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Themen - Max_Cherry

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Musik / Punk in Drublic - Festival Tour 2019
« am: 12. Dezember 2018, 22:25:08 »


Fat Mike von NOFX hat sich nicht lumpen lassen und ein wahnsinnig cooles Programm für eine Festival Tour u.a. auch in Deutschland auf die Beine gestellt.
Das Ganze soll wohl ein Music & Craft Beer Festival sein.
Die Preise liegen um 50 - 55 Eur, was für einen Tag ab Mittags mit 8 Bands, von denen mMn mindestens 4 absolute Legenden der US Punk und Skate Punk Szene der 90er sind.

Ich habe mich über die Ankündigung wirklich sehr gefreut. Bad Religion habe ich vor Dekaden mal live gesehen, aber die anderen nie erwischt. Das wird ganz ganz großartig.


Die Termine in Deutschland:

03.05. DE Köln – Tanzbrunnen Köln (Open Air)
04.05. DE Hannover – Kulturzentrum Faust (Faust Wiese Open Air)
10.05. DE Saarbrücken – Saarlandhalle
11.05. DE Würzburg – s.Oliver Würzburg

Es ist natürlich schade, dass nur Hannover und Köln Open Air sind, das wusste ich bis eben nicht.

Das Programm variiert wohl etwas je nach Stadt, aber die ersten 5 Bands sind überall dabei. Hier mehr Infos:
https://www.google.com/amp/s/www.awayfromlife.com/punk-in-drublic-festival-20189mit-nofx-bad-religion-uvm/amp/

2
Filme Allgemein / Momo (Kinderfilmklassiker)
« am: 24. November 2018, 07:49:13 »



Diesen Klassiker haben vermutlich die meisten von Euch in der Kindheit gesehen.
"Momo" gilt als eine von wenigen Verfilmungen seiner Werke, mit denen Michael Ende zufrieden war. Er selbst ist gleich zu Anfang in einem kleinen Cameoauftritt zu sehen.

Das Buch habe ich nie gelesen, aber diese deutsch-Italienische Filmproduktion von 1986 ist erwas ganz besonders. Im Gewand eines Märchens werden hier sehr viele tiefsinnige Themen angesprochen. Im Zentrum steht sicherlich die Kritik an einer gesellschaftlichen Entwicklung hin zum Egoismus und zur höchstmöglichen Produktivität. Aber das ist nur eins von mehreren Themen, welche der Film aufmacht. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das Ganze für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist, dafür ist Vieles zu düster und surreal. Darauf basiert auch meine einzige Erinnerung die ich an "Momo" hatte: die gruseligen Grauen Herren und ein paar verstörende Bilder. Für die Auffrischung nach knapp 30 Jahren habe ich mir neulich die Blu-ray ins Haus geholt und gestern geschaut.



Momo :bd:
Puh, der ist vom pacing her vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß, aber für ein Kinderfilm ist der enorm tiefsinnig. Ich verstehe zumindest, warum mich der Film damals leicht verstört hat. Ähnlich deprimierend, wie das "Nichts" in der unendlichen Geschichte, gibt es auch in Momo einige echt fiese Momente, die noch heute für Unbehagen sorgen. Der effektive Einsatz der Musik funktioniert ebenfalls sehr gut. Unterm Strich Kapitalismus und Modernisierungs-Kritik in fantasievoller Verpackung. Zu seiner Zeit war der Film vielleicht schon so etwas, wie ein kleines Meisterwerk, nicht ganz unähnlich zu 1984 oder Brazil. Auch visuell wird hier einiges geboten, die Kulissen und Effekte sind heute noch sehr schön anzusehen. Das I-Tüpfelchen stellt die sehr schöne Musik von Angelo Branduardi dar. Diese ist teils etwas kitschig, aber phasenweise auch echt stark und bedrohlich. Das Bild der Blu-ray lässt keine Wünsche offen, die haben den toll remastered.
Eine konkrete Bewertung fällt mir schwer, aber auch heute ist da mindestens eine :7: drin.


Nice to know:
Die amerikanische Regisseurlegende John Huston spielt hier ein Jahr vor seinem Tod die Rolle des Meister Hora.

3
Neuigkeiten / The House That Jack Built
« am: 04. November 2018, 12:48:18 »
The House That Jack Built

Europäische Koproduktion, 2018

Auf dem Fantasy Filmfest lief der neue Streifen von Lars von Trier.
Der Film soll zwar derbe Szenen beinhalten, aber insgesamt etwas zugänglicher sein, als seine anderen Werke. Matt Dillon soll hier richtig groß abliefern, daneben sind Uma Thurman und Bruno Ganz zu sehen.

Verkauft wird der Film als Psychothriller/ Drama, hab aber auch gehört, dass man den als tiefschwarze Komödie verstehen kann.
Da bin ich gespannt, zumal ich von von Triers Kunstkram zuletzt ziemlich übersättigt war.

Trailer:

4
Filme Allgemein / The Eyes of My Mother (2016)
« am: 31. Oktober 2018, 10:15:36 »


Zitat von: Wikipedia
The Eyes of My Mother is a 2016 American black-and-white horror film written, edited and directed by Nicolas Pesce in his directorial debut.
Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wiki/The_Eyes_of_My_Mother



The Eyes Of My Mother :flix:
Alter Schwede, was hab ich da gesehen?
Ein Independentfilm in schwarz/weiß, ein Horrorfilm, Psychodrama, oder doch ein Kunstfilm? Dieses Regiedebüt verdient in jedem Fall Aufmerksamkeit. Ruhig und in fantastischen Bildern erzählt Regisseur Nicolas Pesce die Geschichte einer Frau, die nie richtig über den Tod Ihrer Mutter hinweggekommen ist und Gewalt als Mittel benutzt, um ihrer Sehnsucht nach Familie nachzugehen.
Mehr sollte man inhaltlich nicht vorher wissen. Hier geht es aber auch eher um die morbide Stimmung und Ursache von Gewalt. Diese wird nie übertrieben explizit gezeigt, aber dennoch verfehlen die entsprechenden Szenen ihre Wirkung nicht. Man sollte auf jeden Fall etwas mit ruhigem Erzähltempo anfangen können und künstlerische Bildkompositionen zu schätzen wissen. Nahezu jedes Standbild könnte eine professionelle S/W Fotografie sein. Optisch und von dem Anspruch her, musste ich teilweise sogar an Bergman denken, aber auch an Hitchcock, wobei dieser Film hier schon wesentlich authentischer und zurückhaltender gedreht und erzählt ist. Weitere Inspirationen könnten Winding-Refn und vielleicht noch sowas wie "Mann beißt Hund" sein.
Obwohl auch "The Eyes Of My Mother" etwas mit der Logik kämpft, sticht er doch weit aus dem Wust der generischen Horrorfilme unserer Zeit hervor. Eine Zweitsichtung brauche ich wohl erstmal nicht, würde ihn aber dennoch sogar als kleine Perle bezeichnen. Mit 75 Minuten ist er recht kurz, was aber gut zum behäbigen Tempo passt.
:8:



Hier noch der Trailer, aber bitte nur Durchskippen, der Film hat einfach ganz wenig Handlung, davon sollte man vorher nicht so viel wissen.


5
Serien / Unser Vater Markus Specht (4-teilig Webserie)
« am: 21. Oktober 2018, 11:53:48 »



Über Kino+ bin ich auf die Arbeit vom Youtuber DeChangeman (Joseph Boltz) aufmerksam geworden. In seinem Interview dort ging es überwiegend um sein aktuelles Projekt "Deborah", ein Mystery-Serien Pilot, in dem auch Uke und Florentin von Rocket Beans TV involviert sind.

Am Rande wurde auch über sein letztes Projekt "Unser Vater Markus Specht" berichtet. Da ich die Episode von "Deborah" ganz nett fand, wollte ich diese mit 4 Folgen zu je 10-15 Minuten abgeschlosse Serie auch direkt antesten. Eine Stunde später habe ich die Serie durch und mir bereits ein Interview dazu angeschaut. Abgefahrenes Zeug! Natürlich merkt man der Produktion an, dass sie mit sehr geringem Budget entstanden ist. Aber dafür hatte der Macher auch alle Freiheiten und das sorgt für ein ziemlich verstörendes, mutiges Ergebnis.

Die Webserie hat einen sehr schwarzen Humor, geht an so manche Geschmacksgrenze, zeigt abgründiges und ekelfaftes. Ich musste von der Stimmung  sofort an "Mann beißt Hund" oder Lars von Trier denken. Dazu kommt eine Prise Twin Peaks Mystery.
Natürlich spielt diese kleine Eigenproduktion in einer anderen Liga, aber die Ansätze sind wirklich vielversprechend. In einem Moment musste ich hart lachen, dann war ich etwas abgestoßen und am Ende jeder Folge musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der Titel ist auch kein Zufall. Die Abneigung zu "Unser Lehrer Dr. Specht" hat Boltz auf die Idee gebracht.

Zum Inhalt muss man nicht viel wissen: Ein Vater holt seine einjährige Tochter von der getrennten Mutter ab, fährt mit ihr in einen 15 Km entfernten Ort und bezieht zu Urlaubszwecken eine Wohnung. Diese hat er über AirBnb gemietet und muss sich diese mit der Vermieterin teilen. Und das ist nur der Anfang von seltsamen Geschehnissen und Situationen.

Zum Ende sag ich mal noch nichts, aber dafür gibt's minimal Abzug von mir, wobei es schon ganz gut passt.

Ein paar Monate nach der Serie hat der Regisseur das ganze nochmal zu einem Film von 47 Minuten Länge zusammengeschnitten. Hier soll es ein paar Erklärungen geben und zusätzliches Material, teils andere Musik und Umschnitte. Den schau ich auch noch, aber alleine schon wegen der Outro-Szenen mit dem Doc, empfehle ich unbedingt vorher die 4 kurzen Episoden der Serie zu schauen.

Die Empfehlung geht vor allem an Flo, Andi und wegen des Assi-Humor und TP-Feelings auch an Marco.


Hier Folge 1, gebt der Sache mal eine Chance. Auch wenn es Schwächen gibt, fand ich diese sehr kurze Serie absolut sehenswert. Ich meine hey, das ist weniger als eine Stunde Lebenszeit.


6
Filme Allgemein / Ingrid Goes West
« am: 20. Oktober 2018, 10:28:58 »


Inhalt:
Ingrid ist eine einsame junge Frau, die völlig in der virtuellen Welt aufgeht. Schnell merkt man, dass sie so etwas wie eine Stalkerin ist. Sie ist zudem süchtig nach Social Media und folgt anderen Menschen über Twitter und Instagram und nimm so an deren Leben, bzw. an dem teil, was diese Leute nach Außen preisgeben. Da sie nach dem Tod ihrer Mutter, die sie gepflegt hat, keinen richtigen Lebensinhalt hat, reist sie einer bekannten Instagramerin bis nach L.A. hinterher...


Ingrid Goes West :prime:
ist aktuell für Abonnenten verfügbar. Ich habe den Film gerade gesehen und bin echt zufrieden damit. Es geht um eine art Stalkerin im Instagram und Twitter Zeitalter. Mehr muss man nicht wissen, nur vielleicht noch, dass es sich nicht um einen klassischen Psychothriller handelt. Wirklich erfrischend fand ich, dass der Film nicht mit der groben Kelle auf die Social Media Sache eindrischt, sondern überraschend leichtfüßig und unterschwellig satirisch daherkommt, ja über weite Strecken schon fast eine Komödie ist. Dramödie trifft es vielleicht am besten. Die Meinungsmache liegt beim Zuschauer, was löblich ist. Auch die Darsteller, allen Voran Aubrey Plaza und O'Shea Jackson Jr. überzeugen. Die Vorschusslorbeeren aus vielen Quellen hat er verdient. Vielleicht kein Meisterwerk, aber ein originell und frisch erzählter, sehenswerter kleiner Film.
:7.5: - :8:

7
Reviews / I, Tonya [Review]
« am: 16. Oktober 2018, 22:04:03 »


I, TONYA


Genre: Filmbiographie
Regie: Craig Gillespie
Cast: Margot Robbie, Sebastian Stan, Allison Janney
Produktion: USA 2017


I, Tonya :bd:
Dass ein Biopic auch unterhaltsam, irgendwie locker und einfach anders sein kann, hat Scorsese schon vor ein paar Jahren mit "Wolf Of Wallstreet" gezeigt. Ausgerechnet Margot Robbie, die damals neben DiCaprio etwas verblasste, schafft es spätestens hier, mit ihrer Leistung als Tonya Harding, in die Oberklasse der aktuell bekannten Hollywood-Gesichter. Sie macht das wirklich außergewöhnlich gut. Von Anfang an habe ich nie die Schauspielerin gesehen, sondern immer nur die Harding und das ist schon große Kunst.
Aber auch sonst macht man vieles richtig. Anstatt ein trockenes Rise and Fall Drama zu erzählen, geht dieser Film einen anderen Weg. Fast komplett ohne manipulative Effekthascherei wird die Geschichte um eine Hand voller White Trash Menschen erzählt. Wie selbstverständlich wird hier geflucht und geschlagen, da gibt es schon ein paar fiese, asoziale Momente. Abgefahrenerweise ist das Gezeigte sogar phasenweise überraschend schwarzhumorig und ja, ich würde behaupten dass der hohe Unterhaltungswert eine der großen Stärken von "I, Tonya" ist. Dazu kommen die tollen Darsteller (Oscar für Allison Janney als Tonyas Mutter), eine mehr als ordentliche Inszenierung und ein starker Soundtrack, der wie z.b. "Guardians Of The Galaxy" perfekt knapp zwei Duzend Popsongs passend einsetzt.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Entwicklung der Geschichte nunmal aus den Medien so ziemlich jedem bekannt sein sollte. Auch ich habe nicht viel mit Eiskunstlauf am Hut, aber die Harding / Kerrigan Sache hat man natürlich damals mitbekommen. Bei diesen Voraussetzungen ist es schon eine Herausforderung, ein Werk abzuliefern, welches mehr bieten muss, als reines Storytelling. Bei den Hintergründen und der Schuldfrage, stützt sich das Drehbuch auf Interviews der Beteiligten. Ob man die hier wiedergegebenen "Wahrheiten" nun glauben kann, bleibt ein wenig offen. Das wurde auch gut gelöst. Die Macher legen die Prioritäten auf jeden Fall richtig und erschaffen somit ein unglaublich unterhaltsames, eigenwilliges Biopic. Der hat mir sehr gut gefallen und die Scheibe wandert ins Regal neben "Wolf of Wallstreet".
Unterm Strich steht die :8.5: für den Film und eine :10: für Margot Robbie.

8
Neuigkeiten / Future World (Endzeit Sci-Fi)
« am: 01. Oktober 2018, 11:26:31 »
Future World

So im Nachhinein wundert es mich schon ein bisschen, das nach "Mad Max - Fury Road" gar nicht so viele Endzeitfilme kamen. oft ziehen ja die großen, erfolgreichen Vertreter einzelner Genres viele ähnlich gelagerte Filme nach sich.

Und hier ist genau das, was ich eigentlich schon vor drei, vier Jahren erwartet habe: Mad Max trifft Cyborg, wenn ich das alles richtig verstanden habe. Der Trailer ist voller Klischees und so richtig gut sieht das auch nicht aus, alte Elemente neu aufgebrüht. Aber vielleicht wird's zumindest unterhaltsam, früher hätte man "ordentliche Videothekenkost gesagt". Ich hoffe noch so ein bisschen, dass der Trailer in seiner gewöhnlichen 08/15 Art nicht den Film 1:1 wiedergibt. James Franco vor und hinter der Kamera, Milla und das Setting lassen auf jeden Fall aufhorchen. Nicht so vielversprechend sind die Kritiken.

IMDB 3,1/10
Metascore von 10%.

Das ist schon hart.



Trailer:

9
Serien / Good Girls
« am: 31. Juli 2018, 19:15:53 »



Good Girls

US Serie 2018

Drei vom Leben gefrustete Frauen mit Geldproblemen beschließen eines Tages, einen Supermarkt zu überfallen.
Selbstverständlich werden sie vom Manager erkannt und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Da ich mich nicht konkret für etwas entscheidenden konnte, hab ich einfach Mal die erste Folge dieser Dramödie angemacht.
Okay, die Story bietet jetzt nicht so viel Neues, doch der Cast gefällt mir gut. Besonders Christina Hendricks.
Ich habe ja Mad Men nie gesehen und als Trudy in Hap & Leonard war sie ja eher etwas nervig, aber hier: Huiuiui
Abgesehen davon scheinen die anderen Rollen auch gut besetzt.

Schon jetzt wirkt es aber wie eine Serie für Frauen. Stört mich aber jetzt nicht weiter.
Ich bleibe erstmal dran, Folge 1 war schon mal ganz cool. Matthew Lillard spielt eine Hauptrolle, der ist echt alt geworden.

10
Todestage / Wolfgang Völz ist gestorben
« am: 04. Mai 2018, 14:36:56 »
Zitat
Wolfgang Völz wurde durch eine Reihe von Rollen als Schauspieler berühmt und gehörte auch zu den bekanntesten Stimmen des deutschen Kinos und Fernsehens.

Völz starb am 2. Mai im Alter von 87 Jahren in Berlin, wie die „Berliner Morgenpost” am Freitag berichtete. Er wurde durch eine Reihe von Rollen als Schauspieler berühmt und gehörte auch zu den bekanntesten Stimmen des deutschen Kinos und Fernsehens.

Als Synchronsprecher war Völz zuletzt vor allem als die Kinderfigur „Käpt’n Blaubär” erfolgreich. Zuvor war er unter anderem die deutsche Stimme von Stars wie Walter Matthau, Peter Ustinov, Mel Brooks oder Peter Falk.
https://www.bz-berlin.de/leute/schauspieler-wolfgang-voelz-mit-87-jahren-gestorben


Natürlich bleibt er auch unvergessen als Leutnant Mario de Monti in Raumpatroullie Orion.


Ok, 87 ist ein gutes Alter, aber vermissen werde ich ihn natürlich trotzdem.


Ruhe in Frieden

11
Reviews / Tollkühne Flieger [Kurzreview]
« am: 21. April 2018, 22:38:00 »


Tollkühne Flieger (1975) :bd:
Wow!!! Die Eckdaten haben ja so einiges versprochen. Ein Film über Flugshows mit Fliegerassen nach dem ersten Weltkrieg von George Roy Hill (Der Clou, Zwei Banditen), der mit Robert Redford, Bo Svenson, Susan Sharandon, James Mason und Margot Kidder hervorragend besetzt ist.
Die 1920er Jahre, ehemalige Fliegerpiloten schlagen sich nach Ende des Krieges selbstständig oder als Teil eines Ensembles mit Flugshows durch. Darunter auch Waldo Pepper, der über Umwege vom Solokünstler über eine Flugshow den Weg nach Hollywood findet. Eine entscheidende Rolle spielt seine Bewunderung für den deutschen Kampfpiloten Ernst Kessler. Mehr möchte ich gar nicht über die Geschichte verraten. Genaugenommen ist die Story nicht sonderlich komplex. Der Film punktet mehr durch die tollen Einblicke in die damalige Zeit, durch die grandiosen Darsteller und die unfassbar guten Stunts und damit verbundene Anspannung. Die Flugszenen sind phänomenal, da ist nichts gefaked, der Thrill erscheint absolut echt und das macht den Film u.a. zu einem kleinen Meisterwerk. Ok, mag ja sein, dass die Einstellungen mit den Darstellern Rückprojektionen  sind, aber man sieht es nicht. Der Streifen erreicht nicht ganz den Anspruch vom Clou oder Butch Cassidy & Sundance Kid, aber mir erschließt sich ganz und gar nicht, warum der Streifen so unbekannt ist und erst jetzt nach der BluRay Veröffentlichung zum Geheimtipp wird. Vielleicht liegt es an ein paar Momenten gegen Ende, die schon etwas unerwartet kamen, keine Ahnung. Ich hatte ja wirklich Angst, dass ich nach den hohen Erwartungen enttäuscht werde. Das war keineswegs der Fall.
Two Thumbs Up für ein wirklich großartiges Stück Filmgeschichte. Das Zitat "einer der besten Fliegerfilme aller Zeiten" kann ich nur dick unterstreichen :9:

12
Neuigkeiten / Loving Vincent (ein visuelles Meisterwerk)
« am: 25. März 2018, 13:02:05 »



Loving Vincent

Produktion: Polen, UK 2017
Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman
Musik: Clint Mansel
Besetzung: Douglas Booth, Chris O’Dowd, Jerome Flynn


Inhalt:
Zitat von: Wikipedia
Loving Vincent ist eine animierte, als Kriminalfilm aufgebaute Filmbiografie von Dorota Kobiela und Hugh Welchman, die sich mit den Umständen von Vincent van Goghs Tod beschäftigt.
Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Loving_Vincent


Mir ist letzte Woche ein Filmplakat aufgefallen, das im Fenster unseres Kinos ausging. Zum Glück war auch ein kleiner Werbetext mit Inhaltsangabe und weiteren Infos zum Film dabei. Besonders letzte haben mich neugierig gemacht, denn dort stand, dass es sich um den ersten Film handelt, der aus Ölgemälden montiert wurde. Ok, das klingt erstmal schwer vorstellbar, aber da mich visuell interessante Ideen immer schon gereizt haben, hab ich mir den Trailer angesehen. Was soll ich sagen, ich bin jetzt kein Kunstkenner und abgesehen von der Geschichte mit dem Ohr, weiß ich auch nicht viel über VanGogh, doch dieser polnische Film sieht einfach nur atemberaubend aus. Zudem habe ich ein paar Kritiken gelesen, die von einem Meisterwerk sprechen und das wohl nicht nur visuell.




Der Stil erinnert mich ein bisschen an "A Scanner Darkley" den ich zumindest visuell großartig finde.
Am Dienstag läuft "Loving Vincent" in besagtem Kino und ich hoffe, dass ich an dem Tag motiviert genug bin, die n den Nachbarort zu fahren und mir dieses Erlebnis nicht entgehen lasse.

Nach den ganzen Popkorn Filmen in letzter Zeit, kann ein bisschen Art House nicht schaden. Ich finde es soo gut, dass das Kino an sich noch nicht tot ist und hoffe einfach, dass es trotz der Konzentration auf dicke Hollywoodproduktionen noch lange überleben wird. Den auch solche kreativen, kleinen Filme sind für die Lichtspielhäuser dieser Welt gemacht.

Ich freu mich echt drauf.

13
Serien / Loudermilk
« am: 25. Januar 2018, 10:53:52 »



Beim Stöbern bin ich gestern auf diese hervorragend bewertete Serie gestoßen. Ich überlege schon die ganze Zeit, woher ich Ron Livingston kenne. So oder so, ich suchte das seit letzter Nacht und hab schon die erste Hälfte der ersten Season durch.

Jetzt weiß ich auch, was Peter Farrelly in letzter Zeit so gemacht hat. Im Gegensatz zu den ganzen derben Komödien früher, bietet "Loudermilk" eine großartige Mischung aus Drama und Dark Comedy. Im Mittelpunkt steht Sam Loudermilk, der eine Gruppe von Anonymen Alkoholikern leitet und ein recht unsympathischer, zynischer Kerl ist. Das klingt abgegriffen, ist es aber ganz und gar nicht. Was hier teilweise an Sprüchen rausgehauen wird, ist schon echt klasse. Das Ganze ist zudem richtig gut besetzt.

Absoluter Geheimtipp, die Staffel läuft 10 x 28 Minuten und ist ruckzuck geschaut.
Ich hoffe, dass es weitergeht.


Teaser:


14
Reviews / Laurin [Kurzreview]
« am: 15. Januar 2018, 14:03:43 »


Laurin  :7:

Regisseur: Robert Sigl
Drehbuch: Ádám Rozgonyi (screenplay collaboration), Robert Sigl
Darsteller: Dóra Szinetár, Brigitte Karner, Károly Eperjes
Entstehtung: Deutschland/Ungarn 1988
Laufzeit: 84 Minuten



Inhalt (von moviepilot.de abgewandelt):
Das neunjährige Mädchen Laurin (Dóra Szinetár) wohnt im Jahr 1901 in einem kleinen norddeutschen Dorf an der Küste. Aus der Ortschaft verschwindet ein Kind und auch Laurins Mutter stirbt unter geheimnisvollen Umständen. Eines Tages entdeckt das Mädchen, dass die Toten scheinbar in Form von Visionen, versuchen mit Ihr in Kontakt zu treten, um die Hintergründe der Geschehnisse aufzudecken.
Quelle: https://www.moviepilot.de/movies/laurin



Bewertung:
Bei mir lief er gerade zum Frühstück. Die Atmo kommt der von Franco, Bava und den Hammer Filmen unerwartet nah, man erkennt die filmischen Vorbilder jederzeit. Wo die genannten in den 80ern abgebaut haben, kommt 'Laurin' ins Spiel. Der Deutsch-ungarische TV Film aus dem Jahr 1988, von Robert Sigl hat die Zeit, Anfang des 20. Jahrhunderts extrem schaurig-düster eingefangen und wirkt ganz klar viel älter, als seine Herkunftszeit. Zudem merkt man ihm auch durch die Synchro, seine deutsche Herkunft nicht sonderlich an.
Ok, die Nordseeküste sieht hier offensichtlich auch wie Ungarn aus, aber ansonsten passt hier einiges. Die Geschichte wird mysteriös und relativ spannend erzählt. Lange bleibt vieles im Dunkeln, was genaugenommen sehr gut zum Grundton des Filmes passt. Im Internet wird oft von einer Schauermär geschrieben und das trifft es sehr gut. 'Laurin' ist besonders von der Handlung her nicht der ganz große Wurf, braucht sich aber trotzdem nicht hinter den bekannten Vertretern des europäischen Gothik Horrors und Gruselkinos der 60er und 70er verstecken. Die etwas undurchsichtige Erzählweise passt auf jeden Fall zur bedrückenden Atmosphäre der Bilder.
Gruselfan Sigl hat damals mit seinen 25 Jahren, das beste aus der knappen Million Budget herausgeholt und zieht seine abgründige Zeichnung konsequent bis zum Ende durch. Für die späten 80er ist die Produktion mehr als mutig. Man muss bedenken, dass Deutschland ja nicht gerade für seine Genre Beiträge bekannt ist. Erwähnenswert ist ebenfalls die gelungene, unheimliche Musik und Soundkulisse, welche die deprimierende Stimmung gekonnt unterstreichen. So ein 'altmodischer' Film trifft sicherlich nicht jeden Geschmack, aber uns Dirk und vielleicht auch Pierre und evtl. Jens, wären hier gut aufgehoben. Da bin ich mir besonders bei ersterem absolut sicher. Von mir gibt es für diese Ausnahmeerscheinung :7: Punkte.


Das Covermotiv der Bluray ist nach wie vor auch großartig, ich finde zwar nichts dazu, aber ich glaube das alte VHS Cover war auch das selbe.
Davon würe ich mir sehr gerne ein Plakat hinhängen.


15
Reviews / Coco - Lebendiger als das Leben [Kurzreview]
« am: 02. Dezember 2017, 07:15:35 »
Coco - Lebendiger als das Leben :kino:
Ich muss zugeben, dass ich vor dem Kinobesuch nur wusste, dass es sich um einen Pixar Streifen handelt, in dem es um einen Jungen in Mexiko geht, der Musiker werden will und eine Reise in das Totenreich macht. Den Trailer habe ich, glaube ich, auch nicht konzentriert geschaut.
Was ich dann gestern im Kino erlebt habe, war einer der besten Animationsfilme überhaupt. Hier stimmt so ziemlich alles. Die Geschichte ist relativ simpel und man kann sich schon früh denken, wo genau die Reise hingeht. Dennoch hält sie genug kleine Überraschungen, sowie jede Menge tolle, phantasievolle Einfälle parat und wird einfach richtig gut erzählt.
Mehr als das oben angerissene muss man eigentlich gar nicht vorher wissen, vielleicht nur noch, dass die Tradition des Diaz de la muertos, des Tags der Toten, eine wichtige Rolle spielt. Der Film hat in meinen Augen kaum Schwächen. Besonders stark finde ich die geniale visuelle Umsetzung. Die Figuren sind enorm detailliert und liebevoll ausgearbeitet, aber auch die Schauplätze sehen phänomenal gut aus. Inhaltlich bieten die Figuren eine gewisse Tiefe, die bei Trickfilmen nicht selbstverständlich sind. Schnell taucht man ab in die faszinierende Welt, die einem hier geboten wird. Wie für gute Animations üblich funktioniert auch der Spagat zwischen Humor und Tragik hervorragend, zum Ende hin hatte ich sogar Tränen in den Augen, so bewegend ist die Entwicklung der Story. Ganz großes Kino. Im Vorfeld habe ich öfter was von Musical gelesen. Das ist halb wahr, Musik spielt eine sehr wichtige Rolle und im Film sind so ca. 4-6 längere Nummern eingepflochten, was aber überhaupt nicht stört. Im Gegenteil, mir persönlich gefällt die gebotene Mariachi-Mucke überwiegend sehr gut. Einzig bei den deutschen Gesangsstimmen muss man insbesondere bei der Hauptfigur kleine Abstriche machen. Aber ich bin heilfroh, dass hier richtige Synchronsprecher und Schauspieler eingesetzt wurden und den Namen nach keine nervigen C-Promis, wie bei vielen Disney Filmen.

Auf Grund der Thematik, die bei Kindern sicherlich etwas Erklärungsbedarf benötigt, würde ich ihn ab 5 bis 6 Jahren empfehlen. Er hat schon ein paar Dinge drin, die nicht jedes Kind versteht, den Tod z.b. als zentrales Thema.

Unterm Strich bleibt nur zu sagen, dass 'Coco - Lebendiger als das Leben' für mich der unterhaltsamste und beste Animationsfilm seit 'Coraline' ist. Er ist dabei aber nicht ganz so düster. Ich bin wirklich ziemlich begeistert und kann schon mal sagen, dass er ein ganz heißer Kandidat für den ersten Platz in meinen Jahrescharts ist. :8.5: - :9:

Die Kinoempehlung kommt natürlich uneingeschränkt, im Idealfall schaut ihr ihn in 2D. Ich vermute, dass man da noch mehr von den herrlichen Details mitbekommt. Wir dind auch extra dafür in den Nachbarort gefahren. Ganz großes Kino!!!

16
Serien / Glow - Die Anfänge des Frauenwrestling
« am: 24. Juni 2017, 17:38:26 »



GLOW ab dem 23.06.2017 auf :flix:


Inhalt:

Zitat von: Giga.de
GLOW lehnt sich an die gleichnamige Women’s Wrestling Organization von 1986 an (G.L.O.W. – Gorgeous Ladies of Wrestling) und erzählt die fiktive Geschichte der arbeitslosen Schauspielerin Ruth Wilder (Alison Brie). Ruth macht aktuell eine harte Zeit durch und findet im Los Angeles der 80er keinen Auftrag für eine neue Film- oder Serien-Rolle. Aus ihrer Not heraus begibt sie sich in die “Glitzer- und Spandex-Welt des Frauen-Wrestlings”, um so Bekanntheit und Ruhm zu erlangen.

Doch Ruth ist nicht die einzige, die diesen Plan ergriffen hat: 12 weitere gescheiterte Hollywood-Sternchen – unter anderem auch ihre Erzrivalin und Seifenoper-Darstellerin Debbie Eagan (Betty Gilpin) – begegenen ihr im Ring und verfolgen dasselbe Ziel. Hinter dem Wrestling-Ring steht der zugekokste, zweitrangige Regisseur Sam Sylvia (Marc Maron), der aus den 14 Frauen Wrestling-Stars machen will.
Quelle: http://www.giga.de/filme/glow-serie-netflix/



Hier noch der Trailer:




Meinung:

Glow - 1. Staffel :flix:
So schnell kanns gehen. Ein Tag - eine Staffel. Ich habe heute morgen mit 'Glow' angefangen und jetzt bin ich mit der Staffel durch.
Es geht um die erste Frauenwrestling-Liga im TV, in den 80er-Jahren. Das ganze wirkt ein bisschen wie "Fame" nur mit Catchen. Das Plakat oben suggeriert vielleicht etwas falsches, denn man sieht nur selten bunte Farben und Neonlicht. Gezeigt wird in erster Linie die Vorbereitung einer Wrestling-Fernsehshow, die als erste Mitte der 80er Frauen in den Ring schickt. Das Ziel ist sicherlich eine tolle Show mit viel Tamtam und Action, Staffel 1 konzentriert sich dabei auf die Arbeit hinter den Kulissen. Auf Teamfindung und Training liegt der Fokus, natürlich kommen die üblichen Soap-Elemente um die Privatgeschichen der einzelnen Figuren dabei nicht zu kurz. Es ist jetzt nicht super aufdringlich, aber die Serie ist auch ein kleines Fest für 80s Freunde. Musik, Klamotten, Frisuren, koksende Filmemacher, das volle Programm. 'Glow' kommt von den Machern von 'Orange Is The New Black'. Ich habe die Serie nie gesehen, könnte mir aber vorstellen, dass es ein paar Ähnlichkeiten gibt. Feminismus und Emanzipation ist jetzt sicherlich nicht das Hauptthema, aber ein bisschen mitschwingen tun es, "Glow" nimmt seine Figuren ernst und es geht hier nicht um oberflächliche Fleischbeschau. ABER keine Angst, der Unterhaltungsfaktor ist trotzdem sehr hoch.
Die erste Staffel hat 10 Folgen a 32 Minuten im Schnitt und die gibt es komplett frisch auf netflix. Ich find die Show echt super. Es passiert schon sehr selten, dass mich etwas 7 Stunden im Stücke bei Laune hält. Große Klasse, ich hoffe es geht mit einer zweiten Staffel weiter. :8.5:

17
Serien / Bojack Horseman (Zeichentrick für Erwachsene)
« am: 23. Mai 2017, 22:48:16 »



Bojack Horseman


Produktionsland:   Vereinigte Staaten
Jahr(e):   seit 2014
Idee:   Raphael Bob-Waksberg
Erstausstrahlung:22. August 2014 (USA) auf Netflix


In Bojack Horseman geht es um einen Ex-Familienserienstar, der 20 Jahre nach seiner großen Zeit, versucht, sein Image aufzubessern und irgendwie im Leben zurecht zu kommen. Finanziell läuft es einigermaßen, aber zwischenmenschlichen stößt Bojack immer wieder an seine Grenzen. Hinzu kommt ein ordentliches Maß an Drogen- und Alkoholmissbrauch und schnelle Affären mit meist weniger intelligenten Groupies.

Das Besondere ist, dass wir eine Welt sehen, in der Menschen zusammen mit Mensch-Tier-Hybriden leben. Wie der Titel schon sagt, handelt es sich bei der Hauptfigur um ein aufrecht gehendes Pferd.
Optisch gibt es den relativ einfachen Zeichenstil der MTV Serien aus den späten 90ern, aber das macht nichts, ist angenehm ruhig und bodenständig gezeichnet. Die Figuren sind dennoch stark und durchaus vielschichtig. Die Netflix Produktion ist bitterböse, witzig, tragisch und weit ehrlicher und inhaltlich authentischer, als viele Realserien. Nach 4 Folgen find ich das richtig gut.
:8: mit Tendenz nach oben.

Grob könnte man sagen, "Duckman" trifft auf "Californication".


Als kleiner Appetizer seht ihr hier das Intro jeder Folge.
Ich muss dazusagen, dass die Serie selber nicht ganz so 3D mäßig wirkt, da trägt das Opening etwas dick auf, aber geil ist es ohne Ende!


18
Todestage / Tomas Milian ist gestorben
« am: 24. März 2017, 07:45:50 »
Tomas Milian ist gestern im Alter von 84 Jahren in Miami gestorben. :(

Ruhe in Frieden

19
Musik / Desertfest Berlin 2017
« am: 14. Januar 2017, 10:33:28 »



DESERTFEST 2017   

28-30.04.2017 Berlin


Letztes Jahr hatte ich mit einem Kumpel ein Tagesticket fürs Desertfest in Berlin.
Das hat uns super gefallen. Die 2 Bühnen sind hier indoor, eine kleine im Kneipenraum und eine relativ große Halle mit der Hauptbühne. Das Rahmenprogramm findet überwiegend draußen statt, mit Biergarten, Fressbuden (Fast Food und richtig leckeres Esse, ich glaube das war marrokanisch), kleinem Markt mit LPs und Shirts usw.

Von dem Programm war ich letztes Jahr schon sehr begeistert, Elder, Electric Wizard, Coogans Bluff... das war super.

2017 sind wir ziemlich sicher komplett dabei, Karten werden in den nächsten Wochen geordert.


Das Billing ist bisher schon absolut phänomenal:

John Garcia
Saint Vitus
Sleep
Samsara Blues Experiment
Mars Red Sky
Lowrider
Bongzilla
Stonted Jesus
Mammoth Mammoth
1000 mods
Tundra
Suma
The Cosmic Dead
Satans Satyrs
Odd Couple

und noch ne Handvoll kleinerer Bands.

Garcia, Lowrider und Samsara Blues Experiment sind meine Faves, aber auch Saint Vitus und Sleep werden sicher cool.
Von den mir unbekannten Bands werden sich auch noch ein paar Knaller finden, denke ich.

Ich freu mich tierisch drauf.

20
Musik / Party.San Festival 2017
« am: 12. Januar 2017, 12:41:35 »
PARTY.SAN 2017

10. - 12. August 2017- Schlotheim, Flugplatz Obermehler


Bisher bestätigt sind:

    ABBATH
    ATOMWINTER
    AUTOPSY
    AZARATH
    CANDLEMASS
    CRYPTOPSY
    DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT
    DEMOLITION HAMMER
    DESASTER
    GOD DETHRONED
    GUT
    HADES ALMIGHTY
    KRINGA
    MANTAR
    MARDUK
    MISTHYRMING
    MORBID ANGEL
    MOURNING BELOVETH
    NECROPHOBIC
    NIGHT DEMON
    OVERKILL
    POSSESSED
    ULTHA
    URFAUST
    VADER
    VIGILANCE
    VITAL REMAINS


Klingt doch ganz nett bisher.
Die fettgedrucken würden mich interessiere, also die würde ich mir ansehen, auch wenn ich die ein oder andere Band nur vom Namen her kenne.

Das kann sich natürlich alles noch ändern.

Es ist ja auch noch ne ganze Ecke hin, bis Mitte August, da kommen bestimmt noch ein paar Knaller.

21
Musik / Amazon Prime Music - der Streaming Dienst für Prime-Kunden
« am: 11. November 2015, 10:48:13 »
Amazon Prime Music startet in Deutschland

Alle Amazon Prime Kunden haben nun auch Zugriff auf "Amazon Prime Music"

Zitat
Nachdem es vor einigen Tagen erste Anzeichen dafür gab, dass Amazons bisher nur in den USA verfügbares Streaming-Angebot Prime Music kurz vor dem Deutschlandstart stand, ist der Dienst nun auch offiziell hierzulande online. Ab sofort können Amazon-Kunden mit einer Prime-Mitgliedschaft auf über eine Million Musiktitel im Streaming zugreifen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-Prime-Music-startet-in-Deutschland-2878139.html


Grundsätzlich finde ich die zusätzliche Möglichkeit, Musik in guter Qualität zu streamen bzw. anzutesten klasse.
Im ersten Moment finde ich die Übersicht und die Aufteilung in Genres und Subgenres etwas unglücklich. Aber ich denke mal, wenn das Angebot wächst, wird das sicherlich besser (vielleicht bleibt es ja auch so, soll ja auch ein Anreiz sein, digitalisierte Musik zu kaufen).

Gerade aus dem Grund, dass man vieles nur bei gezielter Suche findet, habe ich den thread aufgemacht.
Hier können wir Tipps austauschen, ich denke auch, dass das Angebot wie beim VOD-Programm regelmäßig durchgewechselt wird.
 
Nach dem was ich so mitbekommen habe, haben wir schon ein paar Prime-Kunden im Forum.
Tobi ist ja z.B. schon fleißig dabei, den Dienst zu nutzen.

22
Neuigkeiten / DER BUNKER
« am: 01. September 2015, 22:34:21 »
Der Bunker

Da ist es also, das deutsche Gegenstück zum modernen dänischen Kino. Dazu kommt eine Prise Lynch und fertig ist ein schwer interessanter Trailer. Den würde ich mir glatt im Kino ansehen.

Trailer:

sieht herrlich schräg aus.

23
Reviews / 1984 (UK 1956)
« am: 25. Juli 2015, 17:50:48 »



1984


Produktion:  Großbritannien
Regie:        Michael Anderson
Drehbuch:   Ralph Gilbert Bettison
                 William Templeton
Cast:          Edmond O’Brien, Jan Sterling, Michael Redgrave, Donald Pleasence...



Inhalt:
Nach einem atomaren Krieg im Jahre 1965 ist die Erde in drei Weltreiche aufgeteilt, die sich in einem anhaltenden Krieg miteinander befinden: Im Reich Ozeanien herrscht ein totalitärer Polizeiapparat, der vom „Großen Bruder“ gelenkt wird. London ist die Hauptstadt und Sitz der staatslenkenden „Partei“, die alle Bürger auf ihre Staatstreue überwacht. Winston Smith arbeitet für das „Wahrheitsministerium“, das beständig historische Dokumente und Publikationen revidiert, um historische und nah zurückliegende Ereignisse in einem dem System konformen Sinne darzustellen. Winston zweifelt an der Rechtmäßigkeit des Staates und liest heimlich antike Bücher. Er beginnt eine Liebesbeziehung mit Julia, die auch gegen das System opponiert.

   


Bewertung:
Ich habe mich nach dem Schauen ein bisschen mit den allgemeinen Stimmen zum Film auseinandergesetzt.
Insgesamt gesehen soll diese Verfilmung zu harmlos und zu sehr mit den typischen Mustern des amerikanischen Sci-Fi-Thrillers der 50er-Jahre erzählt sein. Das Buch von Orwell habe ich nie gelesen, aber die spätere, definitiv bedrückendere Version aus den 80ern (mit Richard Burton und John Hurt) ist ganz klar drastischer und härter, aber eben auch anstregender und tatsächlich auch ein bisschen zäh. Die allgegenwärtige, schreckliche Situation des Einzelnen im Überwachungsstaat werden in der alten Fassung nicht ganz so intensiv und roh gezeigt. Dafür empfand ich ihn als ganzes um einiges unterhaltsamer, als die 80er-Verfilmung. Besonders auf der visuellen Ebene punktet dieser (vergessene) Klassiker. Die Bilder und die Ausstattung sind sehr gut gelungen und auch wenn die Geschichte relativ ruhig erzählt wird, kommt nie Langeweile auf, im Gegenteil, für einen Sci-Fi-Thriller aus den 50ern kam mir der Film sogar verhältnismäßig flott vor. Im Netz gibt es viel Kritik am Ende, da es wohl nicht ganz dem entspricht, was sich Orwell bei der Vorlage gedacht hat.
Mag sein, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Ich hatte erst Angst, dass man so ein poliertes Hollywood-Ende vorgesetzt bekommt, aber das ist ganz und gar nicht der Fall. Eher ungewöhnlich finde ich die Besetzung der Hauptfiguren. Um auch in den Staaten Leute ins Kino zu holen, hat man auf zwei amerikanische Schauspieler zurückgegriffen. Edmond O'Brian ist nicht unbedingt ein Schönling und hat auch zu viel auf den Hüften, also ein Normalo, was für die Zeit relativ selten war. Julia (Jan Sterling) entspricht schon eher dem Klischee der weiblichen Hauptrolle damals. Beide machen ihre Sache aber ganz ordentlich.
Anfangs war ich minimal enttäuscht, weil die Bildqualität der DVD doch ganz schön schwach ist, das liegt aber am Filmmaterial. Man gewöhnt sich dran und mir sind analoge Fehler zig mal lieber, als irgendwelche digitalen Störungen oder Klötzchenbildung bei manchen Billiglables. Die Qualität des Filmes gleicht das auf jeden Fall wieder aus.
1984 ist vielleicht kein Meisterwerk und wird möglicherweise auch dem Buch nicht gerecht, aber mir hat er doch überraschend gut gefallen. Im Gegensatz zum großen Filmklassiker von 1984 (der zwar ziemlich gut ist, aber eben kein Film ist, den ich bald noch mal gucken muss), könnte ich mir die 1956er-Version schon noch ein paar Mal ansehen. Der Blindkauf für 10 EUR hat sich unterm Strich doch gelohnt. Der bleibt auf jeden Fall in der Sammlung.
:7.5: - :8:


               

Trailer:

24
Reviews / They Shoot Horses, Don't They (Mini-Review)
« am: 25. Juni 2015, 21:32:38 »


They Shoot Horses, Don’t They (Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß)



Inhalt:

Zitat von: Wikipedia
Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß (They Shoot Horses, Don’t They?) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Sydney Pollack aus dem Jahr 1969. Die Hauptrolle spielte Jane Fonda. Der Tanzfilm wurde in einer Kategorie mit dem Oscar ausgezeichnet. Die Handlung beruht auf dem gleichnamigen Roman von Horace McCoy aus dem Jahr 1935.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nur_Pferden_gibt_man_den_Gnadenschu%C3%9F



Produktion: USA 1969
Regie: Sidney Pollack
Cast: Jane Fonda, Michael Sarrazin, Susannah York, Gig Young, Red Buttons, Bruce Dern...



Bewertung:

Wow, da steht dieser Film Jahre lang in meinem Regal. Ich hatte die DVD irgendwann mal für kleines Geld bei Amazon mitbestellt.
Endlich hab ich mich dazu durchgerungen, das Teil einzulegen und abzuspielen.
Der Film geht einen ähnlichen Weg, wie Das Millionenspiel, Rollerball oder gar Kings "Todesmarch".
Gezeigt wird eine verrückte Veranstaltung in den 30er Jahren. Ein Tanzmarathon. Die teilnehmenden Paare tanzen bis zum Umfallen. 2 Stunden tanzen, 30 Minuten Pause, 4 Haupt- und 3 Nebenmahlzeiten am Tag und das 100te von Stunden lang. Dazu gibt es jede Menge Livemusik und gut besuchte Zuschauerränge. Was als uriger Wettbewerb beginnt, entwickelt sich zu einer perversen Unterhaltungsshow, in der die Kandidaten durch die Hölle gehen.
Klasse Darsteller, klasse Dialoge und eine bedrückende Stimmung lassen schnell vergessen, dass hier im Grunde recht wenig Geschichte erzählt wird. Zudem begrenzt sich das Treiben fast überwiegend auf die Tanzfläche und die Schlafräume. Sydney Pollack versteht es mit seinem ungewöhnlichen, intensiven Film, den Zuschauer vor den Kopf zu stoßen. Sein Werk ist konsequent und schonungslos. Gerade heute in Zeiten von Big Brother und Dschugelcamp wirkt das Geschehen noch immer brandaktuell. Menschen erfreuen sich am Leid anderer, das alte Lied...
Das Bild der DVD ist höchstens mittelmäßig, schade eigentlich denn der Film hat mir außerordentlich gut gefallen.
Ach ja, man kann gar nicht oft genug sagen, was für eine klasse Frau Jane Fonda ist/ war. Wie die anderen Schauspieler leistet sie Großes und hat dabei eine wahnsinns Ausstrahlung.
Damals gab es 9 Oscar Nominierungen, da ist es schon schade, dass den heute kaum jemand kennt.
:8.5:



Trailer:

25
Neuigkeiten / Maggie (Zombie-Film mit Schwarzenegger)
« am: 26. März 2015, 07:40:13 »
Maggie



Regie:
Henry Hobson (Regiedebüt)

Cast:
Abigail Breslin
Armold Schwarzenegger
Aiden Flowers
Amy Brassette
Joely Richardson
Rachel Whitman Groves


Zitat
As a virulent zombie epidemic spreads terror across the globe, a father (Arnold Schwarzenegger) cares for his infected daughter while struggling to prepare her for the inevitable.


Trailer:


Ok, mal wieder Endzeit, aber ich denke der lohnt sich schon, um Schwarzenegger in einer ernsten, durchaus anspruchsvollen Rolle zu sehen.
Der Trailer ist absolut nicht schlecht!

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