen. Die Ationszenen sind typisch, aber auch recht gut für ein B-Movie. Die Choreographie ist unspektakulär, aber doch recht gelungen. Nur an einer Stelle hat man leicht das Gefühl, dass ein Tritt nicht saß, die Szenen sind angenehm hart und die Darsteller haben ihr Martial Arts Handwerk auch vernünftig drauf. Das ist bei einem B-Movie nicht unbedingt Pflicht, desöfteren scheinen Tritte/Schläge meilenweit daneben zu gehen und die Darsteller haben ein zwei Moves drauf und der rest wirkt stümperhaft. Zum Glück ist dem hier nicht so.

Zu den Effekten und der Härte muss man sagen, dass die realverfilmung gegenüber dem Anime ziemlich harmlos sein soll, was ich mir auch gut vorstellen kann. Nicht, dass der Film zimperlich ist, aber er setzt die Härte nur an ausgewählten Stellen ein, so dass der Film nicht im Blut ersäuft. Anfangs wird ein Kiefer krumm gehauen, ein Brustkorb hervorgeschlagen und ähnliches. Das sieht serh komisch aus und wirkt wie aus einem Comic. Danach geht es seriöser zur Sache. Tritte und schläge mitten in die Fresse, die Weichteile oder andere schmerzhafte Stellen prägen die Kämpfe. Mittendrin gibt es dann manchmal kleine Splattereffekte, wie ein blutiger Durchschuss, ein explodierender Kopf, Finger, die in den Körper gebohrt werden und platzende und schön spritzende Wunden. Also wer Splatter FX und harte Prügeleien mag, der dürfte an dem Film eigentlich Gefallen finden.

Die Schauspieler sind teilweise recht überraschend. Okay, Gary Daniels und sein Gegenspieler blicken die meiste Zeit böse drein und man merkt, dass die beiden definitv keine Charakterdarsteller sind. Während der Kampfszenen sind sie aber in ihrem Element und liefern dort gute Leistungen ab. Überraschend fand ich das Auftreten einiger bekannter Gesichter. Malcolm McDowell ist zwar nur kurz als Kenshiros Vater zu sehen, aber mit ihm rechnet man auch nicht in so einer Rolle. Chris Penn darf als leicht abgewrackter Jakal eine bisschen den Fiesling raushängen lassen und tut dies auch recht ordentlich. Der Rest der Riege spielt auch überraschend gut für einen solchen kleinen B Film.

Natürlich nicht zu vergessen ist die Endzeit Atmosphäre. Denn was diesen Film von manch anderem B-Movie abhebt und auch die teilweise etwa szu kurz geratene Action wett macht ist die gelungene Atmosphäre. Zwar hätte man daraus noch wesentlich mehr rausholen und das Ganze "epischer" gestalten können, aber mal im Ernst, ich bezweifle, dass das dem Film gut getan hätte, da es einfach zu wenig Budget gab. So darf man sich trotzdem noch an einer schön heruntergekommenen und düsteren Stadt erfreuen, die perfekt schäbig rüberkommt und dem ganzen den Endzeit Touch verleiht. Das Ganze wirkt wie ein riesiger Haufen aus Stahl und Technik, den man vergessen hat und der langam aber sicher "verottet". Auch die Umgebung um Paradise Valley, welche einfach nur eine Wüste ist, trägt zur Stimmung der Abgeschiedenheit bei. Zwra sieht das alles ab und an etwas knstlich aus, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt.

Fazit : Sehr unterhaltsamer und cooler Endzeit Actionfilm, der zwar etwas mit der Action spart, aber dafür in den vorhandenen Szenen sehr überzeugt. Die tolle Stimmung macht das aber wieder wett. Auf jeden Fall einen Blick wert!!

8 von 10

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: ap
Das Foltercamp der geschändeten Frauen (aka Straflager Fernost)



gleich mal vorweg: Der Film ist beiweitem nicht so krass, wie es uns der Titel weißmachen will !! Was sich die Verleiher (X-Rated) dabei blos wieder gedacht haben...?  :roll:  Naja, vermutlich rechnen sie mit ein paar doofen Sblädda-Kiddies die sich denken "A Boa ey Krass ey muß ich haben ey".... und damit haben sie nicht unrecht.  ;)

egal, der Film ist weder so hart, noch so schlecht wie ich erwartet hatte. Ok, er ist schlecht, aber nicht sooooooo schlecht...  ;)  Ich hab mir gestern Bare Behind Bares angeschaut, Oh Gott, DER war schlecht!!!!  ;) 
Der Film gibt sich sogar mühe, etwas wie ein richtiger Film zu sein, verliert sich dabei jedoch in zu vielen Genres und kann sich nicht entscheiden. Zum einen natürlich (S)Exploider, wie man es dem Titel schon entnehmen kann. Allerdings geht der Film dafür viel zu harmlos zu werke. Klar, es werden schonmal ein paar delikatere Szenen gezeigt, Und auch die grobe Rahmenhandlung als solches ist für das Genre des Exploiders prädesteniert. Aber die Gewaltszenen sind in keinem Fall sonderlich blutig ausgefallen, sie sind einfach zu harmlos und schlecht umgesetzt, um Schocken zu können. Auch ist der Film als solches eigentlich gar nicht umbedingt Nur auf solch sensationsgeiles Exploider ausgelegt, dafür legt er doch zu wenig "Wert" auf Gewaltdarstellung, und er erzählt zu viel Geschichte, um wirklich nur noch als primitiver Exploider abgestempelt zu werden.
Zum anderen Will der Film aber auch Drama, Thriller und Kriegsfilm sein, er hat von jedem etwas und macht doch nichts richtig. Drama wegen der Thematik als solches, ein Gefangenenlager für Frauen, in Viet Nam während des Krieges. Er beschäftigt sich durchaus mit der Lagerthematik als solches und dem Schicksal der Frauen, tut dies aber wiederum so oberflächlich, das es keinenfalls glaubhaft wirkt, eher als "entschuldigung".
Die Thrillereinflüsse werden sehr schnell abgetan, als CIA-Agenten in den USA einen Viet-Nam-General aufspüren sollen, um einen Austausch vorzubereiten. Dies ist wenigstens halbwegs glaubhaft dargestellt, wird allerdings sehr flüchtig abgehandelt.
Und Kriegsfilm, naja, aufgrund des Ortes. Am Schluß gibt es auch noch eine nette Verfolgungsjagt, in der ein Zug von Panzern verfolgt wird, es gibt noch etwas geballere.... naja, das üblich Actiongebumbs.  ;)
 :arrow: Und was ist das Fazit? Foltercamp.... ist ein Trash-, ein Schmuddelfilm. Er gibt vor sehr sehr krass zu sein, will aber gleichzeitig ein mindestmaß an Handlung und somit Niveau wahren, aber beides zusammen geht unglaublich schief.  ;)  Was soll man dazu noch sagen?? Naja, ein netter Campfilm, der durchaus nicht uninteressant und nicht ohne ist, und der letztendlich doch in der Masse an Trash-Perlen untergeht, über die man fies grinsen oder lachen, oder sich darüber ärgern kann. Das "fies grinsen" über den Trash-Gehalt hielt sich bei mir aber auch in Grenzen...

Die DVD dafür ist ganz nett anzusehen, eine Hardbox von X-Rated, meine erste übrigens.  ;)  Sieht hübsch aus und ist durchaus liebevoll gestaltet, macht sich gut in der Sammlung und werde ich allein deswegen auch behalten. Die Bildqualität ist aber grausam, wirklich, eine VHS-Kopie hat ein beseres Bild!! Es ist teilweise recht blass und wird von Dreck und Schlieren verunreinigt. Wobei man aber X-Rated zugute halten muß, das es da anscheinend einfach keine andere Möglichkeit gab. Hinten auf der DVD steht drauf: "Achtung: Das einzig existierende Master des Produzenten Rapid-Film entspricht leider nicht dem gewohnten Qualitätsanspruch einer X-Rated DVD. Die Seltenheit und das Genre dieses Films bewogen uns dennoch zu dieser DVD-Veröffentlichung". Wenn man schon so gewarnt wird, mag ich denen diese Bildquali noch nichteinmal übel nehmen.
Der Ton hat einige Aussetzter, ist aber weitgehend soweit in Ordnung. Der Ton ist in Deutsch und Englisch enthalten.
Als Extras gibt es nur Trailer aus dem X-Rated-Programm, aber derer sehr sehr viele!! Da solche Trailer normalerweise die einzigen Extras sind, die mich wirklich interessieren, war ich darüber gar nichteimal so böse.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Schön!! Jetzt hab ich auch eine dieser X-Rated-Hardboxen in der Sammlung!! Und der Film?? Naaaaajaaaaaaaa, nicht wirklich was "besonderes", aber man kann ihn sich ansehen.

mfg
ap
« Letzte Änderung: 14. Mai 2010, 20:08:57 von Lionel »

Lionel

  • Gast
Zitat von: "JasonXtreme"

WAKE OF DEATH




Inhalt:
Ben Archer will seinen Job im Bar-Gewerbe an den Nagel hängen � er hat den Rauch, den Alkohol und den nächtlichen Stress satt und will sich wieder mehr seiner Frau und seinem Sohn wittmen.
Diese bring eines abends ein kleines chinesisches Mädchen mit nach Hause was von einem Frachter mit illegalen Einwanderern stammt. Jedoch sucht der Vater (Simon Yam)� seines Zeichens Triadenboss � nach seiner Tochter und tötet die Frau von Archer und deren Eltern.
Archer sieht rot und mit der Hilfe seines Freundes Tommy macht er sich auf die Suche nach dem Mörder�

Fazit:

Wieder einmal die gewohnte Rachestory, wieder einmal Van Damme � nix neues�

Aber der Film hat mich persönlich überrascht. Van Damme zeigt nach IN HELL wieder einen Anflug von Schauspielerei und sieht zudem wirklich gealtert aus. Passt aber sehr gut zu der Rolle muss ich zugeben. Die restlichen Darsteller sind auch allesamt gut gewählt � naja die meissten beissen ja eh ins Gras :D

Überrascht hat mich vor allem der OST! Dieser ist zwar hemmungslos �geklaut�, hört sich aber sehr schön an! Die Titelmelodie könnte glatt aus einem James Bond Film kommen, ein Track erinnert an �Spiel mir das Lied vom Tod�, ja eine sogar immens an die Melodie die bei �Top Gun� gespielt wird als Goose stirbt :D.

Der Film selbst lebt von schnellen Schnitten bei der Action und ziemlich stylischen düsteren Bildern. Leider handelt es sich bei Wake of Death mehr um einen Ballerfilm als um Martial Arts � mehr als drei kleine Fights bekommt man von Jean-Claude nicht zu sehen. Im Grunde ist der Film ziemlich handlungsgleich mit dem Punisher Remake. Trotzdem macht er Spaß und ist gut anzusehen � Lediglich die erste halbe Stunde bildet ein Manko � da passiert eigentlich garnix�und das bei 87 Minuten Laufzeit. Zudem gibt es keinen Endfight (MA-mässig) den ich persönlich erwartet habe � eben nur Geballer. ;)

Probleme könnte der Film aber mit einer deutschen Freigabe bekommen. Zum einen haben wir das Selbstjustizthema, zum Anderen werden die Gewaltszenen ziemlich ausgewalzt � vor allem die Folterszene sei hier bedacht, bei der ein Herr erst länger mit einem Bohrer traktiert wird um diesen dann ins Auge zu bekommen. Eine KJ halte ich für nicht machbar (bedenke man die 4 Minuten Kürzung erst jetzt bei MUSCLE HEAT für eine KJ).Es wird allgemein wirklich rigoros vorgegangen � es gibt keine ausgedehnten Fights oder Schusswechsel � drauf und fertig.

Unterhaltsame und düstere und harte Action für Zwischendurch: 7/10.

Lionel

  • Gast
Zitat von: "Lionel"



http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=19023



Jessas, nu gesehen. Da hast mir deftige Kost zukommen lassen, Marco.

Ein Thai-Trupp kämpft sich durch den Dschungel, um zu seinem Bestimmungsort zu gelangen. Dort wird ihnen mitgeteilt, dass sie einen menschenquälenden Schurken beseitigen sollen, der regelmäßig das Dorf mit seinen Schergen heimsucht.

Leute werden angepisst, Frauen vergewaltigt (die sich aber mit einer in der weiblichen Grotte versteckten Rasierklinge rächen dürfen), Schädel werden mit Hammer und Meisel gespalten und danach von Kannibalen "ausgelöffelt", Köpfe fliegen durch die Gegend, Augen werden ausgequetscht etc..

Dennoch ist der Film keinesfalls sleazig, dafür hat der Unterhaltunswert einfach gefehlt. Langweilig wirds trotzdem nicht, ich würde dem Streifen sogar eine gewisse Qualität bescheinigen. Er ist schon selbstzweckhaft, aber hier stört das irgendwie nicht. Es hilft, Horror und Schock zu erzeugen.
Der Schluss ist dann ein typisches "traumatisiert durch die Schrecken des Krieges" - Ende. Aber man kauft es ihm tatsächlich ab, denn was hier dem Zuschauer geboten wurde, ist für wahr grausig.

Den Hauptdarsteller, der die Soldaten anführt, Sergeant Kong, fand ich richtig charismatisch und überzeugend. Hat der sonst noch wo mitgespielt?

Die musikalische Untermalung war auch recht passend.
Gestört haben mich nur etwas die hektischen Schnitte bzw. Kameraaufnahmen, ständig wird hin- und hergeblendet, wenn sich etwas schreckliches anbahnt, und das von Mal zu Mal schneller. Folgen sind schlimme Kopfschmerzen, hehe.

Hier noch ein recht kultiger Satz, denn die englische Synchro ist recht witzig geraten:
Der Sergeant und sein Trupp haben eine schwangere, hilflose Frau mitgenommen, um ihr damit zu helfen. Als ein schmieriger Soldat sich daran macht, sie zu vergewaltigen, kommt der Seargent dazu und meint nur (zu der Frau): "We let you come along to help you. Now you're getting all my men horny. Behave, or I'll shoot you."

Fazit: Sehr bizarres Filmchen mit extremen Gewaltszenen, die man so nicht allzu häufig sieht. Er schafft es dennoch, einen gewissen Charme zu entfalten, also keinesfalls ein schlechter Film.

:arrow: 6/10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "Lionel"


http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=31166



Der grausame General Rafendek hält eine amerikanische Journalistin als Geisel und erpresst die U.S. Regierung, indem er die Freilassung einiger in den USA inhaftierter Verbündeter fordert. Unter der Leitung von Major Don Harding wird ein Spezialteam in den fiktiven russischen Zwergstaat Muldonien eingeschleust, um die Zivilistin zu befreien...

Wow...Wirkt schon relativ billig, aber Regisseur Isaac Florentine (u.a. Savate, U.S. Seals 2) schafft es mal wieder, dem ganzen seinen Stempel aufzudrücken und hebt den Streifen somit aus dem grauen Mittelmaß. Was hat das Güllefilmchen zu bieten? Nun, jede Menge Brutalitäten (viele blutige Shootouts, u.a. noch Nägel durch die Hände usw.), den Nitro aus American Gladiators, Scott Adkins, der dermaßen schnell und explosiv kämpft, dass es einem die Scheiße aus dem Spülkasten rockt und jede Menge Klischees. Denn: Natürlich hat Major Harding, gespielt von Marshall Teague, der auch in U.S. Seals 2 eine ganz ähnliche Rolle spielt, mit dem abgrundtief bösen General Rafendek noch eine Rechnung offen. Natürlich sind die Bösewichte in einem Maße überzogen dargestellt, dass man schon fast laut loslachen möchte. Und natürlich muss am Ende der extreme amerikanische Patriotismus zur Schau getragen werden, da wird sogar Tom Cruise neidisch.
Was gibt es noch zu sagen? Der Soundtrack ist noch ganz nett, zumindest stellenweise fühlt man sich ein wenig an den exzellenten spanischen Kriegsfilm "Guerreros" erinnert, dem dieser Streifen aber in sonstiger Hinsicht nicht mal ansatzweise das Wasser reichen kann.
Am besten haben mir wieder mal die Fights gefallen, denn -wie bereits erwähnt- Scott Adkins muss man in diesem Film einfach gesehen haben.

Im Gesamt-Oeuvre Florentines würde ich Special Forces U.S.A. hinter Savate und U.S. Seals 2, aber vor Cold Harvest einordnen. Man sollte nicht zu viel erwarten, aber für anderthalb Stunden gepflegte Gülleunterhaltung erfüllt er alle mal seinen Zweck. Was mich zu dem Hinweis bringt, euch zu raten, die Finger von der deutlich kürzeren deutschen Scheibe zu lassen und sich stattdessen der amerikanischen Veröffentlichung zu bedienen.

Güllewertung :arrow: 7,5/10

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "Aquifel"


Bloodsport

Bloodsport darf sich wohl als einer der, wenn nicht der, Kampfsportfilm überhaupt bezeichnen. Die Karate Kid Filme waren ja eher Komödien und für Jugendliche und Kinder, Bloodsport ist für uns Erwachsene (auch wenn Karate Kid immer wieder ulkig ist) und bot damals eine auch noch nicht total ausgenudelte Idee.

Frank Dux ist als Jugendlicher bei dem Japaner Tanaka in die Lehre gegangen. Zwar nicht allzu freiwillig, wollte er ihm doch ein Schwert klauen und soll dies nun als Entschädigung tun.
Als Erwachsener ist er jetzt sehr bewandert im Kampfsport. Nun will er am Kumite, einer geheimen Kampfsportveranstaltung im Vollkontakt, antreten, um seinem Meister alle Ehre zu erweisen und sich das Schwert, welches er stehlen wollte zu verdienen. Allerdings wollen seine Vorgesetzte dies verhindern und schicken ihm zwei Agenten auf den Hals.

Zu der Handlung braucht man wohl nichts sagen, welcher Kampfsportfilm hat schon eine die überzeugt? Jeder weiss sofort, dass van Damme am Ende der Sieger ist, dass sein Kumpel richtig auf die Fresse bekommt und dass der Fiesling Chong Li zu jederzeit ein arroganter und wiederlicher Arsch ist. Wer was anderes erwartet soll bitte den Film wechseln. Wichtig sind also die Kämpfe und die Spannung.

Spannend ist der Film durchaus. Zwar überrascht einen das Ende nicht, aber es wird verstanden, dass Ganze nicht in eintönige Kloppereien ausarten zu lassen. Ab und an etwas Handlung dazwischen, eine gute Inszenierung der Kämpfe und die Agenten, die zwar immer erfolglos bleiben, aber Dux dauernd auf den Versen sind, sorgen schon für genug Spannung für einen solchen Film.

Was ich hier etwas kritisiere sind trotzdem die Kämpfe. Wie gesagt gut und spannend inszeniert, aber irgendwas fehlt mir. Dem Film darf man hier sogar einen gewissen Realismus anrechnen. Aber ich denke, dass man die Kämpfe hätte etwas spektakulärer gestalten können, ohne dabei den Realismus aus den Augen zu verlieren. Spektakulär ist vielleicht das falsche Wort. Die Kämpfe wirken etwas zahm an vielen Stellen. Gegen Ende bessert sich das Ganze etwas, aber etwas mehr Härte hätte dem Film meiner Meinung nach gut getan. Nicht, dass der Film harmlos wäre. Nur wirken Kämpfe schön härter, wenn mehr Dramatik, mehr Wendungen und mehr Verbissenheit vorhanden ist. Und selbst das war am Ende nicht so ganz zufriedenstellend. Man könnte auch sagen, dass die Kämpfe keine allzu grosse Intensität ausstrahlen.

Fazit : Spannender und gut gemachter Kampfsporfilm, der allerdings etwas zahm und nicht wirklich intensiv ist. Schade drum, da hätte man mehr rausholen können. Trotzdem gut.


Bloosport 2

Das nenn ich mal ein gelungenes Sequel! Die Geschichte vom Vorgänger ist ja bekannt, daher nur wenige Erläuterungen zur Story. Alex stiehlt für einen Gangster ein wertvolles Schwert. Allerdings landet er im Knast. Dort hilft ihm ein ehemaliger Sieger des Kumites sich selbst zu finden. Alex kommt später frei und will nun am Kumite teilnehmen. Durch den Dicken aus Teil 1 schafft er dies auch. Doch auch ein Wärter des Gefängnisses nimmt Teil.

Soviel dazu. Wenn man den Film sieht, dann merkt man sofort, dass die Handlung von vorne herein Nebensache war. Anfangs gibt es einige nette Actionszenen, die sich mit Handlung die Waage halten. Kaum beginnt das Kumite ist nur noch wenig Handlung vorhanden, dafür umso mehr Kämpfe. Teilweise werden vier, fünf Kämpfe am Stück gezeigt. Dass ist in Anbetracht der laschen Handlung auch gut so. Statt diese auszuspielen und so zu tun, als wäre sie durchdacht und ordentlich, wird drauf gesch***en und ordentlich Action gezeigt. Diese ist recht vernünftig inszeniert. Manche Kämpfe sind zwar nicht überragend, andere hingegen schön schnell und dynamisch. So kommt ein Kampfsport Fan voll auf seine Kosten. Der Härtegrad ist auch okay, es wird zu keinem Zeitpunkt übertrieben und eher auf realistische Härte gesetzt. Einziger Wehrmutstropfen ist der Showdown. In Teil 1 war dieser spannender und härter, hier ist er nicht mal einer der coolsten Kämpfe. Das war dann doch schade.

Die Darsteller sind für ihre Zwecke gut gewählt. Die Kämpfer beherrschen ihr Handwerk teils sehr gut, Daniel Bernhardt bringt seinen Charakter (*räusper*) ausreichend gut rüber, nur der Fiesling Demon ist nicht böse genug, was aber auch am Drehbuch liegt.

Fazit : Hirnloser Martial Arts Actioner, der Kampfsportfreunden sehr viele gute Kämpfe bietet. Wer solche Filme mag und keine Story braucht, der wird hier auf jeden Fall Gefallen dran finden.


Bloodsport 3

Nachden beiden sehr unterhaltsamen Vorgängern folgte logischerweise noch ein dritter Teil. Erneut darf Daniel Bernhardt in die Rolle von Alex schlüpfen. Er trainiert seinen Sohn auch im Kampfsport. Bei einem Ausflug erzählt er ihm die Wahrheit über seine Vergangenheit und über sein letztes Kumite.

Nunja, damit der Film Bezug zum Zweiten hat, soweit ich weiss, wurden die beiden ja auch Back-to-Back produziert, wurde eine relativ nachvollziehbare, aber keine Sekunde lang neue oder bahnbrechende Hintergrundstory konstruiert. Darauf kam es ja schon beim zweiten Teil nicht an, der ja nach der Hälfte der Laufzeit nur noch auf gut choreographierte Action setzt. Nun hier liegt das Problem. "Bloodsport 3" hat sicherlich einige gute Actionszenen, allerdings erreichen die weder die Qualität noch die Quantität der beiden Vorgänger. So ist der Film nicht ganz so kurzweilig wie die anderen beiden.

Langweilig wird es meiner Ansicht nach aber auch nicht. Zwischendurch sind immer wieder kurze Fights eingebaut und die Story tritt eigentlich nie auf der Stelle. Unterhaltsam sind vor allem die Trainingsszenen. An sich gibt es zwar nichts, was man woanders nicht schon in ähnlicher Weise gesehen hätte, aber sowas hat, bei guter Umsetzung noch nie gestört.

Fazit : In den Actionszenen qualitativ und quantitativ den beiden Vorgängern unterlegen und somit nicht ganz so kurzweilig. Trotzdem noch unterhaltsamer Martial Arts Film, der Fans gut gefallen müsste.


Bloodsport 4 : Dark Kumite

Nach all den extrem miesen Kritiken über den Film hab ich mich dann doch durchgerungen mir den Film mal aus der Videothek zu leihen. Ich weiss nicht ob es die nicht vorhandenen Erwartungen oder doch vorhandene Qualitäten dafür verantwortlich sind, dass mir der Film gar nicht so schlecht gefiel.

Die Geschichte folgt diesmal dem Cop Keller. Ein Häftling den er eingebuchtet hat und der angeblich hingerichtet wurde taucht plötzlich auf und es gibt Tote. Keller geht nun Undercover in den Knast, um rauszufinden, was passiert, denn auch Leichen von Häftlingen verschwinden urplötzlich immer wieder. Des Rätsels Lösung : Ein reicher Sack, der gute Kämpfer aus den Häftlingen selektiert, um ein eigenes Kumite zu veranstalten.

Sicherlich ist die Hintergrundgeschichte teilweise leicht abwegig, aber prinzipiell nicht total besch****n. Und wieder einmal interessiert die Geschichte nur nebensächlich. Wichtig ist der Unterhaltungswert und vor allem die Kampfszenen. Ersterer ist irgendwie gar nicht so schlecht. Sicherlich wird es nie wirklich spannend und auch der zweite Maulwurf wird vom Zuschauer sehr schnell entlarvt, aber die Szenen im Gefängniss lassen eine gewisse Kurzweil aufkommen.

Die Kampfszenen hingegen sind nicht so das Gelbe vom Ei. Zugegeben, es gibt wirklich schlechter inszenierte und aufgrund einiger Schnitte der FSK 16 Fassung ist nicht immer alles so flüssig, wie es eigentlich sein dürfte. Aber mit den anderen Bloodsportfilmen kann der Film hier nicht annähernd mithalten, allein schon, da die Kampfstile nicht wirklich variieren. Bezüglich des Härtegrads lässt sich sagen, dass die FSK 16 sehr harmlos ist, der Film uncut aber härter sein dürfte, da einige Genickbrüche oder Tritte/Schläge ins Gesicht mehr vorhanden sind.

Fazit : Sicherlich der schlechteste Bloodsport. Auch wenn in Kampfszenen und Handlungsszenen einige deftige Mängel bestehen, ist der Film in meinen Augen sehr kurzweilig und auch recht unterhaltsam. Nix besonderes, nicht wirklich gut, aber nicht so mies wie sein Ruf.


Wertungen

Teil 1  :arrow:  8 von 10
Teil 2  :arrow:  7 von 10
Teil 3  :arrow:  6 von 10
Teil 4  :arrow:  5 von 10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "JasonXtreme"





„Das Pentangle“ ist eine recht Organisation, welche keine farbigen Leute in Machtpositionen in Amerika sehen will. Deshalb wollen sie den Senatskandidaten Larry Richards ermorden was durch die Hilfe des Ex-CIA Agenten Matt Hunter leider misslingt.
Doch die Bruderschaft des Pentangle gibt keine Ruhe und stürmt den Landsitz der Familie. Nun entbrennt der Kampf zwischen Hunter und den vier Chefs des Ladens, die auch gerne mal ne Menschenjagd inszinieren…

Fazit:

Dieser 80er Kracher mit Michael Dudikoff und Steve James in der Hauptrolle entpuppte sich leider als Durchschnittsware. Handwerklich ist der Film zwar solide gemacht aber leider hat er auch einiges an Leerlauf zwischendurch.
Die Rolle des Senatskandidaten nimmt man dem muskelbepackten Steve James (RIP) leider nicht ganz ab. Vor allem als er dann zusammen mit Dudi den bösen Jungs den Arsch versohlt. Die Bösen bleiben leider ziemlich blass und sehen in ihren Masken und Kostümen, die für die Jagd angelegt werden, recht lächerlich aus – vor allem deren Anführer hat eine Ähnlichkeit mit Condorman!
Die Story plätschert irgendwie so dahin mit ein paar eingestreuten Actionszenen bis zur massgeblichen Jagd, die erst die letzten 25 Minuten überdauern soll und zu einem unbefriedigenden Ende führt. Die Gewaltszenen gehen nicht über das übliche Maß an Einschüssen und Messerstichen hinaus. Trotzdem ist die Indizierung der uncut Version verständlich, da auch vor Kindern und Müttern nicht halt gemacht wird.
Zu Beginn der Menschenjagd um unseren Dudi und seine Schwester (? Passt zeitlich alles garnich aber egal)) kommt sogar etwas Backwoodfeeling auf, da die Umgebung stark an Hill’s Southern Comfort erinnert und sogar das Lied der Cajuns angespielt wird (nicht die Melodie aber der Text, wenn jemand weiss wo ich’s herbekomm – SAGEN!!!). Leider dümpelt Dudi da teils so dermassen lau in der Gegend rum, dass es einem Angst und Bange werden kann. Als alter CIA-Hase macht er auch teils die dümmlichsten Fehler, aber darüber kann man ja hinwegsehen.
Im Grunde bleibt, wie gesagt, nicht mehr als Durchschnitt und das wären 5/10. Da ich Dudi und James mag und Backwoodfilme holt das aber noch 1,5 Punkte raus und wir landen bei 6,5/10. Für 80er Fans, wenn er billig ist, mal nen Blick wert, ansonsten eher Finger weg.

Lionel

  • Gast
Zitat von: "Max_Cherry"
Ich habe gerade "Skeleton Man" gesehen.

Oh Mann, was für eine Trash-Granate!
Dieser Film wird als Trash in der Tradition von Ed Wood verkauft, aber mir kann keiner erzählen, dass der Film mit der Idee gedreht wurde. Man erkennt beim Genuss eindeutig, dass es eine Zeit gab, in der man den Film als ernste Angelegenheit betrachtet hat.

Es gibt weder eine richtige Story, noch irgendwelche guten Schauspieler (Casper van Dien war nie gut, er passte nur bei Starship Troopers vom Äußerlichen in die Rolle des arisch ausehenden Kämpfers und Michael Rooker war vielleicht ein guter Henry (Portrait of a serial killer), aber hier reisst er nix).




!!Spoiler!! aber eigentlich egal, da der Film eh kaum Story hat

Inhalt:
Es geht um eine Delta Force-Einheit, die ein Stück Wald nach 2 vermissten
Einheiten absuchen soll. Diese Einheiten bekamen es mit dem Skeleton Man zu tun, einem lustigen Gesellen, der eine Totenkopfmaske und einen schwarzen Kaputzenumhang trägt und auf einem Pferd unterwegs ist. Er ist mit einem Schwert, einer Axt, einem Speer und Pfeil und Bogen bewaffnet und kann sich durch animierte Portale ala Stargate teleportieren.
Auch diese neue Einheit hat Probleme mit dem dunklen Totenkopfmann, denn nach und nach gelingt es ihm immer wieder sich an die Gruppe heranzuschleichen (absolut geräuschlos, dass zeigt was für ein hervoragender Reiter er sein muss :-) ) und einen nach dem anderen abzuschlachten. Das ist auch kein Wunder, denn die ganze Zeit trennen sich unsere Helden unverständlicherweise, damit der Skelett-Meister auch was zu tun hat. Abgesehen davon kann man sich eigentlich nicht viel blöder anstellen als unsere Army-Spezialisten, denn selbst wenn der Reiter in der Nähe ist und aus sicherer Distanz erlegt werden könnte, schießen sogar die Scharfschützen vorbei und zerlegen ein paar Äste und Bäume, des eh schon sehr dünn beholzten Waldes. Herrlich sind die Momente, in denen unsere Freunde die Gefahr spühren oder hören oder was auch immer und dann der Reiter etwa 50-100 Meter entfernt durch die Bäume zu erkennen ist und plötzlich scheinbar lautlos hinter dem Opfer angeritten kommt. Wie so oft kann man sich als Zuschauer nur mit Gewalt das Lachen verkneifen und sich auf die nun folgende Gore-Szene freuen, bei der das unterdrücke Lachen doch noch herausbricht, weil man den Knochenmann nocheinmal aus der Nähe betrachten kann und dies einfach komisch ist.
Zwischenzeitig trifft man noch auf einen alten Indianer, der einfach so im Wald rumsitzt und komisches Zeug erzählt. Da diese Soldaten anscheint wenig Fantasy besitzen oder einfach keinen Lust haben, mögliche Gründe für das Massaker zu erfahren, stempeln sie den Mann mit der grauen Perücke als verrückt ab und schenken ihm eine Büchse leckere Army-Bohnen.
Ebenfalls ein Highlight ist eine Szene in der ein Helicopter dem Team aus der Luft Deckung gibt. Der Knochenmann findet das gar nicht komisch und greift zum Pflitzebogen. Sein Holzpfeil trifft den Roter und die Kiste stürzt ab und da man anscheint noch ein wenig Geld übrig hatte gibt es eine tolle Explosion zur Unterhaltung.
Abgesehen von ein paar Waffenwechsel und großartigen Dialogen, die man einfach lieben muss: ( "Wenn es atmen, kann ich es töten" oder "Was ist das?" "Nur ein Reiter mit Pferd" oder "Das Ding, was immer es ist, wird bereuen, meine Leute getötent zu haben...das ist ein Versprechen" aber der Hammer ist: "Es hinterlässt eine Spur" "Dann werden wir es kriegen"), geht es in etwa so die ganze Zeit weiter bis alle Soldaten, bis auf einer, tot sind.
Jetzt heißt es Mann gegen Mann (bzw. Gruselfresse), doch dummerweise führt unser Held die leitende Leiche in ein Industriegebiet, wo eine Fabrik doch einen schönen Schauplatz für das Finale abgeben würde. Gesagt getan und und Knochenmann schnetzelt sich eben mal durch die gesamte Belegschaft, die versuchen ihn mit Platzpatronen aufzuhalten (jedenfalls klingen die komischen Waffen der Sicherheitsleute so). "Aber nicht mit Comander" dachte sich Skeleton Man und greift irgendsoeine Säule mit viel Elektonik drin an (er hackt einmal rein) und schon fliegt die ganze Bude in die Luft. Was er da gesucht hat oder warum er den Laden gesprengt hat, weiß kein Mensch. Oder vielleicht doch? Denn jetzt taucht der übergebliebene Held auf und vor der Fabrik sieht es plötzlich recht städtisch aus, überall Cops und Feuerwehr und irgendwie wirkt das gar nicht mehr so, dass das Gelände direkt am Wald steht, naja egal. Weiter gehts: Nach einem kurzen Gespräch mit einem Polizisten und schneller Waffenorganisation ("Ich brauch Ihre Hilfe... und Ihre Waffe... Wie wärs mit ner größeren?" ja, er weiß was er will, denn mit den "normalen" Waffen, war dieses Ding ja nicht zu töten, also warum nichts größeres nehmen?) geht es in ein Gebäude, in dem sich der böse Mann mit dem Umgang befinden soll, woher die Cops das wissen bleibt uns ein Rätsel, aber ist ja auch unwichtig, hauptsache sie wissen es.

Endlich im Gebäude trifft unser Held auf einen Überlebenden, dem er erst mal seine riesige Knarre ins Gesicht schiebt um dann lässig "Keine Panik... wo ist die Hauptstromtafel" zu sagen. Da bleibt kein Auge trocken :-)
Als er die Tafel gefunden hat, schaltet er an irgendwelchen Hebeln herum und zieht ein großes Kabel heraus. Da dies keine Wirkung zeigt, wird eben mal ziellos auf die Konsole geschossen, warum auch nicht, wenn es Menschen töten kann, dann sicher auch so eine blöde Konsole.
Nach einem direkten Kampf "Großes kabel vs. Schwert" entscheidet sich unser Held dann doch dafür, den Totenkopfmann zu "rösten" (Zitat) bzw. in eine Kammer zu locken, die zum explodieren gebracht wird. Der Soldat kann das Gebäude gerade so verlassen und trifft auf die wartenden Polizisten. Das wars, es folgt der Abspann. Aber moment! Was ist das? Der Abspann wird zurückgespuhlt und man sieht nochmal kurz den Reiter, wie er gemütlich durch den Wald reitet. Hätte mich auch gewundert, wenn er diese Explosion nicht überlebt hätte, denn nach der ersten war er ja auch noch top fit.


Fazit:
Die Anzahl der Kills ist hoch und diese sind auch höchst unterhaltsam, den etwas Blut ist schon zu sehen. Mann kann eigentlich pausenlos über das hohle Verhalten aller Delta Force Mitglieder schmunzeln, da würde man ja als Laie sinnvoller handeln. Ebenso lustig sind die relativ häufigen Schnitt-Anschlussfehler, ich habe in etwa 5 ausmachen können, sind aber bestimmt noch mehr. Wem das noch nicht reicht, der kann sich über das miese Kostüm des Reiters oder seine erfolgreichen Anschleichvorgänge lustig machen. "Skeleton Man" ist ein Muss, denn selten hat mich ein so unterdurchschnittlicher Film so gut unterhalten. Besonders auf feucht-fröhlichen Filmabenden könnte dieses B-Movie der Hit werden. Unterhaltungswertung: 7-8/10, Filmwertung: 3/10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "wishmaster"


Link: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=38948

Night Force Schreckenskommando

Als die Politiker Tochter Christy entführt wird weigert sich Ihr Vater, mit den Terroristen zu
verhandeln, da er höchstselbst einen solchen Gesetzesentwurf unterzeichnet hat. Nun sitz das gute
Töchterchen spärlich gekleidet bei irgendwelchen mexikanischen Rebellen und hofft auf Rettung.
Die bahnt sich in Form Ihrer Clique an, zu der auch Carla (gespielt von Linde �man reiche mir die
Erbsensuppe� Blair, die zu dieser Zeit so ziemlich alles an Rollen annahm!) gehört. Heimlich
werden bergeweise Waffen besorgt und nach ca. 30 Sekunden Schiesstraining gehts nach Mexico.
Dort geraten sie sofort in eine Schiesserei, aus der sie der Einsiedler Bishop rettet, der für die Teens
ein wichtiger Helfer wird. Gemeinsam stürmen sie das Lager der Desperados, und nun brennt die
Luft.

Erstaunlich: Erneut mache Ich aus 3 Sätzen Handlung eine halbe Seite!
Noch erstaunlicher ist es das Ich dieser grenzdiblen Ballerei a la Rambo sogar was abgewinnen
konnte. Nach Logik zu frgen wäre schon im Ansatz zwecklos da sich dieser Film in den knapp 80
Min. nicht mit Erklärungen aufhält. Nach kurzer Einführung gehts auch schon rund.
Und das gar nicht mal so übel, da wird geballert was das Zeug hält und die Bad Guys beissen
Reihenweise ins Gras bzw. in die Erde, wohingegegn die guten Teenies zwar heftigst beschossen
werden, aber nicht einen Kratzer abbekommen. Natürlich wird auch Funkenreich alles nicht Niet
und Nagelfeste gen Himmel gejagt!
Zwischendrin gibts mal ein paar blanke Möpse und das wars dann auch schon. Die Synchro ist
recht gut gemacht und die Darsteller immerhin gutes Mittelmaß im Kampf gegen Klischees (dicke
Bärtige Cubaner mit Zigarre als Feindbild).
Unhd spätestens wenn der Anführer der Teenie gruppe mit Stirnband, Patronengürtel um den freien
(aber mageren) Oberkörper und Megwumme in der Hand aus dem Wasser watet ist klar, was hier
recht offensichtlich kopiert wird.
Blutige Einschüsse o.ä. gibt es so gut wie gar nicht zu sehen, die Freigabe war zu jener Zeit (1987)
gar nicht anders möglich und wäre wegen der Selbsthilfe Thematik wohl auch heute vergeben
worden. Erstaunlicherweise scheint sich Vestron nicht mit der Schere am Film vergangen zu haben!
Mit der Hin aus, Recorder an Taktik dürften Action Gülle Fans echte Freude daran haben. Das Tape
erschien bei Vestron und ist seit 1988 indiziert, sollte aber durchaus beschaffbar sein!
Ich vergebe 10 von 10 Trashpunkten für eine billige Rambo Kopie, und insgesamt ordentliche 6/10
Punkten aufgrund Kratertiefer Logiklücken!

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "JasonXtreme"


Inhalt:

Eine fiktive Zukunft im Jahre 1999. Cody Culp wird gerade aus dem Knast entlassen. Ihm wird nahe gelegt die Schule zu besuchen und keinen Ärger mehr zu machen, sonst wandert er wieder ein. Seine Highschool steht allerdings in einer Frei-Feuer-Zone, die von den Razorheads und Codys ehemaliger Gang, den Black Hearts regiert wird.
Der Direktor stellt drei neue Lehrer ein, bei denen es sich um Cyborgs handelt. Diese sollen für Ruhe und Disziplin sorgen. Die eigentlich fürs Militär entwickelten Roboter schaffen auch Ruhe, nur anders wie erwaret. Als sie Codys Bruder und ein Mitglied der Razorheads umbringen, fangen sie einen Krieg mit den beiden Gangs an, bei dem es nur einen Sieger geben kann... wenn die Gangs sich vereinen!

Fazit:
Mark L. Lester (Die Klasse von 1984, Phantom-Kommando) hat uns hier eine kleine Trashperle beschert, die auch noch einige andere B-Stars aufweisen kann. Stacy Keach, auch bekannt aus den TV-Serien Mike Hammer oder Hemingway sowie aus diversen B-Movies, spielt hier einen machtgierigen Wissenschaftler, dem jedes Mittel Recht ist, seine Roboter an den Mann zu bringen. Der Schuldirektor wird vom allseits bekannten Malcolm McDowell gemimt, der auch schon in Caligula und Gangster No. 1 zu überzeugen wusste. Zu Guter Letzt sind auch noch Pam Grier (Jacky Brown, Foxy Brown) und Patrick Kilpatrick (Mit stählerner Faust, Remo, The Stand) als Killerroboter mit an Bord.

Allesamt spielen eigentlich ihre Rollen durchaus gut und stechen etwas aus den restlichen No-Name Darstellern heraus.

Die Effekte sind stellenweise nicht gerade up-to-date, aber immerhin hat der Film auch schon einige Jahre auf dem Buckel. Mehr als einige Einschüsse und Die Cyborgs im "Rohzustand" sowie halb Mensch, halb Maschine, gibt es ohnehin nicht zu sehen. Deshalb bleibt es mir auch ein Rätsel, wieso die alte deutsche FSK 18 Fassung um einiges Erleichtert wurde.

Eine Fortsetzung seines Klassiker "Die Klasse von 1984" ist dieser Film hier definitv nicht. Er hat weder Story noch Schauspieler mit Lesters anderem Werk gemein. Trotzalledem bietet der Film 90 Minuten gute Unterhaltung, ohne Längen. Über teils etwas blödsinnige Stellen im Plot braucht man sich bei einem Film dieses Kalibers ohnehin nicht aufregen und somit bleibt ein (für mich) guter Actioner, der Spaß macht. Einen schönen Soundtrack, bei dem Midge Ure das Titellied singt, gibt es obendrein noch auf die Ohren.

Die deutsche DVD von Dragon bietet den Film in einem hübschen Digipack mit einem schönen, informativen Booklet. Der Ton ist in deutsch 2.0 und 5.1 sowie in englisch enthalten und das Bild ist durchaus als gut zu bezeichnen. Als Extras gibt es lediglich den Trailer zum Film.

Persönliche Wertung 7/10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "Elena Marcos"




Nachdem dem kurzen Chat gestern abend, hab ich versprochen ein paar Zeilen zu "Lady Terminator" zu verlieren.

...oops gefunden.

Nun - was kann man zu einem Trashklassiker erster Güte sagen ?
Der indonesische "Terminator Rip Off" hat alles um einen Trash Abend auszumachen.

Es geht um die gefürchtete Süd - See - Königin, welche die Männer frisst wie andere das Brot. Na gut nicht wirklich, sie säbelt den Männern währen des Geschlechtsaktes den Piep Han ab, woran alle Männer sterben. (Komisch?)

Der 100. Ehemann (oder so ähnlich) bannt die böse Hexe mit einem magischen Dolch, woraufhin sie ihn und seine Familie verflucht. Inbesondere irgendeine Enkeltochter...
Wie sollte es anderes sein - eines Tages forst eine Wissenschaftlerin ("Ich bin keine Lady, ich bin Anthropologin!") nach der Südsee Königin und verschwindet am Meeresgrund (das Schiff übrigens auch..), um dann als "Lady Terminator" wieder aus dem See zu kommen...denn der Geist der See - Königin ist nun in ihr. Sie ist auf der Suche nach "Erika" (Linda Hamilton ?), die eine Halskette trägt, die der Königin gehört (aha - keine Sarah Connor!).
Nun in einer Disco (!!) hat Erika einen Auftritt in einer Rockshow und wird von einem Polizisten gerettet, der zufällig da ist. Denn die Terminator Lady entert den Laden und bläst alles weg.
Nun - kommt es zu einer Verfolgungsjagd - die sich gewaschen hat...

Nun - was soll ich sagen. Berühmt ist der Film geworden, weil er Szenen aus dem Terminator fast eins zu eins Kopiert: die Discoszene, die Verfolgungsjagd durch die Gassen - die Szene auf dem Polizei Revier, ein kleines Stück vom Finale und natürlich die Augen - Skalpellszene!!

(click to show/hide)


Die Dialoge sind natürlich saudämlich und alle Firguren verhalten sich unpassend - z.B. will die Anthropologin am Anfang ein Buch haben - so unfreundlich...das der Bibliothekar ihr das Buch hätte um die Ohren hauen müssen.

Zur schaupielerischen Qualität von Barbara Anne Constable braucht man auch kaum was zu sagen... denn wo Arnol Schwarzenegger mit versteinertem Gesicht spielt, verzieht sie die Mimik zum gnadenlosen Overacting! Herrlich!

Das ganze ist soo abstrus, daß ich noch Stunden bräuchte, um alles zusammen zutragen. Geil ist auch, daß am Schluss aus den Polizisten eine Söldnertruppe wird, die Lady Terminator mit Hubschrauber, Raketen, Panzerfaust und Panzer zu Leibe rücken (man achte auf den Typen mit namen Snake - riesige Nase und 80er Jahre Power Frisur!)...

Auch die Anschlüsse sind klasse: in einer einstellung ballen die Söldner in der Gegend rum, Schnitt auf die Lady, Schnitt zurück und alle sitzen gemütlich rauchend auf einem Polizeiauto...

Der Film ist voll von (unfreiwilligen) Jokes und unmöglichen Wendungen - ein Film für den gemütlichen Bierabend (da könnte ich noch "Gates of Hell" von Lenzi empfehlen, den es leider noch nicht auf DVD gibt..).

Lady Terminator gibt es von Lee/Leroc in der kleinen Hartbox zum günstigen Preis in dt. und uncut!

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "JasonXtreme"



Inhalt:

Ryan Chan ist ein Timecop im Jahr 2025. Er muss dafür sorgen, dass niemand in die Vergangenheit reist um dort eben diese zu verändern. Das würde teilweise immense Veränderungen in der Gegenwart mit sich ziehen.
Eines Tages ist er bei einem Auftrag in Berlin 1940. Miller, ein Kollege von Ryan, will Hitler töten um somit zu verhindern, dass der Millionen Juden umbringen lässt. Als Ryan ihn aufhalten will erschießt er Millers Frau und Miller kommt ins Gefängnis. Wieder im Jahr 2025, zwei Jahre nach Miller verhaftung kommt er frei und verändert die Vergangenheit indem er die Leben der Timecops auslöscht. Die zu verhindern wird Ryan nun in seine härteste Aufgabe geschickt - Miller finden und die Leben seiner Kollegen und sein eigenes retten...

Fazit:
Mit dem ersten Teil, in dem Van Damme die Hauptrolle spielte hat dieser hier nur noch bedingt zu tun. Es gibt hier keine Schauspieler aus dem alten Film mehr, lediglich die Zeitmaschine existiert noch.

Die Hauptrollen sind mit Jason Scott Lee (Dragon, Soldier) und Thomas Ian Griffith (Karate Kid 3) sehr gut belegt. Die Actionszenen sind allesamt ziemlich gut choreographiert und die Effekte sind auch recht gut gelungen. Für eine FSk 16 hat der Film auch durchaus noch etwas zu bieten. Ein paar blutige Einschüsse, Genickbrüche und härtere Martial-Arts-Fights sind zu bestaunen.

Die erste halbe Stunde bietet zwar noch nicht so viel Action, dafür geht es aber dann richtig los. Etwas verwirrend ist es lediglich, wenn Ryan in kürzester Zeit mehrmal zurückkehrt und jedes Mal etwas verändert ist in der Gegenwart.

Alles in allem jedenfalls ein recht ordentlicher B-Actioner, den man sich ruhigen Gewissens ausleihen kann ohne dass man die Leihgebühr bedauern muss.

Wertung 6,5/10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "JasonXtreme"




Sodala, nachdem ich ihn endlich mal uncut bewundern durfte hier ein kleines Review zu einem meiner Lieblings-Kinheitsfilme ENTER THE NINJA aka Ninja die Killermaschine!

Es sind einige Spoiler an Bord, aber jeder der diese Sorte Film kennt, weiss sowieso anhand der Handlung wie sie ausgehen :D;)

Inhalt:
Cole hat in Japan eine Ausbildung zum Ninja absolviert, ganz zum Unbehagen des Ninjas Hasegawa, der des Meisters rechte Hand ist.
Von dort aus macht er sich auf den Weg auf die Philippinen um seinen alten Kriegskameraden Frank Landers zu besuchen - dieser führt dort eine kleine Plantage mit seiner Frau.
Als Cole dort angekommen ist muss er schnell merken, dass Frank ein hemmungsloser Alkoholiker geworden ist, der mit seiner schönen Frau nichts mehr anzufangen weiss. Auch auf seiner Farm geht es drunter und drüber, da der miese Kleinganove Siegfried im Auftrag des irren Großindustriellen Venarius die Arbeiter zusammenschlagen lässt um Landers' Land zu bekommen. Landers, der nicht verkaufen will, nimmt zusammen mit Cole und seinen Ninja-Künsten den Kampf gegen Venarius und seine Schergen auf...doch da kommt auch Hasegawa wieder auf den Plan...

Fazit:
Im Grunde haben wir hier eine Trash-Bombe der allerfeinsten Sorte! :D

Wir haben Franco Nero (Django) mit seiner überdimensionierten Rotzbremse als weißen Ninja der null Erfahrung mit Martial Arts hat, wir haben Sho Kosugi (Rückkehr der Ninja,...) als bösen Ninja, da wäre noch Zachi Noy (der Dicke aus Eis Am Stiel) als Siegfried (mit Hakenhand ala Hook!!!)..... und wir haben eine 0815-Handlung inklusive eines geilen Soundtracks der nur aus einem Lied besteht (und eher zu einer Komödie gepasst hätte :D).

Das alles wird zusammengewürfelt und noch mit ein paar teils recht dämlichen Sprüchen ala Spencer/Hill-Filme garniert.:D

Die Kampfszenen zu Beginn, während der Ausbildung von Nero, sind recht gut geworden - auch wenn sie dank der blutenden Ninjas vollkommen der Logik entbehren (die leben nämlich alle noch weil es ja nur eine Prüfung war ;)). Die Kampfszenen mit Nero während des Films schlagen dann doch in eine andere Kerbe, da er wirklich null drauf hat in diesem Bereich :D Königlich geil ist Nero wie er im Garten steht, Oberkörper frei und mit Chackos übt...aber sowas von dilletantisch, das es schon wieder geil ist!

Trotzdem sind ein paar schöne Sachen dabei wenn Franco seine Widersacher in "Ninja-Manier" ausschaltet. Vor allem am Anfang und beim Showdown wenn die Ninjas eben zum Zuge kommen - Von Sho Kosugi wissen wir ja, dass er was drauf hat ;)

Der Rest der Handlung ist auch Ok, und teils ganz lustig anzuschauen. Vor allem wegen des bescheuerten Großindustriellen Venarius, der mit einer vorzüglichen Schwuchtel-Stimme versehen wurde und des goßartigen Zachi Noy, der in seiner kleinen aber feinen Rolle voll aufgeht :D

Von den "Handlungstwists" (MUAHUAHUA) sei nur noch soviel verraten....da Frank ja keinen mehr hochkriegt steigt seine Alte (gespielt von der göttlichen Susan Goerge ;)) auch gerne mal mit good old Cole in die Kiste...:D:D:D

Ihr seht schon, Trash at its best :D

Die alte deutsche Fassung war ja leider um 4 Minuten cut. Allerdings ist mir ein Rätsel wie sich dies zusammensetzt (sb gibts noch keinen, evtl. mach ich ma einen ;)). Mir sind ein paar Gewaltcuts aufgefallen, die vor allem im Finale stattfinden + ein Handlungscut wegen eines Hahnenkampfes.

Meine persönliche Wertung inklusive des Kindheitsbonus ist 9/10 - ich liebe diesen Film einfach :D

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "Aquifel"


Kampfsportfilme gab es in den 80ern und Anfang der 90er sehr viele. Zwar sind diese Filme nie wirklich intelligent oder einfallsreich gewesen, aber viele unterhalten doch durch anständig inszenierte und harte Kämpfe. "Shootfighter" versucht gerade auch im letzten Bereich viele Filme hinter sich zu lassen.

Die Geschichte ist wieder mal sehr einfallsreich : Die Schüler eines Shootfighting Champion geraten an die falschen Personen und sind auf einmal in die Kämpfe verwickelt. In der Finalrunde heisst es dann allerdings : Nur einer verlässt den Ring lebend.

Beachten wir also die Story lieber mal nicht und widmen uns dem Kernpunkt des Films : Die Kämpfe. Inszenatorisch sind diese in Ordnung. Manche Kämpfe, gerade am Anfang, wirken nicht ganz so schön durchkoordiniert allerdings bessert sich dieses noch. Trotzdem bleiben die Kämpfe an sich blass oder zumindest blasser als bei den Klassikern. Weder optisch noch inszenatorisch wird hier irgendwas weltbewegendes oder besonderes geboten.

Interessant hingegen ist, dass noch vor "Fire Force" ein Kampfsportfilm im Stile von "Bloodsport" mit Waffenkämpfen aufwartet (Fire Force war der erste bei dem ich das gesehen hab). Natürlich geht es dadurch teil noch blutiger und härter zu als bei dem durchschnittlichen Kampfsportfilm. Aber während "Fire Force" diesbezüglich nur einige FX hat, geizt "Shootfighter" echt nicht damit. Einem Kämpfer wird das Herz herausgerissen (warum kam das nicht in "Mortal Kombat" vor ;) ?), einem die Kehle zerrissen (so sah das zumindest aus), einem weiteren wird die Kehlöe durchgeschnitten und diverse Schnittwunden, Genickbrüche, etc. . Auf jeden Fall zählt der Film zur härtesten und blutigsten Vertretern des Genres.

Von den Darstellern darf man selbstredend nicht viel erwarten. Ausser Bolo Yeung und Martin Kove, die die beiden "Altmeister" spielen, spielt auch kein Genrestar wirklich mit, und somit werden die Hauptrollen von No Names getragen. Abe rfür so einen Film erlediogen die ihre Sache annehmbar.

Fazit : Inszenatorisch und von der Choreographie her nur guter Durchschnitt kann der Film durch viele blutige Szenen und den Einsatz von Waffen im Ring doch noch gut punkten.

Lionel

  • Gast
Zitat von: "JasonXtreme"




Inhalt:
Nach seinem knappen Sieg über Drago muss Rocky feststellen, dass er durch die vielen schweren Kopftreffer ein unheilbares Hirntrauma erlitten hat und nie mehr kämpfen darf.
Durch einen betrügerischen Steuerberater stehen die Balboas nun auch noch mittellos da und Ihr Haus und Haben wird verkauft. Zurück in den Slums eröffnet Rocky die alte Trainingshalle von Micky neu und trainiert dort den jungen Boxer Tommy Gunn - aber ein zwielichtiger Boxpromoter namens Duke will Rocky unbedingt zurück in den Ring haben - also versucht er es über Tommy...

Fazit:
Nun denn der fünfte Teil der Rocky-Saga und vornehmlich der Letzte - obwohl ja 2006 noch ROCKY BALBOA (Teil 6) nachgeschoben wird. Alle bekannten Gesichter sind wieder mit an Bord, Apollos Mentor, Burt Young als Paulie, Burgess Meredith in Rückblenden sowie Talia Shire als Adrian und Sage Stallone als Rockys Sohn.
Die Musik mutet bis auf den bekannten Trompetentrack modernern an was aber nicht unbedingt stört. Die Boxkämpfe von Tommy sind leider etwas kurz geraten bis auf den Endkampf was ich persönlich als störend empfand, neben dem Tommy-Darsteller selber, der ein Unsympath sondergleichen ist.
Im Prinzip ist die Story so nicht uninteressant und es kommt auch keine Langeweile auf, da nebenher die privaten Probleme der Familie sehr gut rübergebracht werden. Der absolute Negativpunkt für mich ist jedoch einer: Rocky wird wieder zum Idioten degradiert der er in Teil 1 und 2 war. In den Teilen 3 und 4 war das völlig anders und deshalb kann ich mich damit nicht anfreunden. Er redet wie ein Zurückgebliebener und agiert teilweise wie ein Kleinkind - schauspielerisch bringt Stallone das gut rüber aber man lässt dabei die vorigen Teile ausser Acht finde ich. Man kann das auch nicht auf die Kopfverletzung zurückführen da dies in keiner Weise so dargestellt wird. Das führt mich zum Entschluss dem Film nicht mehr als 5/10 Punkten zu geben.
Der Endkampf hat wieder einiges wettgemacht aber ich kann nur hoffen, dass Stallone trotz seines hohen Alters einen solideren Teil 6 hinlegt - die Fotos sehen schonmal danach aus finde ich - er ist noch in guter körperlicher Verfassung.

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "ap"



Young Warriors
-Rebellion für das Recht-

ofdb: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=4292

Alternativtitel:     Graduates of Malibu High, The
Originaltitel:    Young Warriors

Herstellungsland:     USA
Erscheinungsjahr:     1983

Regie:     Lawrence D. Foldes
 
Darsteller:     John Alden
Anne Lockhart
Tom Reilly
James Van Patten


Kevin, Scott, Fred und Stan sind Freunde, die in der High School nicht nur zusammen die Schulbank drücken, sondern sich auch in der "Phi-Delta-Thi"-Verbindung prächtig verstehen. Bei allem Spaß, den die 4 miteinander haben, sondert sich Kevin immer mehr ab. Sein ausgeprägtes Verständnis, daß er von Recht und Ordnung hat, macht ihn mehr und mehr zum Sonderling - zum Außenseiter. Als bei der Abschlußfeier seine Schwester brutal vergewaltigt und ermordet wird, schwört er tödlich eVergeltung, die ihn weit außerhalb jeder Ordnung stellt. Mit einer von ihm geführten paramilitärischen Gruppe nimmt Kevin Rache - erklärt er der Gesellschaft den Krieg. Es kommt zu einer schrecklichen Konfrontation, die nur einen Verlierer kennt: Kevin.

Tja, was soll man dazu noch sagen.... der Film ist einfach unterirdisch....
Die Story selbst, von 4 grünen Highschool-Kiddies die auszogen der Unterwelt das Fürchten zu lehren, ist schon selten dämlich. Die Umsetzung ist noch dämlicher! Diesen Schauspielern nimmt man gerade mal ihre Rolle als Highschool-Kiddies ab, obwohl sie auch da schon klischeehaft und zweitklassig wirken, richtig doof wird es erst, wenn sie sich in Uniformen zwängen und schwer bewaffnet mit einem Jeep durch die nächtlichen Straßen fahren. Wie ein paar Kinder beim Kriegspielen.
Auch die allgemeine Handlung ist eher oberflächlich und belanglos gehalten, Anfangs wie eine High-School-Teenie-Komödie der 80er, windet sie sich mehr oder weniger langweilig einem kitschigen Höhepunkt zu, logische Fehler und div. Lächerlichkeiten im Drehbuch mit inbegriffen.  
Und last but not least ist das ganze dann noch nichteinmal schlecht genug, als das ich darüber lachen könnte. Noch nichteinmal dazu hat es gereicht!
Fazit: Belangloser und billiger 80er-Jahre-Action-Film, man kann seine Zeit sinnvoller verbringen als mit diesem Film.
4/10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "wishmaster"



In naher Zukunft ist das Wasser knapp (hach wie Originell). Lediglich eine einzige Frau (Minna gespielt von Plastikweib Brigitte Nielsen) hat das Monopol Wasser zu reinigen und zu verkaufen. Selbst-Destilierer werden Gnadenlos verfolgt und getötet.
Als die freien Menschen auf dem Festland nichts mehr zum Tauschen haben wird einfach die Tochter des Anführers mitgenommen. Der Muskelriese Erickson der die Festländer verteidigen sollte wird ebenfalls überwältigt und entführt.
Auf dem Schiff beginnt nach einigem Gekloppe eine Rebellion der Sklaven, und auch das Hauspersonal der Minna (wasn Name) spielt falsch, und so kommt es wie es der Filmfreund längst vorher sagte! Hau Stech Würg und Ruck Zuck ist die Fresse Dick

Sodele, da hätten wir mal wieder ein absolut an den Haaren herbeigezogenes C-Filmchen der Unterklasse. Die ganze Story spielt sich lediglich auf Abbruchreifem Gelände oder im Inneren eines bewaffneten Schiffs ab (das kurioserweise Betonwände hat) und zudem wird alles ganz gern mal mit Stock Footage und Army Archiv Material gestreckt. Die Besetzung ist entweder im Bordell oder Fitness Studio gecastet worden und unterbietet sich an Minimalmimik gradezu! In Sachen Dialogen brauche Ich mich wohl nicht weiter auszulassen! Das ganze wird mit ein paar grausam schlecht inszenierten Kämpfen (Kampfstil, alles ist erlaubt, bloss immer einen halben Meter vom Gegner vorbei schlagen!) und Unlogischen Schiessereien (Endlos Munition, die Bösewichter fallen wie die Fliegen, während die Good Guys im Kugelhagel stehen und nicht abbekommen 8) ) garniert und fertig ist der Action Schund aus der untersten Schublade. Zudem läuft Brigitte Nielsen immer sehr zugeknöpft rum (war wohl während der drei Drehtage erkältet! 8O ) und auch sonst gibt�s bis auf einen blanken Busen und den nackten Oberkörper von Matthias Hues (dem mal vielleicht aus was abgewinnen kann  zudem er sehr deutlich und oft präsentiert wird) nicht weiter zu sehen. Die 18er Freigabe ist in meinen Augen nicht Gerechtfertigt aber das ändert am Film wohl auch weiter nichts (Interessanterweise ist auf der Rückseite des DVD Covers ganz klein der Vermerk �Auf Grund rechtlicher Schnittauflagen kann es zu Abweichung zwischen Cover und Film kommen� aufgedruckt!).
Man kann sich also entweder nur über die unnötige Geldausgabe (in meinem Fall 3 �) ärgern oder sich in gemütlicher Runde bestens amüsieren.
Bild & Ton gehen Übrigens in Ordnung, die Anlage kann aber bei 2.0 Stereo ausbleiben. Extras gibt gar nicht!
Ich habe zweiteres getan und vergebe 6/10 Punkten wegen hohem Trash und Fun Faktor &
10 von 10 nackten Oberkörpern (grins!)  :lol:

Lionel

  • Gast
Zitat von: "Lionel"


http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=1895


Hab das Teil nun gesehen. Ein sehr straighter, guter Daniels.

Der Cop Mike Ryan wird jäh aus seinem Familienurlaub gerissen und auf den Triaden-Gangster Victor Chow angesetzt, der den amerikanischen Markt mit synthetischen Drogen überfluten will. Als sein Partner bei dem Einsatz von Chow ermordet wird, schwört Ryan blutige Rache. Doch auch die Triaden haben Chow auf der Abschussliste...

Der Film hat einen recht hohen Martial Arts Anteil, was ihm sicherlich wieder zugute kommt. Zwar nicht ganz so intensiv wie in Bloodmoon, aber dennoch reichlich. Irgendwie hat er mich an Daniels Werk Recoil erinnert; da würde ich ihn qualitativ auch ansiedeln.
Die Ein-Mann-Armee Daniels macht ihren Job sehr gut, alles was ihm in den Weg kommt wird niedergewalzt.
Zwei Punkte würde ich gerne noch erwähnen, die nicht selbstverständlich sind für solch ein B-Movie: zum einen die Optik, die von Schwarztönen dominiert wird...jeder trägt Schwarz, die Handlung spielt sich in dunklen Lagerräumen ab, das Bild ist stets dunkel und düster; zum anderen der Soundtrack, der sehr stimmig und eingängig ist - beeindruckend.

Ein Wort zur deutschen Veröffentlichung. Laser Paradise (bzw. Evolution) präsentiert den Film in Vollbild. Das Bild ist recht scharf, da kann man nicht großartig meckern. Ebensowenig beim Ton, der in Deutsch und Englisch DD 2.0 vorliegt. Als Extras gibt es 3 Trailer.

Fazit: Empfehlenswerter, kurzweiliger B-Movie Actioner. Sicherlich einer der besseren Filme von Daniels, auch wenn er an Bloodmoon nicht herankommt.

Filmwertung :arrow: 7,5/10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "Lionel"
 

http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=1432


So, dank good old Marco hab ich nun endlich, nach all den Jahren voller Verzweiflung, die uncut DVD von dem Film gesehen, ich könnt heulen vor Freude :cry:  :D .
Gibt zwar nen Thread im Filmforum dazu, aber da es dazu noch kein Review gibt, hab ich mich entschlossen hier einen neuen zu eröffnen.


Ein geheimnisvoller Killer tötet einen Martial-Arts Champion nach dem anderen - und zwar nicht mit Waffengewalt, sondern indem er sie zuerst besiegt und dann mit bloßen Händen tötet! Chuck Baker, der auf den Fall angesetzt wird, ist ratlos und kommt keinen Schritt weiter. Daher wird ihm auch Ken O'Hara, ein Ex-Cop, der den Dienst einst quitiert hatte, zur Seite gestellt. Gemeinsam kommen sie dem Killer bedrohlich nahe - bis dieser den Spieß umdreht...

Wo soll ich anfangen? Ist es ein "guter" Film? Nein! Sind die Kämpfe gut choreoraphiert, die Sprüche lustig, die Handlung lausig und macht der Film einfach Spaß? Aber ja doch!
Ken O'Hara wird gespielt von unserem unverwüstlichen Gentleman Fighter Gary Daniels, der seine Rolle hier relativ überzeugend spielt. Genauso wie sein Gegenpart, Darren Shalavi, vielen sicherlich mittlerweile bekannt aus den Ittenbach-Filmen "Legion of the Dead" und "Beyond the Limits". Dieser wirkt höchstens ab und zu mal etwas lächerlich, da er mit den langen Haaren aussieht wie...naja, lassen wir den Vergleich, es passt jedenfalls nicht wirklich zu ihm.
Chuck Jeffreys, der Daniels bei den Ermittlungen unterstützt (und der natürlich auch ein Riesenfighter ist, wie sollte es auch anders sein) gibt so ein wenig einen Eddie Murphy (oder Chris Tucker) für Arme, was aber nicht weiter negativ ins Gewicht fällt. Die Idee ihn als Amateurzauberer auftreten zu lassen ist mal wieder typisch B-Movie Drehbuch, aber genau deswegen liebe ich solche Streifen auch!
Der cholerische Polizeichef ist auch immer für nen Lacher wert, ebenso wie der schmierige Pornohacker, der den beiden Cops mit Rat und Tat zur Seite steht (der Killer ist nämlich ein Computerexperte, und da ist Daniels,  das gibt er ganz offen zu, eindeutig überfordert mit, tja...), und der auch mal nachts in seine Trinkflasche uriniert, um den Computer nicht verlassen zu müssen.
Hinzu kommt, dass O'Hara und Baker noch von O'Haras Nichte, einer süßen Blondine, dazu ehemalige nationale Championess, unterstützt werden, die in einigen Begegnungen mit dem Killer zeigen darf, dass sie durchaus was drauf hat.

Die Kämpfe sind meines Erachtens überzeugend inszeniert und bereiten dem Genre-Fan viel Freude. Auch ist offensichtlich, dass hier Leute aus Hongkong für die Kampfchoreographie verantwortlich waren, die Fights und Actionszenen sind äußerst rasant in Szene gesetzt worden.

Das Ende ist dann wieder ganz witzig und mag womöglich nicht jedem zusagen, mich jedenfalls hat es nicht gestört. Es passt insgesamt sogar zu dem Film, würde ich sagen.

Die australische DVD ist absolut ungeschnitten und bildet einen klaren und dynamischen 2.0 Ton, als auch ein etwas über dem Durchschnitt liegendes Bild. Leider ist das Format wieder mal 4:3, Vollbild. Schade...


Fazit: Diesen Streifen kann ich nur subjektiv bewerben, und ich muss sagen: ich liebe ihn!

Wertung :arrow: 8/10


P.S.: In diesem Sinne, Marco, übernehmen Sie! :lol:  ;)

Lionel

  • Gast
Zitat von: "Aquifel"

In Hell - Rage Unleashed :




Nachdem Jean Claude van Damme in den letzten Jahren zum B-Movie Clown verkommen ist und in etlichen belanglosen B-Movies gespielt hat, gelang ihm mit "In Hell - Rage Unleashed" endlich mal wieder ein guter Film.

Kyle (van Damme) lebt in Russland. Eines abends kommt er von der Arbeit nach hause. Am Telefon bekommt er mit, wie siene Frau vergewaltigt und umgebracht wird. Er schnappt den Täter. Doch vor Gericht wird der Täter freigesprochen. Kyle rastet aus und legt den Kerl um. Daraufhin wird er lebenslang eingesperrt. Der Knast entpuppt sich aber als Hölle. Vergewaltigung, Einzelhaft und Brutalität bestimmen dort das tägliche Leben. Nach etlcihen Vorfällen trainiert Kyle, um in den Kämpfen, die der Direktor regelmäßig veranstaltet, auf seine Art zu überleben.

Die letzten van Damme Filme waren allesammt nicht das Wahre. Klar, mit handgemachten Kämpfen lässt sich heut nicht mehr wirklich das grosse Geld machen. So spielte van Damme in letzter Zeit nur in B-Movies mit. Die Zeiten von "Harte Ziele", "Bloodsport" und "Universal Soldier" waren eindeutig vorbei. Zwar gab es mit "Knock Off" oder "Double Team" unterhaltsame Filmchen raus, aber der Rest wie "The Order", "Replicant", " oder "Derailed" war bestenfalls mittelmäßig, desöfteren nicht einmal mehr das. Anstatt auf simple,harte und unterhaltsame B-Action zu setzen, wie es bei vielen Dolph Lundgren Filmen der Fall ist, waren die van Dammes eher iemlich öde. Zwar ist "In Hell" immer noch ein B-Movie, doch wird hier teilweise harte B-Action mit einer halbwegs anständigen Story und auch ruhiger und überzeugender Inszenierung verbunden.

So ist van Damme nicht mehr der Superfighter. In diesem Film spielt er, und das sogar recht glaubwürdig, einen gebrochenen Mann, der sich langsam selbst verliert und erst später wieder zu sich findet. Hier mal ein lob an van Damme. Eine vernünftige schauspielerische Leistung wie diese hat man ihm wohl nicht mehr zugetraut. Er sagt nicht viel, bringt aber auch so Kyles Emotionen gut rüber. Auch der Rest der Darsteller weiss zu überzeugen. Es wird hier wirklich Wert auf den Charakter gelegt. So ist die erste Hälfte des Film auch mit diesem beschäftigt.

In der zweiten Hälfte darf van Damme dann wieder etwas draufhauen. Zwar sind die Kämpfe nicht sonderlich spektakulär, dafür aber recht solide in Szene gesetzt und sie haben auch eine gewisse B-Härte, die den letzten van Damme Filmen fehlte. Gerade im ersten Kampf, als van Damme sich in seinem Gegner verbeisst und ihm letztendlich die Halsschlagader aufbeisst, ist nicht ohne. Auch ansonsten ist Härte geboten. So wird insgesammt recht nette B-Action geboten. Hat man schon besser gesehen, allerdings auch schon wesentlich schlechter.

Leider bleiben diverse Klischees nicht aus. In jedem Knast wird vergewaltigt, bestochen, gekloppt, auf dem feld gearbeitet, etc. . Mag zwar teilweise was Wahres dran sein, aber man muss das ja nicht in jedem Film zelebrieren und durchkauen. Auch das "Monster" am Ende wirkt etwas komisch, das Ganze passt auch nicht so wirklich zum Film.

Fazit : Gutes Knast-Action-Drama, mit einigen harten Kampfszenen, interessanten Charakteren und vor allem : einem van Damme, der endlich mal wieder über dem niedrigen Niveau seiner letzten Filme liegt.



Virtuosity :

Anspruchsvolle Actionfans, die ihre auf tiefsinnige, durchdachte und innovative Actionkost steht - ihr braucht nicht weiter lesen ;-) Denn innovativ ist "Virtuosity" nun auch nicht wirklich. Das Thema Cyberspace ist alles andere als neu und wirklich anspruchsvoll ist es auch nicht. Das Trainingsprogramm "Sid 6.7" (Russel Crowe) hat in sich vereint die Persönlichkeiten von 200 bekannten Serienkillern. Das Programm wird an Sträflingen getestet, auch an Parker Barnes (Denzel Washington). Da es zu dem Tod eines der Versuchskaninchen kommt soll Sid gelöscht werden. Sein Programmierer hilft ihm mit modernster Technik in die Realität zu kommen. Nun will Sid sein Spielchen fortsetzen und seinselbstausgesuchter Gegenspieler soll Barnes sein, der als einziger Sid besiegen kann. Er wird entlassen und soll Sid nun fangen.

Tja, anspruchsvoll und innovativ ist das Ganze ja nicht. Hinzu kommt, dass es viele Logiklücken gibt. Warum hilft der Programmierer Sid? Nur aus Sorge um sein Programm? Weshalb ist grade die Persönlichkeit des Killers dominant, der Barnes Faru und Kind umgelegt hat? Nur weil er Barnes sieht und sich erinnert? Alles nur sehr vage und spekulativ.

Aber all das stört hier eh nicht wirklich. Denn "Virtuosity" bietet sonst astreine Unterhaltung. Auch wenn er nicht wirklich hochspannend ist, so macht der Film dies durch sein Tempo wett. Nur kleine Pausen, in denen auf die dünne Handlung gesetzt wird, unterbrechen das Tempo. Zwar gibt es nicht ausschliesslich Action, aber Langeweile findet man hier keine Sekunde lang, da wirklich die Ganze Zeit etwas passiert. So bleiben 101 Minute Entertainment ohne Längen. Die Actionszenen an sich sind nett inszeniert, auch wenn sie nicht an absolute Oberkracher rankommen. Warum allerdings die alte dt. Fassung so verstümmelt war, dass weiss wohl nicht mal derjenige der "die Schere gewetzt" hat. Es sind durchaus einige nicht unbedingt harmlose Shootouts dabei, aber da gibt es wirklich brutaleres.

Was auch sehr zum gelingen des Films beiträgt ist Russel Crowes sehr gute Leistung als Sid. Es ist unglaublich was für sadistische und kranke Ideen er hat und wie Crowe dies rüberbringt. Man empfindet nämlich keinerlei Abneigung gegen Sid. Er ist irgendwie der geborene Antiheld. Demgegenüber verblasst der gute Denzel Washington zwar etwas, da er nicht mit demselben Elan spielt wie Crowe, aber dennoch liefert auch er eine grundsolide Leistung ab. Dem schliesst sich der Rest der Darstelleriege an.

Fazit : Temporeicher SciFi Actionfilm, der Innovation und Logik oft vermissen lässt, dafür aber 1a unterhält und einen astrein gespielten Antihelden hat. Sehr empfehlenswert.

Offline nemesis

  • In der Vergangenheit lebender
  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 51.022
  • Alles Kapitalismus, alles Nestle, alles Hähnchen.
    • Profil anzeigen
    • beyondhollywood.de/
Zitat von: "JasonXtreme"

1. McQuade der Wolf

Inhalt:
McQuade ist Texas Ranger, und zudem einer von der ruppigen Sorte. Ein Einzelgänger, der sich das Gesetz gerne etwas zurechtbiegt, wenn es darum geht böse Buben zu stellen.
Eines Tages lernt er auf der Pferderennbahn die Witwe Lola kennen und deren Geschäftspartner Wilkes.
Als Wilkes Leute bei einem Überfall auf einen Armeetransport den Freund seiner Tochter umbringen und sie im Krankenhaus landet will McQuade Wilkes zur Rechenschaft ziehen. Mit Hilfe seines neuen Partners Kayo und einiger FBI Leute macht er dessen Versteck in der Wüste aus…

Fazit:
Mit McQuade kommt uns ein typischer Chuck Norris-Streifen daher. Ein wortkarger Held, viel Geballer und einige schlagkräftige Argumente. Zugegeben bringt die Story nichts aufregendes daher aber der Film ist dennoch sehr unterhaltsam.
Die beiden Hauptdarsteller machen Ihre Sache durchaus gut. Chucky als biertrinkender, verlodderter Ranger und David Carradine als fieses Arschloch…da steht einem recht ansehnlichen Endkampf doch nichts im Wege – zumal ja auch Carradine im Martial-Arts-Fach ein bisschen Fuß gefasst hat.
Was besonders heraussticht ist der Soundtrack, bei dem man meint einen waschechten Italo-Western anzusehen. Durch das Wüstenszenario passt das aber ganz wunderbar hinein.
Meiner Meinung nach wurde der Film allerdings für sein PG-13 Rating, was er in den USA hat, geschnitten! Das ist in mehreren Szenen ziemlich offensichtlich. Bei uns hat er eine KJ, welche aber wirklich nicht gerechtfertigt ist. Eine FSK 16 hätte voll und ganz gereicht.
Wer auf 80er Jahre Action steht, kommt aber dennoch voll auf seine Kosten.

Persönliche Wertung 7/10


2. Cusack der Schweigsame

Inhalt:
Cusack ist Polizist in Chicago. Bei einer Überwachung kommt es zu einem Überfall eines Drogendeals durch ein paar Mafiosi. Bei deren Flucht wird Cusacks Kumpel Dorato verletzt und sein älterer Kollege Kagy erschießt einen unbewaffneten Farbigen. Dies versucht er zu vertuschen indem er ihm eine 22er in die Hand legt. Sein Partner, der dies mit ansieht, wird nun Cusack zugeteilt.
Zusammen versuchen sie den Mafiosi Luna zu finden, bevor es sein kolumbianischer Gegenspieler tut, der die Familie Luna bereits bis auf die Tochter Diana ausgelöscht hat.
Cusack steht nun, wegen der Angelegeheit mit Kagy, alleine da und versucht die Mafia mit eigenen Mitteln zu bekämpfen…

Fazit:

Und wieder mal Norris als wortkarger, einsamer Kämpfer für Gerechtigkeit. Dieser Film stammt von Andrew Davis, der uns auch Actioner wie „Alarmstufe Rot“ und „Auf der Flucht“ bescherte.
Alles in allem bekommen wir, wie gewohnt, einige Schießereien und Schlägereinen geboten. Vor allem am Ende darf es Cusack mit Hilfe eines automatischen Polizeipanzers noch mal richtig krachen lassen. Die Actionszenen sind alle gut choreographiert und auch der Rest des Films wird nie langweilig. Für den ungedoubelten Kampf auf einem fahrenden Zug hat Norris damals, soweit ich weiß, sogar einen Preis bekommen. Die Schauspieler machen Ihre Sache alle ziemlich ordentlich, allen voran Henry Silva als kolumbianischer Mafiaboß, der wieder einmal als fieses Arschloch brillieren darf.

Persönlicher Wertung 7/10

Lionel

  • Gast
Zitat von: "JasonXtreme"




ACHTUNG Extreme SPOILER INKLUSIVE (bei dem Film geht das nich anders  :lol: )

Inhalt:

Eine US-Army Base in Vietnam kurz vor Ende des Krieges. Ein Lieutenant (Sam "Flash Gordon" Jones) soll eine kleine Gruppe Vietnamesen (???) ausbilden. Diese sollen als Fahrer für Transporte der Armee eingesetzt werden.
Als Anführer der Leute wird Captain Nguyen eingesetzt, unter denen die Jungs nach einer unzureichenden 3-wöchigen Ausblidung Transprote durch gefährliches Feindesland fahren müssen.
Eines Tages nach einer Kneipenschlägerei werden einige der Amis in einem Hinterzimmer grausam zu Tode gequält und der Konvoi wird von Vietcong überfallen. Die Leute werden gefangen genommen und unbeschreiblich gefoltert. Mit Hilfe den tapferen Nguyen können sie sich jedoch befreien. Alsbald gerät einer der Männer abermals in die Hände der Gruppe Vietcong - da ihnen die Army nicht helfen will machen sich seine Freunde allein auf die Suche nach ihm...

Fazit:
Ach Du scheiße!!! Soviel erstmal dazu 8O  :D
Was der Regiesseur da "gezaubert" hat geht auf keine Kuhhaut!
Irgendwie ist die Handlung die ich oben beschrieben habe nur zu erahnen. Viel mehr sind es natlos aneinandergefügte Szenen bei denen man sich manchmal fragt was überhaupt los ist. (um dem Film eine Handlung zu geben die einigermaßen logisch ist müsste er von knapp 90 Minuten auf 180 erhöht werden). Nguyen der mal nen Schnauzbart hat, mal keinen ist da nur die Spitze des Eisbergs. man weiß manchmal nicht einmal ob es nun er oder jemand anders ist der grade über den Schirm stolpert.

Die Schauspieler sind allesamt dermaßen lustlos, dass es schon wieder lustig ist und die deutsche Pornosynchro tut ihr übriges. Schön finde ich auch, dass die Jungs ja in Vietnam sind. Deshalb geh ich ma davon aus, dass es auch Vietnamesen sein sollen - sie haben allerdings ALLE chinesische Namen! :lol:

Manche Szenen sind so komisch zusammengefügt als haben sie mit dem eigentlichen Film überhaupt nichts zu tun. Die Kneipenschlägerei mit der anschließenden Folterszene (bei der die Soldaten mittels einer brennenden Ratte, welches 100 % eine echte ist!, in brand gesetzt werden sieht man da zum ersten Mal) schließt sich vom restlichen "Film" komplett aus.

Die Fahrten der Jungs sind dermaßen billig inszeniert, dass man teils meinen könnte die fahren durch den bayrischen Wald. Die Gefangennahmen dienen lediglich dazu ein paar Folterszenen einzubauen und die "Rettungsaktion" am Ende schlägt alles bisher dagewesene. Ich hab gedacht der Typ den die retten wollen is schon lang tot! Außerdem sterben so ziemlich alle - aber egal, das Opfer der Begierde wurde gerettet! ABSOLUT GEILST! :lol:

Das Ende sollte man normal ja nicht verraten aber ich denke kaum, dass sich einer von Euch diesen Film je ansehen wird ;) (ansonsten nicht weiterlesen :D)

[spoil]Der Typ den die gerettet haben bringt sich selber um indem er bei nem Motrorradrennen mit der Birne an einem LKW hängen bleibt und zwar....GENAU NACH SEINER RETTUNG!!! MUAHUAHUA[/spoil]
Edit Sandy: Spoilertag gesetzt

SPOILER des Filmendes vorbei ;)

Sam Jones hat am Ende auch nochmal einen ballernden Auftritt als Retter der dämlichen Rescue-Mission...er ist in dem Film ohnehin nur Beiwerk.

Die deutsche DVD von New World Entertainment bietet den Film erstmals uncut wobei drei Szenen in schlechterer Quali reingeschnitten wurden (Folterszene mit der Ratte, ein mit Säure übergießen und aus-der-Haut fahren (wörtlich  :lol: ) eines Soldaten, und eine in die-Hand-schneid Szene). Allgemein ist das Bild VHS-Niveau und der Ton mittelmässig. Deutsch und englisch sind aber drauf.

Wer auf den absoluten Schais steht sollte hier unbedingt zugreifen!!! :lol:  :D Die Brutalität der restlichen Szenen ist im "normalen" Bereich und nicht so hoch wie in einige Reviews zu lesen ;)

Lionel

  • Gast
Zitat von: "JasonXtreme"






Inhalt:
Temmink kann seine Aggressionen schlecht unter Kontrolle halten. Eines Tages schlägt er jemanden brutalst zusammen und muss deswegen ins Gefängnis. Da dies aber nicht in unserer Zeit spielt gibt es die Möglichkeit als Gladiator in die "Arena" zu gehen und dort zu kämpfen. Temmink nutzt diese Möglichkeit.
Dort verliebt er sich in eines der Mädchen, die zur Belustigung der Kämpfer da sind und findet einen reund in dem geschwätzigen David. Da die Kämpfe allerdings immer tödlich enden, wird auch die Situation der einzelnen Kämpfer immer auswegloser...

LITTLE SPOILER on Board

Fazit:
Es handelt sich hier um einen Low-Budget-Film aus den Niederlanden, der bisher nur als ca. 5 Minuten gekürzte Version in deutsch vorlag. Die neue Doppel-DVD von legend bietet den Fim in einer guten Bild und Tonqualität (16:9, 5.1 und DTS + Originalsprache) und ausreichend Extras in einem schönen Digi mit Pappschuber.

Der Film selbst hinterlässt bei mir eine sehr zwiespältige Meinung. Einerseits spielen die Schauspieler allesamt sehr überzeugend, was man aus solchen Produktionen ja nicht unbedingt gewohnt ist, andererseits wird auf manche Sachen viel zu wenig eingegangen. Die Handlung hätte man ruhig noch 20 Minuten weiterführen können und einige Szenen weiter ausführen. Manche Sachen werden zwar angesprochen wie eine Szene in der Temmink raus will und mit einer Nutte drüber redet - diese geht aber unter und wird einfach so belassen. Schade!

Außerdem ein Manko - die Kämpfe. Sie sind zwar recht brutal und äußerst realistisch gehalten, dafür aber auch nicht sehr zahlreich vertreten. Wenn ich mich recht erinnere waren es nicht mehr als 4 Kämpfe im Film und die waren auch etwas kurz geraten. Wer einen Fight-Film erwartet sollte die Finger weglassen! Zwei drei Fights mehr hätten hier auch nicht geschadet.

Viel mehr geht es darum, die Charaktäre im einzelnen auszuarbeiten und auf die Person Temmink im Besonderen einzugehen. Er ist ein grobschlächtiger, nicht besonders intelligenter Kerl, der einfach leicht austickt und seiner Aggression freien Lauf lässt. Hervorragend gespielt!

Die meißte Zeit des Films spielt hinter den Kulissen der Arena, wo die Fighter leben, feiern und von ihrem "Meister" unter Kontrolle gehalten werden. Das alles ist sehr schön umgesetzt, obwohl es nicht unbedingt sehr futuristisch aussieht. Alles ist sehr puristisch wie etwa in Rollerball (Original), passt aber richtig gut zur Stimmung des Films.

Auch ein Hauptaugenmerk wird auf die Medienkritik gelegt. Die Kämpfe werden immer durch Einblendungen des Sportstudios angekündigt, in dem es auch Interviews mit Gegnern der Arena gibt. Sehr schön gemacht, vor allem überzeugen hier auch wieder die Darsteller mit Ihren "gemachten" Argumenten für und gegen.

Im Großen und Ganzen dreht sich der Film wie gesagt um die Personen und die Medienkritik. Trotz der negativen Punkte, die ich dem Film abgerungen habe gebe ich ihm 7/10 Punkten! Andere Low-Budget-Produktionen (siehe bspw. T. Rose etc.) sollten sich in Punkto Professionalität hier mal eine Scheibe abschneiden! Die Optik bewegt sich wie bei 28 Days Later auf eine realistische Darstellung ohne Filter, was aber ebenfalls angenehm ist.

Für mich interessant, für viele eventuell zu langweilig, da sich die Action wirklich nicht sonderlich hervorhebt - dennoch einen Blick wert.

Ich hoffe Ihr könnt mit der Kritik was anfangen, ich vermag es hier nicht anders auszudrücken ;)

 

SMF 2.0.13 | SMF © 2011, Simple Machines
ModernDark64 design by BlocWeb
Seite erstellt in 0.239 Sekunden mit 23 Abfragen.