Film 391/2025
Halloween III - Die Nacht der Entscheidung (1982)


Ein Arzt kommt nach dem mysteriösen Mord an einem Patienten, bei dem sich der Killer selbst in die Luft sprengt, dem Plan eines Industriellen auf die Spur, mittels seiner amerikaweit verbreiteten Halloween-Masken Millionen von Kindern zu töten. In die Masken sind Computerchips sowie ein Stück eines schwarzmagischen Stonehenge-Steins eingebaut, die mittels der Ausstrahlung eines Werbespots aktiviert werden. Um dieses dunkle Ritual zu verhindern, beschließt der Arzt ins Herz des Unternehmens vorzudringen, um das Schlimmste zu verhindern.
Dieser Film hat tatsächlich rein gar nichts mit der restlichen Halloween-Reihe zu tun und ich kann verstehen das da manch ein Fan enttäuscht ist. Für mich hat jedoch gerade das den Teil interessant gemacht, da mich Halloween ansonsten nie sonderlich interessiert hat.
Nun, ich finde den Film nicht schlecht und vor allem durch den Soundtrack hat er mich im Stil schon an die anderen Halloween-Teile die ich kenne erinnert. Die Story ist eigentlich auch recht spannend und ansprechend, wenn auch irgendwie weit hergeholt. Zum Schluß hin in der Fabrik war dann die Luft aber ein wenig raus und der Showdown war ein wenig schwach und irgendwie zu einfach. Aber bis dahin war der Film eigentlich ganz cool. Er wirkt aber ein bisschen wie eine überlange Folge von Twilight Zone...
Ein Kleiner geht noch, Film 392/2025 ist ein 25 Minuten Kurzfilm aus Österreich:
I'm a Psycho (2025)


Der Jugendliche Paul (Ivan Rajkovic) ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Er wollte nur kurz in einem Geschäft etwas kaufen gehen. Zu seinem Entsetzen findet er zwei Leichen vor - Mutter und Tochter. Ein Zeuge bemerkt ihn - und schon ist ihm die Polizei auf der Spur, allen voran der Kommissar (Stefan Willi Wang), der aus persönlichen Gründen den Jungen jagt.
I'm a Psycho ist ein interessanter kleiner Kurz-Thriller von einem Regiesseur namens Francisco Thaller. Die Schauspieler sind den Umaständen entsprechend gut bis sehr gut, vor Allem der manische Polizist und der schizophrene Killer sind ziemlich cool dargestellt. Die Bilder sind düster und kalt und entwickeln eine recht triste und negative Atmo. Die Geschichte... gut, was kann man auf 25 Minuten schon erzählen... Die Geschichte ist recht einfach und aufs wesentliche Konzentriert, da wäre in einem längeren Film mehr drin gewesen. Das Ende fand ich unbefriedigend, weil zu einfach. Aber das ganze sieht ziemlich gut aus und vielleicht kann mann von diesem Regiesseur zukünftig noch mehr erwarten. Aber erstmal macht der wohl seinen Zivildienst, danach möchte er es an der Filmakademie versuchen. Ich drücke die Daumen!
