
Searching For Sugar Man (2012) 
Und es ging direkt super weiter. Eine wirklich tolle Dokumentation über einen Musiker namens Rodriguez, der in den frühen 70ern zwei komplett unerfolgreiche Platten in den USA veröffentlicht hat. Er soll später auf der Bühne Selbstmord begangen haben. Weit weg, in Südafrika wurden seine Songs zu Hits und er zum Megastar, größer als die Stones, größer als Elvis. Nur hat er nichts davon mitbekommen...

Searching For Sugar Man

Sehr interessante Geschichte aber die Doku ist recht einfach gestaltet und weniger visuell wie ich es mittlerweile 'verwöhnt' bin, dank Netflix vermutlich. Die gesellschaftliche Bewegung in Südafrika wurde mir ebenso bildlich zu wenig durchleuchtet sondern man beschränkte sich primär auf die Sicht von zwei drei "Fans". Auch interessant hätte ich die Entwicklung von Sixto nach der Wiederentdeckung gefunden. Er soll nämlich anders als Eine seiner Töchter behauptet (die am verwöhntesten wirkende), mit dem ersten Konzert in Südafrika ende der 90er doch noch einen gewissen Wohlstand erlebt haben, den er aber fast komplett an seine Familie übergab. Eine interessante Doku ist aber auf jeden Fall, auch wenn die Machart selbst solala ist und die Geschichte selbst die Wertung hoch hält.
Crossing the Bridge 
MUBI

Die Doku ist zwar gut bewertet aber ich finde sie handwerklich schwach. Man springt von Musiker zu Musiker ohne roten Faden. Besonders heikel finde ich, dass kein Musiker namentlich getaggt wird sondern die Namen nur im Interview genannt werden, was aber nicht bei jeder Person passiert (oder ich habs verpasst, k.A.). Dazu hätte ich mir mehr historisches Filmmaterial gewünscht. Dass da ein Typ mit Mikro und Kamera durch Istanbul läuft merkt man und das ist nicht so viel Mühe für eine Doku wie ich finde. Der musikalische Inhalt war aber durchaus interessant aber besonders tief ist die Doku halt nicht. Das bedeutet aber jetzt auch nicht, dass sie schlecht ist.
Jeffrey Epstein: Stinkreich

Inhaltlich ist das Ganze durchaus interessant, auch wenn es nicht so viel mehr Neues bietet. Der Blick in die einzelnen Schicksale ist natürlich interessant aber in Anbetracht dessen, dass die Epstein Files nur zu etwa EIN PROZENT freigegeben sein sollen, bleibt halt sehr viel mehr im Nebel, was mich bei Diskussionen schwächeln lässt, wenn sich bei Freunden und Kollegen (wie ich finde noch immer unglaubwürdige) Verschwörungstheorien breit machen (Mossad/schwarze Messen/Kinder essen/etc.). Da kann die Doku halt nicht aufklären, eben weil 99 Prozent fehlen und so viel geschwärzt ist aber der email-Kontakt von diesem Scheich, dem das Torture-Video amüsierte lässt halt Übles ahnen.
Boneyard

Wahre Begebenheit, ist ok, Mel Gibson steht aber nicht im Vordergrund. Richtig blöd ist aber das Ende weil der Film wohl einen ungelösten Fall behandelt. Dadurch wirkt er so, als wenn was fehlen würde, wie ein Cliffhanger, was sehr unbefriedigend ist.
Casa de mi padre

Hab ihn auf Empfehlen nochmal mit spanischer Tonspur gesehen. Er IST besser aber bekommt dennoch nicht bei mir die Kurve zum totalen Loslachen. Es bleibt ein Film zum Schmuzeln aber der Humor zündet bei mir nicht so wie bei anderen Ferrell-Filmen.
The Rip

Der Film bietet einen guten Cast und ein interessantes wenn auch nicht neues Setting. In Teilen erinnert er an 'Assault On Precinct 13' aber kommt nicht ansatzweise dort heran. Ich kann mich nichtmal daran erinnern, dass es da überhaupt Musik gab. Also wenn dann war sie null prägsam. Dennoch kann man sich den Film ruhig mal geben, ist unterhaltsam, könnte aber mehr Dramatik besitzen.
Jack London - Flucht aus dem Goldland

Durchaus interessante Geschichte, die sich über Jahre erstreckt und den Aufstieg und "freiwilligen" Fall von "Feuervogel" zeigt. Die Serie ist in zwei große Kaptel unterteilt, wobei ich die zweite Geschichte interessanter finde weil die vier Geschichten auf der Jack London DVD im Grunde alle ähnlich sind und der zweite Part der Serie sich da etwas von abhebt.
