Beyond Hollywood - das Filmsyndikat

 
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Themen - JasonXtreme

Seiten: [1] 2 3 4 ... 51
1
Serien / Und dann gab es keines mehr
« am: 11. Februar 2019, 14:22:31 »
Zitat

Zehn sich fremde Personen werden ohne erkennbaren Grund auf eine entfernte Insel eingeladen. Es wird angenommen, dass es glamouröse Tage werden, doch der mysteriöse Veranstalter hat ganz andere Pläne.

Maeve Dermody.
Charles Dance.
Toby Stephens.
Burn Gorman.
Aidan Turner.
Harley Gallacher.
Miranda Richardson.
Paul Chahidi.
Sam Neill.
Charlie Russell.
Tom Clegg.
Noah Taylor.

Craig Viveiros, Basi Akpabio, Rebecca Keaneals Director.
Script von Agatha Christie, Sarah Phelps.
Bestehend aus 3. Episoden.

Imdb.

Nachdem die Adaption beim ARD eine Weile auf Halde lag, nun auf TV NOW abrufbar.

Basierend auf einem Werk von Agatha Christie.

Ich mag das Buch von Christie sehr, kenne auch keine Verfilmung bisher - würd ich schauen

2
Neuigkeiten / Shaft (Jackson, Roundtree) - Teil 2, Son of Shaft
« am: 07. Februar 2019, 12:47:16 »



er junge FBI-Agent Shaft (Jessie Usher) ist ein Experte für Cyber-Kriminalität, der so gar nichts mit seinem Vater (Samuel L. Jackson) und seinem Großonkel (Richard Roundtree) gemeinsam hat, die beide als Badass-Cops auf den Straßen für Ordnung sorgten. Doch ein neuer Fall sorgt dafür, dass er mit seinem Vater, von dem er sich entfremdet hat, zusammenarbeiten muss. Es kommt natürlich zur Konfrontation von alten und neuen Methoden, will der Senior doch dem Junior zeigen, wie richtige Polizeiarbeit geht.

Schlagt mich, ich mag Teil 1 - das hier sieht qualitativ genau so aus, wie ich mir ne Fortsetzung vorgestellt habe - her damit! Alleine wenn das Lied erklingt bin ich schon im Groove - und die Vater/Sohn Story geht hier für mich auch klar. So kann das aussehen, nicht wie in Die Hard 5

3
Todestage / Dick Miller ist gestorben
« am: 31. Januar 2019, 11:39:18 »


Dick Miller starb im Alter von 90 Jahren - der dürfte ja jedem bekannt sein, ein immer gern gesehenes Gesicht aus Filmen wie Gremlins, Terminator, Howling...

Ruhe in Frieden Dick!

4
Neuigkeiten / Der Goldene Handschuh (Fatih Akin)
« am: 23. Januar 2019, 09:35:47 »



Akin adaptiert hier den autobiographischen Roman aus der Feder von Heinz Strunk, der den gleichen Titel trägt. Es geht darin um den deutschen Serienmörder Fritz Honka - und wenn ich mir den Trailer so anschaue, FICK JA! Da hab ich fett Bock drauf! Ein deutscher Expoliter der in den 70ern spielt, Biopic, Asslig wie Sau und das von Fatih Akin? Count me in!!! Ich finde den Trailer SAUstark, habe ich so nicht erwartet. Die "Zensur" könnte Werbemittel sein, oder im fertigen Film auch so? Schauen wir mal. Jedenfalls werde ich mir Strunks Buch endlich mal einverleiben müssen, da hab ich schon einiges drüber gehört. Auch Strunk selbst hat sich ja quasi fast in Honka eingetaucht, was das Ganze erst Recht interessant macht.

5
Serien / Sex Education (Netflix)
« am: 21. Januar 2019, 12:19:41 »


Otis ist mitten in der Pubertät, allerdings noch Jungfrau und ein ziemlicher Außenseiter an der Schule. Dass sein bester Freund eine eher schillernde Tucke ist, und seine Mutter Sexualtherapeutin, die gerne mal wechselnde Männerbekanntschaften mit nach Hause bringt macht es nicht einfacher. Die eher als Schulschlampe betitelte Maeve benötigt dringend Geld, und meint mit Hilfe von Otis Wissen um Sexualität eben da ran zu kommen. Zusammen planen sie eine Underground-Sexberatung für die Schüler einzurichten - Probleme gibts anscheinend genug...

Die Serie mit 8 Folgen ist just auf Netflix erschienen. Ist im Übrigen eine UK Produktion, was man auch an der Umgebung merkt, der Rest fühlt sich trotzdem eher amerikanisch an. Nicht schlimm, da das Ganze einfach grundsympathisch daherkommt und super besetzt ist. Gillian Anderson als Mutter in einer größeren Nebenrolle, Asa Butterfield als Otis, Mikael Persbrandt ist auch dabei, James Purefoy schaut mal vorbei, Ncuti Gatwa kenn tman noch nicht wirklich, ist aber auch gut. Vor allem gefällt mir aber Emma Mackey als Maeve, die ist richtig süß, und für mich eine richtige Endteckung! Hoffentlich kriegt die noch mehr Rollen!

Im Prinzip ist das durchaus American Pie angehaucht, eben sexual Coming of Age, witzig, auch thematisch ab und an etwas ernster als es den Anschein haben mag (Abtreibung...) ich würde das Ganze zwischen  :7: und  :8: einordnen. Tut keinem weh und ist gut gemacht

6
Todestage / Ricky Jay gestorben
« am: 26. November 2018, 14:37:32 »


Ricky Jay, bekannt als Bond-Gegner aus Der Morgen stirbt nie, Boogie Nights oder Magnolia und Deadwood starb am 24. November im Alter von 72 Jahren eines natürlichen Todes... Ruhe in Frieden!!!

7
Todestage / Bernardo Bertolucci ist tot
« am: 26. November 2018, 14:29:37 »


Der italienische Filmemacher starb im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit in Rom. Ruhe in Frieden - mit Der letzte Tango in Paris, Little Buddha oder Der letzte Kaiser hat er sicherlich bleibende Werke hinterlassen...

8
Neuigkeiten / Belleville Cop
« am: 20. November 2018, 19:55:15 »
Zitat

Nachdem ein guter Freund aus Miami Baaba Keita, einen pariser Cop, vor einem großen Drogendeal warnen will und ums Leben kommt, bevor das Gespräch komplett zustande kommt, muss Baaba selbst nach Miami reisen, um die Spur weiter zu verfolgen. Zur Hilfe bekommt er Ricardo, einen anderen Cop, zur Seite gestellt, der ihn erstmal überhaupt nicht leiden kann. Doch als es ernst wird, müssen beide zusammenhalten.


Omar Sy.
Luis Guzmán.
Biyouna.
Diem Nguyen.
Eriq Ebouaney.

Rachid Bouchareb als Director.
Script von Rachid Bouchareb.

Imdb

Ab 31. Januar in den D-A-CH-Kinos.


Lösen den Fall auf jeden Fall, schwarzer Hauptdarsteller, Belleville? Deschawü

9
Neuigkeiten / Monster Hunter
« am: 16. November 2018, 10:09:04 »
Zitat





Milla Jovovich.
Ron Perlman.
Meagan Good.
Diego Boneta.
Tony Jaa.
T.I. .
Josh Helman
Jin Au-Yeung

Paul W.S. Anderson als Director.
Script von Paul W.S. Anderson.
Basiert auf dem bekannten Franchise.

Imdb


Was für n bekannter Franchise!?

10
Serien / Deutschland '83
« am: 12. November 2018, 11:34:06 »


Deutschland im Jahr 1983, der Kalte Krieg ist noch voll am Laufen. Durch die Bedrohung der Russen sehen sich die Amis "genötigt" die Pershing 2 bei uns in Deutschland zu stationieren, natürlich nur um uns Schutz vor der roten Macht zu spendieren. Die DDR HVA (Hauptverwaltung Aufklärung) will einen Agenten in die BRD entsenden, der die Standorte der Atomraketen ausfindig machen soll, und auch sonst sämtliche Pläne etc. an den Staatsapparat der DDR berichten kann. Generalmajor Schweppenstätte sucht den Mann, den ihm seine Angestellte Lenora Rauch serviert: Ihren jungen Neffen Martin! Frisch verliebt in seine Annett, und lediglich unerfahrener Oberfeldwebel der NVA. Widerwillig und durch Erpressung wird Martin in die BRD gebracht, dort soll er als Adjutant von General Edel der Bundeswehr von nun an den Agenten mimen - doch leider fehlt ihm jegliche Ahnung des Berufs...

Bislang ibt es zwei Staffeln a 8 Folgen, die zweite Staffel läuft unter Deutschland 86, Staffel 3 ist unter Deutschland 89 angekündigt. Was die Serie für mich interessant macht (3 Folgen gesehen bisher) ist einerseits die unbedarfte Herangehensweise von Martin an die Sache, die damit verbundenen durchaus humorvoll-komischen Szenen, aber denn bleibt die Geschichte ja dem Ernst der Sache treu. Dazu ist die 80er Jahre Ausstattung bis ins kleinste Detail erstklassig, ganz vorne dabei der Soundtrack. Darstellerisch ist Jonas Nay eine sehr gute Wahl, da seine jugendhafte Erscheinung viel zum Geschehen beiträgt. Maria Schrader, Sylvester Groth Ulrich Noethen, Godehardt Giese... alle super besetzt! Auch schön manch zwischenmenschliche Anwandlung, auch von den Herren General etc. die das Ganze dann etwas von der typischen Steifheit befreit, was sich durch die Bundeswehr/NVA/Geheimdienst Atmo logisch dann abhebt...

Staffel 1 und 2 sind in Prime enthalten - vielleicht juckts ja noch jemand... ich finds bisher gut

11
Neuigkeiten / The Purge 5
« am: 24. Oktober 2018, 19:07:12 »
Zitat
James DeMonaco, who has written all four Purge movies and directed the first three films, tells EW that he has an idea for the next entry in the series, which he also thinks will be the last. “I have it in my head,” says DeMonaco. “I think I’m going to write it. I think it’s a great way to end it all. We want to end it all, I think, in this one, and I’m very excited. When I came up with the idea and pitched it to everybody, they seemed psyched, and I think it will be a really cool ending, how we take this one home.”

https://ew.com/movies/2018/10/23/the-purge-last-final/

in the year 2525....

12
Neuigkeiten / Fantasy Island (Reboot)
« am: 09. Oktober 2018, 08:36:40 »

Eine Gruppe von Wettbewerbsgewinnern hat das Glück, einen Aufenthalt auf einer mysteriösen Insel zu erleben. Jeden sollen seine Träume erfüllt werden, unter der Leitung des geheimnisvollen Mr. Roarke. Doch stattdessen entwickelt sich der Urlaub zum reinsten Albtraum, voller Schrecken und quälender Angst.

Michael Peña.
Dave Bautista.
Maggie Q. .
Portia Doubleday.
Lucy Hale.
Jimmy O. Yang.
Ryan Hansen.

Jeff Wadlow als Director.
Script von Jillian Jacobs, Christopher Roach, Jeff Wadlow.
Basiert auf der gleichnamigen Serie aus den 70ern.

Imdb

Ab übernächsten 28. Februar in den US-Kinos.


Und Peter Dinklage als Liliput?

13
Todestage / Graciano Rocky Rocchigiani ist tot
« am: 02. Oktober 2018, 20:11:02 »
Der ehemalige Boxweltmeister würde in Italien von einem Auto erfasst, und war sofort tot. Er wurde nur 54 Jahre alt... Ruhe in Frieden Rocky!

14
Reviews / Death Wish (2017)
« am: 28. August 2018, 14:34:56 »


Eli Roth ist wohl am ehesten als für seine Horrorfilme ("Cabin Fever", "Hostel", "The Green Inferno"), oder auch als Darsteller ("Inglorious Bastards", "Aftermath") bekannt. Als er als Regisseur für ein Remake des Charles Bronson Klassikers "Death Wish" ("Ein Mann sieht rot") ins Gespräch kam, habe ich ehrlich gesagt das Schlimmste befürchtet. Natürlich war das Original von Michael Winner damals ein äußerst kritikbehafteter Streifen, der wohl als die Vorzeigenummer für die Selbstjustizthematik gilt, und Roth ist durchaus einer, der gerne provoziert und auf die Kacke haut. Allerdings hatte er für mich persönlich bisher nie das richtige Händchen wirklich denkwürdige oder gute Filme zu drehen, eher unterhaltsames Beiwerk. (Auch wenn ich nun Schelte von seinen Fans bekomme). Aber er nahm sich, nach dem Drehbuch von Joe Carnahan, dem Remake von "Death Wish" an, und so nahmen die Dinge ihren Lauf.

Paul Kersey wurde kurzerhand vom Architekten zum Chirurgen umfunktioniert, hat aber dennoch Frau und Töchterlein, und darf sein behütetes Dasein samt plakativ in Szene gesetzten Panerai-Uhren nun in Chicago statt New York fristen. Wie gehabt brechen ein paar Unholde in seiner Abwesenheit in sein Haus ein, verletzen und misshandeln seine beiden Liebsten, woraufhin die Frau im Krankenhaus stirbt und die Tochter im Koma liegt. Die Polizei, in Form von Detective Raines, wirkt machtlos, und auch Pauls Bruder Frank kann seine Wut kaum unterdrücken. Paul kommt durch Zufall an eine Waffe, bringt sich das Schießen bei und geht fortan auf die nächtliche Suche nach den Tätern. Dabei steigt er in den Medien ungewollt zum Racheengel der Stadt auf, was natürlich auch die Polizei wieder auf den Plan ruft.

Nun um es vorweg zu nehmen, Eli Roth hat mich nicht wirklich enttäuscht. Wirklich viel habe ich nicht erwartet, zumal die Geschichte ja im Grunde die gleiche ist, blieb also nur noch die Umsetzung. Mit Bruce Willis in der Hauptrolle als Kersey hat er nichts falsch gemacht, er spielt nicht schlecht. Dass er nun Chirurg ist macht hier im Verlauf auch Sinn, auch wenn es nicht wirklich nötig war das zu ändern. Vincent D'Onofrio als Kerseys Bruder wirkt etwas verschenkt, da auch er nicht nötig war, aber da wollte man sich wohl vom Original anheben. Dean Norris als Cop fand ich gut, der Rest bietet ebenfalls keinen Grund zum Meckern. Überrascht hat mich das Bodenständige und ruhige, da hatte ich von Roth mehr Sleaze und Krach erwartet. Der Aufbau gestaltet sich passend langsam, auch Kerseys Werdegang zum Vigilante und seine Taten sind dann eher zurückhaltend und er ist erstaunlich wenig im "Einsatz". Selbst der Überfall auf die Familie blieb weit hinter meinen Erwartungen, was dem Film zu Gute kommt, und seinerzeit in Teil 2 der alten Reihe ja geradezu heftigst zelebriert wurde. Auch das Ende selbst gestaltete sich für mich zufriedenstellend, auch wenn der Showdown doch etwas einseitig geriet - gut, wir haben hier ja auch eher einen Thriller und keine Actiongranate.

Aber es ist auch nicht alles Gold was glänzt, ergo hat Roth für mich auch kein Meisterwerk abgeliefert, was aber ehrlicherweise auch Bronsons Kultfilm für mich nie in dem Maße war (würde heute ne :8: zücken). Neuerungen wie die eingestreuten Medien, die die Taten des Vigilante kritisch hinterfragen sind passend für die heutige Zeit, andererseits gibt es dann affige Youtube-Videos mit denen Willis im geheimen Waffenkeller Schießen und den Umgang mit Waffen lernt. Sowas, unterlegt mit AC/DC, mag hip aussehen und klingen, nimmt aber leider auch den ernsten Tenor aus der Story raus. Dass Roth dann auch nicht darauf verzichten konnte zwei oder dreimal ziemlich grafisch zu werden was die Gewalt angeht fand ich auch schade, da die Taten selbst (ob durch Willis oder andere) sonst ziemlich sachdienlich und ohne ausufernde Härten auskamen. Alles in allem bleibt "Death Wish" für mich kein Ersatz für das Original, aber er stammt eben auch aus einer Zeit, in der man schon mannigfaltige Auswüchse an Filmen dieser Thematik gesehen hat, anders als damals 1974. Unterhaltsam ist der Film definitiv, und wer mit Vigilante-Filmen etwas anfangen kann, wird hier sicherlich ordentlich unterhalten.

Technisch gesehen bietet die Blu-ray eine gute Bildqualität mit ordentlichen Farben und Kontrasten, der Ton ist auch gelungen. Im Bonusbereich findet sich ein Making Of, entfernte Szenen und ein Audiokommentar mit dem Regisseur Eli Roth.

 :6.5: bis  :7:

15
Smalltalk / Happy Birthday Marc!!!
« am: 02. August 2018, 11:31:13 »
Nation on Fire aka Marc hat Geburtstag - ALLES GUTE!!!!! Feier ordentlich was weg, und bleib gesund bei dem Sauwetter - is in dem Alter ja schon nimmer so einfach  :D :pidu: :prost: :bang: keep on rockin!

16
Reviews / Criminal Squad (Den of Thieves)
« am: 25. Juli 2018, 10:42:41 »


Der gebürtige Amerikaner Christian Gudegast war bislang als Drehbuchautor unterwegs, und war verantwortlich oder beteiligt an den Büchern zu LONDON HAS FALLEN und EXTREME RAGE, letzteres schrieb er zusammen mit Paul Scheuring, der ihm auch beim Script zu CRIMINAL SQUAD wieder beiseite stand. Bei CRIMINAL SQUAD handelt es sich um Gudegasts Spielfilmdebüt, welches wieder einmal einen eher unsinnigen deutschen Titel zur Schau trägt, zumal der Beititel "Dirty Jobs, Dirty Cops" noch bescheuerter daherkommt. Der Originaltitel von Gudegasts Heist-Thriller (ich will ihn mal so nennen) lautet DEN OF THIEFS und passt bedeutend besser zum Film, der mit Leuten wie Gerard Butler, Pablo Schreiber, O'Shea Jackson und 50 Cent durchaus prominent besetzt wurde. Mit Ewan Jones, Dawn Olivieri, Oleg Taktarov, Brian Van Holt, Moe McRae oder Jordan Bridges sind noch einige durchaus bekannte Gesichter aus Serien- oder größeren Nebenrollen mit am Start, die hier jedoch auch nichts anderes spielen dürfen, doch der Reihe nach...

Los Angeles, angeblich Dreh- und Angelpunkt für die meisten Überfälle auf Banken und Geldtransporte... und just in der Nacht in der wir in den Film einsteigen dürfen wir auch einem sorgsam geplanten Überfall einer Gruppe auf einen solchen Transporter beiwohnen. Doch es geht etwas schief und ein Cop verliert sein Leben. Bei der anschließenden Schießerei mit den Ordnungshütern sterben abermals drei Cops und diverse werden angeschossen, die Gruppe um Merriman kann jedoch samt Transporter entkommen. Das ruft am nächsten Tag Cop "Big Nick" Flanagan mit seiner Task Force Major Crimes auf den Plan, und da der Transporter leer war, denkt dieser sogleich an eine größere Sache. Die Major Crimes machen sich an die Ermittlungen, und schnell kommen sie der Gruppe um Ex-Soldat Merriman auf die Spur. In dem sie sich den jungen Ex-Knacki Donnie als Spitzel schnappen, wollen sie den Gangstern das Handwerk legen...

Mehr möchte ich nicht verraten, auch wenn sich das Ganze WEIT weniger heistig gestaltet, als man bei einem Heist-Movie erwarten würde. Auch der Actionanteil ist bei CRIMINAL SQUAD im Grunde sehr niedrig, denn bis auf die Schießerei am Anfang und dann am Ende gibt es faktisch keinerlei Action, nicht einmal der große Coup ist in irgendeiner Form actionreich. Was bieten also die knapp zweieinhalb Stunden Film? Nunja in meinen Augen ist der Streifen eine ziemlich dreiste Kopie von Michael Manns HEAT, natürlich weit unter dieser Klasse. Der ganze Aufbau ist geklaut, das Darstellen der Gangster als mehrdimensionale Figuren mit Hintergrund und Familienleben, das Fehlen der schwarz/weiß Malerei Gute Bullen, böse Verbrecher, das Annähern der Cops an die Gruppe Merrimens.... die Großstadtballerei aus Heat fehlt immerhin, am Ende gibts dafür einen größeren Shootout auf der Autobahn in der Rush Hour.

Problem an der Geschichte ist halt, dass weder die Bildkompositionen (Kamera Terry Stacey, ADVENTURELAND/ TAKE ME HOME TONIGHT) annähernd an Manns Werk rankommen, noch der Sound (Cliff Martinez, TRAFFIC, ONLY GOD FORGIVES) und schon garnicht die Darsteller. Butler mimt den Cop hier so dermaßen bad, dass es fast schon überzeichnet wirkt. Er läuft recht siffig und ungekämmt, ständig saufend und rauchend, irgendwas kauend und schmatzend durch die Gegend und redet möglichst bad-boy-mässig daher, der Rest seiner Crew nimmts auch nicht so genau mit der Arbeitszeit, mal sind Nutten mit in einem Hotelzimmer, wobei man nichts wirklich sieht. Trotzdem ist es aber so, dass er seiner Familie hinterhertrauert die ihn verlässt, er sich aber eben verhält wie das letzte Arschloch. Trotz allem sind die Cops aber auch nicht wirklich die Bad Boys, die sie gerne sein mögen. Sie halten sich halt an keine Regeln, nur bleiben eigentlich auch alle außer Butler komplett außen vor was eine eigene Figurenzeichnung angeht. Auf Seiten der Bösen sieht das nicht groß anders aus. Merrimen wird zwar gut gespielt von Liev Schreibers Bruder Paul, aber wirklichen Background hat auch er nicht, während grade mal 50 Cent eine Familienszene bekommt (in der Unrated 2, ich habe die US Kinofassung gesehen), und O'Shea Jackson (Ice Cubes Sohnemann aus STRAIGHT OUTTA COMPTON) eigentlich die größte Rolle in den Kreisen der Gangster hat, die eigentlich keinen killen wollten, es aber dazu kam.

Tja letztendlich bleiben die eingestreuten Szenen zur Persönlichkeitsbildung und herausstellen der nicht vorhandenen Gut/Böse Schablone dann doch etwas arg aufgesetzt, zumal wie gesagt Butler einfach zu sehr aufgeht in seiner Assi-Attitüde. Andererseits waren die Szenen aber nötig um überhaupt diese Differenzierung herbeizuführen! Denn die deutsche Kinofassung ging nur 119 Minuten und ließ fast alle Szenen dahingehend raus, die US Kinofassung hatte die Szenen dann dabei, war nochmal 15 Minuten länger - und dann gibt es noch die Unrated! Die bietet NOCHMAL 8 Minuten mehr Material, allerdings abermals solche Szenen und keinerlei Gewalt oder Überfallszenen! Insgesamt kriegt CRIMINAL SQUAD dadurch aber auch enormen Leerlauf weil die Figuren eben zu blass sind um wie bei HEAT (um den für mich allgegenwärtigen Vergleich weiter zu betreiben) der Story dienlich zu sein und zudem gut aufzuspielen. Schade, denn hätte der Augenmerk von Gudegast da etwas mehr auf Drive gelegen, hätte das auch funktionieren können. Der Coup selbst ist trotz fehlender Action spannend gemacht, keine Frage, aber der eigentliche Twist am Ende wirkt dann auch noch aufgesetzt und funktioniert für mich auch nicht wirklich.

Was vorher eklatant blödsinnig wirkt ist, wenn die Gruppe vermeintlich losschlägt und Nicks Crew das Ganze beobachtet. Denn als dann die Cops und das FBI dazukommen endet das in oberpeinlichem Kompetenzgerangel, das unrealistisch und verbal ausgleisend wirkt. Daraus folgend der Coup, und Nicks Leute die anscheinend gefühl einen halben Tag planlos durch L. A. fahren, weil sie nicht wissen wo sie nun wie ansetzen sollen. Wie es dann dazu kommt, dass man doch wieder zusammenfindet erschloss sich mir nicht wirklich, denn Ermittlungen oder zufällige Eingebungen gab es irgendwie gefühlt nicht. Was dann bleibt sind faktisch eineinhalb Stunden zwischen Anfang und "Showdown", der sich mit dem Coup natürlich etwas länger gestaltet, die in der Form einfach nicht passen. Da fehlt die Vorbereitung, die Logik und die Spannung. Darstellerisch haben mir Jackson und Schreiber am besten gefallen, Butler spielt sich glaube ich selbst, und das mit einer unglaublichen Inbrunst - er wäre mit seinen ausufernden Tattoos und seiner Art/Sauferei als Leader einer Rockergang besser aufgehoben gewesen.

HEAT bleibt der Klassenprimus, der bei mir unglaublich gewachsen ist seit der ersten Sichtung in den 90ern. CRIMINAL SQUAD rangiert insgesamt leider weit unten, da der "Geniestreich" der Gangster nicht den ganzen Film retten kann, und das Schielen auf einen zweiten Teil (den Gudegast auch schon schreibt) mit Butler einfach nur unnötig erscheint. TRIPLE 9 war zuletzt zwar auch kein Reißer, aber immerhin kurzweiliger, THE TOWN ist Welten besser und EIGENTLICH fehlt diesem Filmchen hier einfach etwas an Wendungen und Überraschungen um wirklich ein gelungenes Heist-Movie zu sein, allenfalls fehlt die Coolness, denn wirklich cool ist das Machogehabe hier einfach nicht.  :5.5:

17
Reviews / Downrange (Ryuhei Kitamura)
« am: 19. Juli 2018, 10:01:48 »


Sniperfilmchen in denen ein unbekannter Delinquent aus dem Verborgenen etwaige Leutchen dezimiert scheinen die letzten Jahre in der Mode zu sein. Damit meine ich aber nicht das Drama American Sniper oder eine der unzähligen Fortsetzungen des "Klassikers" mit Tom Berenger! Vielmehr sowas wie Tower Block, Desierto oder ähnliche Vertreter der Zunft, da waren noch ein zwei, deren Namen mir grade entfallen sind. Nun versucht sich Ryuhei Kitamura an einem solchen Stoff mit seinem Film Downrange. Die Handlung ist schnell erzählt. Fünf Personen fahren bunt zusammengewürfelt in einem Wagen durch die Einöde. Auf einmal platzt ein Reifen, den es zu wechseln gilt. Fahrer Jeff ist just dabei, während der Rest sich im Schatten des Wagens ausruht von der sengenden Hitze. Plötzlich rollt der Reifen weg, und Jeff sitzt mit einem dicken Loch im Kopf auf dem Boden! Kurz darauf erwischt es die nächste junge Frau, deren Kopf im roten Nebel untertaucht. Der Rest der Mannschaft geht in Deckung hinter dem Wagen und einer Wurzel, doch der Scharfschütze legt auf alles an was sich bewegt...

Die Prämisse des ganzen ist grundeinfach gehalten. Im Grunde ist Downrange ein simples Kammerspiel, denn der gesamte Dreh- und Angelpunkt ist die verlassene Landstraße und vielleicht zweihundert Meter außenrum. Auch darstellerisch besteht die gesamte Belegschaft aus sehr wenigen Menschen, die obendrein (zumindest mir) auch völlig unbekannt sind. Da bin ich jetzt auch ehrlich, die ersten 15 Minuten habe ich überlegt auszumachen, da die Dialoge der Gruppe einfach nur dämlich und grenzdebil erscheinen, obendrein weiß ich nicht wie man verdammt nochmal SO lange brauchen kann zu versuchen einen Reifen zu wechseln. Wieso der Quotenfarbige dann auch noch (wenn man den Rest der Szenen rechnet) gefühlte 15 Minuten in die Botanik läuft um ne Stange Wasser an den Baum zu stellen, stellt dann ebenso die Nerven auf die Probe. Die Szene in der die Schose dann Fahrt aufnimmt gestaltete sich ebenso, sicherlich aber eher wegen des schlechten Schnitts genau da. Gefühlt kapiert KEINER, dass da einer sitzt dessen Hirn auf der Straße bröselt, und dass der zweiten schon die Suppe aus dem Auge läuft. Alle glotzen, keiner macht was... da wäre mehr Slow-Mo oder besserer Schnitt Phase gewesen!

Aber gut, ich blieb dran, und wurde zumindest ordentlich entschädigt dafür. Zwar bietet die Handlung die folgenden 45 Minuten im Grunde keinerlei große Überraschungen, aber man bleibt dran. Der Sniper ballert auf alles was er sieht, die drei Überlebenden überlegen was sie tun können, da Handyempfang nur einige Meter weiter zu holen ist, und jede Bewegung mit einem Schuß kommentiert wird. Alles gerät dann wieder in etwas zackigere Bahnen als es gen Nachmittag geht und ein Wagen am Horizont auftaucht, und als dann die Nacht beginnt, das heißt aber nicht, dass es vorher keinerlei Ekelszenen mehr gibt. Und wie schon in Midnight Meat Train oder No one Lives spielt Kitamura eben genau damit. Die Effekte sind handmade, das Blut manchmal etwas arg rot, aber gut - es wird draufgehalten, wieso die FSK die 18 auch erst verweigerte. Mich wundert die Freigabe, denn schlussendlich wird hier durchaus sinnlose Gewalt zelebriert
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Problem des Films ist für mich die emotionslosigkeit, die durch die eher unsampathischen Leute gefördert wird. Mir waren die eigentlich schon fast egal. Auf der Habenseite hat der Film durchaus Szenen die richtig unter die Haut gehen. Wenn der Typ sich zu seiner toten Freundin setzt, abgeschlossen hat und auf den finalen Schuss wartet, kann man das nachvollziehen. Die Szene in der ein Wolf eine tragende Rolle spielt ist im Grunde grandios, und passt nicht wirklich in den Film
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Das Ende selbst ist passend und anders hätte man es nicht lösen können/sollen. Leider ist da kurz vorher auch ein Auftritt der so nicht sein müsste und etwas lächerlich rüberkam.
(click to show/hide)

Alles in allem hat mich der Film also doch unterhalten, und ich würde mal ne  :6.5: bis :7: zücken. Wiederschauwert besitzt das Ganze für mich jedoch nicht. Eigentlich passt der bierernste und hart brutale Film zu manchen Szenen vorm Ende halt nicht - dämliche Aktionen und Agieren regen mich halt auf - aber ich bleibe dennoch bei der Wertung. Sicherlich der härteste Sniper-Thriller so far, typisch Kitamura. Dass er nach seinen ganzen Filmen so weit zurückgeht auf fast schon Low Budget Niveau hätte ich nicht gedacht.

18
Todestage / Margot Kidder ist verstorben
« am: 15. Mai 2018, 11:15:47 »
Margot Kidder, den meisten wohl bekannt aus Superman mit Reeves oder Amityville ist im Alter von 69 Jahren von uns gegangen...

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/lois-lane-in-superman-filmen-schauspielerin-margot-kidder-gestorben-a-1207720.html

Ruhe in Frieden Margot...


19
Reviews / The Killing of a Sacred Deer
« am: 15. Mai 2018, 09:54:42 »


Da ich The Lobster von Regisseur Yorgos Lanthimos nicht gesehen habe, und auch sonst nichts von ihm, kann ich keine Vergleiche zu seinem bisherigen Schaffen ziehen. Ok Colin Farrell war schon in seinem vorigen Werk mit an Bord, und sieht hier eher aus wie Dermot Mulroney mit dem Bart von Mel Gibson. Auch Nicole Kidman ist dabei, unterkühlt kann sie ja, was sie erneut unter Beweis stellen darf. Raffey Cassidy und Sunny Sujic komplettieren dann die Familie Murphy, während Barry Kheogan (Dunkirk) das Hauptensemble komplettiert. Alle anderen Personen sind für die Geschichte irrelevant, Alicia Silverstone kann man noch nennen, ist ihr Auftritt aber vielmehr ein dreiminütiges Gastspiel in dem ich sie nicht erkannt hätte, wäre es mir nicht bekannt gewesen.

Zur Nahaufnahme einer Herz-OP gesellen sich die Töne einer Oper. Am Ende geht Herzchirurg Steven Murphy mit seinem Kollegen und Freund Matthew aus dem OP, sie sinnieren halbherzig über ihre Uhren. Steven trifft sich mit dem 16-jähigen Martin, sie gehen einen Kuchen essen, reden etwas. Wie die beiden zueinander stehen ist unklar. Zu Hause isst Steven mit seiner Frau Anna und den Kindern Kim und Bob, im Schlafzimmer haben die beiden recht interessenlosen und beiläufigen Sex, bei dem sich Anna Stevens Willen zufolge narkotisiert gibt. Irgendwann nimmt Steven Martin mit nach Hause zu seiner Familie und er besucht auch Martin bei seiner Mutter. Auf seinem OP-Tisch starb einige Jahre zuvor Martins Vater, seitdem kümmert er sich etwas um ihn. Plötzlich kann Steves Sohn nicht mehr gehen, die Ärzte finden nichts. Auch Tochter Kim hat die gleichen Symptome, und Martin offenbart Steven in der Cafeteria des Krankenhauses was nun für ihn folgen wird…

Es wäre zwar sinnfrei hier was zu spoilern, weil die Intention der Geschichte ja aus dem Trailer und etwaigen Inhaltsangaben klar sein dürfte, aber ich spare mit das trotzdem mal aus. Was ganz klar vorherrschte nach den zwei Stunden Film waren Fragezeichen über meinem Kopf. Einerseits, denn andererseits bewunderte ich irgendwie auch das Drehbuch und die Regie. Es ist sicher ein mutiger Film, Lanthimos ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren für The Lobster aus, er riskiert durchaus, dass The Killing of a Sacred Deer die Zuschauer spalten wird. Die Inszenierung ist langsam gehalten, er lässt sich enorm viel Zeit die Figuren einzuführen bis zum Herausstellen der Gegebenheiten zwischen Steven und Martin. Weitwinkeleinstellungen, kühl und statisch, lediglich bei Martin oder Steve zu Hause mal etwas wärmere Gefilde. Monoton gehaltene Dialoge, aufs absolut Wesentliche reduziert. Filmmusik besteht aus spärlich eingesetzten Instrumenten, lediglich in Form von pfeifenden oder mal trommelnden Tönen. Wären die nicht, würden manche Szenen bedeutungsloser erscheinen als sie es sind.

Und das ist der Punkt dieses Films. Was ist die Intention? Wie lässt er sich kategorisieren? Im Grunde nicht wirklich. Es ist kein Horrorfilm, obwohl er viele Anleihen daraus hat, die sich aber am Ende im Nichts verlieren, und auch nie wirklich genutzt werden. Ist es ein Thriller? Ein Psychothriller? Ja und nein. Spannung generiert der Film zwar, über alles betrachtet ist in vielen Szenen aber nicht einmal Spannung vorhanden, diese generiert der Film über die Ausgangslage. Was will Lanthinos nun? Lediglich die griechische Sage von Iphigenia neu interpretieren? Schuld und Sühne, die Demontage einer nach außen perfekten Familie aufzeigen? Durch das absichtliche Weglassen jeglicher Erklärung bleibt dies wohl dem Zuschauer überlassen, denn gerade jene Elemente die The Killing of a Sacred Deer zum Horrorfilm hätten machen können, fehlen. Es spielt sich alles real ab, ohne übernatürliche Auswüchse, die dennoch vorhanden sind.

Was bleibt ist etwas ganz eigenartiges, was ich nicht zu beschreiben vermag, wenn ich ehrlich bin. Arthouse ist es irgendwo, auch wenn das alles so dermaßen geradlinig und ohne große Überraschungen auskommt, andererseits fragt man sich in vielen Szenen was das nun gerade soll, ob es was aussagt oder eben nicht… Einige Handlungen von Steven und Anna sind auch nicht zwingend nachvollziehbar, vielleicht aber Resultat aus der ausweglosen Situation der beiden. Gefühle zeigen sie ohnehin erst nach einer wirklich langen Zeit. Gefühle sind hier auch nicht wichtig. Ist es die moralische Frage, die sich Steven nun stellen muss? Als einziger Anker verbleibt diese nämlich, wenn man sich das Ende anschaut, das uns ebenso ruhig aus der letzten Szene führt, untermalt mit Operngesang. Getragen wird das Alles natürlich von den Darstellern, die super agieren, allen voran Kheogan als Martin. Dieser lässt sich trotz allem nicht einmal wirklich als böse hinstellen, wenn man sich das Große und Ganze betrachtet, auch wenn er immer wieder an Damien aus Das Omen erinnert.

Ob mir der Film gefallen hat? Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, da er einfach so wertfrei für sich selbst steht. Allein die Tatsache der monoton gehaltenen Gespräche und die Emotionslosigkeit über weite Strecken stößt einen sowohl ab, wie sie einen auch anzieht. Die sterilen Aufnahmen sind so stilisiert eingesetzt mit dem passenden Filmkorn, die Weitwinkelaufnahmen sind ungewohnt aber ebenso wirksam. Selbst wenn der Film in der zweiten Hälfte vordergründig Fahrt aufnimmt, so gaukelt das dem Zuschauer nur vor etwas schneller zu erzählen, wirklich tut er es eigentlich nicht. Und so lässt er einen dann mit seiner Auflösung alleine, die zwar eine ist, aber doch wieder nicht wirklich. Ob man damit zufrieden ist, das bleibt einem selbst überlassen. Ich für mich persönlich habe meinen Frieden mit dem Ende gemacht, The Killing of a Sacred Deer bleibt aber ein Onetimer.

Etwaige Vergleiche die man sonst so gerne anstellt kann man hier schlecht ziehen. Ich fühlte mich etwas an Hanekes Funny Games erinnert, wobei die Gründe und der Ablauf natürlich gänzlich anders sind. Es wirkt auch alles eher europäisch denn in einer namenlosen amerikanischen Stadt spielend. Die unheimliche oder besser gesagt unheilvolle Grundstimmung wird über lange Strecken wirklich nur über den minimalistischen Sound erzielt, denn wenn man diesen extrahieren würde, kämen viele Stellen ganz anders rüber. Bei einigen wenigen sexualisierten Szenen fragte ich mich, was die genau sollten, oder ob sie nötig waren, ingesamt betrachtet runden sie diesen seltsamen und skurrilen Streifen aber doch eher ab. Punkte kann und möchte ich hier keine verteilen, da sie meiner Wertung schlicht nicht gerecht werden würden – ich bin jedoch nur mehr auf andere Meinungen gespannt!

20
Todestage / Harry Anderson ist tot
« am: 17. April 2018, 12:05:40 »
Der Star aus HARRYS WUNDERSAMES STRAFGERICHT (auch bekannt aus ES, Cheers, Immer Ärger mit Dave...) starb im Alter von 65 Jahren in seinem Haus in Asheville North Caroline. Todesursache steht noch nicht fest, er wurde nach einem Notruf tot in seinem Haus gefunden... man geht nicht von einem Verbrechen aus.

RIP, war ein gern gesehenes Gesicht für mich


21
Neuigkeiten / Es: Kapitel 2 (Andrew Muschietti)
« am: 13. April 2018, 09:36:27 »
Muschietti ist erneut für die Regie bestätigt, was ja zu erwarten war - Drehbuch schreibt abermals Gary Dauberman.

Für die Rolle der Beverly steht Jessica Chastain fest, finde ich eine gute Wahl! Aktuell werden anscheinend Verhandlungen mit James McAvoy für die Rolle von Bill geführt - passt mir null und garnicht! Und für Richie soll Bill Hader herhalten. Auch das halte ich für ne Fehlentscheidung. Mal sehen was draus wird, Dreharbeiten sollen im Juli in Toronto beginnen

22
Smalltalk / Das Necronomicon hat ...
« am: 05. April 2018, 10:23:36 »
... heute Geburtstag!!! Alles Gute und nur das Beste, alte Natobuchse!  :pidu: :prost: :bang: bleib wie Du bist, werd wieder gesunder und leucht einen für mich mit!!!!

23
Neuigkeiten / Upgrade - Weder Mensch noch Maschine
« am: 04. April 2018, 08:43:07 »




Upgrade ist ein Science-Fiction-Thriller von Leigh Whannell, der von Blumhouse produziert wurde. Darin wird einem Mann ein Computerchip implantiert, der ein gefährliches Eigenleben zu entwickeln beginnt.

Handlung von Upgrade
In der nahen Zukunft hat der technische Fortschritt nahezu alle Bereiche des menschlichen Lebens übernommen. Doch der Protagonist Grey Trace (Logan Marshall Green) versucht, in seinem Alltag jegliche Technik zu vermeiden. Als er schließlich nach einem Überfall gelähmt ist, bekommt er die Möglichkeit, durch einen implantierten Computerchip wieder voll und ganz am Leben teilzunehmen. Jedoch stellt Grey bald fest, dass der Computerchip mit dem Namen STEM ein eigenes Bewusstsein entwickelt. (MW)
moviepilot.de

Regie und Drehbuch von Leigh Wannell, der bisher als Actor unterwegs war, aber auch Insidious 3 gedreht hat. Als Writer hat er die Insidious Teile geschrieben, Cooties, SAW 1, 2 und 3 - den Red Band Trailer pack ich lieber mal in den 18er Bereich, da ein zwei Szenen durchaus saftiger sind.

Sieht nach netter Kost aus, auch wenns sicher nix Neues ist.

24
Serien / Life in Pieces (CBS)
« am: 27. März 2018, 10:28:52 »


In der Single-Kamera-Comedy „Life in Pieces“ wird die Geschichte einer Familie aus der Perspektive der verschiedenen Mitglieder erzählt. Jede Episode besteht aus vier Kurzgeschichten über die Großfamilie Short. Betsy Brandt ist als gequälte, dreifache Mutter Heather zu sehen. Sie wird ihrem jüngeren Bruder Greg (Colin Hanks) wohl den einen oder anderen Ratschlag mit auf den Weg geben können. Immerhin ist der werdende Vater auf seine neue Verantwortung alles andere als gut vorbereitet. Brandts Serienehemann Tim wird von Dan Bakkedahl dargestellt. Thomas Sadoski ist Matt, das mittlere Kind der Familie Short. Nachdem seine berufliche Karriere einen ordentlichen Knacks bekommen hat, ist er zurück ins elterliche Nest gezogen und rennt so vor seinen eigentlichen Problemen weg. Matt verliebt sich in Colleen (Angelique Cabral), die sie sich mit einer nervenaufreibenden Trennungvon ihrem Exverlobten herumschlagen muss. Dianne Wiest ist die Familienmatriarchin Joan Short, die ihre Familie über alles liebt und alles für diese tun würde. James Brolin spielt John Short, den geselligen Patriarchen, der eine Lebenskrise durchmacht als er 70 wird. Die Ehefrau von Hanks' Figur Greg wird von Zoe Lister-Jones gespielt. Jen hatte eigentlich immer alles unter Kontrolle - doch ihr Baby stellt ihr Leben auf ungewohnte Weise aufden Kopf.

Ich hatte es in der Whats App Gruppe ja schonmal erwähnt - Stephan schaut auch grade schon... ich finds ne echt witzige und sehr sympathische Serie! Die Episoden laufen jeweils ca. 20 Minuten, darin sind immer 4 Kurzgeschichten der Shorts gepackt. Witzig umgesetzt und mit guten Darstellern besetzt. Colin Hanks kennt man aus DEXTER oder FARGO und etlichem anderen, James Brolin dürfte bekannt sein, Dianne Wiest (die Mama aus Lost Boys u. a.), Betsy Brandt aus Breaking Bad, Dan Bakkedahl kennt man auch aus zig Nebenrollen, Thomas Sadoski kannte ich bisher nicht, mag ich hier aber echt gerne.

Kurzum... es sind bisher drei Staffeln mit insgesamt 55 Folgen raus (alle in Prime drin) - und ich kanns nur jedem ans Herz legen! Für mich sinds mittlerweile :8: und die Storys haben stets Querverweise, sind also keine typischen Sitcom Einzelfolgen. Vielleicht hat ja jemand Bock, zumal man da nicht dranbleiben muss und auch immer mal paar Folgen schauen kann.

25
Neuigkeiten / Death Kiss
« am: 12. März 2018, 09:34:17 »
Hier mal der neue Bronson :D mit dem gabs schon mal so nen Western Flick - das hier sieht ganz nach meinem Gusto aus :lol: bissi günstig, aber hey, der bewegt sich teils sogar wie Charlie!!!






bisher nur News auf Englisch...

No, your eyes aren’t deceiving you. Charles Bronson died in 2003, and he hasn’t been cloned or resurrected. Instead, you’re actually looking at images of Robert Kovacs, who bears an uncanny resemblance to the late Death Wish star. Kovacs is currently shooting a vigilante film in Northern California called Death Kiss, which sounds like something fans of the Death Wish franchise will love. Kovacs plays a vigilante with a mysterious past who arrives to clean up a crime-infested city, with very violent results. It also sounds a bit like Netflix’s “Punisher” show, if Frank Castle actually spend the majority of episodes killing people instead of being demoted to a side character and spending most of his screen time brooding in his man-cave.

Death Kiss also stars Daniel Baldwin, Richard Tyson, Eva Hamilton, Stormi Maya, and Robert Bronzi, and is written and directed by The Burning Dead’s Rene Perez. And if this year’s official Death Wish remake starring Bruce Willis ends up being a turkey, at least we have this to look forward to.
dreadcentral.com

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