Die dritte Staffel gestern Abend beendet. Auch sie bietet hervorragende Unterhaltung und entfaltet von der ersten Folge an eine enorme Sogwirkung. Spannung und Intensität steigen mit jeder Folge. Es ist dieser Tanz auf dem Vulkan vor wunderschöner Kulisse, der den Zuschauer so in den Bann schlägt. Audiovisuell vielleicht die beste der drei Staffeln. Die geschriebenen Figuren decken abermals eine große Bandbreite an charakterlichen Eigenarten ab. Richtig mögen kann man keine der Figuren. Parker Posey hat mich auch am meisten getriggert.
Der Handlungsstrang um Bangkok hat für mich nicht so richtig gepasst, auch wenn er am Ende von entscheidender Bedeutung ist. Das war an einigen Stellen wenig plausibel. Aber insgesamt ein zu vernachlässigender Kritikpunkt.
Die Entdeckung der Staffel war für mich übrigens Patrick Schwarzenegger, der seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Eine wirklich reife Leistung. Die sich entfaltende Dynamik zwischen ihm und seinem Bruder tat beim zuschauen weh.
White Lotus gehört zu den besten (Drama-)Serien der jüngeren Vergangenheit. Ich bin gespannt, ob die vierte Staffel qualitativ weiterhin mithalten kann. Ich will mehr davon.
Staffel 3: