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Nachrichten - Elena Marcos

Seiten: [1] 2 3 4 ... 712
1
Filme Allgemein / Antw:Beste Stephen King-Verfilmung?
« am: 24. Mai 2018, 09:36:00 »
Oh man ... nun - warum gibt es keine PCE? Sonder die ollen Blaurücken-Billig-Dinger... naja - wieder was für die Sammelmafia.

2
The Mighty Gorga
- typisches Affentheater im Trash-Gewand. KEIN guter Film, aber deshalb macht er auch Spaß. Die Dilaoge sind panne (aber keine Schnoddersynchro), die Effekte totaler Murks (Regisseur steckt im Riesen-Affenksotüm) - ein Gummi T-Rex gibt es auch noch und den  Spackosaurus - ein Stop-Motion-Saurier mit zwei Einstellungen und einem Bewegungsablauf.
Ansonsten ist der Streifen durchaus unterhaltsam...

Murphys Gesetz
- Bronson ballert sich durch die Gegend... na ja nicht nur. Der Cannon Streifen erfüllt alle Klischees. Alter Cop und junge Diebin sind zu unrecht verdächtigt auf der Flucht. Bronson soll seine Ex-Frau abgemurkst haben - war er aber nicht - und er verdächtigt einen Mafiosi, dessen Bruder er hops genommen hat (der hat das natürlich nicht überlebt)... Doch die Morde werden von einer ollen Killerin begangen, die Charlie auf dem Kieker hat. Das Bronson nach seiner Verhalftung an das Mädchen gekettet ist, die ihm mal die Karre geklaut hat, macht das Leben nicht einfacher. Aber nach und nach klärt sich die Situation und die Leichenberge wachsen an.
Nun - ich kannte den noch nicht. Klassischer Cannon mit einem Riesenberg an Klischees - aber genau das will man doch. Die 18er Freigabe ist trotz einiger blutiger Einschüsse nicht mehr zeitgemäß, aber meinetwegen. Die Beleidigungen der jungen Arabella sind im Original bestimmt deftiger, denn im deutschen klingen irgendwelche Sprüche von Rüsselnasen und kleinen Pimmeln irgendwie albern. Cool ist allerdings Cariee Snodgress als Killerin ... denn die ist echt ne fiese Tante.
Kein Highlight - aber unterhaltsames B-Picture der 80er mit Wumms und Freude.

3
Gerts Film-Reviews / Antw:Review: Doomsday
« am: 23. Mai 2018, 21:14:17 »
Wird einer der ersten Filme sein die in meinem neuen Hobbyraum auf 75“ laufen… Demnächst… :D

... in diesem Theater.

4
Diamonds are forever - LP

... die Sammlung wird immer größer. Wenn wir nen Bond gesehen haben, hole ich die Scheibe, und dann läuft Vinyl im Wohnzimmer rauf und runter. Gerade die Bond Soundtracks sind musikalisch echt ein Genuss.

5
Der Killer von Wien

- uff. Martinos Giallo, der zeitgleich mit Argentos "Handschuhe" erschien, ist ein wunderbares Krimistück - mit einem irren Frauenmöder, schwarzen Handschuhen und Rasiermessern - und einer tollen Besetzung. Voran natürlich Edwige Fenech, die sich natürlich auch auszieht - aber auch angezogen nur süss aussieht. Hinzu kommen noch George Hilton und ein fieser Ivan Rassimov... nun, die Story ist absolut Giallo-Gängig. Fenech ist die süsse Mrs Wardh, die sich zwischen drei Männern wiederfindet. Um ihrem sadistischen Ex-Liebhaber zu entkommen (Rassimov) heiratet sie einen älternen Geschäftsmann, mit dem sie aber nicht viel verbindet. Auf einer Party lernt sie George (Hilton) kennen und lieben. Doch der Frauenmörder heftet sich an Mrs. Wardh Fersen und erpresst sie. Leider muss ihre Freundin dran glauben, als sie für Mrs. Wardh zu dem vereinbarten Treffpunkt geht (natürlich ohne Geld)... der Strudel von Rätsel und Gewalt zieht sich immer enger um unsere Heldin...
Ich hatte ein leichte Ahnung, wie die Lösung sein würde, denn als Giallo-Fan, kennt man irgendwann den Handvoll an verschiedenen Plots. Dennoch hat mich die Auflösung im Finale von der "Killer von Wien" doch noch überrascht. Fazit: Zu recht ein Klassiker des Giallo-Genres - nicht so kunstvoll verspielt wie die Argentos, der spannend bis zur letzten Sekunde. Geil!

6
Smalltalk / Antw:Was mache ich gerade?
« am: 19. Mai 2018, 13:54:25 »
Nachtdienstwoche hat begonnen, dachte ich kann in irgend nem Büro entspannen aber nö, Nachtdienstleiterposten weil der zweite Wappenträger nur Angestellter ist, hatte ich nicht aufm Tacho. -.- Muss mal schauen, inwieweit ich es überhaupt schaffe mir ein paar Sachen auf Prime anzusehen, wollte eigentlich mit TheTerror hier anfangen...


Ich habe mich die letzten zwei Tage innerlich gequält und habe gerade meine Bewerbung rausgeschickt. Im Verlag ist eine Stelle im Innendienst frei geworden.
Ist zwar ein normaler Bürojob fünf Tage die Woche - aber unterm Strich habe ich dreimal so viel zur Verfügung wie jetzt, bezahlten Urlaub, freie Tage usw. wie jeder Angestellt auch.
Dann pfeif ich doch auf die Selbstständigkeit - wo ich sowieso immer nur knapsen muss.
Ich verdiene zwar nicht viel... aber mehr als jetzt auf jeden Fall...

so - und gleich muss ich wieder spontan zum nächsten Termin...


Gibt es eigentlich schon Feedback?

Die Entscheidung fällt wohl übernächste Woche. Ich war nämlich nochmal in der Redaktion, um nachzuhören. Da dort bereits Mitbewerber am Probearbeiten waren, rechne ich mir das keine Chancen mehr aus. Deshalb hab ich dem stellvertretenden Verlagsleiter mal meine Meinung dazu gesagt - und stelle fest, dass vielleicht Krankheitsbedingt bald ein Job in der Redaktion selbst frei wird. Sollte ich denn Innendienstjob nicht bekommen, hake ich dann dort nach. Aber eins haben die mitbekommen - wenn ich nicht mehr verdiene, bin ich weg. Da gehe ich auch zu nem anderen Unternehmen...
Ich glaube, dass die mir auch nicht unbedingt die Stelle geben wollen, weil es einen großen Mangel an Freien gibt - und ich eine Riesenlücke hinterlasse. Aber nach 14 Jahren bei dem Verein kann ich mir ja wohl eine Verbesserung in Arbeitsbedingen und Bezahlungen erhoffen... Ich werde mich auf jeden Fall weiter umsehen.

7
So isses, Stefan :D und ich hätte gedacht er kommt bei Dirk besser weg, schade.

Vielleicht ist es einfach auch nur Tagesform...

Scorpion King 4

- Überraschung: klassisches B-Movie das irgendwie sehr handgemacht daher kommt. Mir hatte schon der Vorgänger sehr gut gefallen, aber der vierte ist richtig unterhaltsam uns spaßig. Man kann das ganze irgendwie mit Hercules/Xena vergleichen. Fantasy mit Augenzwinkern und vielen tollen Cameos - Don The Dragon Wilson ist mir irgendwie entgangen, aber Lou Ferrigno, Rutger Hauer und Michael Biehn in kleinen Auftritten machen richtig Freude. Insgesamt ist der Film natürlich ein klassischer Plot mit einem Quest, lockeren Sprüchen und viel Hau-Drauf. Doch - das macht Spaß. Und das günstige Budget ist scheißegal - denn die hatten bestimmt Spaß am Dreh und das transportiert sich auf den Film. Es ist schön, wenn sich solche Filme selbst nicht ernst nehmen. Fazit: Viel besser als erwartet - schade, dass mit der Nummer 4 Ende war...

8
Filme Allgemein / Antw:Neuste Filme die ihr gekauft habt:
« am: 17. Mai 2018, 08:34:28 »
Black Mask - MB
Der Killer von Wien - BluRay Update

9
Musik / Antw:Bundesvision Songcontest
« am: 17. Mai 2018, 08:33:53 »
Die Aussage des Songs "Toy" mag richtig und gut sein, aber der Song selber ist von der Melodie und diesem Hühnergegacker für mich einfach nur peinlich.

Wir haben den Schluss mal wieder nur gesehen und dann im Nachgang einige Songs per You Tube angetestet. Es gab nicht nur wesentlich bessere Songs - der Gewinner ist absoluter Schrott in meinen Augen. Da bleibt nichts hängen - kein Ohrwurm, nur Krach... Auch das deutsche Lied fand ich langweilig - der Mann kann zwar singen, wirkt aber immer so als ob er gleich flennt. Meine Favoriten waren die beiden Rocksongs - allerdings lenken die Showelemente einfach nur von der Musik ab und verbergen oft, das da effizient nur ein Mann/Frau auf der Bühne steht - viele Lieder sind aber auch nur billiger Pop-Schmonz, der auf Platte auch nie eine Chance hätte. Der ESC ist einfach nur billiger Kalkül ... man waren das noch Zeiten als es ein Grand Prix war...

10
Der gelbe Teufel mit dem Superschlag
- eigentlich ist dies ein recht durchschnittlicher Eastern. Die Story ist super simpel - Dorf wird von einer Verbrecherbande beherrscht. Ein angesehener Bürger sucht darauf einen Mann, der den Menschen gegen die Verbrecher hilft. Er freundet sich mit einem Superkämpfer an, dem er aus Scham aber nicht seine wahren Absichten verrät. Er schenkt dem Helden sogar ein Haus - ohne Gegenleistung. Als er in sein Dorf zurückkommt, wird der Mann umgebracht. Unser Held zieht los, um seinen Freund zu rächen und die Bande auszuräuchern.
Solide Fights und flottes Tempo legt der "gelbe Teufel" vor - es gibt sogar einen kurzen Gastauftritt von Bolo Yeung, mit entsprechendem Fight. Die Filmart DVD ist gelungen - auch wenn es vielleicht stört, dass die Restauration mit Hilfe der Vollbildversion entstanden ist - und das Format ewig zwischen Widescreen und Vollbild wechselt - dafür sind die Übergänge aber sauber und der Film ungekürzt... Fazit: Kein Highlight, aber auch sehr unterhaltsam.

You're Next
-tja - was soll ich sagen. Ich fand den leider seeeeeehr durchschnittlich. Da hat auch Barabara Crampton in einer kleinen Rolle nichts mehr reissen können. Dieser "HomeInvasion/Slasher" Hybride ist leider zu klischeebeladen, als dass er gut ist. Natürlich kann man mit so einer Geschichte keinen Inoovationspreis gewinnen - aber irgendwie passt das alles nicht richtig zusammen. Nach kurzer Zeit, weiß der geübte Zuschauer, was Sache ist. Die Auflösung ist wirklich keine Überraschung mehr und das Motiv ist schon wieder so gewöhnlich, dass es eigentlich doof ist. Dafür bekommen wir 90 Minuten die volle Packung Terror, Geschrei, Blut und Gewalt. Mich hat gestört: blöde Charaktere, die nur panisch rumschreien und wirklich doofe Dinge tun (Thema aus der Haustür rennen), wackelnde Handkamera und stunzdoofer Plot. Gefallen konnte: Handgemachte FX, die fies und brutal sind (mit dem Abstrich, dass natürlich Effekte nicht alles sind, etwas Atmosphäre ist nicht verkehrt), Sharni Vinson als Heldin (die allerdings eine ultrabecknackte Backstory mitbringt) und viele Verweise auf die Klassiker (eine ganze Latte Halloween, Nightmare oin Elmstreet und Friday 13th Zitate lassen sich entdecken)... Fazit: Als Jugendlicher hätte ich den Film bestimmt als Splatterfilm abgefeiert - leider wirkt er heute auf mich allzu durchschnittlich. One-Timer.

11
Todestage / Antw:Margot Kidder ist verstorben
« am: 15. Mai 2018, 11:23:24 »
R.I.F.

das letzte Mal hatte ich sie noch in Black Christmas gesehen. Es ist so schade... Superman, Sisters oder The Amityville Horror - sie war damals schon sehr präsent.

12
Serien / Antw:Erben des Fluchs (Friday The 13th - The Series)
« am: 15. Mai 2018, 11:18:27 »
Das teuflische Medium

- mal wieder eine klassische Folge. Hier geht es um ein Medium, dass einen verfluchten Fernseher nutzt, um bei Seancen Opfer zu finden. Diese sterben dann und geben der ollen Schrulle immer etwa zehn Tage mehr zu Leben. Die Erben kommen der Tante schnell auf die Spur, wissen es nur nicht, wie sie es macht. Jack aktiviert einen alten Freund, der Scharlatane entlarvt und geht mit ihm zu einer Seance. Leider ist der skeptische Kumpel schnell überzeugt, denn er spricht mit seinen toten Eltern. Irgendwann kommt Jack auf den Trichter, dass ein Freund immer mit Fernsehern spricht... währenddessen bekommt das böse Medium nur noch einen extra Tag. Sie fasst den Plan Jack zu erledigen.
Struktur und Ablauf ist eigentlich wie gewöhnlich. Der Fernseher wurde einem Pflegeheim geschenkt, in dem die paranormal begabte Tante zum Sterben einquartiert war. Onkle Lewis war ein Fan von ihr, und sorgte so dafür, dass sie weiterleben konnte. Sie änderte ihren Namen und wurde ein erfolgreiches Medium. Fazit: kein Highlight, aber dennoch unterhaltsam... und etwas schwermütig werde ich auch ... denn es ist die letzte Disc mit den letzten Episoden.

13
Mayhem

Wir haben den heute Abend beim Freund auf Leinwand gesehen und fanden des eigentlich recht witzig. Der Film nimmt sich selbst nicht zu ernst. Ich fand den recht unterhaltsam.

Doch im Nachgang muss ich sagen - mach der Film schon Freude. Hier geht es nicht um Zombies im direkten Sinne, sondern ist eher mit The Crazies vom Grundplot vergleichbar. Warum der immer mit dem Belko Experiment verglichen wird weiß ich nicht, denn der Belko-Trailer suggeriert einen ganz anderen Plot. Egal - Mayhem war wesentlich unterhaltsamer als...

Nymph
- ja - der ist schon etwas älter, aber nichts desto trotz ein langweiliger Independent Film, der mit schönen Urlaubspanoramen in digitalen Videobildern aufwartet, aber sonst nichts bietet. Aufgrund des Trailer könnte man zuerst an "Man-Eater" denken - ist es aber nicht. Es sind schwafelige junge Leute, die gegen ein schwaches Drehbuch anspielen - auf das "Monster" muss man stundenlang warten. leider sind alle Gruselszenen total ungruselig in Szene gesetzt, dass es schon weh tit. Da kann auch Franco Nero nichts mehr retten. Dabei ist die Idee der "Sirene" als Monster nicht mal schlecht - die Umsetzug ist leider grottenschlecht.

14
Neuigkeiten / Antw:Mayhem (von den Machern von Everly)
« am: 12. Mai 2018, 01:44:24 »
Wir haben den heute Abend beim Freund auf Leinwand gesehen und fanden des eigentlich recht witzig. Der Film nimmt sich selbst nicht zu ernst. Ich fand den recht unterhaltsam.

15
Smalltalk / Antw:Was mache ich gerade?
« am: 11. Mai 2018, 13:53:41 »
Ich habe mich die letzten zwei Tage innerlich gequält und habe gerade meine Bewerbung rausgeschickt. Im Verlag ist eine Stelle im Innendienst frei geworden.
Ist zwar ein normaler Bürojob fünf Tage die Woche - aber unterm Strich habe ich dreimal so viel zur Verfügung wie jetzt, bezahlten Urlaub, freie Tage usw. wie jeder Angestellt auch.
Dann pfeif ich doch auf die Selbstständigkeit - wo ich sowieso immer nur knapsen muss.
Ich verdiene zwar nicht viel... aber mehr als jetzt auf jeden Fall...

so - und gleich muss ich wieder spontan zum nächsten Termin...

16
Karate Jack / Shanghai Joe / Knochenbrecher im Wilden Westen

- so viele Namen und doch ein Film. Caianos Eastern trifft auf Western ist ein kleiner Klassiker. Auch wenn die Spruchdichte nicht so hoch ist, wie bei manch anderen Streifen, knallen doch manche Dialoge sehr gut (Jedem Arsch sein Loch!). Natürlich mach die "Sartana" Mucke immer Laune - und der Gelbe ist einfach super. Ich habe bis heute keinen Vergleich gefunden, der mir den zweiminütigen Unterschied zwischen der 16er und 18er Fassung erklärt. Denn in der 16er Fassung sind eigentlich alle Splatterszenen drin (oder eben nur zur Hälfte). Hier müsste ich nochmal einen direkten Vergleich machen. Insgesamt gehört der Gelbe zu den besten Filmen Caianos!

Der Mann mit dem Karateschlag
- uff. Das ist Bahnhofkino pur. Die Chinesen drehten einen Giallo in Kooperation mit Thailand. Und alle zehn Minuten gibt es eine Sexszene oder einen Strip oder jede Menge Popo, der in die Kamera ragt - auch wenn die Szenen nachträglich reingeschnitten sind. Nun - es geht um einen Frauenmörder, der im Nachtclub-Milieu rumgeistert. Unsere Helden sind zwei Partner in einem Nachtclub, kommen aber nicht so recht aus. Der eine hat eine Sensationsreporterin als Freundin - der zweite ist mit der Witwe des dritten Teilhabers am anbandeln. Doch dann geschehen brutale Morde. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Nun - alle zehn Minuten Sex und direkt dann ein Mord, ratlose Beamte, Bolo Yeung als irrer Obdachloser, der ein paar Fights absolviert und auch verhaftet wird ... der Film ist Bahnhofskino pur. Steigen sie ein, und wenn ein Zug kommt - wieder raus aus dem Kino. Man verpasst nix - denn die Lösung ist sofort klar und der Film, ein typischer Trasher zum Zeitvertreib... kann auf jedem Treffen im Hintergrund laufen.

17
A Quiet Place

- Hochzeitstag im Kino. Die Wahl zwischen "Entebbe" und dem "ruhigen" Shocker wurde mir überlassen. (Julia hatte keine Lust auf Superhelden - und auf Komödien auch nicht). Also genossen wir diese Horrormär, die genau das bot, was wir erwartet haben - nervenzerfetzende Spannung. Das fielen auch so manche  Logiklöcher gar nicht ins Gewicht, denn es ging um intensives Horrorkino, das eben genau darauf setzt, wofür das Kino steht - weniger Dialoge, die auf den punkt kommen müssen und viel Einsatz von Geräuschen. Dichte Atmosphäre und ein packendes Gruselerlebnis war garantiert.
Wir hatten zwar ein Kino mit wenig Besucher (im Multiplex) - aber hier gab es wenigstens keine Kids... es herrschte absolute Stille (am Anfang war sogar noch die Tür offen, so dass ein weiterer Gast die Tür ganz schnell zumachte) - damit man auch schön eintauchen konnte. Doch gelungenes Erlebnis mit einer guten Idee und packender Umsetzung. Erstaunt war ich allerdings über den Namen Michael Bay im Abspann - denn "A Quiet Place" ist nicht ganz der Remmidemmi, den man aus der Bay-Schmiede erwarten würde.

18
Filme Allgemein / Antw:Die Filme des Jean Rollin
« am: 04. Mai 2018, 19:14:33 »
Die eiserne Rose
- was habe ich gesehen? Einen Film, wo ein Pärchen nachts über dem Friedhof wandelt und immer mehr dem Wahnsinn verfällt? Oder ist es nur eine philosophische Betrachtungsweise über den Tod und das Leben? Sicher repräsentieren Françoise Pascal und  Hugues Quester in ihren Rollen eine Ehe/Beziehung in allen Stadien - vom Kennenlernen und Verlieben bis zum sinnlosen Streit und wieder Versöhnen. Rollin hat recht, wenn er sagt, dass "Die eiserne Rose" sein seltsamster Film ist. Die Interpretation der Bilder würde für ein ganzes Seminar an einer Uni reichen. Ich möchte hier auch keine weitere Wertung angeben - aber bei keinem seiner Filme wird es offensichtlicher: Entweder liebt man Rollin oder hasst ihn. Ich konnte den Film leider nicht ganz genieße, da meine Frau mir die ganze Zeit irgendwie Fragen stellte und einen Sinn in der Abfolge der Ereignisse suchte. Ich habe dies schon von der ersten Sekunde an vermieden. Die Herangehensweise an Rollin ist ganz speziell - entweder lässt man sich auf die Atmosphäre dieses morbiden, aber auch dunkel-romantischen Filmes ein, oder nicht. Daher: kein Fazit - nur eine Empfehlung, wenn man derartige "Kunst" an sich heranlassen möchte.

19
Herkules, Sohn der Götter
- das Debüt von Mario Caiano ist ein Sandalen-Trash der unterhaltsamen Sorte. Natürlich wird in dieser Geschichte alles in einen Pott geworfen. Odysseus hat Poseidons Sohn geblendet und soll zur Strafe von Herkules auf den Olymp verfrachtet werden. Auf See geraten die in einen Kampf, in dessen Folge das Schiff untergeht und sie an einen Strand gespült werden - dort kommen die Helden in die Hände von Vogelmenschen (Menschen mit billigen Masken über dem Kopf) und  landen am Schluss bei König Lago und seinen Höhlenmenschen (auch mit billigen Masken über dem Kopf). Doch dann tun sich die legendären Helden zusammen um eine Stadt und ihre Prinzessin (Herkules Liebchen) zu retten...
Der Film von 1962 ist bunt, selbstironisch und funktioniert wie ein wunderbares Buddy Movie. Georges Marchal als Odysseus ist hier auf jeden Fall der Knaller, auch wenn das Ding "Herkules" heißt und mit Mike Lane einen guten Muskelprotz am Start hat.
Insgesamt ist das ein Sandalenfilm der besseren Sorte, auch wenn er oberflächlich mit viel Trash aufwartet.

Die eiserne Rose
- was habe ich gesehen? Einen Film, wo ein Pärchen nachts über dem Friedhof wandelt und immer mehr dem Wahnsinn verfällt? Oder ist es nur eine philosophische Betrachtungsweise über den Tod und das Leben? Sicher repräsentieren Françoise Pascal und Hugues Quester in ihren Rollen eine Ehe/Beziehung in allen Stadien - vom Kennenlernen und Verlieben bis zum sinnlosen Streit und wieder Versöhnen. Rollin hat recht, wenn er sagt, dass "Die eiserne Rose" sein seltsamster Film ist. Die Interpretation der Bilder würde für ein ganzes Seminar an einer Uni reichen. Ich möchte hier auch keine weitere Wertung angeben - aber bei keinem seiner Filme wird es offensichtlicher: Entweder liebt man Rollin oder hasst ihn. Ich konnte den Film leider nicht ganz genieße, da meine Frau mir die ganze Zeit irgendwie Fragen stellte und einen Sinn in der Abfolge der Ereignisse suchte. Ich habe dies schon von der ersten Sekunde an vermieden. Die Herangehensweise an Rollin ist ganz speziell - entweder lässt man sich auf die Atmosphäre dieses morbiden, aber auch dunkel-romantischen Filmes ein, oder nicht. Daher: kein Fazit - nur eine Empfehlung, wenn man derartige "Kunst" an sich heranlassen möchte.

20
Asiatische Filme / Antw:Manhunt ("Notwehr") (John Woo)
« am: 04. Mai 2018, 16:23:43 »
??? Wie Netflix ... ? Auf Deutsch? Was ist los?

21
Todestage / Antw:Wolfgang Völz ist gestorben
« am: 04. Mai 2018, 14:52:42 »
Ruhe in Frieden

- das ist schade und sehr traurig. Es war klar, dass es ihm nicht mehr so gut ging, denn er hat den Otto bei Captain Future für die neuen Folgen schon nicht mehr eingesprochen.
Ganz gleich ob seine Stimme oder sein Präsenz als Schauspieler - er bleibt unvergessen.

22
Filme Allgemein / Antw:Neuste Filme die ihr gekauft habt:
« am: 03. Mai 2018, 10:31:45 »
Lady Frankenstein - MB (Leider nur Cover A - weil ich vor dem Urlaub meine Erstvorbestellung mit Cover B storniert hab und nach dem Urlaub nur noch A zur Verfügung stand)

23
Casino Royale (1967)

- was haben die Geraucht? Die Bondparodie mit David Neven und Peter Sellers ist eine Aneinanderreihung von Episoden ohne Sinn und Verstand. Keine Story, kein Aufbau und flache Witze. Es gibt wirklich nur ganz wenige Szenen, die funktionieren. Kein Wunder - es wurden fünf Regisseure verschlissen, die alle wohl mit anderen Darstellern gearbeitet haben - so dass auch nichts stringentes bei rauskommt. Dabei ist der Cast eigentlich bis in die Cameos (z.B. Belmondo, Peter O'Toole) Bombe - Orson Welles, Woody Allen, Ursula Andress, Deborah Kerr oder Daliah Lavi sind so einige Namen, die vorbeischauen. Das beste ist aber Barabara Bouchet als Moneypennys Tochter ... wow.
Das dumme ist nur, das die Geschichte keinen rechten Sinn macht - ob da überhaupt ein Drehbuch vorhanden war?
Liebe einen echten Bond schauen, als dieses Flickwerk, das wirklich nur als Nummernrevue funktioniert.
 

24
Filme Allgemein / Antw:Die Filme des Jean Rollin
« am: 01. Mai 2018, 12:15:54 »
Lady Dracula
- ganz gemütlich ließ ich mich auf diesen vielleicht bekanntesten Rollin (neben Pestizide natürlich) ein. Im Gegensatz zu seinen Vampirgedichten kommt "Lady Dracula" allerdings etwas mainstreamiger daher. Früher konnte ich den Film nicht so schätzen, da er oft auf seine Gore-Effekte reduziert wird und ich als Jugendlicher eigentlich etwas anderes erwartet habe. Sicherlich gibt es hier wesentlich mehr Blut als in anderen Rollin Filmen, aber ihn als "brutales" Machwerk abzuwerten, tut dem Film unrecht. Hier geht es um die junge Catherine, die aufgrund von Umweltverschmutzung (ein paar Fieslinge laden Giftmüll in der Katakombe der Familie ab - und wollen dann noch die Toten beklauen) wieder als lebende Tote aufersteht. Sie wandelt eher wie ein "Zombie" zunächst in der Gegend herum und weiß nichts mit sich anzufangen. Ihre Freundin aus Kindertagen (und Blutsschwester) Helen erfährt von ihrem Tod und ruft im Schloss an, wo Catherine ans Telefon geht. Helene fährt sofort zu ihr, um ihr zu helfen. Als sie feststellt, dass Catherine eine lebende Tote ist, besorgt sie ihr Opfer - doch Catherine ist des Untoten Lebens müde und will nicht weitermorden... Es bleiben einige Leute auf der Strecke ... Kompliziert wird es als eine Schauspielerin, die mit ihrem Freund in dem Dorf Urlaub macht, die Untote photographiert und nachforscht, wer sie ist.
Rollin verpackt die Frage nach Sinn oder Unsinn des Lebens nach dem Tod in einen poetischen Horrorfilm. Françoise Blanchard verkörpert die auferstandene Catherine mit einer Unschuld, die schnell die Frage aufwirft, wer in Wirklichkeit das Monster ist. Denn die italienische Darstellerin Marina Pierro besteht darauf, ihre Freundin am "Untoten" Leben zu halten - koste es, was es wolle. Bis zum bitteren Ende sehen wir eine freundschaftliche "Liebe", die von vorne herein zum Scheiten verurteilt ist.
Anders als in seinen bisherigen Filmen erzählt Rollin den Film stringent und nachvollziehbar, durchsetzt von Goreeffekten, die einfach aber wirkungsvoll sind. Und wer "Lady Dracula" nur aufs Blut reduziert, hat ihn einfach nicht verstanden.
 

25
Kurz und knapp:

Plan 9 from outer Space
- natürlich ist der Film voll die Gurke, aber der schlechteste Film aller Zeiten ist er nicht. Dennoch kann er super unterhalten. Sicher sind die Szenen mit Bela Lugosi einfach sinnfrei hineingeschnitten, ergibt aber irgendwie ein rundes Konzept. Nun - dazu noch Vampira und Tor Johnson als Untote und die lustigen Außerirdischen in ihren Mittelalterkostümen (der Führer der Aliens hat irgendne Hellebarde auf der Brust prangen...) machen das Vergnügen perfekt. Die UFO Szenen sind natürlich der Knaller... doch Trash-Klassiker der spaßigen Sorte.

Jailbait
- der frühe Gangsterfilm ist wahrscheinlich die handfesteste Arbeit von Ed Wood. Die Story wird konsequent aufgebaut und durchgezogen, bis zum "überraschenden" Finale, das sich aber jeder Zuschauer schon von Beginn denken kann. Fazit: guter B-Film

Night of the Ghouls
- wirkt wie eine Mischung als Plan 9 und Bride of the Monster (den dieser auch fortsetzt) nur ohne Außerirdische Invasoren. Johnson gibt wieder den Lobo und Vampira-ähnliche Gestalten gibt es auch... Zum Teil wirkt dieser Horrorstreifen auch wieder zusammengeflickt, ist aber durchaus unterhaltsam. Irgendwie lässt sich aber durchweg ein Stil erkennen, von den festen Einstellungen über die zum Teil wiederverwendeten Kulissen (auch in Jailbait etwa), wie auch im Aufbau von Geschichten. Ed Wood liebte das Filmemachen - vielleicht war er nicht gut, aber ehrlich - und vor allem unterhaltsam.

Lady Dracula
- ganz gemütlich ließ ich mich auf diesen vielleicht bekanntesten Rollin (neben Pestizide natürlich) ein. Im Gegensatz zu seinen Vampirgedichten kommt "Lady Dracula" allerdings etwas mainstreamiger daher. Früher konnte ich den Film nicht so schätzen, da er oft auf seine Gore-Effekte reduziert wird und ich als Jugendlicher eigentlich etwas anderes erwartet habe. Sicherlich gibt es hier wesentlich mehr Blut als in anderen Rollin Filmen, aber ihn als "brutales" Machwerk abzuwerten, tut dem Film unrecht. Hier geht es um die junge Catherine, die aufgrund von Umweltverschmutzung (ein paar Fieslinge laden Giftmüll in der Katakombe der Familie ab - und wollen dann noch die Toten beklauen) wieder als lebende Tote aufersteht. Sie wandelt eher wie ein "Zombie" zunächst in der Gegend herum und weiß nichts mit sich anzufangen. Ihre Freundin aus Kindertagen (und Blutsschwester) Helen erfährt von ihrem Tod und ruft im Schloss an, wo Catherine ans Telefon geht. Helene fährt sofort zu ihr, um ihr zu helfen. Als sie feststellt, dass Catherine eine lebende Tote ist, besorgt sie ihr Opfer - doch Catherine ist des Untoten Lebens müde und will nicht weitermorden... Es bleiben einige Leute auf der Strecke ... Kompliziert wird es als eine Schauspielerin, die mit ihrem Freund in dem Dorf Urlaub macht, die Untote photographiert und nachforscht, wer sie ist.
Rollin verpackt die Frage nach Sinn oder Unsinn des Lebens nach dem Tod in einen poetischen Horrorfilm. Françoise Blanchard verkörpert die auferstandene Catherine mit einer Unschuld, die schnell die Frage aufwirft, wer in Wirklichkeit das Monster ist. Denn die italienische Darstellerin Marina Pierro besteht darauf, ihre Freundin am "Untoten" Leben zu halten - koste es, was es wolle. Bis zum bitteren Ende sehen wir eine freundschaftliche "Liebe", die von vorne herein zum Scheiten verurteilt ist.
Anders als in seinen bisherigen Filmen erzählt Rollin den Film stringent und nachvollziehbar, durchsetzt von Goreeffekten, die einfach aber wirkungsvoll sind. Und wer "Lady Dracula" nur aufs Blut reduziert, hat ihn einfach nicht verstanden.
 

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