7 GRANDMASTERS - ein Knochenbrecher, wie er im Buche steht...

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Es war einmal, vor langer, langer Zeit, im fernen China, da lebte ein Großmeister der Kampfkünste mit Namen Sang Kwan Chung. Der wurde vom Kaiser für sein Lebenswerk geehrt und wollte in den wohl verdienten Ruhestand begeben, doch just in dem Moment ereilte ihn die herausforderung eines Unbekannten - er müsse erst beweisen, dass er die Auszeichnung des Kaisers verdient habe und diese aufhängen dürfe. Also machte sich der alte Meister mit seinen drei Schülern auf, die sieben Großmeister des Kung Fu im Lande aufzusuchen und im Zweikampf zu bezwingen. Denn Meister Chung beherrschte die 9 Schläge der Pai Mei Technik, und die waren unschlagbar. Unversehens aber fand der Meister einen jungen Mann namens Siu Ying, der sich hartnäckig an seine Fersen heftete, um sein Schüler zu werden. Nach vielen Schwierigkeiten gelang es Siu Ying, die Gunst des alten Meisters zu erlangen und seine Kunst zu erlernen. Doch seine Absichten waren alles andere als hehr, und daran war ein geheimnisvoller Fremder nicht unschuldig, der sein Antlitz stets unter seinem Hut verbarg und mit dem alten Meister und seinem neuen Schüler ganz eigene, tödliche, Pläne hatte...

Regisseur / Producer Joseph Kuo präsentiert uns hier einen old school Knochenbrecher, der richtig Spaß macht. Da wird in rund anderthalb Stunden gedroschen und getreten, was das Zeug hält. Tolle Handlock und Kick-Sequenzen, lange und ordentlich choreographierte Kämpfe, und ein Showdown, wie ihn der Fan liebt. Der Schüler kriegt zwar über die Hälfte des Films meist die Hucke vollgehauen und macht sich zum Deppen, langt aber im letzten Drittel des Streifens ordentlich zu. Der Endkampf-Gegner ist mal wieder mit weißer Perücke und weißem Bart bepappt worden, was das vergnügen natürlich noch erhöht. Böse Zungen mögen behaupten, dass man es hier wieder mit einem Haudrauf-Klopper in bewährter taiwanesischer Wald- und Wiesenkulisse zu tun hat, doch wenn dem so sein mag, dann ist es einer der besten, die es gibt. Die englische Synchro ist überrraschend ordentlich und nicht ganz so grottig wie sonst, und gepaart mit den edlen soundsynchronisierten Kampfsequenzen, die keine Langeweile aufkommen lassen, reicht das, um den Streifen aus der übrigen Flut von schlechten und drittklassigen Easternproduktionen herauszuheben.

Die US-DVD liegt bei rund 15 Dollar, bei manchen Anbietern wie ioffer kriegt man sie aber mit Glück schon für 10 Dollar. Hier hätte man sich durchaus auch eine deutsche Kino- oder DVD-VÖ gewünscht...



Der Lonewolf Pete

   


Yi-min Li      
Jack Long        
Mark Long    
Yu Chang
Nancy Yen        
Chung-Hsing Chao    
Chin Hai Chen           
Chiu Chen           
Ching Feng Chiang           
Yuet Sang Chin    
Alan Chui Chung San     
Ku I-feng
Wang Hsiao       
Kuang Hu        
Eagle Lee           
Heng Li           
Hsin Hua Li

Also relativ "unbekannte" Namen...

Der Lonewolf Pete