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Themen - JasonXtreme

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Reviews / Straight Outta Compton
« am: 25. August 2016, 11:15:22 »
Als Biopic ist Straight Outta Compton natürlich genau mein Ding, und in diesem Fall ganz speziell, da ich mit genau dieser Musik aufgewachsen bin, sie so prägend für eine ganze Generation war. Der Titel ist natürlich Programm, denn die gleichnamige Platte der Rap-Gruppe NWA (Niggers With Attitudes) bombte in den USA so richtig rein, und war somit auch wegweisend für das Genre des Gangster Raps! Regisseur F. Gary Grey, der mit Set it Off und Friday bereits Erfahrung in diesem Metier gesammelt hat, saß auf dem Regiestuhl, um die Geschichte der Gruppe zu erzählen. Grey war bereits in den 80ern als Kameramann unterwegs, später auch als Videoclip Regisseur, und kam schon sehr früh mit Mitgliedern der NWA in Berührung. So drehte er auch mit Ice Cube besagte Ghetto-Komödie Friday, den er bereits aus diesen Zeiten und dem Videodreh zu Cubes It Was a Good Day kannte.

Erzählt wird in Straight Outta Compton natürlich die Gründungsgeschichte der Gruppierung, deren Aufstieg in den Rap-Olymp, die Reise bis zum Tod von Erik “Eazy-E“ Wright im Jahr 1995. Hauptaugenmerk liegt dabei klar auf Andre “Dr. Dre“ Young , O’Shea “Ice Cube“ Jackson und Eazy-E, während Antoine “DJ Yella“ Carraby und Lorenzo “MC Ren“ Patterson in den Hintergrund rücken. Gründungsmitglied Mik Lezan alias Arabian Prince kommt im Film nicht vor, der Grund dafür ist mir nicht bekannt. Da er erst nach der Album Veröffentlichung von Straight Outta Copmton NWA verließ, hätte er eigentlich vorkommen müssen. Die Geschichte beginnt im Stadtteil Compton, Los Angeles, Ende der 80er Jahre. Die Jungs leben im Viertel der Gangs Bloods und Crips, Gewalt und Armut sind alltäglich, ebenso wie Polizeigewalt und Willkür gegen die schwarze Bevölkerung. Ihren Ausweg sehen sie in der Musik, und so tun sie sich nach und nach zusammen und gründen NWA. Nach den ersten Erfolgen wird Produzent Jerry Heller auf sie aufmerksam, und gründet mit Eazy-E das Label Ruthless Records.

Bis dahin, und noch etwas darüber hinaus folgt der Streifen dem üblichen Schema des Rise & Fall Films. Die Jungs ernten die ersten Erfolge, sind auf dem Höhenflug, aber auch der erste Neid kommt auf, die Frage nach nicht unterschriebenen Verträgen werden laut, da Heller lediglich mit Eazy einen Vertrag laufen hat. Der Erfolg wird größer, die Groupies und Partys wilder, die Obrigkeit ist nicht begeistert von Texten wie Fuck da Police, und lässt NWA bei einem Konzert auflaufen und verhaften. Mittlerweile wird der Druck von Ice Cube auf Heller größer, da dieser Geld für seine Leistungen sehen will, und von da an folgt der Film etwas anderen Pfaden. Den tiefen Fall der nun kommen müsste wird abgefedert durch Cubes und Dre’s Verlassen des Labels. Cube macht eigene Sachen, Dre gründet mit Bodyguard und Produzent Suge Knight Death Row Records, unter dem später auch Tupac Shakur berühmt werden wird.

Die Erfolgsgeschichte teilt sich nun auf. Auf MC Ren und Yella wird noch weniger Augenmerk gelegt, man orientiert sich hauptsächlich an den Geschehnissen die da noch kommen. Eazy hat immer weniger Erfolg, Dre haut mit The Chronic ein weiteres wegweisendes Album raus, auf dem erstmals auch Snoop Dogg vertreten ist, wie auch Warren G, die man im Film auch kurz auftauchen lässt. Ice Cubes Geschäft geht mitunter neben der Musik auch zum Film über, was uns zur Zusammenarbeit mit dem hiesigen Regisseur Grey bei Friday führt. Nun schwenkt das Maximum der Aufmerksamkeit letztendlich der traurigen Seite der Story zu, dem unter Geldnot leidenden Erik Wright, der immer kränklicher erscheint und auch dahinter kommt, was Dre und Cube lange vor ihm wussten: Jerry Heller hat ihn und die NWA jahrelang abgezockt, er steht vor dem Nichts. Er will sich mit seinen alten Jungs versöhnen, was auch zu klappen scheint, man plant ein Aufleben der NWA – was leider von seiner AIDS Erkrankung zerstört wird, denn kurz darauf erliegt Eazy-E seiner Krankheit, was auch das Ende des Films bedeutet.

Was einem zuerst in den Sinn kommt, wenn man Greys Film ansieht, der im DC einiges runder rüberkommt als in der zwanzig Minuten kürzeren Kinofassung, ist die liebevolle Inszenierung. Der Sound haut voll rein, und die Musik ist allgegenwärtig. Der Weg von NWA und seinen Mitgliedern ist recht gut gezeichnet, aber vor allem die Zeitgeschichte mit der Polizeigewalt und dem Gipfeln im Fall Rodney King samt den Aufständen in Los Angeles im Jahr 1991 ist spannend in Szene gesetzt, und wirkt zu keiner Zeit überfrachtet oder zu lang. Die Ungereimtheiten bezüglich Film und Realität sind zwar schade, aber ob es wirklich nötig gewesen wäre Dr. Dre als Frauenschläger auszuarbeiten, stelle ich jetzt mal als gewagte These in den Raum. Wir reden von Rappern aus Compton, Leute die mit Waffen rumsitzen, Menschen bedrohen, Drogen konsumieren und auch benutzen. Ich denke Dre ist bei Weiten nicht der Einzige mit solchen Schlagzeilen, und obendrein Frauenfeindlichkeit im Rap anzuprangern, das wäre wie Gewalt im Splatterfilm zu bemängeln. Darum gehe ich auf solche Punkte nicht weiter ein.

Was mich gefreut hätte wäre ein fundierter Blick auf die Hintergründe zu Jerry Hellers Vertragsmachenschaften mit NWA. Es wird zwar ständig darauf eingegangen, dass die Mitglieder abgezockt wurde, aber Beträge oder derartiges wird nie genannt. Vermutlich wurde dies ausgelassen um Probleme zu vermeiden, dennoch verklagte Heller die Produktion ja auf Schadenersatz, weil er falsch dargestellt wurde usw. Stark hingegen sind die Szenen um Suge Knight, einen manipulativen, brutalen und rücksichtlosen Drecksack von Menschen, der hier so gezeigt wird wie er ist. Szenen die auch zeigen, dass die Rapszene seinerzeit vom Gangleben und der Herkunft der Mitglieder gezeichnet war, und dass sie im Tod von 2Pac und Biggie Smalls später gipfelte.

Das führt uns zu den Darstellern, und sie sind es, die das Gesamtbild von Straight Outta Compton neben der Musik am meisten prägen, denn sie sind genial gewählt! Natürlich glänzt dabei O’Shea Jackson Jr. als Sohn von Ice Cube, der seinen Vater spielen darf, am meisten. Idealbesetzung an Optik und Darstellung. Aber auch alle weiteren Mitglieder der NWA werden von Corey Hawkins, Jason Mitchell, Aldis Hodge und Neil Brown Jr. superb verkörpert. Der Rest des Ensembles steht dem in nichts nach, da man stets versuchte optisch den echten Vorbildern zu entsprechen, und wer Keith Stanfield als Snoop Dogg, oder Marcc Rose als 2Pac gesehen hat, der weiß was ich meine! Die Spitze des Eisbergs bildet dann Paul Giamatti als Jerry Heller, der mich vollkommen überzeugte – für mich eine seiner stärksten Rollen.
Bei allem Gemecker in Punkto Realität vs. Film, die Straight Outta Compton über sich ergehen lassen musste, es ist und bleibt ein Film. Natürlich ein Biopic, aber er hat nie den Anspruch erhoben keine künstlerische Freiheiten genommen zu haben. Viele die den Film sahen werden nicht ansatzweise wissen wie die Geschichte um NWA ablief, kennen die Musik nichtmal oder haben sie nie gehört – und ein Film richtet sich maßgeblich an ein großes Publikum, nicht an einzelne Fans. Ich als Fan mag den Film sehr gerne, warum? Weil ich ihn gestartet habe, und bekam von Sekunde 1 an ein Lebensgefühl präsentiert! Die Musik zog mich in ihren Bann, wie sie es damals bei Erscheinen tat, und ich fühlte mich nur zu gern in die Zeit zurückversetzt, in denen Filme wie Boyz in da Hood oder Menace 2 Society erschienen – und ich empfand den Streifen nie als plumpe Kopie derer, da er völlig anders konzipiert ist.

Zu bemängeln wäre vielleicht noch ein kleiner, aber nicht unbedeutender Punkt, bei dem ich den Kritikern recht gebe: Die deutsche Synchro. Wie bei allen Filmen die in diesem Gangster-Milieu spielen ist es enorm schwierig den Slang der schwarzen Bevölkerung von Compton u. a. unterzubringen und zu übersetzen. Hier finde ich die Synchro zu 90 % gelungen, bei Sätzen wie „Der Sound ist wag“ oder „Alter, das is total dough“ hört es sich nunmal auf deutsch einfach scheiße an! Und ich bin auch davon überzeugt die sagen „dough“ und nicht „dope“ wie in den UTs und dergleichen übersetzt wird. Sogar in der Synchro hört es sich nach „dope“ an, was mal so keinen Sinn macht. Wer daran aber meckert, dem bleibt ja jederzeit der Lichtblick der Originalsynchro.
Straight Outta Compton reiht sich für mich natlos in die Reihe von Filmen wie 8 Mile oder Notorious B.I.G. ein, wobei ich sagen muss, dass ich dem Sound hier noch eine ganze Ecke mehr verbunden bin. In diesem Sinne „Straight outta compton, crazy nigger named Ice Cube, comin from a gang called Niggaz with Attitudes…“
 :8.5:

77
Reviews / London Has Fallen
« am: 24. August 2016, 11:01:50 »
In den 80ern bekam es ein Kaliber wie Chuck Norris mit bösen Invasoren der USA zu tun, und plättete die Gegner reihenweise. Schwarzenegger suchte sein Töchterchen und ballerte sich dabei durch Myriaden von Gegnern, in “Olympus has Fallen“ durfte dann mal ein Held der Neuzeit ran: Mike Banning alias Gerard Butler, der das Weiße Haus von Terroristen säubern musste, und zeitgleich den Präsidenten retten. Nun ist Banning zurück, diesmal ist es gleiche eine ganze Stadt und wieder das Leben des Präsidenten. “London has Fallen“, und nur ein Mann kann es retten: Mike fucking Banning, verehrte Herrschaften! Nachdem er das mit dem Weißen Haus so souverän und hart hinbekam, freute ich mich natürlich auch auf Teil 2 – und der kam dann gewaltig!

Nach kurzem Eingangsgelaber, Babygeschnulze zwischen Banning und seiner Frau, seichtem Geplänkel und Lobhuddeleien über unseren Super Secret-Service Sportskanonen Familienmenschen geht’s auch schon los. Man verzeihe mir, dass ich auf Spoiler keine Rücksicht nehme, aber wer bei so einem Film ernsthaft Spoiler schreit, der onaniert vermutlich mit einem Gurkenhobel. Londons Premier ist gestorben, das Staatsbegräbnis steht bevor, alle wichtigen Staatsmänner der Welt sind natürlich herzlich eingeladen. Die Stadt wird streng bewacht und kontrolliert, dass auch ja nichts passieren kann, aber da wurde die Rechnung ohne den rachsüchtigen Waffenhändler Bakawi gemacht. Dessen Tochter kam durch einen Drohnenangriff ums Leben, er selbst leider nicht. So konnte er gleich hunderte Leute bei den Briten einschleusen, und die greifen zeitgleich an. Beim der Beisetzungsfeier bricht in der Innenstadt ein nie gesehener Straßenkrieg aus, in Kürze haben die Terroristen alles unter Kontrolle und Strom sowie Telefon und Funk sind ausgeschaltet. Ausnahmezustand, völliges Chaos und ein ohnmächtiges Scotland Yard samt MI6, Militär und Bevölkerung sind die Folge.

Dem Budget, oder dem Unvermögen logisch denkender Drehbuchautoren, wird es geschuldet sein, dass es keine Zivilbevölkerung mehr in der 8 Millionen Metropole mehr zu geben scheint, und auch keinerlei Ordnungskräfte. Das Militär ist wohl zu weit weg, oder hatte keine Lust… ok der wahre Grund ist: Wir brauchen genug Menschenmaterial, welches Banning wegballern oder abstechen und foltern kann! Denn der Hubschrauber des Präsidenten wurde auf der Flucht abgeschossen, Banning will ihn nun evakuieren, wenn er denn gute Laufschuhe anhat, was man bei jedem amerikanischen Präsidenten mit Stil ja wohl voraussetzen kann! Los geht die muntere Runde Terroristen dezimieren in good old London. Dass dabei Banning stets einen obercoolen Spruch zum Besten gibt, versteht sich wohl von selbst, dass er stets weiß wann es wo langgeht und dass seine Gegner eh zu dumm zu allem sind obendrein. Delta Force Soldaten müssen schwitzen, sonst sind es keine, soviel zur Lehrstunde amerikanischer Heldengesänge, und wenn dann statt Deltas britische SAS Einheiten zur Unterstützung nahen, dann juckt das doch keinen gestandenen Halbgott ala Mike Banning!

Über dem Präsidenten ist immer eine Drohne, das muss man wissen, auch wenn dieser sich durch unbekannte Gebäude und unterirdische Tunnel bewegt! Wieso man diesen dann doch nicht ausmachen kann is dann auch schon egal, denn ein Banning ist besser als jeder Bluthund dieser Welt, der findet jeden, immer und vor allem rechtzeitig. Dass die Terroristen dann nur 100 Leute mit zum Endfight gebracht haben, das ist schließlich deren verdammtes Problem, denn ein Banning rennt durchs Sperrfeuer wie ein Akrobat im Zirkus, um dann unerkannt am Baugerüst ins Gebäude vorzudringen, und der Hundertschaft die Patronen in den Wams zu torpedieren! Und wenn Banning sagt „Spreng das Gebäude auch wenn wir noch drin sind!“ dann tut man das! Selbstverständlich kann man vor Feuer wegrennen, und mehrere Stockwerke tiefe Fahrstuhlschächte machen einem gestählten Secret Service Agenten ja wohl nichts aus! Da springt man beherzt rein, und lacht sich am Ende noch einen Ast mit dem Präsidenten!

Wer sich bei Michael Bay über Patriotismus aufregt, der soll sich mal anhören was hier so vom Stapel gelassen wird, denn da klingeln einem sowas von die Ohren, dass man sich danach mit gemalter US-Flagge im Gesicht freiwillig ins Kriegsgebiet stürzen will! Zudem fragt man sich manchmal wieso derartige Filme früher indiziert und geschnitten wurden? Was hier abgestochen, umgeballert und gefoltert wird, das wäre in seligen VHS-Zeiten noch als 60 Minuten Rumpffassung bei uns angekommen! Allein die Szene in der Sich Super-Banning aus dem Auto an einem Terroristen hochzieht, in dem er ihm das Messer Stück für Stück in den Körper stampft, da kommt helle Freude auf! Heute is sowas ab 16, weils sicher so unfreiwillig komisch erscheint, dass einem der Lusttropfen in die Unterhose steigt. Ganz ehrlich, bei soviel geballtem Stumpfsinn ist man wirklich geneigt eine miese Punktzahl zu geben, ganz klar! Das sind hier keine Logiklöcher, das sind schwarze Löcher so groß wie Australien! Wer aber, wie ich, mit den rustikalen Actionern der 80er aufgewachsen ist, der macht sich über sowas weniger Gedanken, oder es stört einen schlicht nicht so sonderlich. Wem dies hier nicht auffällt, der ist blind, aber des Spaßes wegen konnte ich mich irgendwie damit anfreunden, auch wenn es wirklich eine hummeldumme Angelegenheit ist! Ich wüsste nicht, wie man einen dritten Teil auch nur annähernd realisieren sollte, ohne Banning eine Tausendschaft Idioten gegenüberzustellen, aber ein Versuch wäre es wert. Wir brauchen allerdings Banning-Witze, denn Chuck Norris is gegen ihn ein Weisenkind.
 :7:

78
Reviews / 13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi
« am: 09. August 2016, 10:09:16 »


Wohl kaum ein Film von Regisseur Michael Bay traf es in den Medien so kontrovers wie "13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi". Um zu verstehen wieso das so ist, sollte man die Hintergründe kennen, und sich dann selbst ein Bild machen. Die Handlung des Films deckt sich im Grunde mit den Ereignissen des 11. September 2012, an dem lybische Kommandos erst eine amerikanische Einrichtung stürmen und dort der Botschafter ums Leben kommt, später wird eine geheime CIA-Einrichtung gestürmt, wobei sechs ehemalige Elite-Soldaten der Amerikaner eine Verteidigung errichten um die Leben der Amerikaner zu schützen. Die Geschichte basiert auf dem Buch "13 Hours: The Inside Account of What Really Happend in Benghazi" von Autor Mitchel Zuckoff. Kritisiert wird die völlig unpolitische Haltung von Bays Werk, da der Zwischenfall in den USA hohe Wellen schlug, und Hillary Clinton arg in die Bredouille brachte, während sie später einräumte außenpolitische Fehler im Libyenkonflikt begangen zu haben.

Grund für die Angriffe soll u. a. der Film "Innocence of Mulsims" sein, wobei das sicher nicht der einzige sein dürfte, da die Sache am geschichtsträchtigen Datum des 09/11 stattfand. Dies wird im Film nicht erwähnt, und auch sonst wird auf politische Hintergründe nicht eingegangen. Das ist in meinen Augen voll verständlich, da Bay eben das Buch als Grundlage nutzt, und in diesem dreht sich alles um die Angriffe und die sechs Männer die in Eigeninitiative in die Kampfhandlungen eingriffen um Leben zu retten. Sicher auch ihr eigenes, aber eben auch das aller Beteiligten Amerikaner und Libyer. Bay inszenierte hier mit erstaunlich wenig Pathos, auch wenn dieser freilich nicht ausbleibt. Mehr als beim gelobten "Black Hawk Down", oder ähnlichen Vertretern der True-Events Schiene im Kriegsfilm Bereich, lässt sich hier aber eben auch nicht ausmachen. Die Gefechtsszenen sind realistisch gehalten, bis auf wenige Ausnahmen auch grafisch nicht auf Bluteffekte aus, und seine geliebten Zeitlupenszenen spart er sich auch fast bis aufs Ende aus.

Angenehm spannend und unterschwellig brodelnd bietet sich das erste Drittel des Streifens dar, in dem man die Figuren kennenlernt, ein paar kleine Außeneinsätze und der Alltag der sechs Sicherheitsmänner gezeigt werden. Erst dann geht der Sturm auf den Sitz des Botschafters los, und damit auch die betreffende Nacht mit ihren 13 Stunden des Überlebenskampfes. Auch hier gibt es aber ruhigere Szenen der Vorbereitung, des Wartens auf den Gegner, stets abermals mit dem unguten Gefühl, dass es an jeder Ecke losgehen kann, oder der vermeintliche Freund zum Feind wird, da die Verbündeten Libyer von den Gegner nicht auseinanderzuhalten sind. Leider trifft dies auch auf die titelgebenden Helden zu, die man dank ihrer Rauschebärte und gleichen Ausrüstung im Gefecht wirklich schlecht auseinanderhalten kann.

Sicher bietet der Film im Grunde wenig Höhepunkte, weil sich zwei Drittel in der besagten Nacht und mit den Angriffen beschäftigen. Interessant war aber zu sehen, ob nun real oder nicht, dass man doch versuchte Truppen und Unterstützung zu kontaktieren und heranzuschaffen. Es hört sich in Rezensionen und auch sonst immer so an, als wären lediglich sechs heldenhafte Amerikaner die einzigen Kämpfer für Gerechtigkeit gewesen, dem ist aber nicht so! Sie haben stets Unterstützung von einheimischen "Milizionären des 17. Februar", obendrein auch von übrigen Leuten aus dem Angriff auf den Botschafter, und auch CIA Leuten vor Ort aus der Einrichtung. Mitnichten ist dies also ein ausschließlicher Heldengesang für die bärtigen Protagonisten.

Schlussendlich bleibt es ein Michael Bay Film, aber ein weit weniger patriotischer, als man es überall glauben machen will. Da die politischen Hintergründe hierzulande eher weniger brisant sein dürften, kann man das getrost als reinen Actionfilm sehen, oder sich einfach etwas zum Thema einlesen. Bay drehte nach dem Buch, nicht nach politischen Gesichtspunkten, und das ist auch gut so, denn dafür sollte man andere Regisseure ins Boot holen. Die Darsteller sind allesamt ordentlich aber auch eher unbekannt, werden hier was die Fähigkeiten angeht ohnehin auf Taktik und Schießen reduziert. Ein Ego-Shooter in Filmform ist dies mitnichten, denn dann würde das auch auf die restlichen Delinquenten zutreffen, und wer mit derartigen Filmen etwas anfangen kann, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Mehr Background wäre gut gewesen, ansonsten vielleicht etwas weniger Laufzeit, denn knapp zweieinhalb Stunden sind schon eine Ansage. Die Blu-ray bietet eine gute Qualität, das Bonusmaterial glänzt mit Abwesenheit.
 :7.5:

79
Reviews / Tschiller: Off Duty
« am: 08. August 2016, 11:15:00 »


Jahaaa ich hab mir “Tschiller: Off Duty“ angesehen, wieso? Na weil ich schon die Schweiger Tatorte sehr amüsant fand, und ich ja obendrein kein Problem mit ollen Nuschel-Sauf-Til habe. Mir war natürlich nicht klar, dass er zusammen mit Regisseur Christian Alvart diese Kinoversion des Tatort nicht von 90 auf 105 Minuten aufgeblasen hat, sondern auf eine Laufzeit von satten 140 Minuten - ja richtig gelesen! Aber man ist ja schmerzfrei, gießt sich ne Flasche Rotwein in die Hirnrinde und schon kann der Spaß losgehen.

Gleich der Auftakt des Ganzen deutet an, wo die Reise hingeht. Nachdem Firat Astan am Ende des letzten Tschiller Tatortes festgenommen werden konnte, lieferte man ihn an die türkische Justiz aus. Da der böse Bube dort ein gefragter „Geschäftsmann“ ist, holt man ihn kurzerhand aus dem Knast, und somit ist der Mörder der Ex-Frau des Hamburger LKA Mannes Nick Tschiller wieder auf freiem Fuß. Dummerweise kriegt Tschillers Tochter Lenny raus wo Firat ist, reist in Nicks Namen nach Istanbul, und will Firat erschießen. Das geht schief, Firats Kontaktmann und türkischer Geheimdienstler Seker kidnapped Lenny, und verkauft sie nach Moskau. In bester “96 Hours“-Manier reist Tschiller seiner Tochter nach, und will sie befreien.

Die Geschichte gibt nichts her, machen wir uns nix vor. Hier wurde geklaut, und zwar vom Feinsten, aber mal ehrlich: Wo wird das denn heute nicht? Das halte ich weder Schweiger noch Alvart vor. Obendrein handelt es sich ja nicht um eine dreiste 1:1 Kopie besagter Vorbilder mit Liam Neeson, der sich zweimal selbst kopierte, sondern hier wurde noch eine Stunde Laufzeit draufgelegt. Die setzt sich mitunter daraus zusammen, dass in Hamburg, Berlin, Istanbul und Moskau gedreht wurde. Nachdem Nick in Istanbul etwas Randale veranstalten darf, findet er sich im türkischen Knast wieder, man greift also auch ne Ecke Knastfilm auf, um dann nach Russland zu reisen, und dort ein paar Ärsche zu treten…

Schweiger nuschelt auch hier wieder, für mich verständlich, für Leute mit schlechterer Geräteausstattung eher anscheinend eher weniger, und auch sein Partner Erdal Yildiz darf wieder etwas Hamburger Slang ins Mikro brabbeln. Die beiden funktionieren prächtig miteinander, und auch sonst sind die Darsteller alle ordentlich besetzt, bis auf Luna Schweiger, die mit ihrem Mopsgesicht einfach nur dröge durch die Szenerie stapft. Man sieht sie aber ohnehin nur anfangs und am Ende, somit verschmerzbar. Gut war auch noch Özgür Yildirim als Seker, gut besetzter Bösewicht, und eigentlich Regisseur von Filmen wie “Boy 7“, “Chiko“ oder “Blutzbrüdaz“.

Was hier auffällig gut gemacht wurde ist, dass viel mit Untertiteln gearbeitet wird. Die Hauptgeschichte spielt nun einmal in der Türkei und in Russland, und Tschiller spricht keine der Sprachen (ja auch deutsch nicht richtig, ha ha), ebenso wie die Türken mit den Russen auf Englisch kommunizieren. Alles andere wäre schwachsinnig gewesen, auch wenn es auf die Dialoge nur zweitrangig ankommt. Man muss auch sagen Christian Alvart versteht sein Handwerk! Er hat mit “Antikörper“ bewiesen, dass er was kann, und mit “Fall 39“ und “Pandorum“ grundsolide und spannende Genrekost abgeliefert – mit dem richtigen Auge für Szenerie und Kameraeinstellungen. Seine “Borowsky“-Tatorte sprechen ebenfalls eine gewichtige Sprache in allen Punkten. Die letzten drei Tatort Fälle für Schweiger und Yildiz wurden ebenso von ihm inszeniert.

In “Tschiller: Off Duty“ zeigt Alvart, dass er mit 8 Millionen Budget einen Actionfilm drehen kann, der nicht nach deutschem TV-Niveau aussieht, und sich auch zu keiner Zeit nach einem solchen anfühlt! Die Actionszenen sind rasant und übersichtlich gedreht, das Drumherum wird nie lahm oder langweilig, und durch die genutzten Farbfilter wirkt das Ganze definitiv hochwertiger als es schlussendlich ist. Die Härte wurde gegenüber den Tatorten noch leicht nach oben gefahren, was dem Film ebenso gut tut. Den Gag mit dem Mähdrescher durch Moskau zu fahren, hat man wohl an Brosnans Fahrt als 007 mit dem Panzer angelehnt, und am Ende wurde etwas dick aufgetragen mit der Not-OP Schweigers an seiner eigenen Tochter, aber hier muss man sich doch am ehesten eines fragen: Hätte das Publikum daran rumgemeckert, wenn es Brosnan oder Neeson gewesen wäre? Nein, denn die sind nicht Schweiger.

Ich persönlich finde den Film astrein zu lang! 20 Minuten weniger wären hier gut gewesen, auch wenn der Film keine nennenswerten Längen hat. Die Geschichte gibt einfach zu wenig her. Die Actionszenen sind gut verteilt, allerdings habe ich ehrlich gesagt sogar ein wenig mehr Action erwartet, rückblickend betrachtet. Alvart hat aus dem Drehbuch sicher das Beste rausgeholt, und ebenso aus den Figuren und Konstellationen. Dass die ganze Nummer storytechnisch völliger Driss ist, der komplett unrealistisch daherkommt stört da im Grunde nicht – mich nicht. Wenn ich solch einen Streifen einlege, dann weiß ich was ich kriege. Nur zum Meckern und Nöhlen schaue ich sowas nicht, und zu der Punktewertung stehe ich auch jederzeit – wohlwollende  :6.5: (wenn er kürzer wäre auch mehr) sind drin! Wer die Schweiger-Tatorte mochte, macht auch hier garantiert nix falsch, und nun werft den ersten Stein…

80
Smalltalk / Die Nation is unter Feuer!
« am: 02. August 2016, 14:17:13 »
Alles Gute zum Geburtstag, mein Freund!!!!! Bleib wie Du bist, weiter eine superschöne Zeit mit Deiner neuen Liebe, feier gut was weg!

 :new_bday: :new_bday: :new_bday: :new_bday: keep on rockin!

81
Reviews / Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück
« am: 02. August 2016, 13:30:51 »


Mein Hang zu Filmen mit realen Hintergründen sollte mittlerweile ja durchaus bekannt sein, daher ist es wohl auch wenig verwunderlich, dass ich mir den 2015 entstandenen Thriller Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück Für eine Rezension ausgesucht habe. Die Thematik der Sektengemeinde um Paul „Pius“ Schäfer, der diese in den 60er Jahren in Chile gründete, interessiert mich seit jeher sehr, und ich war natürlich gespannt wie das filmisch umgesetzt sein wird. Natürlich könnte man daraus gut eine reißerische Nummer machen, obschon die Grausamkeiten physischer und psychischer Natur ungleich hoch waren. Regisseur Florian Gallenberger bastelte daraus aber eine teils fiktive Geschichte, die trotzdem die Fakten auf den Tisch zu bringen weiß. Mit John Rabe überzeugte er mich bereits, als er das Nangking-Massaker aufarbeitete, ungleich gespannter war ich also auf diese Arbeit.

Wir befinden uns in Santiago de Chile im Jahr 1973. Daniel unterstützt den sozialistischen Präsidenten Allende, und erhält einen Überraschungsbesuch seiner Freundin Lena. Am Morgen des 11. September ist plötzlich alles anders. Augusto Pinochet stürzt in einem Putsch Allende, das Militär sondert die Sympathisanten aus. Menschen werden hingerichtet, Daniel wird in die Colonia verschleppt, und soll unter Folter sein Tun für Allende gestehen. Lena schleust sich heimlich in die Colonia Dignidad ein um Daniel zu befreien, doch dort herrscht Paul Schäfer mit eiserner Hand. Frauen und Männer sind getrennt untergebracht, die Regeln sind hart und unmenschlich, jede Tat hat sofortige und schmerzhafte Konsequenz. Lena gibt trotz allem nicht auf, und versucht Daniel ausfindig zu machen…

Natürlich gibt die Geschichte um Lena und Daniel soviel nicht her, aber sie ist erfreulicherweise ohne großen Kitsch und einen Aufhänger um ins Geschehen zu kommen braucht man auch. Daniel Brühl und Emma Watson spielen richtig gut auf, und tragen ihren Teil dazu bei, dass die Handlung um die beiden Hauptakteure Sinn macht, und gerade Brühl hat sich für mich wirklich zum Darsteller gemausert, der international absolut bestehen kann. Das eigentliche Thema ist hier jedoch die Colonia Dignidad und Paul Schäfer, und da hat Gallenberger wiedermal ganze Arbeit geleistet. Ganze vier Jahre recherchierte und arbeitete er an diesem Film, ein ähnlicher Aufwand wie seine zwei Jahre Aufenthalt in China damals für John Rabe. Die Machenschaften von Schäfer, die Verbindungen zum Pinochet-Regime und die Bereitstellung der unterirdischen Gänge als Folterverließ für dessen Geheimdienst, der Waffenhandel, die pädophilen Neigungen Schäfers sowie dessen sadistische Ader und das knallharte und unmenschliche Führen der Kolonie wurden mehr als prägnant eingefangen.

Das liegt zum einen an Gallenbergers Recherchearbeit und dem Fakt, dass er Fotos und Berichte sichten konnte, die vorher nie jemand zu Gesicht bekam, zum großen Teil aber an einem Mann: Michael Nyqvist! Der Hauptdarsteller der Stieg Larsson Millenium-Trilogie, mittlerweile auch aus John Wick oder Mission Impossible – Phantom Protokoll, stellt hier eine derart hassenswürdige personifizierung der Figur Paul Schäfer dar, dass man ihm permanent den Tod wünscht. Vor dieser Leistung muss man einfach den Hut ziehen. Der Hass und die Verachtung die er mit einem Blick versprühen kann, die Lust am Quälen und psychischen Herabsetzen von Personen, habe ich in einem Film selten so authentisch gesehen. Auch die restlichen Darsteller fügen sich hervorragend ins Gesamtbild ein, auch wenn sie oftmals nur schmückendes Beiwerk sind, und charakterlich nicht vertieft werden, da sie der möglichst realistischen Darstellung der Gepflogenheiten und des Alltags in der Colonia sind.

Die gezeigten Grausamkeiten belaufen sich weniger auf die Folterungen des Geheimdienstes, als vielmehr auf das Geschehen in der Kolonie selbst. Vieles wird nur angedeutet, im Falle Daniels Folterung kurz eingeschoben, oder die kleinen Szenen in denen näher auf Schäfers Hang zu Kindern eingegangen wird. Gerade diese Szenen nehmen einen aber durchs Wegschwenken mehr mit, als man es vermuten würde. Die Szene in der Dusche, in der Pius den Kinderchor singen lässt, während er sich die Schuhe auszieht und zu den drei duschenden Jungs läuft, lässt einen mit offenem Mund dasitzen. Leerlauf oder spannungsfreie Szenen existieren nicht, da Gallenberger gekonnt und recht rasant durch die Szenerie führt, was sich auch am flott inszenierten Ende zeigt, was ohne lange Umschweife den Film zu einem ordentlichen Finale führt.

Was mich die Wertung etwas runterfahren lässt ist, dass ich gerne einen längeren Film mit tieferen Einblicken in dieses System gehabt hätte. Zwar ist die Spielzeit mit knapp zwei Stunden durchaus ordentlich, aber die Machenschaften Schäfers, die Verwicklungen mit der deutschen Botschaft, dem Waffenhandel und der Kollaboration mit dem Regime hätten noch so viel Stoff hergegeben, der in der kurzen Zeit leider nur ansatzweise angerissen wurde. Das ist rein filmisch gesehen absolut nachvollziehbar, für mich also nur ein persönliches Manko, da so die Spannungskurve einfach wesentlich prägnanter genutzt werden konnte. Für den Zuschauer, der hier einen Thriller mit realem Hintergrund sehen möchte, also sicher hundertpro die richtige Entscheidung! Am Ende weisen noch einige Texttafeln auf den weiteren Verlauf der Colonia Dignidad und Paul Schäfer hin, sowie etliche fotografische Originalaufnahmen.

Gedreht wurde das Ganze übrigens richtig international in Luxemburg, München, Berlin und Buenos Aires, während die Produktion von Majestik, Rat Pack, Rezo Productions und Fred Film gestemmt wurde, mit Unterstützung von Pro Sieben und Sky, gefördert von der EU. Benjamin Herrmann von der Majestik Filmproduktion hat bereits für John Rabe als Produzent fungiert, und für den 2001 als besten Kurzfilm oscarprämierten Quiero ser, ebenfalls unter der Regie von Florian Gallenberger. Martin Wuttke hat übrigens eine kleine Rolle zu Beginn, in meinen Augen leider völlig verschenkt und daher unnötig. Musikalisch gibt es zeitgemäß Samba pa ti von Santana, Ain’t no sunshine und Try von Janis Joplin auf die Ohren.

 

Eigentliche Wertung  :8: bis  :9: - aber ich haue mal die  :7: raus wegen der genannten Punkte

82
Neuigkeiten / Abattoir (Darren Lynn Bousman)
« am: 21. Juli 2016, 13:26:34 »



Im Leben der Immobilien-Journalistin Julia Talben (Jessica Lowndes) läuft alles nach Plan - doch dann wird ihre Familie bei einem Einbruch brutal ermordet. Die Ermittlungsarbeiten sind für die Polizei schnell abgeschlossen, doch die Investigativ-Reporterin wittert mehr und geht einem merkwürdigen Mysterium auf den Grund. Zusammen mit ihrem Ex-Freund Detective Grady (Joe Anderson) macht sie die Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Allie (Lin Shaye), die beide zu einem gruseligen Abattoir – einem Geisterhaus mit unendlich vielen Räumen - führt. In dieser Welt voller Toten und verfluchten Seelen merkt Julia schon bald, dass hier der Schlüssel zur Wahrheit liegt.

Sieht nicht übel aus! Basiert auf nem Comic

83
Neuigkeiten / In a Valley of Violence (Ti West)
« am: 21. Juli 2016, 13:22:50 »





Western von Ti West, Besetzung is cool, Western mag ich ebenso - sieht immerhin nach ordentlicher Ware aus!

84
Neuigkeiten / 7 Days in Hell
« am: 21. Juli 2016, 13:10:44 »



Kit Harrington und Adam Samberg in einer Tennis Mockumentary über das längste Tennis Match aller Zeiten - WTF!??? :uglylol: :uglylol: :uglylol:

85
Smalltalk / Alles Gute zum Geburtstag nach Hollywood!
« am: 05. Juli 2016, 08:59:47 »
Unser Mann in Hollywood hat Geburtstag - alles Gute Matze!!! Feier dick, schau Dir ne Eselshow in Mechiko an :D aber bei Dir mach ich mir da absolut keine Gedanken Digger :D  :new_bday: :new_bday: :new_bday: :new_bday: :new_bday: :new_bday: :pidu: :prost: bleib wie Du bist, und misch den Laden da drüben weiter auf!

86
Smalltalk / Alles Gute Max Cherry! (Fehlalarm!)
« am: 27. Juni 2016, 09:40:05 »
Stephan, mein Freund! Alles Gute nachträglich! Ich brauch halt doch immer das Forum als Gedächtnisstütze bei sowas :D Ich hoff Du hast bissi gefeiert - bleib so wie Du bist Alterchen!!!

87
Smalltalk / Alles Gute zum Burzeli, Phil :D
« am: 24. Juni 2016, 09:44:26 »
Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag in die Schweiz, Philster!!! Bleib wie Du bist, lass Dich schön feiern und reich beschenken!!! :pidu: :new_bday: :new_bday: :new_bday:

88
Neuigkeiten / Jack Reacher: Never Go Back
« am: 23. Juni 2016, 09:04:36 »



Seit er die Stimme von Major Susan Turner am Telefon gehört hat, geht sie Jack Reacher (Tom Cruise) nicht mehr aus dem Kopf. Deswegen ist er nun an den Ort zurückgekehrt, der dem Begriff „Heimat“ am nahsten in seinem Leben war: dem Hauptquartiert seiner alten Einheit in Virginia. Dort müsste Susan Turner an dem Schreibtisch sitzen, an dem er einst saß als er noch der Kommandant war. Doch in Virginia erlebt er eine Überraschung. Es gibt einen neuen Kommandanten. Susan Turner sitzt wegen Verrats im Gefängnis. Und damit nicht genug: Reacher selbst wird wieder zum Militär eingezogen und gleich mit zwei Anklagen konfrontiert. Er soll vor sechszehn Jahren einen Mord begangen haben und eine Frau behauptet, dass er der Vater ihrer Tochter ist. Reacher ist klar: Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht. Jemand will ihn ablenken, den neugierigen Ermittler kalt stellen. Doch damit hat er erst recht seine Aufmerksamkeit bekommen. Reacher beschließt der Sache auf den Grund zu gehen, doch dazu muss er erst einmal Susan Turner aus dem Gefängnis befreien… filmstarts.de

Super, ich freu mich drauf - Teil 1 hat gerockt! Das Buch wird zwar als nicht so gut bewertet, aber ich kenns nicht, und der Trailer sieht klasse aus!

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Neuigkeiten / War on Everyone - Dirty Cops (Michael McDonagh)
« am: 22. Juni 2016, 08:54:00 »



Zwei korrupte Cops (Michael Peña und Alexander Skarsgård) aus dem tiefen Süden machen, was sie wollen: Sie legen andere herein und erpressen Verbrecher… zumindest bis sie einem Feind begegnen, der noch gefährlicher ist als sie.

Ich mag Pena, ich mag Skarsgard - und in der Kombi mit McDonagh is das Ding geschaut! Der Trailer macht enorm Laune  :lol: :lol: :lol: THE GUARD und AM SONNTAG BIST DU TOT waren richtig gut, und so wie es aussieht legt Michael gut nach.

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Todestage / Michu Meszaros (ALF) gestorben
« am: 14. Juni 2016, 10:03:04 »


Der kleinwüchsige Darsteller, der im ALF Kostüm steckte starb im Alter von 76 Jahren, er lag im Koma und wurde zu Hause bewusstlos aufgefunden. Er kämpfte wohl seit Jahren mit den Nachwirkungen eines Schlaganfalls... Ruhe in Frieden!!!

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Serien / The Vice Principals (Danny McBride, Walton Goggins)
« am: 08. Juni 2016, 13:48:55 »


https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=58XtN9ECoPg

In der neuen Comedyserie „Vice Principals“ muss an einer amerikanischen Highschool die Stelle des Direktors neu besetzt werden, als der noch amtierende Schulleiter (Bill Murray) sein Amt niederlegt. Es entbrennt ein kindischer Kampf um die Beförderung, in dem die störrischen Stellvertreter Neal Gamby (Danny McBride) und Lee Russell (Walton Goggins) jedoch schon bald dazu gezwungen werden, zusammen statt gegeneinander zu arbeiten.

Die neue HBO-Serie wurde von den beiden „Eastbound & Down“-Machern Danny McBride und Jody Hill inszeniert und startet am 17. Juli 2016 auf dem US-amerikanischen Bezahlsender. Im Krieg um die Krone der Schulleitung mischen u. a. auch Busy Philipps („Cougar Town“), Georgia King („Zwei an einem Tag“) und Kimberly Hebert Gregory („Devious Maids“) mit. Bisher ist unklar, ob und wie es „Vice Principals“ auch nach Deutschland schafft.
filmstarts.de

Ich hoffe mal stark das kommt nach Deutschland! :D Das sieht sehr witzig aus, und abermals Goggins... ich liebe den Typ einfach! TC und Matze (wegen McBride) - übernehmen Sie

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Todestage / Kimbo Slice ist tot
« am: 07. Juni 2016, 11:14:52 »
Kimbo Slice aka Kevin Ferguson starb am 06.06.2016 aus noch unbekannten Gründen mit 42 Jahren. Der MMA Fighter begann seine Karriere in Hinterhoffights, durch die er im Netz berühmt wurde. Später wechselte er in den echten Ring und konnte sich auch da durchaus gut behaupten, er wurde von Bas Rutten trainiert. - einigen ist er vielleicht auch aus BLOOD & BONE mit Michael J. White bekannt, in dem er einen Bad Guy mimen durfte, oder aus SCORPION KING 3.

Ruhe in Frieden.
http://www.n24.de/n24/Sport/mehr-sport/d/8637032/die-haerteste-sportart-der-welt-trauert-um-star.html

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Neuigkeiten / Popstar (Andy Samberg, Sarah Silverman
« am: 25. Mai 2016, 10:48:23 »


Der Sänger und Rapper Conner4Real (Andy Samberg) ist der Inbegriff eines Superstars. Seine Fans vergöttern ihn und auch die Musikbranche liegt ihm zu Füßen. Er umgibt sich zwar permanent mit einer Entourage aus bis zu 32 Leuten, aber die sorgen immerhin dafür, dass er in jeder Situation cool rüberkommt. Doch als das neue Album des Solo-Künstlers katastrophal floppt, ist der Hype um Conner4Real mit einem Mal vorbei und Conner landet in einer tiefen Krise. Um weiterhin im Musik-Business erfolgreich zu sein, greift der Rapper nun nach dem letzten Strohhalm: Er plant, seine alte Rap-Boyband „The Style Boyz“ (Jorma Taccone und Akiva Schaffer) zu reaktivieren. Unterstützt wird er bei diesem Vorhaben von seiner sarkastischen PR-Frau (Sarah Silverman) und seinem so euphorischen wie ausgebrannten Manager Harry (Tim Meadows).


Trailer
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iiaZVVcR3Z8
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=xuBrcvAXA7k

Musikvideo :lol:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Jr9Kaa1sycs

Sieht richtig witzig aus :D verleibe ich mir ein

94
Todestage / Erika Berger ist tot
« am: 16. Mai 2016, 09:33:13 »
Die Ikone der 80er Jahre Sexberatung von RTL ist mit 76 überraschend gestorben. Ich fand sie immer sehr sympathisch und sicher hat sie einen gewissen Teil zur Offenheit und Aufklärung einiger beigetragen. Für mich teilweise auf jeden Fall - ruhe in Frieden Erika

95
Smalltalk / Alles Gute zum Geburtstag ap!!!
« am: 14. April 2016, 14:07:52 »
Alex, alte Metalhupe, lass Dich feiern, sauf einen für mich mit - und lass Dich hier mal wieder öfter sehen, Du Gruftbeschwerer :D

96
Smalltalk / Happy Birthday Necronomicon!!!
« am: 05. April 2016, 10:04:27 »
Oli, alte Feldhaubitze! Ich wünsche Dir alles alles Gute zu Deinem Gebustrtag, tritt ordentlich Arsch heute!  :D :D :D :pidu: :prost: :sabber: :bang: :bam: ran an die Natobuxen!

97
Filme Allgemein / Broken Horses
« am: 04. April 2016, 15:14:29 »


Trailer:

Nach vielen Jahren verschlägt es den jungen Violinisten Jacob Heckum (Anton Yelchin) wieder in sein abgelegenes Heimatstädtchen an der mexikanisch-amerikanischen Grenze, dem er nach dem Tod seines Vaters den Rücken gekehrt hatte. Nun ist er zurück und entdeckt vor Ort, dass sein kindlicher Bruder Buddy (Chris Marquette) inmitten einer gefährlichen Drogengang geraten ist. Der ruchlose Anführer dieser Gang hat Buddys einfaches Gemüt ausgenutzt und ihn zu einem Killer gemacht, der ohne nachzudenken das tut, was man ihm sagt. Jacob kann Buddy nicht davon überzeugen, die Gruppe zu verlassen. Da ihn jedoch weiterhin Schuldgefühle darüber plagen, dass er ihn einst im Stich ließ, schlägt er einen anderen Weg ein, um Buddy letztendlich rauszuholen: Er stößt selbst zu der Gruppe. Bruderschaft und Loyalität werden vor diesem Hintergrund auf eine harte Probe gestellt.

Die anderen Sachen von dem Regisseur sagen mir null und nix, aber die Besetzung mit u. a. Anton Yelchin, Vincent D'Onofrio, Sean Patrick Flanery, Thomas Jane und Chris Marquette sagt mir sehr zu - und der Trailer obendrein! Sieht nach gutem Neo Western aus, wobei der durchaus seine skurrilen Dinge an Bord haben soll mit fortlaufender Zeit

98
Todestage / Roger Cicero gestorben!
« am: 29. März 2016, 12:41:30 »
http://www.spiegel.de/kultur/musik/roger-cicero-ist-tot-a-1084461.html

Der deutsche Sänger starb am 24.03.2016 an den Folgen eines Schlaganfalls im Alter von 45 Jahren.

Ruhe in Frieden.

99
Neuigkeiten / War Dogs (Miles Teller, Jonah Hill)
« am: 29. März 2016, 10:58:21 »



Für die beiden Freunde Anfang 20 Efraim Diveroli (Jonah Hill ) und David Packouz (Miles Teller) gibt es eigentlich nichts Schöneres als auf der faulen Haut zu liegen und kräftig einen Joint durchzuziehen. Nur leider lässt sich auf die Weise überhaupt kein Geld verdienen. Schnell kommen sie auf die Idee, eine wenig bekannte staatliche Regelung für sich auszunutzen, nach der sich auch kleine Firmen um große amerikanische Rüstungsaufträge bewerben dürfen. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten beginnt ihr Geschäft zu florieren, das Geld fließt in Strömen in ihre Taschen und sie können sich ein Leben in Luxus gönnen. Doch dann sollen sie für 300 Millionen Dollar Waffen an die amerikanischen Verbündeten in Afghanistan liefern. Der Auftrag ist nicht nur zu groß für die Zwei, sondern ruft auch noch äußerst zwielichtige Geschäftspartner auf den Plan – und ausgerechnet die Regierung selbst ist einer von ihnen..

Basiert auf der wahren Geschichte von David Packouz und Efraim Diveroli, die 2007 vom FBI gefasst und wegen Betrugs in 71 Fällen angeklagt wurden.



Count me in! Das sieht witzig aus, trotz des realen Hintergrundes ;)

100
Neuigkeiten / Keanu
« am: 29. März 2016, 10:56:04 »


Mit Keanu ist nicht etwa Keanu Reeves gemeint, sondern eine Kätzchen desselben Namens. Sie ist das Haustier von Rell (Jordan Peele) und sein ganzer Stolz. Nachdem seine Freundin mit ihm Schluss gemacht hat, läuft das zutrauliche Tier ihm zu und spendet ihm Trost. Auch Rells bester Freund Clarence (Keegan Michael Key) ist der absoluten Überzeugung: Keanu ist die süßeste Katze, die er je gesehen hat. Umso härter trifft es die zwei neuen Katzen-Papas, als ihr gestreiftes Wunder nach einem Einbruch entführt wird.

Statt den Verlust hinzunehmen, machen die beiden sich auf die Suche nach ihrem Stubentiger. Schnell wird allerdings klar, dass die Täter sich in den Kreisen wirklicher Gangster bewegen und da die Freunde mit Kriminalität und Gewalt rein gar nichts am Hut haben, müssen sie ihr ganzes schauspielerisches Talent aufbieten, um zwischen Drogendealern und Straßengangs nicht aufzufallen und nebenbei noch die ein oder andere Schießerei zu überstehen.


Redband Trailer

Schlagt mich, ich finds cool :D und ich wette mindestens Phil ebenso! Nicht von der Katze täuschen lassen, das sieht echt witzig aus :D ;) vor allem schöner Seitenhieb auf den Aufhänger von John Wick :D

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