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Themen - Max_Cherry

Seiten: [1] 2 3 4 ... 9
1
Todestage / Wolfgang Völz ist gestorben
« am: 04. Mai 2018, 14:36:56 »
Zitat
Wolfgang Völz wurde durch eine Reihe von Rollen als Schauspieler berühmt und gehörte auch zu den bekanntesten Stimmen des deutschen Kinos und Fernsehens.

Völz starb am 2. Mai im Alter von 87 Jahren in Berlin, wie die „Berliner Morgenpost” am Freitag berichtete. Er wurde durch eine Reihe von Rollen als Schauspieler berühmt und gehörte auch zu den bekanntesten Stimmen des deutschen Kinos und Fernsehens.

Als Synchronsprecher war Völz zuletzt vor allem als die Kinderfigur „Käpt’n Blaubär” erfolgreich. Zuvor war er unter anderem die deutsche Stimme von Stars wie Walter Matthau, Peter Ustinov, Mel Brooks oder Peter Falk.
https://www.bz-berlin.de/leute/schauspieler-wolfgang-voelz-mit-87-jahren-gestorben


Natürlich bleibt er auch unvergessen als Leutnant Mario de Monti in Raumpatroullie Orion.


Ok, 87 ist ein gutes Alter, aber vermissen werde ich ihn natürlich trotzdem.


Ruhe in Frieden

2
Reviews / Tollkühne Flieger [Kurzreview]
« am: 21. April 2018, 22:38:00 »


Tollkühne Flieger (1975) :bd:
Wow!!! Die Eckdaten haben ja so einiges versprochen. Ein Film über Flugshows mit Fliegerassen nach dem ersten Weltkrieg von George Roy Hill (Der Clou, Zwei Banditen), der mit Robert Redford, Bo Svenson, Susan Sharandon, James Mason und Margot Kidder hervorragend besetzt ist.
Die 1920er Jahre, ehemalige Fliegerpiloten schlagen sich nach Ende des Krieges selbstständig oder als Teil eines Ensembles mit Flugshows durch. Darunter auch Waldo Pepper, der über Umwege vom Solokünstler über eine Flugshow den Weg nach Hollywood findet. Eine entscheidende Rolle spielt seine Bewunderung für den deutschen Kampfpiloten Ernst Kessler. Mehr möchte ich gar nicht über die Geschichte verraten. Genaugenommen ist die Story nicht sonderlich komplex. Der Film punktet mehr durch die tollen Einblicke in die damalige Zeit, durch die grandiosen Darsteller und die unfassbar guten Stunts und damit verbundene Anspannung. Die Flugszenen sind phänomenal, da ist nichts gefaked, der Thrill erscheint absolut echt und das macht den Film u.a. zu einem kleinen Meisterwerk. Ok, mag ja sein, dass die Einstellungen mit den Darstellern Rückprojektionen  sind, aber man sieht es nicht. Der Streifen erreicht nicht ganz den Anspruch vom Clou oder Butch Cassidy & Sundance Kid, aber mir erschließt sich ganz und gar nicht, warum der Streifen so unbekannt ist und erst jetzt nach der BluRay Veröffentlichung zum Geheimtipp wird. Vielleicht liegt es an ein paar Momenten gegen Ende, die schon etwas unerwartet kamen, keine Ahnung. Ich hatte ja wirklich Angst, dass ich nach den hohen Erwartungen enttäuscht werde. Das war keineswegs der Fall.
Two Thumbs Up für ein wirklich großartiges Stück Filmgeschichte. Das Zitat "einer der besten Fliegerfilme aller Zeiten" kann ich nur dick unterstreichen :9:

3
Neuigkeiten / Loving Vincent (ein visuelles Meisterwerk)
« am: 25. März 2018, 13:02:05 »



Loving Vincent

Produktion: Polen, UK 2017
Regie: Dorota Kobiela, Hugh Welchman
Musik: Clint Mansel
Besetzung: Douglas Booth, Chris O’Dowd, Jerome Flynn


Inhalt:
Zitat von: Wikipedia
Loving Vincent ist eine animierte, als Kriminalfilm aufgebaute Filmbiografie von Dorota Kobiela und Hugh Welchman, die sich mit den Umständen von Vincent van Goghs Tod beschäftigt.
Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Loving_Vincent


Mir ist letzte Woche ein Filmplakat aufgefallen, das im Fenster unseres Kinos ausging. Zum Glück war auch ein kleiner Werbetext mit Inhaltsangabe und weiteren Infos zum Film dabei. Besonders letzte haben mich neugierig gemacht, denn dort stand, dass es sich um den ersten Film handelt, der aus Ölgemälden montiert wurde. Ok, das klingt erstmal schwer vorstellbar, aber da mich visuell interessante Ideen immer schon gereizt haben, hab ich mir den Trailer angesehen. Was soll ich sagen, ich bin jetzt kein Kunstkenner und abgesehen von der Geschichte mit dem Ohr, weiß ich auch nicht viel über VanGogh, doch dieser polnische Film sieht einfach nur atemberaubend aus. Zudem habe ich ein paar Kritiken gelesen, die von einem Meisterwerk sprechen und das wohl nicht nur visuell.




Der Stil erinnert mich ein bisschen an "A Scanner Darkley" den ich zumindest visuell großartig finde.
Am Dienstag läuft "Loving Vincent" in besagtem Kino und ich hoffe, dass ich an dem Tag motiviert genug bin, die n den Nachbarort zu fahren und mir dieses Erlebnis nicht entgehen lasse.

Nach den ganzen Popkorn Filmen in letzter Zeit, kann ein bisschen Art House nicht schaden. Ich finde es soo gut, dass das Kino an sich noch nicht tot ist und hoffe einfach, dass es trotz der Konzentration auf dicke Hollywoodproduktionen noch lange überleben wird. Den auch solche kreativen, kleinen Filme sind für die Lichtspielhäuser dieser Welt gemacht.

Ich freu mich echt drauf.

4
Serien / Loudermilk
« am: 25. Januar 2018, 10:53:52 »



Beim Stöbern bin ich gestern auf diese hervorragend bewertete Serie gestoßen. Ich überlege schon die ganze Zeit, woher ich Ron Livingston kenne. So oder so, ich suchte das seit letzter Nacht und hab schon die erste Hälfte der ersten Season durch.

Jetzt weiß ich auch, was Peter Farrelly in letzter Zeit so gemacht hat. Im Gegensatz zu den ganzen derben Komödien früher, bietet "Loudermilk" eine großartige Mischung aus Drama und Dark Comedy. Im Mittelpunkt steht Sam Loudermilk, der eine Gruppe von Anonymen Alkoholikern leitet und ein recht unsympathischer, zynischer Kerl ist. Das klingt abgegriffen, ist es aber ganz und gar nicht. Was hier teilweise an Sprüchen rausgehauen wird, ist schon echt klasse. Das Ganze ist zudem richtig gut besetzt.

Absoluter Geheimtipp, die Staffel läuft 10 x 28 Minuten und ist ruckzuck geschaut.
Ich hoffe, dass es weitergeht.


Teaser:


5
Reviews / Laurin [Kurzreview]
« am: 15. Januar 2018, 14:03:43 »


Laurin  :7:

Regisseur: Robert Sigl
Drehbuch: Ádám Rozgonyi (screenplay collaboration), Robert Sigl
Darsteller: Dóra Szinetár, Brigitte Karner, Károly Eperjes
Entstehtung: Deutschland/Ungarn 1988
Laufzeit: 84 Minuten



Inhalt (von moviepilot.de abgewandelt):
Das neunjährige Mädchen Laurin (Dóra Szinetár) wohnt im Jahr 1901 in einem kleinen norddeutschen Dorf an der Küste. Aus der Ortschaft verschwindet ein Kind und auch Laurins Mutter stirbt unter geheimnisvollen Umständen. Eines Tages entdeckt das Mädchen, dass die Toten scheinbar in Form von Visionen, versuchen mit Ihr in Kontakt zu treten, um die Hintergründe der Geschehnisse aufzudecken.
Quelle: https://www.moviepilot.de/movies/laurin



Bewertung:
Bei mir lief er gerade zum Frühstück. Die Atmo kommt der von Franco, Bava und den Hammer Filmen unerwartet nah, man erkennt die filmischen Vorbilder jederzeit. Wo die genannten in den 80ern abgebaut haben, kommt 'Laurin' ins Spiel. Der Deutsch-ungarische TV Film aus dem Jahr 1988, von Robert Sigl hat die Zeit, Anfang des 20. Jahrhunderts extrem schaurig-düster eingefangen und wirkt ganz klar viel älter, als seine Herkunftszeit. Zudem merkt man ihm auch durch die Synchro, seine deutsche Herkunft nicht sonderlich an.
Ok, die Nordseeküste sieht hier offensichtlich auch wie Ungarn aus, aber ansonsten passt hier einiges. Die Geschichte wird mysteriös und relativ spannend erzählt. Lange bleibt vieles im Dunkeln, was genaugenommen sehr gut zum Grundton des Filmes passt. Im Internet wird oft von einer Schauermär geschrieben und das trifft es sehr gut. 'Laurin' ist besonders von der Handlung her nicht der ganz große Wurf, braucht sich aber trotzdem nicht hinter den bekannten Vertretern des europäischen Gothik Horrors und Gruselkinos der 60er und 70er verstecken. Die etwas undurchsichtige Erzählweise passt auf jeden Fall zur bedrückenden Atmosphäre der Bilder.
Gruselfan Sigl hat damals mit seinen 25 Jahren, das beste aus der knappen Million Budget herausgeholt und zieht seine abgründige Zeichnung konsequent bis zum Ende durch. Für die späten 80er ist die Produktion mehr als mutig. Man muss bedenken, dass Deutschland ja nicht gerade für seine Genre Beiträge bekannt ist. Erwähnenswert ist ebenfalls die gelungene, unheimliche Musik und Soundkulisse, welche die deprimierende Stimmung gekonnt unterstreichen. So ein 'altmodischer' Film trifft sicherlich nicht jeden Geschmack, aber uns Dirk und vielleicht auch Pierre und evtl. Jens, wären hier gut aufgehoben. Da bin ich mir besonders bei ersterem absolut sicher. Von mir gibt es für diese Ausnahmeerscheinung :7: Punkte.


Das Covermotiv der Bluray ist nach wie vor auch großartig, ich finde zwar nichts dazu, aber ich glaube das alte VHS Cover war auch das selbe.
Davon würe ich mir sehr gerne ein Plakat hinhängen.


6
Reviews / Coco - Lebendiger als das Leben [Kurzreview]
« am: 02. Dezember 2017, 07:15:35 »
Coco - Lebendiger als das Leben :kino:
Ich muss zugeben, dass ich vor dem Kinobesuch nur wusste, dass es sich um einen Pixar Streifen handelt, in dem es um einen Jungen in Mexiko geht, der Musiker werden will und eine Reise in das Totenreich macht. Den Trailer habe ich, glaube ich, auch nicht konzentriert geschaut.
Was ich dann gestern im Kino erlebt habe, war einer der besten Animationsfilme überhaupt. Hier stimmt so ziemlich alles. Die Geschichte ist relativ simpel und man kann sich schon früh denken, wo genau die Reise hingeht. Dennoch hält sie genug kleine Überraschungen, sowie jede Menge tolle, phantasievolle Einfälle parat und wird einfach richtig gut erzählt.
Mehr als das oben angerissene muss man eigentlich gar nicht vorher wissen, vielleicht nur noch, dass die Tradition des Diaz de la muertos, des Tags der Toten, eine wichtige Rolle spielt. Der Film hat in meinen Augen kaum Schwächen. Besonders stark finde ich die geniale visuelle Umsetzung. Die Figuren sind enorm detailliert und liebevoll ausgearbeitet, aber auch die Schauplätze sehen phänomenal gut aus. Inhaltlich bieten die Figuren eine gewisse Tiefe, die bei Trickfilmen nicht selbstverständlich sind. Schnell taucht man ab in die faszinierende Welt, die einem hier geboten wird. Wie für gute Animations üblich funktioniert auch der Spagat zwischen Humor und Tragik hervorragend, zum Ende hin hatte ich sogar Tränen in den Augen, so bewegend ist die Entwicklung der Story. Ganz großes Kino. Im Vorfeld habe ich öfter was von Musical gelesen. Das ist halb wahr, Musik spielt eine sehr wichtige Rolle und im Film sind so ca. 4-6 längere Nummern eingepflochten, was aber überhaupt nicht stört. Im Gegenteil, mir persönlich gefällt die gebotene Mariachi-Mucke überwiegend sehr gut. Einzig bei den deutschen Gesangsstimmen muss man insbesondere bei der Hauptfigur kleine Abstriche machen. Aber ich bin heilfroh, dass hier richtige Synchronsprecher und Schauspieler eingesetzt wurden und den Namen nach keine nervigen C-Promis, wie bei vielen Disney Filmen.

Auf Grund der Thematik, die bei Kindern sicherlich etwas Erklärungsbedarf benötigt, würde ich ihn ab 5 bis 6 Jahren empfehlen. Er hat schon ein paar Dinge drin, die nicht jedes Kind versteht, den Tod z.b. als zentrales Thema.

Unterm Strich bleibt nur zu sagen, dass 'Coco - Lebendiger als das Leben' für mich der unterhaltsamste und beste Animationsfilm seit 'Coraline' ist. Er ist dabei aber nicht ganz so düster. Ich bin wirklich ziemlich begeistert und kann schon mal sagen, dass er ein ganz heißer Kandidat für den ersten Platz in meinen Jahrescharts ist. :8.5: - :9:

Die Kinoempehlung kommt natürlich uneingeschränkt, im Idealfall schaut ihr ihn in 2D. Ich vermute, dass man da noch mehr von den herrlichen Details mitbekommt. Wir dind auch extra dafür in den Nachbarort gefahren. Ganz großes Kino!!!

7
Serien / Glow - Die Anfänge des Frauenwrestling
« am: 24. Juni 2017, 17:38:26 »



GLOW ab dem 23.06.2017 auf :flix:


Inhalt:

Zitat von: Giga.de
GLOW lehnt sich an die gleichnamige Women’s Wrestling Organization von 1986 an (G.L.O.W. – Gorgeous Ladies of Wrestling) und erzählt die fiktive Geschichte der arbeitslosen Schauspielerin Ruth Wilder (Alison Brie). Ruth macht aktuell eine harte Zeit durch und findet im Los Angeles der 80er keinen Auftrag für eine neue Film- oder Serien-Rolle. Aus ihrer Not heraus begibt sie sich in die “Glitzer- und Spandex-Welt des Frauen-Wrestlings”, um so Bekanntheit und Ruhm zu erlangen.

Doch Ruth ist nicht die einzige, die diesen Plan ergriffen hat: 12 weitere gescheiterte Hollywood-Sternchen – unter anderem auch ihre Erzrivalin und Seifenoper-Darstellerin Debbie Eagan (Betty Gilpin) – begegenen ihr im Ring und verfolgen dasselbe Ziel. Hinter dem Wrestling-Ring steht der zugekokste, zweitrangige Regisseur Sam Sylvia (Marc Maron), der aus den 14 Frauen Wrestling-Stars machen will.
Quelle: http://www.giga.de/filme/glow-serie-netflix/



Hier noch der Trailer:




Meinung:

Glow - 1. Staffel :flix:
So schnell kanns gehen. Ein Tag - eine Staffel. Ich habe heute morgen mit 'Glow' angefangen und jetzt bin ich mit der Staffel durch.
Es geht um die erste Frauenwrestling-Liga im TV, in den 80er-Jahren. Das ganze wirkt ein bisschen wie "Fame" nur mit Catchen. Das Plakat oben suggeriert vielleicht etwas falsches, denn man sieht nur selten bunte Farben und Neonlicht. Gezeigt wird in erster Linie die Vorbereitung einer Wrestling-Fernsehshow, die als erste Mitte der 80er Frauen in den Ring schickt. Das Ziel ist sicherlich eine tolle Show mit viel Tamtam und Action, Staffel 1 konzentriert sich dabei auf die Arbeit hinter den Kulissen. Auf Teamfindung und Training liegt der Fokus, natürlich kommen die üblichen Soap-Elemente um die Privatgeschichen der einzelnen Figuren dabei nicht zu kurz. Es ist jetzt nicht super aufdringlich, aber die Serie ist auch ein kleines Fest für 80s Freunde. Musik, Klamotten, Frisuren, koksende Filmemacher, das volle Programm. 'Glow' kommt von den Machern von 'Orange Is The New Black'. Ich habe die Serie nie gesehen, könnte mir aber vorstellen, dass es ein paar Ähnlichkeiten gibt. Feminismus und Emanzipation ist jetzt sicherlich nicht das Hauptthema, aber ein bisschen mitschwingen tun es, "Glow" nimmt seine Figuren ernst und es geht hier nicht um oberflächliche Fleischbeschau. ABER keine Angst, der Unterhaltungsfaktor ist trotzdem sehr hoch.
Die erste Staffel hat 10 Folgen a 32 Minuten im Schnitt und die gibt es komplett frisch auf netflix. Ich find die Show echt super. Es passiert schon sehr selten, dass mich etwas 7 Stunden im Stücke bei Laune hält. Große Klasse, ich hoffe es geht mit einer zweiten Staffel weiter. :8.5:

8
Serien / Bojack Horseman (Zeichentrick für Erwachsene)
« am: 23. Mai 2017, 22:48:16 »



Bojack Horseman


Produktionsland:   Vereinigte Staaten
Jahr(e):   seit 2014
Idee:   Raphael Bob-Waksberg
Erstausstrahlung:22. August 2014 (USA) auf Netflix


In Bojack Horseman geht es um einen Ex-Familienserienstar, der 20 Jahre nach seiner großen Zeit, versucht, sein Image aufzubessern und irgendwie im Leben zurecht zu kommen. Finanziell läuft es einigermaßen, aber zwischenmenschlichen stößt Bojack immer wieder an seine Grenzen. Hinzu kommt ein ordentliches Maß an Drogen- und Alkoholmissbrauch und schnelle Affären mit meist weniger intelligenten Groupies.

Das Besondere ist, dass wir eine Welt sehen, in der Menschen zusammen mit Mensch-Tier-Hybriden leben. Wie der Titel schon sagt, handelt es sich bei der Hauptfigur um ein aufrecht gehendes Pferd.
Optisch gibt es den relativ einfachen Zeichenstil der MTV Serien aus den späten 90ern, aber das macht nichts, ist angenehm ruhig und bodenständig gezeichnet. Die Figuren sind dennoch stark und durchaus vielschichtig. Die Netflix Produktion ist bitterböse, witzig, tragisch und weit ehrlicher und inhaltlich authentischer, als viele Realserien. Nach 4 Folgen find ich das richtig gut.
:8: mit Tendenz nach oben.

Grob könnte man sagen, "Duckman" trifft auf "Californication".


Als kleiner Appetizer seht ihr hier das Intro jeder Folge.
Ich muss dazusagen, dass die Serie selber nicht ganz so 3D mäßig wirkt, da trägt das Opening etwas dick auf, aber geil ist es ohne Ende!


9
Todestage / Tomas Milian ist gestorben
« am: 24. März 2017, 07:45:50 »
Tomas Milian ist gestern im Alter von 84 Jahren in Miami gestorben. :(

Ruhe in Frieden

10
Musik / Desertfest Berlin 2017
« am: 14. Januar 2017, 10:33:28 »



DESERTFEST 2017   

28-30.04.2017 Berlin


Letztes Jahr hatte ich mit einem Kumpel ein Tagesticket fürs Desertfest in Berlin.
Das hat uns super gefallen. Die 2 Bühnen sind hier indoor, eine kleine im Kneipenraum und eine relativ große Halle mit der Hauptbühne. Das Rahmenprogramm findet überwiegend draußen statt, mit Biergarten, Fressbuden (Fast Food und richtig leckeres Esse, ich glaube das war marrokanisch), kleinem Markt mit LPs und Shirts usw.

Von dem Programm war ich letztes Jahr schon sehr begeistert, Elder, Electric Wizard, Coogans Bluff... das war super.

2017 sind wir ziemlich sicher komplett dabei, Karten werden in den nächsten Wochen geordert.


Das Billing ist bisher schon absolut phänomenal:

John Garcia
Saint Vitus
Sleep
Samsara Blues Experiment
Mars Red Sky
Lowrider
Bongzilla
Stonted Jesus
Mammoth Mammoth
1000 mods
Tundra
Suma
The Cosmic Dead
Satans Satyrs
Odd Couple

und noch ne Handvoll kleinerer Bands.

Garcia, Lowrider und Samsara Blues Experiment sind meine Faves, aber auch Saint Vitus und Sleep werden sicher cool.
Von den mir unbekannten Bands werden sich auch noch ein paar Knaller finden, denke ich.

Ich freu mich tierisch drauf.

11
Musik / Party.San Festival 2017
« am: 12. Januar 2017, 12:41:35 »
PARTY.SAN 2017

10. - 12. August 2017- Schlotheim, Flugplatz Obermehler


Bisher bestätigt sind:

    ABBATH
    ATOMWINTER
    AUTOPSY
    AZARATH
    CANDLEMASS
    CRYPTOPSY
    DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT
    DEMOLITION HAMMER
    DESASTER
    GOD DETHRONED
    GUT
    HADES ALMIGHTY
    KRINGA
    MANTAR
    MARDUK
    MISTHYRMING
    MORBID ANGEL
    MOURNING BELOVETH
    NECROPHOBIC
    NIGHT DEMON
    OVERKILL
    POSSESSED
    ULTHA
    URFAUST
    VADER
    VIGILANCE
    VITAL REMAINS


Klingt doch ganz nett bisher.
Die fettgedrucken würden mich interessiere, also die würde ich mir ansehen, auch wenn ich die ein oder andere Band nur vom Namen her kenne.

Das kann sich natürlich alles noch ändern.

Es ist ja auch noch ne ganze Ecke hin, bis Mitte August, da kommen bestimmt noch ein paar Knaller.

12
Musik / Amazon Prime Music - der Streaming Dienst für Prime-Kunden
« am: 11. November 2015, 10:48:13 »
Amazon Prime Music startet in Deutschland

Alle Amazon Prime Kunden haben nun auch Zugriff auf "Amazon Prime Music"

Zitat
Nachdem es vor einigen Tagen erste Anzeichen dafür gab, dass Amazons bisher nur in den USA verfügbares Streaming-Angebot Prime Music kurz vor dem Deutschlandstart stand, ist der Dienst nun auch offiziell hierzulande online. Ab sofort können Amazon-Kunden mit einer Prime-Mitgliedschaft auf über eine Million Musiktitel im Streaming zugreifen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-Prime-Music-startet-in-Deutschland-2878139.html


Grundsätzlich finde ich die zusätzliche Möglichkeit, Musik in guter Qualität zu streamen bzw. anzutesten klasse.
Im ersten Moment finde ich die Übersicht und die Aufteilung in Genres und Subgenres etwas unglücklich. Aber ich denke mal, wenn das Angebot wächst, wird das sicherlich besser (vielleicht bleibt es ja auch so, soll ja auch ein Anreiz sein, digitalisierte Musik zu kaufen).

Gerade aus dem Grund, dass man vieles nur bei gezielter Suche findet, habe ich den thread aufgemacht.
Hier können wir Tipps austauschen, ich denke auch, dass das Angebot wie beim VOD-Programm regelmäßig durchgewechselt wird.
 
Nach dem was ich so mitbekommen habe, haben wir schon ein paar Prime-Kunden im Forum.
Tobi ist ja z.B. schon fleißig dabei, den Dienst zu nutzen.

13
Neuigkeiten / DER BUNKER
« am: 01. September 2015, 22:34:21 »
Der Bunker

Da ist es also, das deutsche Gegenstück zum modernen dänischen Kino. Dazu kommt eine Prise Lynch und fertig ist ein schwer interessanter Trailer. Den würde ich mir glatt im Kino ansehen.

Trailer:

sieht herrlich schräg aus.

14
Reviews / 1984 (UK 1956)
« am: 25. Juli 2015, 17:50:48 »



1984


Produktion:  Großbritannien
Regie:        Michael Anderson
Drehbuch:   Ralph Gilbert Bettison
                 William Templeton
Cast:          Edmond O’Brien, Jan Sterling, Michael Redgrave, Donald Pleasence...



Inhalt:
Nach einem atomaren Krieg im Jahre 1965 ist die Erde in drei Weltreiche aufgeteilt, die sich in einem anhaltenden Krieg miteinander befinden: Im Reich Ozeanien herrscht ein totalitärer Polizeiapparat, der vom „Großen Bruder“ gelenkt wird. London ist die Hauptstadt und Sitz der staatslenkenden „Partei“, die alle Bürger auf ihre Staatstreue überwacht. Winston Smith arbeitet für das „Wahrheitsministerium“, das beständig historische Dokumente und Publikationen revidiert, um historische und nah zurückliegende Ereignisse in einem dem System konformen Sinne darzustellen. Winston zweifelt an der Rechtmäßigkeit des Staates und liest heimlich antike Bücher. Er beginnt eine Liebesbeziehung mit Julia, die auch gegen das System opponiert.

   


Bewertung:
Ich habe mich nach dem Schauen ein bisschen mit den allgemeinen Stimmen zum Film auseinandergesetzt.
Insgesamt gesehen soll diese Verfilmung zu harmlos und zu sehr mit den typischen Mustern des amerikanischen Sci-Fi-Thrillers der 50er-Jahre erzählt sein. Das Buch von Orwell habe ich nie gelesen, aber die spätere, definitiv bedrückendere Version aus den 80ern (mit Richard Burton und John Hurt) ist ganz klar drastischer und härter, aber eben auch anstregender und tatsächlich auch ein bisschen zäh. Die allgegenwärtige, schreckliche Situation des Einzelnen im Überwachungsstaat werden in der alten Fassung nicht ganz so intensiv und roh gezeigt. Dafür empfand ich ihn als ganzes um einiges unterhaltsamer, als die 80er-Verfilmung. Besonders auf der visuellen Ebene punktet dieser (vergessene) Klassiker. Die Bilder und die Ausstattung sind sehr gut gelungen und auch wenn die Geschichte relativ ruhig erzählt wird, kommt nie Langeweile auf, im Gegenteil, für einen Sci-Fi-Thriller aus den 50ern kam mir der Film sogar verhältnismäßig flott vor. Im Netz gibt es viel Kritik am Ende, da es wohl nicht ganz dem entspricht, was sich Orwell bei der Vorlage gedacht hat.
Mag sein, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Ich hatte erst Angst, dass man so ein poliertes Hollywood-Ende vorgesetzt bekommt, aber das ist ganz und gar nicht der Fall. Eher ungewöhnlich finde ich die Besetzung der Hauptfiguren. Um auch in den Staaten Leute ins Kino zu holen, hat man auf zwei amerikanische Schauspieler zurückgegriffen. Edmond O'Brian ist nicht unbedingt ein Schönling und hat auch zu viel auf den Hüften, also ein Normalo, was für die Zeit relativ selten war. Julia (Jan Sterling) entspricht schon eher dem Klischee der weiblichen Hauptrolle damals. Beide machen ihre Sache aber ganz ordentlich.
Anfangs war ich minimal enttäuscht, weil die Bildqualität der DVD doch ganz schön schwach ist, das liegt aber am Filmmaterial. Man gewöhnt sich dran und mir sind analoge Fehler zig mal lieber, als irgendwelche digitalen Störungen oder Klötzchenbildung bei manchen Billiglables. Die Qualität des Filmes gleicht das auf jeden Fall wieder aus.
1984 ist vielleicht kein Meisterwerk und wird möglicherweise auch dem Buch nicht gerecht, aber mir hat er doch überraschend gut gefallen. Im Gegensatz zum großen Filmklassiker von 1984 (der zwar ziemlich gut ist, aber eben kein Film ist, den ich bald noch mal gucken muss), könnte ich mir die 1956er-Version schon noch ein paar Mal ansehen. Der Blindkauf für 10 EUR hat sich unterm Strich doch gelohnt. Der bleibt auf jeden Fall in der Sammlung.
:7.5: - :8:


               

Trailer:

15
Reviews / They Shoot Horses, Don't They (Mini-Review)
« am: 25. Juni 2015, 21:32:38 »


They Shoot Horses, Don’t They (Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß)



Inhalt:

Zitat von: Wikipedia
Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß (They Shoot Horses, Don’t They?) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Sydney Pollack aus dem Jahr 1969. Die Hauptrolle spielte Jane Fonda. Der Tanzfilm wurde in einer Kategorie mit dem Oscar ausgezeichnet. Die Handlung beruht auf dem gleichnamigen Roman von Horace McCoy aus dem Jahr 1935.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nur_Pferden_gibt_man_den_Gnadenschu%C3%9F



Produktion: USA 1969
Regie: Sidney Pollack
Cast: Jane Fonda, Michael Sarrazin, Susannah York, Gig Young, Red Buttons, Bruce Dern...



Bewertung:

Wow, da steht dieser Film Jahre lang in meinem Regal. Ich hatte die DVD irgendwann mal für kleines Geld bei Amazon mitbestellt.
Endlich hab ich mich dazu durchgerungen, das Teil einzulegen und abzuspielen.
Der Film geht einen ähnlichen Weg, wie Das Millionenspiel, Rollerball oder gar Kings "Todesmarch".
Gezeigt wird eine verrückte Veranstaltung in den 30er Jahren. Ein Tanzmarathon. Die teilnehmenden Paare tanzen bis zum Umfallen. 2 Stunden tanzen, 30 Minuten Pause, 4 Haupt- und 3 Nebenmahlzeiten am Tag und das 100te von Stunden lang. Dazu gibt es jede Menge Livemusik und gut besuchte Zuschauerränge. Was als uriger Wettbewerb beginnt, entwickelt sich zu einer perversen Unterhaltungsshow, in der die Kandidaten durch die Hölle gehen.
Klasse Darsteller, klasse Dialoge und eine bedrückende Stimmung lassen schnell vergessen, dass hier im Grunde recht wenig Geschichte erzählt wird. Zudem begrenzt sich das Treiben fast überwiegend auf die Tanzfläche und die Schlafräume. Sydney Pollack versteht es mit seinem ungewöhnlichen, intensiven Film, den Zuschauer vor den Kopf zu stoßen. Sein Werk ist konsequent und schonungslos. Gerade heute in Zeiten von Big Brother und Dschugelcamp wirkt das Geschehen noch immer brandaktuell. Menschen erfreuen sich am Leid anderer, das alte Lied...
Das Bild der DVD ist höchstens mittelmäßig, schade eigentlich denn der Film hat mir außerordentlich gut gefallen.
Ach ja, man kann gar nicht oft genug sagen, was für eine klasse Frau Jane Fonda ist/ war. Wie die anderen Schauspieler leistet sie Großes und hat dabei eine wahnsinns Ausstrahlung.
Damals gab es 9 Oscar Nominierungen, da ist es schon schade, dass den heute kaum jemand kennt.
:8.5:



Trailer:

16
Neuigkeiten / Maggie (Zombie-Film mit Schwarzenegger)
« am: 26. März 2015, 07:40:13 »
Maggie



Regie:
Henry Hobson (Regiedebüt)

Cast:
Abigail Breslin
Armold Schwarzenegger
Aiden Flowers
Amy Brassette
Joely Richardson
Rachel Whitman Groves


Zitat
As a virulent zombie epidemic spreads terror across the globe, a father (Arnold Schwarzenegger) cares for his infected daughter while struggling to prepare her for the inevitable.


Trailer:


Ok, mal wieder Endzeit, aber ich denke der lohnt sich schon, um Schwarzenegger in einer ernsten, durchaus anspruchsvollen Rolle zu sehen.
Der Trailer ist absolut nicht schlecht!

17
Musik / Die Plattenkiste - alles rund ums Vinyl
« am: 12. März 2015, 13:41:02 »
Im Folgenden möchte ich nach und nach einen Teil meiner Vinyl-Sammlung präsentieren.
Platten kommen in den letzten Jahren im großen Stil zurück und ich bin sehr froh, dass ich nie auf die Idee kam, meine LPs wegzugeben.
Seitdem ich wieder in Lohn und Brot stehe, sind schon ein paar Schätzchen dazugekommen.

Dieser Tread soll eine Art Sammelthread für Plattencover sein (ahnlich wie der VHS-Thread).


Heute starte ich mit ein paar Scheiben aus dem Bereich 70er-Jahre Rock.



Deep Purple:



















Genesis:



Trespass (1970)




Nursery Cryme (1971)




Foxtrot (1972)




Live (1973)




The Lamb Lies Down On Broadway (1974)




Wind & Wuthering (1976)



Ich bin mir sicher, dass ich auch die "Duke" mal hatte. Keine Ahnung, wo die abgeblieben ist.




vereinzelte Schätzchen:












18
Schlimm. Man möchte echt MITREDEN oder auch mal einlenken.
Oh ja, beim "Django Unchained"-Teil des Tarantino-Specials kam auch keiner auf die Idee, dass nicht Candy (DiCaprio) sondern Steven (Jackson) der Oberbösewicht ist, der insgeheim die Pfäden in der Hand hält. Ok, das ist jetzt nicht ganz das entscheidene Thema im Film, aber gerade die Rolle des Haussklaven, der den jetzigen Herren quasi mit großgezogen und manipuliert hat, finde ich einfach großartig. Steven gibt Candy auch in mehreren Szenen unterschwellige Anweisungen und lenkt ihn. Die entsprechenden Schlüsselszenen finde ich megageil.



@Andi:
Vielen Dank für das Thema Podcast.
Ich finde es im Grunde richtig stark, dass sowas wiederkommt, im Internet- und TV-Zeitalter sowas wie Radio-Sendungen zu machen, ist richtig toll.
Natürlich muss man überlegen, ob halt wirklich jeder Hansel seine mehr oder weniger sinnvolle Meinung verbreiten muss, aber wie Pierre schon sagt, man möchte gerne mitreden.

Ach ja, bei den Celluleute-Leuten (haha) finde ich den Konsens machmal etwas störend. Oft sind alle einer Meinung, es gibt so gut, wie gar keine verbale Auseinandersetzungen. Bei uns würde das vermutlich anders aussehen und oft auch spannender sein.

Jetzt mal ohne Scheiß, hätte jemand von Euch Bock auf sowas? Also mal ganz unabhängig von Veröffentlichung finde ich die Idee gut, dass sich mehrere in einer Frist einen Film anschauen und die unterschiedlichen Eindrücke besprechen. Also im Grunde nichts anderes, als Reviews und Kommentare, aber eben am Telefon oder mit Headset. Ist vielleicht auch Quatsch, aber die Idee finde ich grundsätzlich ganz cool oder vielleicht noch besser, eine kleine Fachsimpel-Runde beim hft. Ein Thema wird vorgegeben und wer mag, kann an der Quatschrunde teilnehmen. Solche Sachen werden ja eh auf dem Treffen besprochen, warum nicht mal in großer Runde beim Frühstück oder so.

19
Serien / Fargo - Die Serie
« am: 05. Dezember 2014, 17:12:39 »



Fargo (2014)


Zitat von: Wikipedia
Fargo ist eine US-amerikanische Krimiserie, kreiert und geschrieben von Noah Hawley. Die Serie ist zugleich eine lose Adaption als auch Spin-Off des gleichnamigen Films von Ethan und Joel Coen aus dem Jahr 1996. Die Coen-Brüdern fungieren bei der Serie auch als ausführende Produzenten. In den Vereinigten Staaten startete die Serie am 15. April 2014 auf dem Fernsehsender FX.

Cast:
Martin Freeman
Billy Bob Thornton
Allison Tolman
Colin Hanks
Bob Odenkirk (als Bill, dem Cop im Fargo-Film, der nicht hinsehen kann hier in der gleichen Rolle :) )
Keith Carradine
Oliver Platt


Trailer:

20
Musik / Awesome Mix Vol. ... inspiriert von "Guardians Of The Galaxy"
« am: 05. Oktober 2014, 12:45:54 »


Da es einfach Spaß macht, führe ich meine "Awesome Mixtape"-Reihe mal hier, abgekoppelt vom "Guardian Of The Galaxy"-Thread fort.

Hier noch mal kurz die Tracklist des Original-Soundtracks:

1.   "Hooked on a Feeling"     Blue Swede   
2.   "Go All the Way"     Raspberries   
3.   "Spirit in the Sky"     Norman Greenbaum   
4.   "Moonage Daydream"     David Bowie   
5.   "Fooled Around and Fell in Love"     Elvin Bishop   
6.   "I'm Not in Love"     10cc   
7.   "I Want You Back"     The Jackson 5   
8.   "Come and Get Your Love"     Redbone   
9.   "Cherry Bomb"     The Runaways   
10.  "Escape (The Piña Colada Song)"     Rupert Holmes   
11.  "O-o-h Child"     Five Stairsteps   
12.  "Ain't No Mountain High Enough"  Marvin Gaye and Tammi Terrell 

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Musik / Rock Hard Festival 2015
« am: 18. September 2014, 12:59:59 »
http://www.rockhard.de/festival.html



Die ersten Bands sind bestätigt und das klingt schon mal nicht übel:

OVERKILL (ganz nett)
VENOM (schon ziemlich cool)
KATAKLYSM (Doch, mag ich. Live gehen die bestimmt gut ab)
CHANNEL ZERO (???)
MOTORJESUS (Super Liveband, find ich gut!)

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Neuigkeiten / Birdman
« am: 28. August 2014, 13:01:08 »
Wow, durch Zufall bin ich gestern auf den Trailer von Birdman gestoßen.

Das ist kein Superheldenfilm, sondern ein Drama im Showbusiness-Milieu und das klingt richtig gut und sieht auch toll aus.   







Regie:
Alejandro González Iñárritu

Cast:
Michael Keaton
Naomi Watts
Edward Norton
Emma Stone
Zach Galifianakis


IMDB-Schnitt nach 80 Bewertungen: 9,4/10


Zitat von: Stern.de
In Venedig haben die 71. Internationalen Filmfestspiele begonnen. Das älteste Filmfestival der Welt eröffnete mit der düsteren Superhelden-Komödie "Birdman" des Mexikaners Alejandro González Iñárritu. In dem Film spielt Hauptdarsteller Michael Keaton einen abgehalfterten Schauspieler, der von seinem früheren Film-Ego "Birdman" heimgesucht wird. Keaton war selbst in den Kinorollen der Comicfiguren Batman und Beetlejuice bekannt geworden, wird aber nach eigener Auskunft nicht von seinen Alter-Egos verfolgt.

Iñárritu, der sich mit vielschichtig aufgebauten Dramen wie "Babel" und "21 Gramm" einen Namen gemacht hat, verwischt bei "Birdman (Or the Unexpected Virtue of Ignorance)" virtuos die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.

"Ich hatte total Angst vor diesem Film", erzählte Iñárritu in Venedig über seine erste Komödie, in der auch Zach Galifianakis und Naomi Watts in Nebenrollen zu sehen sind. "Nach so vielen dramatischen Filmen, nach so viel würzigem mexikanischen Chili hatte ich aber mal Lust auf eine Nachspeise." Immerhin habe er am Set bisher nie lachen können - jetzt aber schon.

Grandios überspitztes Show-Geschäft

Den Zuschauern bleibt das Lachen dagegen oft eher im Hals stecken. Schließlich ist "Birdman" zwar durchaus eine Komödie, enthält aber auch viel Düsteres und Abgründiges, wie es für Iñárritu typisch ist: Riggan Thomson, sein abgehalfterter Hollywoodstar mit verblassendem Glanz (Keaton), will sich mit einem ambitionierten Theaterstück am Broadway als Regisseur und Schauspieler beweisen, verliert dabei aber immer mehr die Kontrolle über sein Leben.

Quelle: http://www.stern.de/kultur/film/71-filmfestspiele-eroeffnet-duestere-komoedie-birdmangibt-startschuss-in-venedig-2133993.html



Trailer:

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Musik / VOID FEST 2014 - 01.+02.08.14 Bad Kötzting
« am: 15. Juni 2014, 16:49:47 »
Nachdem AP und das Video von letzten Jahr mich so richtig heiß gemacht haben, versuche ich vor dem Wochenende Urlaub zu bekommen und trotz der 620 Km zum Void Fest zu kommen. Die überschauliche Zuschaueranzahl von 1500 Leuten und die scheinbar sehr familiäre Stimmung dort reizen mich sehr. Abgesehen davon scheint das VOID FEST nebem dem Freak Valley-Festival eines der wenigen zu sein, welches sich fast ausschließlich dem Rock in allerlei Unterkategorien widmet. Stoner Rock, 70er Rock, Post Rock, Krautrock... find ich gut.

Zum Einstimmen nutze ich mal diesen Thread neben meiner so eben erstellten Spotify-Playlist.



Erst einmal das 30 minütige Video, welches einen tollen Eindruck vermittelt:

VOID FEST 2013 - Einblick, Rückblick und Ausblick


Lineup 2014:

Atomic Bitchwax 
Church Of Misery 
Kadavar 
Light Bearer
Rose Windows
Hark
Doomina
Suns Of Thmye
Monomyth
Sun Worship
Oddjob Men
Atlantis
Brahm
Mother's Cake
Swan Valley Heights
Pfandflaschenkommando
The Wulffs



Für den Anfang:

Atomic Bitchwax - The Formula

The Atomic Bitchwax - Kiss the Sun (live am Strand)

The Atomic Bitchwax - Shit Kicker



Rose Windows - Native Dreams
WOW, die finde ich mal richtig spannend! Doors, trifft Folk, tritt Stoner Rock, geil!



Atlantis - Raptor
Instrumentaler Post Rock, keine Ahnung ob sowas live funktioniert, aber ich könnts mir vorstellen.
Diesen 10 Minuten Mammut-Song find ich schon mal sehr gut.


Mother's Cake - Creation's Finest
Abgefahrener experimenteller Funk-Rock, der Sänger (tatsächlich ein ER, hätte ich nicht gedacht beim Reinhören) klingt ein bisschen wie Tina Turner.
Super interessant!

Mother's Cake - I Like It, live @ ORF RadioKulturhaus
Ok, live klingt er nicht wie Tina, aber das ist dennoch sau cool. Gefällt mir, könnte live ein Hammer werden!

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Reviews / [Kurzreview] Sein letztes Rennen
« am: 22. März 2014, 12:55:08 »


Sein letztes Rennen

Produktion: Deutschland 2013
Regie: Kilian Riedhof
Darsteller:    Dieter Hallervorden, Tatja Seibt, Heike Makatsch, Katrin Sass...



Inhalt:
Zitat von: VideoMarkt
Paul Averhoff war einst als Marathonläufer eine Legende. Doch die glorreichen Tage sind lang vorbei. Jetzt, über 70 Jahre alt, muss er mit Gattin Margot ins Altersheim - die Tochter, eine Stewardess, hat zu wenig Zeit, sich um die Eltern zu kümmern. Singkreis und Bastelstunde sind nun angesagt. Zu wenig für Paul. Er holt seine Rennschuhe hervor und beginnt wieder zu laufen. Sein Ziel: der Berlin-Marathon.


Meinung:
Erwartet habe ich einen kleinen, sympathischen Film ohne großes Tamtam.
Bekommen habe ich eine große deutsche Produktion mit teils hochstilisierten Bilder, manipulativer, dick aufgetragener Musik, Gästen, wie Beckmann und Opdenhövel und den üblichen Verdächtigen Katrin Sass, Heike Makatsch... großes, kalkuliertes Kino also (soweit das in Deutschland möglich ist). Da musste ich mich erst mal dran gewöhnen. Letztenendes hat er mich pahsenweise doch packen können, was aber in erster Linie an Hallervorden selber lag, der hier wirklich die Rolle seines Lebens spielt. Das Problem sehe ich darin, dass der Streifen auf die Situation alter Menschen in unserer Gesellschaft hinweisen will, aber im Grunde einfach zu weit weg von der Realität ist. Und da genau das der Anspruch des Projektes ist, muss man fast sagen, dass das Unternehmen gescheitert ist. Das
(click to show/hide)
ist da auch eher hinderlich. Die Leute kamen mit gutem Gefühl aus dem Kino und die Thematik ist schnell wieder vergessen, denke ich. Trotzdem hat er mir mit Abstrichen ganz gut gefallen. Zum Ende hin hat mich das gezielte Drücken auf die Tränendrüsen schon auch noch erwischt. Ich hätte den Film vollkommen anders inszeniert und vorallem auf den hohen technischen Aufwand gegen Ende (sterile Bilder, Zeitlupen Overkill usw.) verzichtet. Da musste ich ein bisschen an "Das Wunder von Bern" denken, der mich allerdings noch viel mehr enttäuscht hat.
 
 :6.5:


Ich bin mir aber sicher, dass "sein letztes Rennen" hier dem ein oder anderen weit besser gefallen könnte.

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Börsen und Events / Bud Spencer und Terence Hill Fantreffen 2014!
« am: 10. Dezember 2013, 21:19:06 »
Das Treffen wir am 29. bis 31. August 2014 in der Westernstadt Eldorado Templin in Brandenburg stattfinden.


Schaut euch mal die Viodeos vom letzten Mal an:
http://www.budspencer-fantreffen.de/Bud-Spencer-und-Terence-Hill-Fantreffen-seit-2001

Sieht sehr spaßig aus und diesmal gibt es zusammen mit dem Western-Park, quasi gleich zwei Veranstaltungen im Doppelpack.
Das wäre doch mal eine Option. Obwohl die beiden selber leider nicht anwesend sein werden.

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