BÖSE - Bentley Little

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Offline Havoc

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     :shock:
    Oh, das hört sich doch sehr gut an.
    An "Needful Things" gefielen mir gerade die ganzen gegenseitigen Verstrickungen der Dorfbewohner ausgesprochen gut. 8)
    “When I ride my bike I feel free and happy and strong.  I’m liberated from the usual nonsense of day to day life.  Solid, dependable, silent, my bike is my horse, my fighter jet, my island, my friend.  Together we will conquer that hill and thereafter the world”


    Offline Havoc

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      Hab mir das Buch gestern zugelegt. Heißt jetzt allerdings nicht mehr HASS, sondern BÖSE
      Stimmt, sollte mal einer den Threadtitel editieren.




      Klappentext:
      In der kleinen Stadt Willis ist noch nie etwas Schreckliches geschehen. Das Grauen beginnt an dem Tag, als ein Fremder in die Stadt kommt. Plötzlich erhalten die Einwohner Briefe von Menschen, die seit Jahren tot sind, und Botschaften, die ihnen Geheimnisse ihrer Nachbarn verraten. Argwohn und Missgunst verbreiten sich wie ein Virus, und bald begeht ein Bewohner den ersten Mord. Das Böse ist nach Willis gekommen. Es wird nicht ruhen, bis der letzte Einwohner zur Hölle gefahren ist.

      Buch:
      Gleich vorneweg. Vielen ist ja schon aufgefallen, dass sich die Story ähnlich wie Kings "Needful Things - In einer kleine Stadt" anhört. Das ist gar nicht mal so falsch, aber es ist keine platte Kopie.
      Wem "Needful Things" gefallen hat bzw. die Thematik gut fand, braucht gar nicht weiterzulesen und kann sich "Böse" von Bentley Little gleich bestellen/kaufen. :D

      Der Postbote der kleinen Stadt Willis in Arkansas begeht Selbstmord. Die Bürger sind schockiert, da er überall als fröhlicher und ausgelassener mensch galt, der scheinbar niemals irgendwelche Probleme hatte. Doch bald erscheint ein neuer Postbote in der Stadt der den Job weiterführen soll. Jedoch schon bald wird der neue Postbote den Bürgern der Stadt unheimlich. Er kommt nur Nachts und scheint auch sonst mit niemandem aus der Stadt eine tiefere Bekanntschaft zu pflegen. Doug, seiner Frau Trish und deren Sohn Billy ist der neue Postbote von Anfang an unsympathisch. Doch bald tauchen seltsame Briefe auf deren Inhalt so niemand erwartet hat. Langsam aber sicher entsteht völlig unerwartet ein Netz aus Verleumdungen und Zwietracht unter den Bewohnern von Willis.
      Doug und seine Familie sind am Verzweifeln. Sind sie die einzigen die merken, dass hier etwas nicht stimmt?
      Es herrschen Angst und Panik, die schon bald in Mord und Totschlag umschlagen.
      Hinter all dem scheint neue Postbote zu stehen, der alles andere als menschlich, wirkt.


      Bentley Little war mir bisher noch nicht bekannt. Das Buch war eigentlich ein Spontankauf. Hatte es in der Hand und dann auf Grund der Erinnerung, dass es hier mal erwähnt wurde, einfach mitgenommen.
      Hier haben wir es mit einem kurzen, knackigen Horror-Roman zu tun der sich flüssig und spannend lesen lässt.
      Little schwingt sich dabei nicht in literarische Höhen auf, aber er weiß wie man eine ordentliche Spannung aufbaut und diese gekonnt immer weiter in Richtung Finale steigert. Im Vergleich zu King, (den man wegen Needful Things hier schon ziehen kann) verzichtet Little jedoch auf jegliche langatmigen Sequenzen, wie sie King gerne mal 50 Seiten lang auswalzt. Nein hier geht es "straight forward".
      Das Finale hingegen ist schon ein wenig abstrus und surreal, brachte mich zuerst sogar ein wenig zum Lachen, passte sich dann aber eigentlich ganz gut ins Gesamtbild. Es ist halt ein phantastischer Horror-Roman und kein Thriller.
      Wer einen unterhaltsamen, knackigen Horror-Roman sucht, bzw. wer die Thematik aus "Needful Things" mag liegt hier definitv richtig.

      Daumen nach oben. :thumb:

      Bentley Little wird beizeiten bestimmt wieder in meinem Bücherstapel landen.
      « Letzte Änderung: 07. April 2009, 08:23:08 von Havoc »
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        Hört sich absolut super an muss ich sagen! Wird gekauft!
        War auch recht positiv überrascht. Gutes und spannendes Buch.
        Musst nur darauf achten, dass es jetzt "BÖSE" heißt und nicht mehr "Hass".
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          Nur die Auflösung/Finale fand ich irgendwie unbefriedigend.
          Da brauchte ich auch erst ein wenig Zeit um mich damit zu arrangieren.
          Es hatte einfach einen etwas surrealen Touch. War aber doch ganz amüsant.
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            Ich glaube diesen Dingen sollte man gar nicht zu viel Bedeutung beimessen.

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