Paprika (2006)

Neunzehn Jahre hat es gedauert, bis ich diesen außergewöhnlichen Film endlich gesehen habe. Also kam der Anime Monat genau richtig, um diese Lücke zu schließen. Vorher war ich aufgrund der verbreiteten Meinung, dass man wahrscheinlich nicht alle Einzelheiten der Geschichte bei der Erstsichtung erfassen kann, ein bisschen zögerlich. Und ja, ich würde sogar behaupten, dass der Mindfuck Faktor, in der vorhandenen Form, einer höhere Punktevergabe etwas im Wege steht.
Ich mag die Alpträume von David Lynch und bin durchaus offen für Experimente dieser Art, aber bei "Paprika" habe ich mir in manchen Momenten gewünscht, etwas mehr Überblick über das Geschehen zu behalten. Die vielen Namen und die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Personen haben es mir zum Beispiel nicht leicht gemacht. Vielleicht würde sich das bei einer weiteren Sichtung noch ändern. Dieses Mal fühle ich mich leider ein bisschen überfordert. Das ändert nichts an der grundsätzlich interessanten Idee und der audiovisuell beeindruckenden Umsetzung.
Der hat mir gefallen, aber da bleibt noch etwas Luft nach oben. Das war wahrscheinlich nicht das letzte Mal, dass ich "Paprika" gesehen habe. Vorerst bin ich bei einer
