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Offline Bloodsurfer

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    Klingt auch gut. :D
    Der Name kommt mir irgendwie bekannt vor, aber gelesen habe ich noch nichts von ihm, wenn ich mich nicht täusche.


    Offline Havoc

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      Klingt auch gut. :D
      Der Name kommt mir irgendwie bekannt vor, aber gelesen habe ich noch nichts von ihm, wenn ich mich nicht täusche.

      Am bekanntesten sind seine Romane über den Abenteurer und Tausendsassa Dirk Pitt
      Dirk Pitt ist ehemaliger US Airforce Pilot und steht nun in Diensten der NUMA (National Underwater and Marine Agency).
      Bei Forschungs und sonstigen Aufträgen gerät er dann immer in diverse Gefahren die er aber mit einem Augenzwinkern immer heldenhaft übersteht.

      Im Grunde ist Dirk Pitt, James Bond, Albert Einstein, Sherlock Holmes, Reinhold Messner, Alysious Pendergast und noch diverse andere Spezialisten in ihrem Gebiet in einer Person. Dazu noch ein Frauenheld und auch sonst gibt es eigentlich nichts was Dirk Pitt nicht noch so nebenbei erledigt.

      Wenn man sich an diesem 80s Übermenschen aber nicht stört und das Ganze humorvoll betrachtet sind das ziemlich spassige Romane. :D
      Nur mit der Logik sollte man es hier und da nicht sooo genau nehmen.
      Ansonsten kann ich aber nur empfehlen da mal reinzulesen.
      Mein Tip :"Hebt die Titanic"
      “When I ride my bike I feel free and happy and strong.  I’m liberated from the usual nonsense of day to day life.  Solid, dependable, silent, my bike is my horse, my fighter jet, my island, my friend.  Together we will conquer that hill and thereafter the world”


      Offline Bloodsurfer

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        Greg F. Gifune - Deep Night

        Seth, sein Bruder Ray und zwei Freunde machen einen Trip in eine abgelegene Waldhütte mitten im Wald und natürlich auch kurz vor einem Schneesturm. Dort läuft ihnen Christy über den Weg, laufen im wahrsten Sinn des Wortes, sie ist blutverschmiert und auf der Flucht. Die Jungs kümmern sich um die wohl verletzte Frau, die behauptet sie sei auf der Flucht vor einem Vergewaltiger, und über Nacht passieren plötzlich seltsame Dinge, an die sich jedoch keiner mehr richtig erinnern kann. Erst ein Jahr später kommen die Erinnerung langsam wieder und die Figuren merken gleichzeitig, dass hier etwas gewaltig im Argen liegt. Es geschehen Selbstmordversuche und andere zunächst unerklärliche Dinge, man scheint von einer unbekannten Macht verfolgt zu werden. Es gilt herauszufinden was damals wirklich passiert ist.

        Gifune entwickelt hier ein den Körperfressern zumindest nicht unähnliches Szenario. Einerseits spannend, andererseits dennoch eins von Gifunes eher schwächeren Büchern (das Niveau ist bei ihm allerdings immer sehr hoch). Schwermütig geschrieben. Vielleicht nicht der perfekte Einstieg in Gifunes Werke.


        Offline JasonXtreme

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          Nach wie vor schade, dass es auf deutsch nicht so viel von ihm gibt :/
          Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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          Offline Bloodsurfer

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            In letzter Zeit beendet:



            Greg F. Gifune - A View From the Lake

            Katherine wohnt an einem ansich schönen See umgeben vom großen Wald, ganz abgelegen. Sie hatte dort jahrelang mit ihrem Mann James Ferienwohnungen in den warmen Monaten vermietet. In den harten Wintern waren sie dagegen fast völlig isoliert. Eines Tages hatte sich ein Unfall ereignet, ein Kind wurde ertrunken aufgefunden. James ist danach langsam dem Wahnsinn verfallen und dann spurlos verschwunden. Trotz großer Suchaktionen in den Wäldern und auch dem See wird er nicht gefunden. Nun möchte Katherine einige Zeit später  den Ort verlassen und ein neues Leben beginnen, doch so einfach ist das nicht. In ihrem letzten Winter am See in völliger Isolation ist plötzlich nichts mehr wie es scheint und sie beginnt zu zweifeln, bemerkt unheimliche Dinge und Figuren. Verliert auch sie den Verstand oder gibt es hier eine böse Macht, die ihren Mann auf dem Gewissen hat und nun auch nach ihr greift?
            Ein recht kurzes Buch, nur minimal länger als eine Novelle. Auch wieder zum Teil sehr schwermütig, vor allem gegen Ende sehr emotional.





            Richard Castle - Heat Wave (Nikki Heat #1)

            Ja, ihr lest richtig. Das sind die Bücher, die der fiktive Charakter aus der Serie Castle schrieb. Irgendwann wurden die als Marketing-Gag (und zusätzliche Einnahmequelle) mal veröffentlicht. Der ersten Teil gab es kostenlos.

            Detective Nikki Heat ermittelt unfreiwillig zusammen mit ihrem unseriösen Partner Rook, der kein Polizist ist, sondern ein Reporter und Medienliebling, nach einem Mordfall in der Immobilienszene. Ja, erinnert natürlich alles sehr an das Gespann aus der Serie. Jede Figur aus der Serie hat hier ihr Gegenstück.
            Und das, was  in der Serie zwischen Beckett und Castle erwähnt wurde und auf Seite 105 stehen soll, findet man hier wirklich. :D

            Es ist etwa das, was man erwartet. Nichts besonders gutes. Aber auch nicht schlecht; für das, was es sein will, ist es tatsächlich halbwegs gut gelungen. Dennoch sehe ich keinen Grund, die Reihe oder eines der anderen Castle-Bücher (Storm) unbedingt weiter zu verfolgen. Vielleicht, wenn mir der komplette andere Lesestoff mal ausgeht. :D


            Offline skfreak

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              Ah! Die Castles hab ich auch aufm Kindle und heb ich mal auf, wenn ich Lust auf was Seichtes hab


              Offline JasonXtreme

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                hab jetz doch zum zweiten Mal mit UNSCHULD UND UNHEIL angefangen, nachdem ich es unter THIS BOYS LIFE aufm Tolino nochmal digital gekauft hatte aus Versehen...
                Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                Offline Bloodsurfer

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                  Greg F. Gifune - Dominion

                  Daniel hat seine Frau Lindsay verloren. Sie starb bei einem plötzlichen Unfall. In den Monaten seit ihrem Tod ist er nur noch ein depressiver Schatten seiner selbst, hat auch seinen Job infolge dessen verloren und vegetiert einfach nur noch vor sich hin. Außer einem einzigen Freund hat er keine sozialen Kontakte mehr.
                  Auf einmal bekommt er mehrere Anrufe eines Fremden, der behauptet, Lindsay sei noch lebendig. Sie habe Geheimnisse, mehr als Daniel ahne. Dieser Anrufer bedroht ihn gleichzeitig. Er ruft von Telefonzellen aus an, ist anfangs noch mehrere Staaten entfernt,  kommt Daniel aber mit jedem Anruf immer näher.
                  Daniel plagen immer mehr Zweifel zum Tod seiner Frau - hatte sie ihm etwas verheimlicht, was nun zu dieser drohenden Konfrontation führen könnte? Zudem hat er düstere Visionen, sieht plötzlich Videos und Fotos von ihr auf seinem Rechner, der sich von selbst anschaltet.
                  Anfangs kommt das Buch etwas zu gemütlich in die Gänge. Die Mitte ist der spannendste Teil gewesen, als plötzlich noch ein Hacker sowie ein Privatdetektiv  mitmischen. Gegen Ende wurde es dann zu einem immer abgefahrenerem Cyber-Mystery-Horror und die Geschehnisse noch seltsamer. Insgesamt nicht so stark wie seine besten Werke, aber besser als die beiden, die ich zuletzt gelesen habe.
                  « Letzte Änderung: 17. Juni 2020, 21:32:56 von Bloodsurfer »


                  Offline Bloodsurfer

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                    Mo Hayder - Gone (Jack Caffery #5)

                    Die Story beginnt mit der zunächst für ein Versehen gehaltenen Entführung eines Kindes bei einem Autodiebstahl. Eine Familie hat ihr Kind bereits in den Kindersitz auf dem Rücksitz gesetzt und räumt dann noch eine Weile sonstigen Kram in den Kofferraum, als plötzlich ein maskierter Mann  wie aus dem Nichts auftaucht, den Fahrer überwältigt und sofort mit Vollgas wegfährt. Caffery und seine Kollegen sind fest überzeugt, dass dies keine Absicht des Täters war und er das Kind schnell irgendwo aussetzen wird. Das käme ofter vor und das Kind sollte in wenigen Stunden wieder bei seinen Eltern sein.

                    Daraus wird jedoch nichts. Nach mehreren Tagen fehlt noch jede Spur. Jemandem fällt auf, dass es in der jüngeren Vergangenheit zwei ähnliche Fälle gab, die auf genau dieselbe Art abliefen.
                    Beim ersten Mal wurde das Kind nach kurzer Zeit ausgesetzt.
                    Beim zweiten Mal fuhr der Täter schon mehrere Stunden mit dem entführten Kind durch die Gegend und unterhielt sich mit ihm, erweckte den Eindruck eines geplanten Missbrauchs, setze das Kind dann aber doch noch aus.

                    Bis die Polizei diese Verbindung hergestellt hat, bekommt die Familie des dritten Opfers schon eine unschöne Botschaft des Täters und kurz darauf wird schon ein weiteres Kind entführt.

                    Auch die Geschichte um das Geheimnis zwischen Caffery und der Polizeitaucherin Flea Marley läuft weiter, die seit Band 3 mehr oder weniger zu einer Art zweiter Hauptfigur aufgebaut wurde, zumindest zur wichtigsten Nebenfigur. Marley hatte in Band 4 etwas verbrochen und das ganz gut verheimlicht, ohne das nun genauer spoilern zu wollen, und Caffery bekam das mit, was sie aber wiederum noch nicht weiß.

                    Parallel erfährt man auch immer mehr über den fast allwissend erscheinenden "walking man", einen sehr rätselhaften Charakter, der fast immer mehr weiß als er zunächst preisgibt.

                    Die Story bleibt dabei wie von Hayder gewohnt auf sehr hohem Niveau und überrascht immer wieder mit ungeahnten Wendungen. Es wird immer spannender und komplexer und verläuft ganz anders und fieser, als man das zunächst annimmt.

                    Ich bleibe am Ball und lese gleich den sechsten und siebten Teil. Kann nur hoffen, dass es nicht bei den bisher sieben erschienenen Teilen bleiben wird, sondern diese Serie noch lange weiter lebt. Die gehört mittlerweile zu meinen Lieblingen.


                    Offline Bloodsurfer

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                      Wolfgang und Heike Hohlbein - Schattenjagd

                      Schon vor ein paar Tagen beendet. Habe lange keinen Hohlbein mehr gelesen. Sein Gesamtwerk von mittlerweile dicke über 200 Büchern vollständig zu verfolgen ist auch nahezu unmöglich, das schaffe selbst ich nicht. :D Aber hin und wieder muss ich mir doch mal wieder eins vornehmen. Die Bücher des Paares Hohlbein waren mit die ersten Romane, die ich überhaupt gelesen habe.

                      Der 13jährige David spielt eine Art VR-Spiel, Shadowhunt; mit dem modernen Firmenrechner seines Vaters, den er trotz mehrfacher Verbote immer wieder heimlich benutzt. Das ist ein Superrechner, der beispielsweise ganze Einkaufszentren steuert und auch den Verkehr der gesamten Stadt regelt. Plötzlich gerät die von ihm darin gestaltete Welt außer Kontrolle und das Programm beginnt wie ein Virus, auf andere Rechner überzugehen und die reale Welt zu bedrohen. Er und seine Schulfreundin Valerie begeben sich trotz der Gefahr erneut in die virtuelle Welt, um deren weitere Ausbreitung zu stoppen.

                      Die Prämisse dieses Buchs finde ich überaus interessant, man könnte es als einen der frühen Vorgänger von Ready Player One bezeichnen. Auch hier gibt es vor allem in der zweiten Hälfte viele popkulturelle Referenzen. Im Gegensatz zu RPO wird hier aber nicht endlos damit um sich geworfen, sondern sie werden noch mit Maß eingesetzt. Hier mal ein Alien, dort ein Verweis auf LOTR. Keine durchschnittlich fünf Anspielungen pro Seite.
                      Es ist kein Meisterwerk, sondern hat auch deutliche Schwächen, ist oft sehr simpel gestrickt und nicht wirklich überraschend, aber hat mir dennoch ziemlich gut gefallen. Veröffentlicht wurde es schon  irgendwann in den Neunzigern und wenn ich es damals sofort gelesen hätte, hätte ich das wahrscheinlich geliebt.


                      Offline Havoc

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                        Über 200 inzwischen? :confused:

                        Von Hohlbein, bzw. den Hohlbeins habe ich früher ein paar Bücher mal gelesen.
                        Wenn ich nur noch wüsste, was alles...  :lol:
                        Erinnern kann ich mich an "Azrael" und "Das Druidentor".
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                        Offline Havoc

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                          Das Grab - Richard Laymon


                          Was habe ich nur getan...... :bawling:  :uglylol:
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                          Online Max_Cherry

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                            Kennt jemand von euch "Totenprediger" von Mark Roberts?
                            Soll ein Thriller mit okkulten Elementen sein. Ich hör mal rein.


                            Offline Bloodsurfer

                            • diagonally parked in a parallel universe...
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                              Tu das und berichte. Klingt gut, sagt mir bisher gar nix.


                              Offline JasonXtreme

                              • Let me be your Valentineee! YEAH!
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                                Okkult juckt mich immer, da wäre ich auch interessiert
                                Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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