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Offline Ketzer

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    Online Bloodsurfer

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      Holy shit, das ist ja großartig!! Ich heule fast vor Lachen :uglylol:
      « Letzte Änderung: 09. Oktober 2020, 20:39:11 von Bloodsurfer »





      Offline Nation-on-Fire

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        https://mobile.twitter.com/jonvoight/status/1317193854395711488

        Alter Schwede, ist John Voight auf Drogen oder was ?

        Der hat doch ständig Stress deswegen mit seiner Tochter, die nun wahrlich kein Trump/Republikaner Fan ist.


        Offline JasonXtreme

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          Voight hat eh einen an der Klatsche, nicht nur da
          Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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          Offline Ash

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            https://mobile.twitter.com/jonvoight/status/1317193854395711488

            Alter Schwede, ist John Voight auf Drogen oder was ?

            Ich habe zwar weiterhin vor mich hier rauszuhalten aber ich empfehle dir die ZDF Doku „ Trump - der unterschätzte Präsident“, leider mittlerweile aus der ZDF Mediathek rausgenommen und durch eine „geänderte Version“ ersetzt. Die Alte (siehe yt) befasst sich aber noch ein wenig mehr mit den Gründen, warum so ein charakterliches und kulturspaltendes Arschloch weiterhin eine große Wählerschaft besitzt. Da geht es nicht nur um die Wortwahl und Rhetorik sondern auch noch um Taten. Er hat nämlich geliefert, viel mehr als die ursprüngliche Doku selbst zugibt, da sie sich primär auf den nicht beendeten Bau der Mauer stürzt, wenn es um die Frage geht, was Trump nicht erreicht hat. Bedenkt man aber, dass primär Demokraten den Geldhahn zum Bau schlossen,wird kein Wähler ihm deswegen nachtragend sein, im Gegenteil, denn Schuldige sind ja Andere. Es lohnt sich also durchaus die Doku in seiner ursprünglichen Fassung zu sehen, weil sie nicht nur die Schattenseiten seiner Politik betrachtet und vielleicht auch Antwort darauf gibt, warum Trump-Anhänger vielleicht doch nicht nur aus dummen Rednecks, Faschos und Zurückgebliebenen bestehen, was ja scheinbar der europ. und vor allem deutsche Standpunkt zu sein scheint.

            « Letzte Änderung: 20. Oktober 2020, 03:37:16 von Ash »


            Online Bloodsurfer

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              Deine Meinung sei dir gegönnt, Alex, für mich hat das mittlerweile allerdings einen ähnlichen Beigeschmack wie das oft gesagte "bei Hitler war auch nicht alles schlecht, denkt doch an die guten Autobahnen".
              Krasser Vergleich, ich weiß, aber wenn Trump noch länger so weitermacht wie in den letzten Monaten, dann hat er irgendwann auch mehrere Millionen Menschen auf dem Gewissen anstatt aktuell "erst" mehreren Hunderttausenden.


              Bei der letzten Präsidentschaftsdebatte machten wir noch Witze darüber, dass man einen Stummschalter für Trump bräuchte, um überhaupt eine richtige Debatte haben zu können.
              Aus dem Witz wird nun tatsächlich Realität:
              https://edition.cnn.com/2020/10/19/politics/presidential-debate/index.html


              Offline Max_Cherry

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                Die Doku interessiert mich schon.
                Ich glaube entscheidend sind nicht die Verdienste, sondern eher ein Verständnis dafür, warum er bei so viel Leuten gut ankommt.
                Dass das alles dumme Rednecks sind, kann ja schon rein statistisch nicht sein.
                Ich versuche, da mal reinzuschauen.

                Dass Trump als Präsident nicht mehr tragbar ist bzw. nie war, versteht sich zumindest für mich. Nach wie vor sehe ich aber einen Teil der Schuld bei den Demokraten. Schwarz-Weiß darf man das keines Falls sehen.


                Offline JasonXtreme

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                  Das ist durchaus eine nachvollziehbare Sichtweise (mit der ich nicht einhergehe, aber das ist ja egal bei der Sache selbst!), wenn man sich das hier mal durchliest:
                  https://www.whitehouse.gov/trump-administration-accomplishments/

                  Und mal ehrlich - da die Amerikaner in aller Regel ohnehin die America-First Sache leben (oder halt sehr viele), ist ja durchaus legitim, dass der intern dann eben Anhänger hat...
                  Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                  Online skfreak

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                    Deine Meinung sei dir gegönnt, Alex, für mich hat das mittlerweile allerdings einen ähnlichen Beigeschmack wie das oft gesagte "bei Hitler war auch nicht alles schlecht, denkt doch an die guten Autobahnen".

                    Hmm, man muss das aber durchaus auch differenziert betrachten, Andi.
                    Vor Jahren gab es eine sehr, sehr interessante Radiodoku, die sich damit auseinandergesetzt hat, dass die Meinungsfreiheit noch nie so sehr eingeschränkt war wie unter Obama. Also auch unter einem demokratischen Präsidenten ist nicht alles immer rosig. Ich mag Biden null - für mich ist er schlicht und ergreifend international das geringere Übel.


                    Online Bloodsurfer

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                      Ich betrachte das durchaus differenziert und mag den demokratischen Kandidaten in diesem Jahr auch nicht. "Kleineres Übel" sehe ich genauso. Dass unter den Demokraten alles super wäre habe ich nie behauptet.

                      Das krampfhafte Festhalten Einzelner an Trumps "guten Taten" finde ich jedoch falsch, da alles andere sehr ungleich überwiegt.


                      Offline Max_Cherry

                      • Die Großen Alten
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                        Ich habe zwar weiterhin vor mich hier rauszuhalten aber ich empfehle dir die ZDF Doku „ Trump - der unterschätzte Präsident“, leider mittlerweile aus der ZDF Mediathek rausgenommen und durch eine „geänderte Version“ ersetzt. Die Alte (siehe yt) befasst sich aber noch ein wenig mehr mit den Gründen, warum so ein charakterliches und kulturspaltendes Arschloch weiterhin eine große Wählerschaft besitzt...


                        Absolut sehenswerte Doku, die veranschaulicht, warum Trump so viele Anhänger hat. Sein Anti-Establishment Kurs und das Demonstrieren von aktiven Veränderungen in der U.S. Politik bzw. die Umsetzung von Wahlversprechen werden die Hauptgründe sein und natürlich das Aufleben lassen des Nationalgefühls.
                        Unterm Strich ist die Doku schon immernoch sehr kritisch ihm gegenüber, aber anstatt von Anfang bis Ende zu Bashen, wird erst einmal versucht, ihn und seine Anhänger zu verstehen. Nur so kann man mMn Mittel und Wege finden, langfristig die Gunst der Wähler zurück zu gewinnen. Der nächste Schritt der Demokraten und gemäßigten Republikaner wäre es, auf die Leute zuzugehen und im Gegensatz zu Trump, alle Amerikaner wieder ins Boot zu holen.
                        Einem Bernie Sanders hätte ich das zugetraut, Biden leider nicht.
                        Es bleibt nur zu hoffen, das Trump sich in den letzten Monaten selbst so stark geschadet hat, dass er die Wahl verliert.



                        Offline Ash

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                          Ok, einmal nur... ganz ganz kurz...

                          Krasser Vergleich, ich weiß, aber wenn Trump noch länger so weitermacht wie in den letzten Monaten, dann hat er irgendwann auch mehrere Millionen Menschen auf dem Gewissen anstatt aktuell "erst" mehreren Hunderttausenden.

                          Bei den Coronatoten in den jeweiligen Ländern finde ich persönlich durchaus interessant, dass Niemand  mit den Finger auf Charles Michel oder Pedro Sánchez  zeigt, um mal die beiden europäischen Beispiele zu nennen, in denen es mehr Coronatote pro 1. Mio EW gab als in den USA.  Dennoch wird wohl in keinen anderen Land mehr als beim Posten des US Präsidenten der Sündenbock so klar ermittelt, obwohl gerade in den USA Coronagegenmaßnahmen durchaus auch über die Gouverneure der einzelnen Bundesstaaten geregelt werden können und auch wurden. Einheitlich aus Washington federgeführt sind sie nämlich garnicht. Übrigens Arkansas (republikanisch)hat beispielsweise von allen Bundesstaaten die Wirtschaft so gut wie garnicht runtergefahren, liegt in den Coronastatistiken aber eigentlich immer im Mittelfeld. Und natürlich haben auch die demokratischen Staaten in vielen Bereichen selbst entschieden, wie sie die Gegenmaßnahmen durchführen. 
                          Klar, wenn es nach Trump ginge dann würde es heißen oder heißt es auch „Ignore The Virus!“. Er ist halt ein Geschäftsmann, was die verlinkte  Reportage auch gut zeigt. Trump macht sich sicherlich mehr Sorgen um die Wirtschaft als um Tote. Er steht aber gerade in den USA damit auch nicht alleine da.
                          Aber warum sollte Trump bald noch Millionen Menschen auf dem Gewissen haben, durch Corona? Glaube ich nicht. Laut dem was ich gelesen habe steigen die Ansteckungszahlen aber der Krankheitsverkauf wird im Schnitt weltweit entspannter und Niemand versteht so richtig, warum das so ist. Vielleicht stimmt das aber auch nicht, Nachrichten zu dem Thema sind manchmal sehr gegensätzlich und ändern sich täglich aber tatsächlich habe ich das so gelesen. Edit, sieh an, im Focus gerade genau das Gegenteil gelesen, zumindest, dass die Sterbezahlen wieder recht drastisch hochgehen, muss man mal warten, bis sie in die Statistiken übernommen werden, ob der Gefahrenwert wieder das Niveau zu Beginn erreicht.
                          Oder geht es bei den millionen Menschen um Krieg, halte ich aber für noch unwahrscheinlicher. Hier kommt nämlich wie ich denke sein egozentrischer Charakter in Verbindung mit seiner Geschäftsmann-Seele zu Trage. Der Mann hat sich bis heute nicht zu einem Krieg gegen den Iran hinreißen lassen, den es unter Hillary laut ihrer eigen Aussage im Wahlkampf damals längst gegeben hätte (und er hat mit Sicherheit Druck innerhalb des Weißen Hauses diesbezüglich bekommen, juckt ihm nur halt nicht), einfach weil er Nutzen und Kosten nicht im Einklang sieht und ihm scheissegal ist, was Andere glauben, was er zu tun hat und machen müsste. Er hat das amerik. Militär weltweit zurückgezogen und ist vom  Status der amerikanischen Weltpolizei ein wenig von abgetreten. Trump ist halt wirklich ein knallharter Geschäftsmann und kein Kriegspräsident wie seine Vorgänger. Gerade beim Thema Krieg hat er noch ne recht weiße Weste. Wie gesagt, die verlinkte Doku geht auch in Teilen auf diese Punkte ein. Ich dachte damals ja auch, „Shit, der Man drückt innerhalb der vier Jahren vermutlich mal die rote Taste“ aber hat er nicht und (ich hab’s glaube ich schonmal gesagt) wenn ich mich mit Kollegen und Freunden mit nordafrikanischen Wurzeln über Trump unterhalte unterhalte, kommt er bei Weitem nicht so schlecht weg wie beim durchschnittlichen Alman und dafür gibt es einen Grund denn in seinen vier Jahren als Präsident hat er noch keinen einzigen kriegerischen Konflikt im nahen Osten ausgelöst und dass die Amis Jahrzehnte lang südlich der Türkei militärisch aktiv waren und sind, ich glaube da ist man sich einig, dass dies ein Punkt  der Fluchtursachen ist.
                          Und auch Biden, kommt er an die Macht, ich schätze es dauert knapp ein Jahr, dann sind die USA im Krieg mit dem Iran, vielleicht auch erst im dritten Jahr da ein Krieg für eine Wiederwahl immer positiv ist. Aber ist Trump weg, dann wird es vermutlich nicht nur auf Twitter weniger lustig sondern auch wieder im nahen Osten aber schauen wir mal, werden wir ja bald sehen.
                          Ich kann nur sagen, will man Trump schlagen und besser sein als er, reicht es nicht aus vor der Kamera und auf Twitter seriöser zu erscheinen. Und man sollte eben nicht nur darauf schauen, warum Trump (oft zu recht) so gehasst wird sondern sich auch die Gründe ansehen, warum Viele auch überzeugt von ihm sind.
                          « Letzte Änderung: 22. Oktober 2020, 02:39:11 von Ash »


                          Offline JasonXtreme

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                            Gebe ich Dir ziemlich in allen Punkten sogar Recht ;) allerdings hätten es die Gouverneure WESENTLICH einfacher gehabt, wenn das Weiße Haus bzw. Trump die Coronamaßnahmen unterstützt und umgesetzt hätte oder zumindest dies nach außen verlangt hätte - so stand hinter ihnen keine Fürhungsperson, die ein Präsident in den USA nun einmal ist, sondern einer der möglichst immer genau das Gegenteil von dem tat, was getan werden sollte... Wieso niemand mit dem Finger auf andere wie Michel oder Sanchez zeigt? Naja weil die nicht versucht haben das so lange wie möglich zu verharmlosen und runterzuspielen ;)

                            Fehler wurden in ALLEN Ländern gemacht (außer anscheinend auf dem afrikanischen Kontinent :lol:), das lässt sich null wegreden - aber es wusste auch keiner wirklich was da auf uns zukommen wird. Hier hätte man viel früher dichtmachen müssen, was aber schlussendlich nur was gebracht hätte, wenn man um uns herum genauso verfahren wäre - und zudem keine Urlaube außerhalb Deutschlands zugelassen hätte. So war klar, dass das kommt was nun da ist.

                            Überdies stellt sich ja nur noch die Frage, wenn alles OPTIMAL gelaufen und geregelt worden wäre innerhalb der einzelnen Länder - wann wäre es dann eskaliert? Denn eine vollkommene Eindämmung des Virus ohne einen Impfstoff oder entsprechend wirksame Medikamente, wäre ja auch bei heutigem Wissensstand schlicht unmöglich
                            Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                              Laut dem was ich gelesen habe steigen die Ansteckungszahlen aber der Krankheitsverkauf wird im Schnitt weltweit entspannter und Niemand versteht so richtig, warum das so ist. Vielleicht stimmt das aber auch nicht, Nachrichten zu dem Thema sind manchmal sehr gegensätzlich und ändern sich täglich aber tatsächlich habe ich das so gelesen. Edit, sieh an, im Focus gerade genau das Gegenteil gelesen, zumindest, dass die Sterbezahlen wieder recht drastisch hochgehen, muss man mal warten, bis sie in die Statistiken übernommen werden, ob der Gefahrenwert wieder das Niveau zu Beginn erreicht.

                              Die aktuell verhältnismäßig niedrigen Sterbezahlen dürften daran liegen, dass es jetzt viele jüngere Leute trifft, die es im Schnitt etwas besser wegstecken als die älteren Menschen, unter denen die Ausbreitung in der ersten Welle besonders hoch gewesen war.
                              Wenn sich auch wieder mehr ältere Menschen infizieren, gehen die Sterbezahlen auch ganz schnell wieder hoch.

                              Und selbst wenn die Sterbezahlen unter den Jüngeren etwas geringer ausfallen, so haben diese Todesfälle dafür eine ganz andere Wirkung. Dann trifft es nicht den Opa oder die Oma, sondern auch mal den jungen Familienvater oder die Mutter oder im schlimmsten Fall auch mal den Nachwuchs. Das ist eine ganz andere Konsequenz...


                              Offline JasonXtreme

                              • Let me be your Valentineee! YEAH!
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                                Das mal ausgeklammert vermisse ICH nach wie vor die bereits angesprochenen Fakten, ob TATSÄCHLICH an Covid19 gestorben wurde. Ich persönlich bin nach wie vor der Annahme, dass das natürlich der AUSLÖSER sein kann und auch ist, sofern Vorerkrankungen vorliegen die das zudem massiv begünstigen. Ich klammere dabei obendrein beuwsst jene aus die gesund und fit waren und daran starben bzw. Langzeitfolgen haben...

                                Ich spreche das nur deshalb an, weil ja nach wie vor im Raum steht, dass keine massive Übersterblichkeit vorliegt, jetzt auf Deutschland bezogen, bei anderen Ländern bin ich nicht im Bilde. Es geht ja auch darum, dass Patient x trotzdem gestorben wäre, hätte er meinetwegen eine schwere Grippe bekommen, weil er eben schon eine starke Vorerkranung gehabt hat. Beispielsweise stirbt man ja in der Regel auch nicht an HIV, sondern eben an einer Lungenentzündung etc. und wird dann aber als HIV gestorbener Patient aufgeführt.

                                Keine Angst, mir geht es dabei NULL um Thesen von Leugnern oder dergleichen, nur um die Realität, und VIELLEICHT darum, dass man einen Teil der Angst der Bevölkerung nehmen KÖNNTE, wenn man da genaueres wüsste. Also nicht dahingehend das Virus zu verharmlosen oder so - aber ich finde die Infos die da öffentlich gemacht werden, werden entweder nirgends wirklich behandelt, oder eben verschwiegen. Ich meine wie stellt man denn fest ob ein Patient an Cvid19 starb, nur dadurch, dass er es eben hatte, oder welche Faktoren zählen da? Natürlich habe auch ich selbst einen heidenrespekt davor, wenn man hört es starben junge oder gesunde Menschen daran ;)
                                Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                                  Dass es diese Übersterblichkeit gibt, zeichnet sich international schon massiv ab. Das schwankt lokal allerdings sehr stark - mit dem durchschnittlichen Alter der Bevölkerung. Je älter diese ist, umso höher ist die Übersterblichkeit.
                                  Dazu war Drosten in der Episode 58 seines Podcasts sehr ausführlich, das war sehr interessant, siehe hier die Transkription: https://www.ndr.de/nachrichten/info/58-Coronavirus-Update-Das-Gedaechtnis-der-Zellen,podcastcoronavirus246.html

                                  Ich zitiere mal eine länger Passage, aber man sollte das bei Interesse schon komplett lesen/hören:

                                  Zitat
                                  Der Faktor "Alter" und der Grippevergleich
                                  Hennig: Weil wir schon gesagt haben, Deutschland kommt aufgrund der fehlenden Datenbasis in der Gesamtauswertung am Ende nicht vor, in der konkreten Auswertung, kann man irgendwie ableiten, wo Deutschland da stehen würde?

                                  Drosten: Die Autoren nennen auch ein Beispiel, das ich auch ganz plastisch fand. Sie haben auch ausgewertet, aus vielen gemeldeten Datensätzen und insbesondere aus den USA, was in den letzten Jahren die Influenza, unter denselben Kautelen ermittelt, für eine Infektionssterblichkeit hatte. Und bei der Influenza-Infektionssterblichkeit, da kursieren ganz unterschiedliche Nennungen. Das basiert darauf, dass Experten in den Medien weltweit immer diesen Vergleich mit der Influenza angestellt haben, schon ganz am Anfang. Da gab es immer die Leute, die gesagt haben: 'Das ist alles so harmlos wie eine Grippe.' Und seit dieser Zeit kursieren in der Öffentlichkeit jeweils so anekdotische Zahlen. Die beziehen sich aber manchmal nur auf ein Land und manchmal nur auf ein Jahr. Und die werden dann einfach übertragen und aufgeschnappt und weitergeredet. Aber wenn man das mal ganz klar anschaut nach einer richtigen Datenauswertung für die USA, die haben ein sehr gutes Meldesystem, kann man sagen: Die Influenza hat über einen mehrjährigen Zeitraum eine Infektionssterblichkeit von 0,05 Prozent in den USA. Bei uns ist das übrigens etwas weniger. Und gleichzeitig nach dieser richtig gut gemachten Metaanalyse hat Covid-19, also die SARS-2-Infektion, eine Infektionssterblichkeit von 0,8 Prozent. Das ist 16-mal so viel wie die Influenza. Für jeden Influenza-Toten gibt es 16 Covid-19-Tote in den USA. Jetzt ist aber die amerikanische Bevölkerung jünger als die deutsche. Das heißt, wir müssten in Deutschland mit einer Infektionssterblichkeit rechnen, die nach dieser Auswertung so an die ein Prozent rangeht oder sogar knapp über ein Prozent geht. Das habe ich jetzt nicht ausgerechnet. Ich bin kein Demograf, das kann ich auch nur überschlagen. Aber es wäre vielleicht interessant, wenn das mal jemand ausrechnet, die Studie ist frei verfügbar.

                                  Ich glaube aber, wir sollten uns das vielleicht auch noch mal auf eine andere Art und Weise vergegenwärtigen, indem wir uns einfach mal - und das ist ja das Gute an dieser Studie - die zusammengefassten Infektionssterblichkeiten in den einzelnen Alterskohorten anschauen. Die können wir ja jetzt wirklich nennen. Da können wir wirklich sagen:  Im Mittel über diese vielen verschiedenen Länder sieht es so aus. Und da können wir sagen, in der Altersgruppe zwischen 35 und 44, da liegen wir ungefähr so wie bei der Influenza. Also das ist so, wie wenn ein mittelalter Erwachsener eine Grippe kriegt, eine echte Virusgrippe. Da liegt man auch häufig schon im Bett, aber einige haben auch nur ganz leichte Verläufe. Zwischen 45 und 54 ist es 0,2 Prozent Infektionssterblichkeit. Zwischen 55 und 64, also die letzten zehn Berufsjahre, die man so hat, ist das 0,7 Prozent. Das ist also je nach Vergleichssituation, ich würde jetzt mal sagen zehnmal so viel wie die Grippe. Oder sogar noch mehr. In anderen Ländern würde man auch sagen 15-mal so viel wie die Grippe. Die Autoren hier haben einen interessanten Vergleich gemacht, die haben ein bisschen Verkehrsunfälle ausgewertet. Und die sagen, das ist ein ungefähr 200-mal so hohes Risiko wie ein Jahr Autofahren in derselben Altersgruppe. Also wenn jemand in diesen letzten zehn Berufsjahren ist, dann kann der ein Jahr Auto fahren und die Wahrscheinlichkeit, dass der einen Unfall hat, die ist nur ein Zweihundertstel zu sterben wie bei einer Covid-19-Infektion.

                                  Hennig: Statistisch gesehen.

                                  Drosten: Ja, reine Statistik. Aber die Autoren führen das ins Feld, um das ein bisschen plastisch zu machen. In der Altersgruppe von 65 bis 74, wo man gerade in Rente ist und das Leben noch mal richtig genießen kann, ist die Infektionssterblichkeit 2,2 Prozent, das ist 30-mal so viel wie bei der Influenza. Also in dieser Altersgruppe haben wir auf einen Grippetoten 30 Covid-19-Tote. Und die Zahlen, die dann höher sind, in den höheren Altersgruppen, sind furchtbar. Bei über 75 bis 84 Jahren 7,3 Prozent und über 85 Jahren fast jeder Dritte. Das ist so viel wie die Pocken im Mittelalter oder einige Ebola-Ausbrüche in Afrika, die sich auch in diesen Bereichen bewegen.

                                  Hennig: Und man hört an diesen Zahlen auch ganz deutlich, wie schnell es geht mit zunehmendem Alter, wie die Infektionssterblichkeit ansteigt. Bei 0,2 haben wir angefangen, 0,2 Prozent bis 54 Jahre.

                                  Drosten: Ja, das geht also ganz rapide nach oben. Und es ist hier natürlich ein bisschen auch, sagen wir mal, eine Darstellung dabei. Wenn ich das hier so sage und was ich hier sage ist nur, ich gebe das einfach so wieder, wie die Autoren das schreiben. Ich hoffe, dass ich das immer präzise ausdrücke. Ansonsten wird man mich dafür auch wieder strafen. Aber es ist, glaube ich, einfach wichtig, dass man sich das auch vergegenwärtigt. Denn dafür werden solche Metaanalysen dann auch gemacht. Es geht hier nicht um das Zählen von Verstorbenen. Sondern es geht einfach um die Bewertung der Situation. Und das ist dann doch nicht mehr eine reine, kalte Wissenschaft, sondern das ist eine gesellschaftliche Botschaft, die hier einhergeht. Eine Einschätzung, wie gefährlich das Problem ist, das wir vor uns haben und das jetzt gerade natürlich auf uns zukommt in dieser Winterzeit.

                                  Hennig: Und Deutschland ist keine auffallend junge Gesellschaft im weltweiten Vergleich.

                                  Drosten: Deutschland ist eine relativ alte Gesellschaft.


                                  Offline JasonXtreme

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                                    Ok danke, hör ich mir mal an
                                    Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                                      https://www.focus.de/finanzen/boerse/risiken-wachsen-top-oekonom-sinn-deutschland-ist-zum-selbstbedienungsladen-geworden_id_10411368.html