Irgendwie sollte mein Social Media Algorithmus, dass ich diese Serie schaue.

immer wieder wurden mir kleine Ausschnitte der Serie vorgeschlagen und da die Serie damals in meinem Umfeld überall gut ankam, habe ich Mitte Dezember damit angefangen und am Sonntag die 9. und finale Staffel beendet.

Es ist tatsächlich eine gute Serie, die einem in eine uns völlig unbekannte Welt entführt der New Yorker Anwälte. Wie akkurat das Ganze ist, kann ich nur schwer beurteilen. Mein Verstand sagt mir logischerweise, dass vieles so nicht durchkommen würde. Andererseits reden wir von den USA und so wirkt vieles nicht mehr absurd.
Natürlich sind es nicht primär die Fälle, die behandelt werden, die mich bei Stange hielt. Es sind die Charaktere, die Sprüche, die Zitate und natürlich Donna!

Harvey Specter ist der arrogante, reiche Schnösel, der jeden Fall gewinnt. Egal wie und das lässt er alle wissen. Natürlich klappt das bei weitem nicht immer, aber seine Leute finden immer eine Lösung. Auf jede kleine Niederlage folgt ein noch grösserer Gewinn und alles kann irgendwie geregelt werden.
Dass dann irgendwann sogar die Anwaltskarriere von seinem Protegé Mike Ross legalisiert wird, schlägt dem Fass eigentlich den Boden aus. Aber da man alle Figuren bis dahin mag, hofft man natürlich dass alles so kommt. Denn auch wenn es scheint, dass Harvey Specter nur auf sich und die Resultate schaut, hat er trotzdem einen weichen Kern und so kann man darüber hinwegschauen.
Natürlich ist es nicht möglich, dieselbe Spannung über alle 134 Folgen hoch zu halten. Aber die Interaktionen innerhalb der Firma und vor allem mit Louis Litt sind einfach super und lockern alles auf.

Ich bin froh, die Serie geschaut zu haben. Sie kommt aber nicht in den Olymp und eine Zweitsichtung wird es aufgrund des Umfanges nicht geben.