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Offline Bloodsurfer

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    Douglas Preston und Lincoln Child - Cemetery Dance (Agent Pendergast #9)

    Das hier war also der Teil, der so schwach sein soll. Zumindest ist er hier nicht gut weggekommen und auch auf goodreads etwas schwächer bewertet als der Schnitt der Reihe. Aber dort immer noch gut bewertet mit nur ganz knapp unter 4 Sternen und damit besser als Teil 8, den ich auch schon nicht wirklich schwach fand. Ich erwarte nicht mit jedem Band ein erneutes Meisterwerk wie die Diogenes-Trilogie, dann passt das für mich schon. Solch ein Niveau könnte vermutlich auch kaum jemand dauerhaft halten.

    Das Buch fängt schon mit einem Knaller an: dem Mord an einer doch recht beliebten Figur. Der Täter ist dabei kein Unbekannter, sondern schnell identifiziert. Das große Problem dabei: Er selbst ist schon geraume Zeit vor der Tat nachweislich verstorben. Schnell gehen die Ermittlungen in Richtung Voodoo und Zombiekult - aber kann das wirklich sein? Selbst der stets abgeklärte Pendergast scheint keinen Zweifel daran zu hegen.

    Schnell geht die öffentliche Meinung dahin, dass eine Glaubensgemeinschaft dafür verantwortlich sein soll, die seit vielen Jahrzehnten einen Teil des Inwood Hill Parks in Manhattan besetzt, wo neben einer uralten Kirche noch ein paar weitere verfallene Bauwerke stehen, völlig abgeschieden von der Öffentlichkeit und kaum einzusehen. Dieser Kult riegelt sich völlig ab und lässt neue Mitglieder nur rein, wenn ein altes gestorben ist. Angeblich sollen dort Tiere für Rituale gefoltert und geopfert werden, um Zombies zu erschaffen.

    Letzten Endes war das Buch wirklich schwächer als der Rest, für mich aber wirklich nur minimal schwächer. Am Stück gelesen fügt sich das schon gut in die Reihe ein. Es hat seine Stärken, sehr atmosphärische Passagen, auch starke emotionale Momente.

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    Offline Thomas Covenant

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      Stephen King -If it bleeds

      Ein neues Buch vom Meister.
      Wieder vier lange Novellen in einem Band.
      Durchschnittlich würde ich sagen.
      Ein I-Phone meldet sich aus dem Jenseits.
      Ein rückgewandtes Leben und wieder Holly Gibney.
      Leider hat King an dieser Figur seinen Narren gefressen. Wieder trifft sie auf einen Outsider. Repetiv und durchschnittlich.
      Kein großer Wurf das Buch.
      Der Wechsel zwischen gut und schwach setzt sich bei Kings Neuzeitlichen Werken fort.
      Alles nächstes kommt wieder ein Teil für die Hardcase Crime Serie in der auch Colorado Kid und Joyland aufgelegt wurden.


      Offline Bloodsurfer

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        Ein rückgewandtes Leben und wieder Holly Gibney.
        Leider hat King an dieser Figur seinen Narren gefressen. Wieder trifft sie auf einen Outsider. Repetiv und durchschnittlich.

        Ich kann verstehen, dass du die Figur nicht besonders magst - mich freut es irgendwie, dass es mit ihr weiter geht.

        Scheint auch eine gute Entscheidung gewesen zu sein, alle mir noch fehlenden Kings chronologisch zu lesen (abgesehen von den kurzen Sachen und denen, wo ich die Verfilmung schon kannte, die hab ich mir noch für später aufgehoben). So baut sich das Kingversum schön immer weiter auf und man versteht die Zusammenhänge besser.

        Ich hab jetzt noch zwei oder drei ungelesene Kings auf dem Stapel, bis ich beim aktuellsten Werk angekommen bin. Bin mal gespannt, das Institut wurde ja überall sehr gelobt. Aber das kann noch dauern, zuerst will ich noch ein paar andere Serien weiter lesen. Da ist alles gerade super spannend und ich kann mich gar nicht entscheiden, wo der Stapel mit seinen >30 Büchern am dringendsten drückt :D


        Offline Bloodsurfer

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          Douglas Preston und Lincoln Child - Fever Dream (Agent Pendergast #10)

          Und ich hole weiter auf. :D
          Habe es gerade eben beendet und mache jetzt gleich mit dem nächsten Teil weiter.

          Den Großteil der Prämisse dieses Romans hat Alex ja schon treffend beschrieben:

          Bei einem Besuche des Stammsitz der Familie Pendergast, betrachtet Aloysius Pendergast die Jagdbüchse seiner verstorbenen Frau Helen. Während einer Safari vor 12 Jahren wurde Pendergast von einem wütenden, menschenfressenden Löwen schwer verletzt und Helen wurde von eben diesem Tier getötet, als ihre Büchse versagte.
          Völlig überraschend fällt ihm eine Ungereimtheit auf am nicht gesäuberten Lauf auf. Die Waffe wurde sabotiert und seine Frau ist nicht Opfer eines tragischen Unfalls geworden.
          Zusammen mit seinem Freund D'Agosta beschließt Pendergast der Sache auf den Grund zu gehen, doch die Spur ist seit Jahren kalt.

          Dem brauche ich nicht mehr viel hinzuzufügen. Wobei es in Folge schon noch den einen oder anderen krassen Kniff in der Handlung gab, zum Beispiel den Einstieg von Constance Green.

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          Die anschließende Gerichtsverhandlung fand ich großartig, bei der Constance zum ersten Mal öffentlich über ihr tatsächliches Alter redet und danach natürlich erst recht für völlig verrückt erklärt wird. :lol:

          Nur eins hat mich hier etwas gestört, aber nur minimal. Man weiß phasenweise als Leser einige Dinge, die den Figuren noch unbekannt sind. Das ist so weit noch nichts ungewöhnliches, sorgt auch hin und wieder für sehr spannende Szenen, aber es wird hier einfach ein wenig auf die Spitze getrieben. Pendergast (oder irgendeine andere der Hauptfiguren) hätte m.E. schon recht einfach und früh darauf kommen können, wer der aktuelle Killer ist.

          Insgesamt ist das Buch dennoch saustark. Hat viele hochspannende Passagen, die immer mal wieder durch den Pendergast-typischen Humor aufgelockert werden. Allein schon das (mal wieder) super lange Finale in der Sumpfgegend, das zieht sich gefühlt über das letzte Viertel des Buches und in dieser ganzen Zeit lässt die Spannung einfach kein Stück nach. Faszinierend, wie sie das immer wieder schaffen.

          Und Laura Haywards Wandlung von der größten Pendergast-Skeptikerin dahin, dass sie seine Methoden nach ein paar sehr bedrohlichen Momenten auf einmal doch ganz gut nachvollziehen kann - super. Nachvollziehbar. Endlich!

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          Seine familiäre Geschichte wird auch wieder ein Stück klarer. Ach, ich bin einfach sehr gespannt auf den Rest der Trilogie. Schade, dass ich im Moment nur so langsam voran komme.


          Offline Bloodsurfer

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            T. M. Simmons - Winter Prey (Northwood Prey #1)

            Ein ganz kurzer Einschub. Dieses Buch kam vor Jahren kostenlos auf den Kindle, lag sehr lange auf dem Stapel. Habe es nicht beendet, sondern etwa in der Mitte abgebrochen. Schon vor Monaten angefangen und vor ein paar Wochen beschlossen, dass es reicht. Daher auch keine große Wertung, sondern nur dieses kurze Fazit.

            Es geht um eine native Amerikanerin, die nach einigen Jahren bei der Army in ihre alte Heimat zurück kehrt. Sie leidet an PTSD und hat ein Kind adoptiert, nun möchte sie in der Abgeschiedenheit mit ihren Problemen klar kommen. Leider treibt sich dort auch ein Wendigo herum und natürlich geht eine große Jagd los, bei der sie auch Hilfe von den Teilen ihrer Familie braucht, mit denen sie eigentlich weniger zu tun haben wollte, da sie nicht an all deren alte Traditionen glaubt.

            Ich hatte das erste Viertel noch relativ aufmerksam gelesen, das zweite Viertel dann nur noch überflogen bzw. quergelesen, weil das Buch mich immer weniger abgeholt hat und die letzte Hälfte tue ich mir gar nicht mehr an. Eine stinklangweilige Geschichte ohne Höhepunkte, brauche ich nicht.  Werde auch sicher keine Fortsetzung lesen. Verstehe überhaupt nicht, warum das online so gut bewertet wurde.


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              ich lese Bloodys Post als Klolektüre :D
              Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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              Offline Bloodsurfer

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                Ich fühle mich geehrt. Schön weiter drücken. :D


                Offline Havoc

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                  Krasse Killer (Honky Tonk Samurai) - Joe R. Lansdale

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                    Douglas Preston & Lincoln Child - Cold Vengeance (Pendergast #11)

                    Tja, leider kann ich nur schreiben, dass ich ihn ziemlich gut fand.
                    Gleich in den ersten 20-30 Seiten passiert soviel was in die Spoiler Kategorie fällt, dass ich leider kaum was darüber schreiben kann.
                    Gleich ein Schlag am Anfang, dann viel schwere Ermittlungen, am Ende ein Finale mit einem Pendergast, der ein wenig auf Jack "Gnadenlos" Bauer macht und noch Mal ein heftiger Schlag zum Ende.

                    Bin gespannt auf den dritten Teil der Trilogie.

                    Das kann ich komplett unterschreiben. Hab auch sofort zumindest die ersten paar Seiten des dritten Teils lesen müssen, obwohl ich todmüde war, weil ich nach dem Knaller einfach nicht sofort aufhören konnte. :D

                    Zum Inhalt kann man spoilerfrei tatsächlich nur sagen, dass es nahtlos an Teil 1 anschließt und dann einfach nur noch pausenlos eskaliert. Ein Knaller jagt den anderen und was hier alles abgeht ist einfach nur fantastisch.

                    Ein paar Dinge muss ich aber noch im Spoiler loswerden: :D

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                    Ich hab hier immer mal wieder beim Lesen pausiert und darüber philosophiert, wie ich selbst wohl anstelle mancher Figuren gehandelt hätte. Und meistens komme ich bei völlig anderen imaginären Aktionen an, aber alles andere wäre auch sehr bedenklich und weniger spannend. :D

                    Das klingt jetzt vielleicht recht nörgelig, aber letzten Endes ist und bleibt die Geschichte trotz aller vorhersehbarer Punkte bis zur letzten Seite super spannend geschrieben und extremst unterhaltsam und es macht unglaublich viel Spaß, die Ermittlungen zu verfolgen. Die Story läuft von einer Eskalation zur nächsten und bleibt durchgehend so unfassbar spannend, da spricht die pure Begeisterung aus mir.


                    Online JasonXtreme

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                      Kings das Institut angefangen... ich mag es bisher, allerdings kann ich mir keinen großen Reim auf die kommende Handlung machen, und das nach 70 Seiten :lol:
                      Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                      Offline skfreak

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                        Leider hat King an dieser Figur seinen Narren gefressen. Wieder trifft sie auf einen Outsider. Repetiv und durchschnittlich.
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                        Der Wechsel zwischen gut und schwach setzt sich bei Kings Neuzeitlichen Werken fort.
                        Alles nächstes kommt wieder ein Teil für die Hardcase Crime Serie in der auch Colorado Kid und Joyland aufgelegt wurden.

                        Hab das Buch im Urlaub auch gelesen und war relativ enttäuscht. Gerade die Holly Story ging mir mega auf den Sack


                        Offline Bloodsurfer

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                          Douglas Preston und Lincoln Child - Two Graves (Agent Pendergast #12)

                          Band 12 der gesamten Serie, Teil 3 der Helen-Trilogie. Habe es am Samstagabend beendet und meine Begeisterung bleibt ungebremst.

                          Auch hier kann man spoilerfrei nur sehr wenig schreiben. Es schließt nahtlos an den Vorgänger an, startet also genau so turbulent wie dieser aufgehört hat. Nach dem sehr dramatischen Anfang wird allerdings erstmal die Pause-Taste gedrückt und das Buch dreht sich in eine leicht andere Richtung. Es wird zwar viel um Pendergast herum ermittelt, hauptsächlich allerdings nicht von ihm selbst, sondern von den anderen Figuren in seinem gesamten Umfeld.

                          Hier habe ich ganz kurz befürchtet, dass das länger so bleibt und die Hintergründe der gesamten Geschichte damit aus dem Fokus verloren werden. Dann wäre ich mit dem Ende nicht zufrieden gewesen. Ich wurde aber ganz schnell vom Gegenteil überzeugt, den sehr schnell stellt sich raus, dass hier nichts in den Hintergrund gerät, im Gegenteil, es wird alles ganz großartig aufgelöst.

                          Selbst der dritte Teil der Trilogie ist wieder so dermaßen vollgepackt mit Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, dass es eine wahre Freude ist. Alle paar Kapitel kommt etwas neues, beispielsweise ein neues Geheimnis zum roten Faden hinzu. Wie die Autoren das wieder geschafft haben, hier eine Ebene über die nächste über die nächste über die nächste zu packen, und trotzdem alles glaubwürdig erscheinen zu lassen, das bewundere ich.

                          Vielleicht ergänze ich später noch einen Spoiler-Teil. Es wurden zwar irgendwie am Ende fast alle offenen Fragen geklärt, aber trotzdem bleibt das zumindest für mich noch Pendergast-typisch hochspannend. Ich will wissen, wie es nach diesen Ereignissen weiter geht und hätte am liebsten gleich den nächsten Band geladen und weiter gelesen, aber vorher arbeite ich jetzt noch was anderes schnell vom Stapel ab. Sonst wird der ja nie kleiner. :D


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                            Kings das Institut angefangen... ich mag es bisher, allerdings kann ich mir keinen großen Reim auf die kommende Handlung machen, und das nach 70 Seiten :lol:

                            Mittlerweile gut 270 Seiten durch... es gefällt mir durchaus gut, auch wenn sich manches irgendwie nicht King-typisch liest - vielleicht der Übersetzung geschuldet. Bin gespannt worauf das hinauslaufen wird, kann groß sein oder verpuffen, ich hoffe natürlich ersteres!
                            Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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