Eine interessante Definition. Aber ja, kann ich nachvollziehen.
Ein Antiheld war für mich eher meistens jemand, der die Heldenrolle nicht so ganz ausfüllen kann, wegen Unzulänglichkeiten, unpassendem Äußeren oder ja, weil er ungewöhnliche Methoden anwendet. Sicherlich kann ein Antiheld moralisch fragwürdige Entscheidungen treffen.
Sieht nicht so aus
aber vielleicht wäre im Zuge der Comicverfilmungen auch SCOTT PILGRIM GEGEN DEN REST DER WELT was für Dich, der rockt!
Das Spektrum ist groß. Bei dem Titel oben musste ich sofort an "Theo gegen den Rest der Welt" denken. Westernhagen fällt von seiner ganzen Erscheinung her hier komplett durchs Raster und stellt trotzdem den unkonventionellen Helden der Geschichte dar.
Ash ist für mich auch so ein klassischer Antiheld, der permanent an Selbstüberschätzung leidet und viele Aufgaben eher zufällig/ ausversehen bewältigt, als gezielt. Besonders in der Serie ist er sogar der dämliche Auslöser der Bedrohung und das nur, weil er irgendeine weibliche Bekanntschaft beeindrucken wollte.
Aber die Beispiele von Jens passen auch, wenn man mit einem anderen Ansatz an den Begriff herangeht.