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Nachrichten - Elena Marcos

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Frankenstein schuf ein Weib
- mehr im Hammer-Thread

Mosquito - der Schänder
- puh. Ich hatte den immer als Langweiler in Erinnerung, aber heute würde ich sagen: unangenehmer Film. Die Geschichte eines Taubstummen Nekrophilen, der erst nachts auszieht und Leichen verstümmelt und später wie ein "Mosquito" das Blut der Leichen aussaugt (bluten die noch????) ist wirklich nichts für den Trash-Nachmittag. Werner Pochath spielt den "kranken" Mann, der wahrscheinlich durch seine Kindheit so geworden ist, sehr authentisch und eigentlich auch sehr sympathisch. Er ist Opfer seiner Umwelt, vom Vater geprügelt (bis er Gehör und Stimme verlor), später im Beruf von den Kollegen gehänselt - ist es kein Wunder, dass der Mann etwas braucht, um sich auszuleben. Sport wäre vielleicht besser gewesen. Nun - der Film liefert keine Erklärung, keie Lösung - zum Finale eskaliert die Situation und der Film ist rum.
Fazit: Seltsamer Film aus der Schweiz mit einigen ekligen Effekten, aber weit weg vom Splatterfest.

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Filme Allgemein / Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« am: Gestern um 10:01:22 »
Frankenstein schuf ein Weib (1967)

- Nachdem quasi Universal-Remake (oder Zwischenspiel) geht es in der Reihe wieder unter eigener Produktion weiter. 1967 kam Hammer dann mit dem nächsten Teil, der vielleicht etwas weniger opulent und mit einer simplen Story daher kommt, aber dennoch an Atmosphäre nichts zu wünschen übrig lässt. Peter Cushing ist hier immer noch Dr. Frankenstein, den die Leute nicht leiden können, aber diesmal steht er nicht so richtig im Vordergrund. Es geht um die junge Christina, die Tochter des Wirts, die entstellt und verkrüppelt ist. Hans, ein Gehilfe des Baron Frankenstein, verliebt sich in die junge Frau, die von den (neu)reichen (und deshalb auch oft pleite), fiesen Jünglingen verspottet wird. Hans gibt den Arschlöchern richtig Saures und zertrümmert die Einrichtung des Gasthauses. Eines Nachts dringen die Jünglinge in die Gaststätte ein und besaufen sich. Der Wirt entdeckt diese und wird zu Tode geprügelt. Hans, dessen Vater wegen Mordes hingerichtet wurde, ist sofort als Verdächtiger schuldig und landet unter der Guillotine. Christina muss das mit ansehen und begeht danach Selbstmord. Nun kommt Frankenstein ins Spiel – mit seinem Assistenten Dr. Hertz besorgt er sich die Leiche von Hans und konserviert seine Seele, um sie in einen anderen Körper zu transferieren. Als die Dörfler ihnen auch noch die ertrunkene Christina bringen, ist der Fall klar. Frankenstein pflanzt der Toten die Seele von Hans ein und erweckt sie wieder zum Leben. Mit einigen chirurgischen Eingriffen wird aus Christina ein sexy Schnitte, die dann auf Rachefeldzug geht...
Auch wenn Hammer in den Mordszenen arg zurückhalten agiert, sind die Sequenzen schön gruselig anzusehen. Die flüsternde Stimme von Hans aus der Dunkelheit, die die Mörder des Wirts erst erschreckt und dann die superhübsche Susan Denberg, die mit Messer und Hackebeil auf die Säcke losgeht, lässt für den Hammerfan keine Wünsche offen. Cushing spielt den Baron immer, als ob es um Shakespeare geht und auch Thorley Walters, als trotteliger Dr. Hertz, passt wunderbar ins Ensemble. Mehr als Fortsetzung unter der Regie von Terence Fischer mit einer frischen Idee, die übrigens in dem sehr atmosphärischen 1972er Grusler „The Asphyx“ aufgenommen wurde.

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Der 2017-Flo konnte das :D

Was ist den mit dem 2019-Flo? Hat der Haarausfall?

4
Jau, ran an den Speck. Sie steht ja auf jüngere Männer...

:uglylol:

Macht euch da nicht lustig drüber - der Flo ist ein Womanizer - der kann das.

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Spamthreads / Antw:Erkenntnis des Tages
« am: 10. Januar 2019, 12:48:12 »


Keine Fragen mehr - ich hab nun wieder Rock'n'Roll Platten bestellt und heute Abend mach ich ein Bier auf...

6
Ganz ehrlich - der Bird Box Hype geht mir voll auf die Nuss. Ich hatte mal einen Artikel (mit Spoilern gelesen) und dachte mir, dass mir das so gefallen würde. Mal sehen - vielleicht gibt es den Film eines Tages mal auf Scheibe...

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Musik / Antw:Now Playing
« am: 07. Januar 2019, 12:08:56 »

Nena: Nena

Hihi, war meine erste Musik-LP als Kind.

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Das HFT und Pierres Rezi haben mich irgendwie wieder angefixt. Hab mal ein paar geordert - Barbarian Queen 1 und 2, sowie auch Beastmaster 2 und 3 (obwohl die eigentlich nicht hierein passen). Doch der Schlonz mit Danning würde ich mir auch noch antun. Leider hab ich meinen Deathstalker immer noch nicht bekommen. Noch abwarten.

9
Justine - Grausame Leidenschaften

- zuerst dachte ich der ist von Jess Franco. Stimmt aber nicht. Es ist nicht der Schmuddel Film mit Kinski als Maquis de Sade, sondern die "Literaturverfilmung" von  Christ Bogner, der sonst nichts nennenswertes gedreht hat. Basierend auf den Werken von de Sade, erlebt der Zuschauer das Schicksal der Schwestern Justine und Juliette, die in einer Klosterschule als Waisen aufwachsen. Justine ist keusch und fromm, während Juliette genau weiß wie der Hase läuft. Sie setzt ihren Körper ein, verführt Nonnen und kommt zum Schluss, dass nur Verderbtheit im Leben weiterhilft. Nun, nachdem Mutter Oberin sich an Justine vergehen will, entschließen sich die Schwestern das Kloster zu verlassen. Bei einer Freundin, die in einem Bordell arbeitet, kommen sie zunächst unter. Juliette bekommt sofort Arbeit, denn als Jungfrau lässt sich viel Geld verdienen. Justine hat es nicht so mit dem prostituieren, klaut eine Silberschatulle und haut ab. Zunächst geht sie zu dem Pfarrer, der ihr am Anfang des Films Schutz angeboten hat - doch der möchte im trunkenen Zustand auch dem Mädel nur an die Wäsche. Dabei stürzt der Mann von der Burgzinne und Justine gerät auf der Fluch in die Fänge einer Diebesbande. Juliette lässt sich in der Zwischenzeit von einem Grafen entjungfern, der sich in sie Verliebt und direkt heiraten will. Er verspricht Juliette ihre Schwester Justine zu suchen und gerät dabei ebenfalls in die Fänge der Diebesbande...
Nun, der Film ist flott erzählt, etwas frivol, aber nie explizit. Koo Stark ist wundervoll als fromme Justine und versucht bis zuletzt ihre Tugend und Ehre zu bewahren. Leider transportiert der Film eine eindeutige Botschaft: Tugend lohnt sich nicht. Denn hier sind alle Männer und auch Frauen Schweine... Man kann wirklich niemandem trauen.
"Cruel Passion" ist eigentlich mehr Arthouse-Film als Schmuddelkino und insgesamt sehr unterhaltsam. Das Finale ist für den Zuschauer einen Tritt zwischen die Beine und schmerzt unheimlich. Dennoch: solide Verfilmung mit guter Besetzung. Kein Muss, aber ein Kann.

Blutige Seide
- was soll ich sagen. DER Ur-Giallo. Bavas Krimi definierte nicht umsonst ein ganzes Genre. Von der ersten Sekunde an besticht der Film durch eine exzellente Farbgebung, Dekors, Licht und Kameraarbeit. Argento war eindeutig durch Bava geprägt. Aber auch Bava bediente sich bei den großen, etwa bei Hitchcock (Stichwort Handtasche). Die Handlung ist simpel. In einer Modeagentur wird ein Model umgebracht. Eine Kollegin findet ein Tagebuch der Toten und schon bald ist die nächste Schnitte an der Reihe. Der gesichtslose Mörder lässt jeden verschwinden, der einen Hinweis auf seine Identität vermutet. Mit Regenmantel, Hut und Handschuhen, killt er sich durch die Reihen der Mädels. Leider gibt es in der deutschen Fassung den berühmten "Knight Moves" Fehler. Der Mörder ruft sein nächstes Oper an - und die Stimme ist in der deutsche Fassung nicht verstellt. Da damals die Kinofilme mit bekannten Synchronsprechern besetzt wurden, war mir sofort klar, wer der Killer ist. Auch wenn es mehrere falsche Fährten gibt, war für mich als geübter Giallo-Fand schnell die Lösung klar. Man muss sich aber bewusst sein: es war der erste seiner Art. Deshalb war das Finale mit doppeltem Boden natürlich für viele eine Überraschung.
Fazit: Genialer, zeitloser Klassiker des Italo-Kinos, mit wenigen fiesen Morddetails, einem jazzigem Soundtrack und einer wundervollen Optik.

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Ich glaube, den Film darf man nicht verwechseln mit "Barbarian Queen". Den gibt es auch noch.

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Smalltalk / Antw:Happy Birthday, JasonXtreme!
« am: 05. Januar 2019, 17:14:06 »
Happy Birthday auch nochmal an dieser Stelle...

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Filme Allgemein / Antw:Neuste Filme die ihr gekauft habt:
« am: 05. Januar 2019, 13:58:32 »
Ich hab über TT noch einiges von Ringo Lam geholt:

- City on Fire/Full Contact/Great Adveturers - Box
- Trinagle
- The Suspect
- Full Alert

13
Wenn ich Zeit finde, bin ich auch gerne nochmal dabei... Ich höre aber euch auch gerne zu. Die Folge, die ihr zu zweit gemacht habt, war auch inspirierend.

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Filme Allgemein / Antw:Bilder von eurer Sammlung
« am: 03. Januar 2019, 08:16:11 »
Ich bringe heute wieder einen Karton zur Post und etliche Briefe für TT weg.

15
Smalltalk / Antw:Prosit Neujahr und einen Guten Rutsch
« am: 02. Januar 2019, 11:13:21 »
Ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen. Frohes neues Jahr.

16
Todestage / Antw:Jorge Grau verstorben
« am: 02. Januar 2019, 11:12:46 »
Ich mag seinen Leichenhaus - hat eine wundervolle Atmosphäre.

R.I.F.

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Gestern als erster Film des Jahres:

Prison on Fire II

- und er funktioniert sehr gut als Forstsetzung. Chow Yun Fat sitzt immer noch - der neue Oberaufseher ist ein superfieses Arschloch und die Freundschaft zu Drachenmann ist echtes Männerkino. Die Actionszenen (Massenschlägereien im Knast - und auch die Verfolgungsjagden) sind realistisch und hart in Szene gesetzt. Natürlich bis zum blutigen Finale - die Auseinandersetzung mit dem Verräter und dem Oberaufseher (die Zahnbüste ins Auge Szene fehlte wohl auch schon in der HK-Fassung). Der Schlussgag war ebenfalls klasse. Insgesamt spannender und unterhaltsamer Reißer von Ringo Lam.


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Von Prison on Fire gabs hier die Doppelbox?!  :confused: hab noch die HK-DVDs, reichen aber gut.

Ja. Da waren die Einzel V.ö. Scheiben von ems drin.

Die Ratten sind wahrscheinlich Mattei bester Streifen. Absolute Trash Perle.

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Smalltalk / Antw:Prosit Neujahr und einen Guten Rutsch
« am: 31. Dezember 2018, 12:30:03 »
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein friedliches und glückliches 2019.

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Mortal Engines
- puh ... was soll ich sagen. Totaler Durchschnitt. Wie mein Freund Armin nach dem Film zusammenfasste: "Der Film hat doch alles, was die Filme der letzten Jahre erfolgreich gemacht hat". Genau - das ist es. Blockbuster am Reissbrett entworfen - so auch die Dramaturgie. Ich kenne die Vorlage nicht, aber im Grunde kopiert der Streifen alles was man so kennt und liebt. Das ganze hat unheimlich viel "Herr der Ringe" Ästhetik (kein Wunder - ist ja auch Weta), die Gesichte hat ebenfalls etwas Herr der Ringe, gemischt mit dem Terminator und gaaaanz viel Star Wars (was mal leider am Ende mit dem Vorschlaghammer vor die Fresse bekommt). Die Raubstadt London ist der Todesstern und unsere Helden sind die Rebellen ... es gibt den Angriff auf den Todesstern und natürlich... nein - das verrate ich noch nicht, aber ich bin fast abgebrochen vor Lachen. (na ja - neben vielen anderen Parallelen wie etwa eine Wolkenstadt etc.)
Die Optik des Films ist zwar frisch und neu, denn Mortal Engines wirkt wie eine Orgie für Designer. Eigentlich ist der Film auch ein zwei Stunden Artbook. Aber nur Gucken ist zu wenig - Fühlen ist im Kino angesagt und da liegt eben der Hase im Pfeffer. Die Effekte sind alle wieder aus dem Rechner - manche eher schlecht als recht. Eine Verfolgungsjagd durch riesige Sägeblätter hindurch ist einfach als CGI-Mist erkennbar, die Stadt-Aufnahmen ja sowieso und der "Terminator" ebenfalls. Übrigens haben sich die Bewegungen seit dem T-1000 nicht weiterentwickelt. Ich hatte das Gefühl da läuft das alte Modell mit neuer Textur rum. Der Rest ist Schnittstakatto in den Actionszenen. Die Schauspieler gehen in Ordnung, aber keine sticht heraus und bleibt hängen. Außer vielleicht Hugo Weaving als schleimiger Darth Vader und Jihae als Anna "Obi Wan" Fang. Ich hab zwar die Gefühle meines Freunds Peter verletzt, als ich sagte: Hätte man das alles mit Modellen anstatt CGIs gemacht, wäre das richtig geil... Ich bin ja so ein ewig gestriger. - Fazit: für die Kids von heute ist der Film vielleicht toll, aber für mich echt nur langweiliger Durchschnitt. Vieles bleibt verschenkt. Gut ist jedoch, dass der Film abgeschlossen ist und nicht unbedingt eine Fortsetzung braucht. Tja - da war z.B. Valerian wesentlich innovativer, trotz CGI. Also Deckel drauf.

Prison on Fire
- in Gedenken an Ringo Lam gestern den Klassiker rausgekramt. Und er funktioniert immer noch hervorragend. Die Action ist bei Lam realistisch in Szene gesetzt und die Woo'sche Melodramatik bleibt oft aus. Hier geht es schnörkellos immer aufs Ziel zu. Auch, wenn ich die Zustände in dem Gefängnis noch als recht freundlich empfinde - kommen die Gewalt-Eskalationen doch heftig. Die Doppelbox hatte ich für 4 Euro mal im Saturn bekommen und muss sagen - bereue ich nicht. Uncut, gutes Bild und die Synchro geht auch in Ordnung. Die Tage gibt es Teil 2.

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Neuigkeiten / Antw:Dellamorte Dellamore SE von...
« am: 30. Dezember 2018, 14:00:10 »
Ich hab nur das 84 Mediabook. Ich weiß nicht, ob da die Cmv Version auf der DVD ist.
Ach ja. Die LP war ja damals in der Christmas Box enthalten.

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Todestage / Antw:Ringo Lam verstorben
« am: 30. Dezember 2018, 01:09:16 »
Ruhe in Frieden. Neben John Woo hatte Ringo mich fürs HK Kino begeistern können. Seine Filme hatten jedoch eine ganz andere Qualität. Keine Ballerorgien, sondern eher dramatisches Actionkino mit Hang zum Polit-Film.

63 ist echt kein Alter...

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Geburtstage / Antw:Happy Birthday, Barbara Crampton!
« am: 29. Dezember 2018, 18:27:58 »
Yeah - Happy Birthday!

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Filme Allgemein / Antw:Die Filme der Hammer-Studios
« am: 28. Dezember 2018, 09:35:10 »
Frankensteins Rache (1958)
-   Perfekt. Die Fortsetzung des ersten Hammer-Frankensteins schließt nahtlos an den Vorgänger an. Wer wissen will, wie Frankenstein der Guillotine entkommt – hier ist die Antwort. Auch im zweiten Teil gibt Peter Cushing den Arzt genauso fanatisch und verbissen. Natürlich nimmt er einen neuen Namen an und macht mit seinen Experimenten weiter. Selbstlos versorgt er auch die Armen in der Stadt, was beim Ärzte-Konsortium auf wenig Gegenliebe stößt. Aber das kratzt Dr. Stein wenig. Leider erkennt der junge Arzt Dr. Kleve den Wissenschaftler und erpresst ihn... um als Assistenten an seiner Seite zu studieren. Als Dritten im Bunde haben wir noch Karl, den Diener. Der ist körperbehindert und wartet begierig darauf, dass Frankenstein ihm einen neuen Körper gibt. Nun – alles scheint bestens. Karls Gehirn kommt in das neu zusammengebasteltes Monster. Nebenbei verliebt sich Karl noch in die schöne Margaret, die ihn pflegt. Leider kann Karl sich von seinem Krankenbett erheben. Als er im Labor von dem Hausmeister erwischt wird, kommt es zum Kampf. Karls Hirn wird dabei in Mitleidenschaft gezogen – er flippt aus und erwürgt den Mann. Danach führt eine blutige Spur zu Frankenstein.
Der Film ist wie der Vorgänger flott erzählt, mit 86 Minuten knackig und Hammer typisch in wundervollen Sets gedreht.  Mit Eunice Gayson haben wir zwar eine hübsche Leading Lady, aber sie bleibt recht farblos, weil sie im Universum von Dr. Frankenstein keine große Rolle spielt. Das Finale ist ebenfalls ein Hammer – denn es ist nicht durch das Monster geprägt.
(click to show/hide)
Fazit: gelungene Fortsetzung, die mit dem ersten Teil ein tolles Doppelprogramm ergibt und neben Dracula, die große Säule der Hammers bildet.

-   Frankensteins Ungeheuer (1964)
Leider schließt der dritte, der übrigens erst 1964 (sechs Jahre nach Teil 2) entstand, nicht mehr an den Vorläufer an. Dieser Film ist die einzige Kooperation mit Universal und vereint mehrere Story-Elemente aus den Schwarz/Weiß-Klassikern. Leider ist das Ganze nicht mehr so gelungen, obwohl natürlich Sets und Design wieder Hammertypisch eine Augenweide sind. In einer kurzen Rückblende wird die Geschichte von Frankenstein nochmal erzählt, das Ungeheuer entkommt und stützt in eine Felsspalte. Jahre später kommt Frankenstein in seine alte Heimatstadt zurück, weil er Geld für seine Forschungen braucht. Doch aus seinem Schloss wurden sämtliche Wertgegenstände entfernt. Seinen Ring entdeckt er später an der Hand des Bürgermeisters (wie auch seine Stühle, sein Teppich und vor allem sein Bett – in der Wohnung des Bürgermeisters.) Frankenstein uns sein Assisten fliehen in die Berge, um der Verhaftung zu entgehen. Die taubstumme Bettlerin Rena (Katy Wilde – süß mit roter Hexenhaarfrisur) versteckt die beiden in einer Höhle, wo sie in einem Eisblock das eingefrorene „Monster“ finden. Doch Auftauen reicht nicht – der Lebensfunke fehlt. Den soll der Schausteller Zoltan liefern, der als Hypnotiseur auf dem Jahrmarkt arbeitet und vom Bürgermeister mit Polizei vertrieben worden ist. Nun Professor Zoltan erweckt die Kreatur zum Leben und kontrolliert diese von nun an. Das Monster raubt die Kirche aus und bringt den Bürgermeister um. Als Frankenstein das rausbekommt, ist Schicht im Schacht. Es kommt zum Finale im Labor des Schlosses, wo sich Zoltan, das Monster und Frankenstein gegenüberstehen. Die Feuersbrunst regelt dann den Rest.
Das bemerkenswerte ist natürlich neben dem Story-Mix (der Eisblockfund und auch die Hypnotiseur-Geschichte ist aus den Universal-Filmen entliehen), das Makeup der Kreatur. Durch die Kooperation gab es die Erlaubnis auf das Karloff-Design zurückzugreifen, was Hammer aber nur halbherzig aufgriff. Ähnlichkeiten, wie der kantige Schädel sind vorhanden, aber der Rest sieht eher wie eine zugekleisterte Masse aus. Da war das Makeup von Lee in Teil 1 furchterregender. (Angeblich wurden 200 Entwürfe erstellt... dafür ist die Wahl echt traurig). Insgesamt ist aber auch „Frankensteins Ungeheuer“ unterhaltsam, gerade wenn man die Universal Fortsetzungen kennt. Cushing ist zwar diesmal auch wieder sehr cholerisch, aber weniger verbissen, was die Forschungen angeht. Hier ärgert er sich mehr über die Leute der Stadt, die ihn vertrieben und ausgeplündert haben. Aber auch ein schlechterer Hammer besitzt genügend Schauwerte, um den Abend zu versüßen. Auch dieser Film war keine Sekunde langweilig. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil...

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Asiatische Filme / Antw:The Bloodthirsty Trilogy (Japan 1970 - 1974)
« am: 27. Dezember 2018, 16:14:32 »
Da muss ich garantiert mal die Augen offen halten - die kommen aber garantiert nie auf "german".

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