
Dead & Buried (1981)
In Potter's Bluff bleibt man gerne unter sich. Und das konsequent. Reisende nimmt man gerne auf. Und auch das konsequent. Das merkt ein Fotograf am Strand, als ihn erst Lisa Blounts Okolyten entflammen und anschließend die Anwohner, die ihn als Grillgut missbrauchen. Das kam überraschend und zeigte schon gleich, dass das "Leben" hier anders ist.
Sheriff Gillis versucht herauszufinden, was hier passiert ist, und die Zwischenfälle reißen nicht ab. Seine Frau, die nach den Abenteuern mit Flash Gordon die Kleinstadtidylle sucht, scheint auch etwas zu verbergen. Auch scheint der Bestatter des Ortes ein ganz eigenes Verhältnis zu Leben und Tod zu haben. Robert Englund wohnt auch hier. Etwas muss also im Busch sein. Gillis hat offenbar etwas ganz entscheidendes vergessen ...
Potter's Bluff könnte der Nachbarort von Antonio Bay sein, die Atmosphäre ist durchaus ähnlich. Die Story ist schon interessant und hält einen am Haken, gewürzt mit ein paar kreativen Makeup-Ideen. Leider bleiben ein paar Motivationen und Hintergründe im Ungewissen, aber vielleicht soll das auch einfach nur verunsichern. Im Leben bekommt man nicht immer erklärt, warum Dinge geschehen. Im Tode auch nicht. Wobei die Tatsache, dass die Bewohner ihr ruppiges Treiben gern mit Kameras festhalten, wohl nur dem Zweck dient, den finalen Twist zu zeigen.
Ein stimmungsvoller Genrevertreter mit eigenem Gesicht, der nicht von der Stange ist und sich durchaus von der Genremasse abheben kann.