Douglas Preston & Lincoln Child Thread

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Online Havoc

  • Bürohengst sucht Paragraphenreiterin
  • Die Großen Alten
    • Let me show you its features, hehehe!
      • Show only replies by Havoc


    Douglas Preston und Lincoln Child - Two Graves (Agent Pendergast #12)

    Band 12 der gesamten Serie, Teil 3 der Helen-Trilogie.

    Hier auch fertig.
    Der Teil startet gleich richtig mit Vollgas, und lässt bis auf eine kleine Verschnaufpause am Ende des ersten Drittels, auch nicht wirklich nach.
    Hier und da zwar ein wenig abgehoben und die Grenzen der Glaubwürdigkeit werden etwas strapaziert, aber doch so verdammt unterhaltsam.

    Sehr guter Teil.
    Bin gespannt wie es jetzt wieder weiter geht. :biggrin:
    “When I ride my bike I feel free and happy and strong.  I’m liberated from the usual nonsense of day to day life.  Solid, dependable, silent, my bike is my horse, my fighter jet, my island, my friend.  Together we will conquer that hill and thereafter the world”


    Offline Bloodsurfer

    • diagonally parked in a parallel universe...
    • Administrator
    • *****
      • Pfälzer mit saarländischem Migrationshintergrund
        • Show only replies by Bloodsurfer
      Auch beim Spider-Man Spiel bin ich gedanklich wegen der New Yorker Umgebung direkt bei Pendergast. :D

      Muss ich demnächst auch endlich weiter lesen.

      Und natürlich muss ich mir als Fan der Pendergast-Bücher als erstes das Museum of Natural History anschauen. :D




      Offline Bloodsurfer

      • diagonally parked in a parallel universe...
      • Administrator
      • *****
        • Pfälzer mit saarländischem Migrationshintergrund
          • Show only replies by Bloodsurfer


        Douglas Preston & Lincoln Child - White Fire (Agent Pendergast #13)

        Die Geschichte beginnt mit Corrie, die für eine Studienarbeit in einem abgelegenen Örtchen für wohlhabende Wintersportler einige Untersuchungen an sehr alten Knochen durchführen möchte. Es handelt sich dabei um mehrere Opfer eines berühmten Angriffs eines Grizzlys vor etwa 150 Jahren, die hier beerdigt waren und deren Überreste gerade exhumiert wurden, weil ihre bisherige Ruhestätte nun einem Neubau Platz machen soll - eine scheinbar perfekte Gelegenheit für Corrie.

        Der Polizeichef ist anfänglich sehr umgänglich und macht ihr in einem ersten Gespräch große Hoffnungen, dass sie die Überreste wie geplant untersuchen darf. Einen Tag später enttäuscht er sie jedoch, ist plötzlich nicht mehr für sie erreichbar und lässt über seine Sekretärin das Projekt canceln. Da sie auf diese Thesis angewiesen ist und verzweifelt, bricht Corrie kurzerhand über Nacht in die temporäre Lagerstätte ein und untersucht die Knochen illegal, wobei sie auch eine seltsame Entdeckung macht. Steckt hinter den Toten doch mehr als ein berühmter Bär? Hierbei wird sie jedoch erwischt und sofort verhaftet. Die Ankläger gehen mit äußerst harten Bandagen vor und somit drohen mindestens zehn Jahre Haft - weswegen sie Pendergast eine Art Abschiedsbrief schickt, was ihn glücklicherweise sofort auf den Plan ruft.

        Schon die Szene mit Pendergasts Einstieg in die Handlung ist großartig, als er ein Town Meeting einfach komplett übernimmt. Ich liebe an der Figur unter anderem genau diese Momente, wenn er völlig aus dem Nichts erscheint und einfach alle anderen, die sich erst für überlegen halten, ganz ruhig einen nach dem anderen verbal an die Wand nagelt.

        Nachdem sich die Wogen anscheinend geglättet haben und Corrie ihre Untersuchung nun doch fortführen darf, geschieht plötzlich ein vierfacher und äußerst grausamer Mord in der sonst so friedlich scheinenden Idylle. Und das ist erst der Anfang. Da Pendergast noch in der Nähe ist, soll er der überforderten Lokalpolizei als Ermittler helfen.

        Die Story bewegt sich dieses Mal eher in einem "kleineren" Rahmen, zumindest im direkten Vergleich mit der weltumspannenden Verschwörung aus der Vorgänger-Trilogie. Das ist eine willkommene Abwechslung und am Anfang nicht minder spannend. Typisch für die Reihe hatte es mich gleich nach den ersten paar Seiten am Haken. Auch der Bezug auf Arthur Conan Doyle und die Inklusion einer kompletten "neuen Sherlock Holmes Story" ist nett. Leider nimmt die Spannung im Lauf der Handlung dann doch etwas ab. Corrie hätte hin und wieder deutlich mehr Vernunft in ihre Handlungen einfließen lassen können, da gab es schon teilweise sehr impulsive und dämliche Aktionen. Klar, sie war nie die Vernünftigste, aber hier wird das m.E. doch deutlich übertrieben. Das letzte Drittel fühlt sich dann einfach an, als sei die Luft nun raus. Besonders schade nach dem starken und atmosphärischen Anfang. Daher ist es für mich im Fazit leider einer der schwächeren Pendergast-Teile.


        Offline Bloodsurfer

        • diagonally parked in a parallel universe...
        • Administrator
        • *****
          • Pfälzer mit saarländischem Migrationshintergrund
            • Show only replies by Bloodsurfer


          Douglas Preston & Lincoln Child - Blue Labyrinth (Agent Pendergast #14)

          Pendergast findet eine spontan vor seiner Tür abgelegte Leiche: Die von Alban.
          Auf der langen Suche nach Albans Mörder kann Pendergast zwar schließlich einen Verdächtigen stellen, bei der Konfrontation werden jedoch beide vergiftet - ausgerechnet mit einem alten Mittel von einem Pendergastschen Vorfahren, für das es noch kein Gegenmittel zu geben scheint.

          Parallel arbeitet D'Agosta mal wieder an einem Mordfall im Museum: Ein Unbekannter ist in die Rolle eines Wissenschaftlers geschlüpft, um sich Zugang zu verschaffen. Bei den Ermittlungen kommt auch Margo Green mal wieder zum Zuge.

          Nach kurzer Zeit stellt sich heraus: Hinter beiden Taten steckt vermutlich derselbe Täter. Der Inhaftierte stirbt jedoch nach kurzer Zeit in Verwahrung - ohne eine einzige verwertbare Information preisgegeben zu haben.

          Im Wettlauf gegen das Gift und die Zeit gilt es herauszufinden, wer und was hinter alledem steckt.

          Diesen Roman fand ich insgesamt wieder etwas spannender als den Vorgänger. Hin und wieder muss man ein Auge zudrücken, weil es manchmal schon sehr weit hergeholt ist, wie die Figuren einer Sache auf die Spur kommen. Das große Finale entschädigt dafür aber dicke, das war mal wieder ganz große Badass-Klasse voller unterhaltsamer Details.


          Offline JasonXtreme

          • Let me be your Valentineee! YEAH!
          • Global Moderator
          • *****
            • Weiter im Text...
              • Show only replies by JasonXtreme
            Helft mir mal kurz.... es is zwar etwas her, dass ich den letzten Pendergast las, aber war das Buch vor ATTACK nicht jenes mit dem Nazischiff am Ende im Hafen von NY!? Irgendwie hab ich das Gefühl mir fehlt was
            Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


            Meine DVDs


            Offline Bloodsurfer

            • diagonally parked in a parallel universe...
            • Administrator
            • *****
              • Pfälzer mit saarländischem Migrationshintergrund
                • Show only replies by Bloodsurfer
              Das Buch mit der Naziyacht am Ende war, wenn ich mich nicht irre, Cold Vengeance (Revenge – Eiskalte Täuschung), der Mittelteil der Helen-Trilogie, Teil 11 insgesamt.

              Der nächste und dritte Teil der Trilogie wäre Two Graves (Fear – Grab des Schreckens), Teil 12 insgesamt.

              White Fire/Attack ist der 13. Teil.


              Offline JasonXtreme

              • Let me be your Valentineee! YEAH!
              • Global Moderator
              • *****
                • Weiter im Text...
                  • Show only replies by JasonXtreme
                Hmmm entweder ich hab Teil 12 ausgelassen, oder kann mich nicht wirklich erinnern!
                Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


                Meine DVDs