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Offline JasonXtreme

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    Wobei ich aber sagen muss, dass sich die neueren nicht mehr so archetypisch King like lesen. Sie si d zwar auch von seinem überbordenden Erzählstil geprägt, sprachlich fühlen sie sich für mich aber irgendwie anders an
    Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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    Offline Bloodsurfer

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      Wäre ja auch schade, wenn er sich über die vielen Jahrzehnte nicht weiter entwickelt hätte. Ich finde seinen aktuellen Schreibstil wundervoll.


      Offline JasonXtreme

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        Also ich mochte den klassischen von früher lieber, auch wenn der jetzt nicht SCHLECHT ist

        Ok OUTSIDER find ich sogar richtig gut bislang! Hab gestern Abend und heute früh um fünf (ich konnte nicht mehr pennen :lol: ) gut 170 Seiten durchgehauen, und bin mal gespannt wie sich das so entwickelt! Kann mir auch die Serie dazu bildlich schon sehr gut vorstellen, und freue mich drauf die dann zu sichten!

        Wurde zwar nach Staffel 1 eingestellt, diese erzählt das Buch aber durch - wäre somit auch beendet
        « Letzte Änderung: 16. November 2020, 12:37:51 von JasonXtreme »
        Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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        Offline Bloodsurfer

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          Uuuuund... *Trommelwirbel* ...da ist sie, die Nr. 100. :D

          Brian Keene - Take The Long Way Home



          Eine Novelle von 2006. War selbst erst OOP und dann in dem Sammelband "Unhappy Endings" veröffentlicht worden, der aber auch schon länger OOP ist. Wurde dann 2011 nochmal "standalone" rausgebracht.

          Die Geschichte spielt ausnahmsweise mal nicht im gewöhnlichen Keene-Universum, in dem sonst fast alle seine Bücher zusammenhängen. Wobei auch hier das Labyrinth erwähnt wird. Im Grunde könnte das eine alternative Realität sein.

          Es geht um den Heimweg. Wer hätte das bei dem Titel des Buches gedacht? Vier Arbeitskollegen sitzen zusammen im Auto, sie haben eine Fahrgemeinschaft. Plötzlich ereignet sich ein riesiger Verkehrsunfall auf der Interstate. Als die Hauptfigur Steve wieder zu sich kommt, bemerkt er einerseits den Unfalltod des Fahrers, dessen Schädel nun ein dickes Eisenrohr untrennbar mit dem Wagen verbindet, und andererseits das unerklärbare Verschwinden eines der anderen Insassen des Wagens. Weder eine Weiterfahrt ist möglich, noch lässt sich über Mobiltelefone Hilfe rufen - die Technik scheint den Dienst komplett eingestellt zu haben. Im Umfeld der Massenkarambolage häufen sich Fälle vermisster Personen, von denen jede Spur fehlt. Außerdem haben alle noch verbliebenen Beteiligten kurz vor dem Unfall ein seltsames Geräusch vernommen - eine riesige Explosion?

          Mangels Alternativen machen sich die Beiden zu Fuß auf den Heimweg, dabei schließt sich ihnen noch eine dritte Person an. Doch je weiter sie kommen, um so riesiger und seltsamer erscheint das Ausmaß dieser Katastrophe zu sein. Hat die Apokalypse begonnen?

          Durchaus eine nette kleine Story.


          Offline JasonXtreme

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            Klingt cool - Glückwunsch :D
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            Offline Thomas Covenant

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              Offline Havoc

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                • Let me show you its features, hehehe!
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                Offline Bloodsurfer

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                  Gestern beendet:

                  J.F. Gonzalez & Brian Keene - Clickers II: The Next Wave



                  Seit der Katastrophe aus dem ersten Teil und dem Hurricane "Floyd" sind mehrere Jahre vergangen. Da die Regierung die Geschehnisse aus dem ersten Teil um Phillipsport vertuschen möchte und sämtliche Geheimdienste auf die geflüchteten Überlebenden angesetzt hat, leben Rick und Melissa mittlerweile an verschiedenen Orten in falschen Identitäten.

                  Plötzlich kommen die Clickers wieder zurück, gerade als wieder ein Hurricane sein Unwesen treibt - doch dieses Mal nicht nur an einem einzigen Ort, sondern gleich an der gesamten Ostküste entlang steigen sie überall gleichzeitig aus dem Meer. Und selbstverständlich sind ihnen die Dark Ones wieder dicht auf den Fersen.

                  Das völlige Chaos bricht aus, da die inkompetente Regierung, geführt vom religiösen Fanatiker Tyler, nichts wirklich effizientes unternimmt. Statt dessen versucht man sich im Gottvertrauen und spielt die ganze Krise nur herunter.

                  Der mittlerweile seinen Ruhestand genießende Colonel Livingston wird vom Militär reaktiviert, da er einer der wenigen Menschen mit Erfahrung im Umgang mit den Clickers und den Dark Ones ist.
                  Im Kampf gegen die Krustentiere und ihre Begleiter mischt bald natürlich auch Rick wieder mit, die beiden finden zufällig wieder zusammen und treffen auf einigen neue Figuren, unter anderem Tony, der in späteren Büchern wieder eine Rolle spielen wird.
                  Als die Ereignisse vollends zu eskalieren drohen, startet Livingston als letzten verzweifelten Versuch einen Coup, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen.

                  Mein Fazit: Wer das Original mochte, wird an der Fortsetzung genauso seine Freude haben. Im Bezug auf den Schreibstil merkt man, dass Keene nun mitgewirkt hat, denn es geht etwas schneller und turbulenter zur Sache als es im Vorgänger noch ohne ihn der Fall war. Die übergroßen Krustentiere metzeln und schnetzeln sich munter quer durchs Land, hier wird richtig Gas gegeben.

                  Ich war hin und wieder erstaunt, wie nah die Darstellung vom durchgedrehten Präsidenten Tyler am heutigen Trump dran ist. Damals (das Buch wurde 2011 veröffentlicht) war das noch eine dystopische Vorstellung, dass die Regierung auf die Aussagen der Wissenschaft scheißt und lieber auf religiöse Fanatiker hört, heute sind derartige Verhaltensweisen leider schon fast nichts besonderes mehr.


                  Offline Thomas Covenant

                  • Die Großen Alten
                      • Show only replies by Thomas Covenant
                    Dirk willst du dich noch einmal selbst beschenken ?
                    Das wird dir bestimmt gefallen. Gialloalarm 😄

                    https://www.amazon.de/Gelb-wie-die-Nacht-italienische/dp/3927795887/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=Christian+Keßler+gelb+wie+die+nacht&qid=1608990681&s=digital-text&sr=1-1


                    Offline Elena Marcos

                    • a.k.a. Dirk
                    • Die Großen Alten
                      • Come on in ... hahahahahahahahahah
                        • Show only replies by Elena Marcos
                      Dirk willst du dich noch einmal selbst beschenken ?
                      Das wird dir bestimmt gefallen. Gialloalarm 😄

                      https://www.amazon.de/Gelb-wie-die-Nacht-italienische/dp/3927795887/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=Christian+Keßler+gelb+wie+die+nacht&qid=1608990681&s=digital-text&sr=1-1

                      Hehe. Hab ich schon. Das Ding ist saugeil und im typischen Kessler Stil extrem unterhaltsam. Ergänzt sich mit den anderen Bänden perfekt.

                      "Wir laufen keinen Trends hinterher, wir SETZEN welche!"



                      « Letzte Änderung: 27. Dezember 2020, 14:12:25 von Darkchylde01 »
                      Meine Sammlung:



                      Offline Bloodsurfer

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                        Das 102. Buch in diesem Jahr auch noch auf die letzten Tage geschafft - das war jetzt vermutlich das letzte.

                        Brian Keene - Urban Gothic




                        Offline Bloodsurfer

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                          Die Tage beendet:

                          J.F. Gonzalez & Brian Keene - Clickers III: Dagon Rising



                          Seit dem zweiten Teil der Serie vergingen wieder ein paar Jahre. Die Hauptfiguren leben mittlerweile überall verstreut und verarbeiten die Geschehnisse unterschiedlich.

                          Rick hat sich in die Mitte des Kontinents zurückgezogen und kommt immer noch ganz gut als Autor durch. Er spielt hier aber keine größere Rolle mehr, wird nur hin und wieder mal erwähnt.

                          Livingston hat sich nach seinem erfolgreichen Coup als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen und die Wahl in einem historischen Landslide gewonnen.

                          Die Handlung dieses Teils dreht sich hauptsächlich um Tony, Clark und Jennifer.

                          Tony Genova hat einen Deal mit den Strafverfolgern geschlossen und seinen Tod vorgetäuscht. Doch nach einiger Zeit in seiner neuen Identität versuchen Black Lodge Agents ihn zu entführen. Glücklicherweise ist genau zu diesem Zeitpunkt auch Clark Arroyo in der Nähe, der gerade Kontakt zu Tony aufnehmen wollte. Er kann die Agents allerdings nicht überwältigen, sondern wird ebenfalls mitgenommen. Es stellt sich heraus, dass Tony einer von sehr wenigen Auserwählten ist, den "Seven", die es mit dem allseits bekannten Dagon aufnehmen können. Nach kurzem Zögern schließen Tony und Clark sich den Agents an und die Truppe fliegt zusammen zur kleinen polynesischen Insel Naranu.

                          Dort treibt sich gerade eine Forschergruppe herum, zu der auch die aus dem Vorgänger bekannte Jennifer Wasco gehört. Hier gibt es zwar eine Gruppe Einheimischer, die die Wissenschaftler von Anfang an nicht hier haben will und sie vor ihrem bald erwachenden Gott warnt - doch die Forscher nehmen das natürlich nicht ernst. Bis die Dark Ones in Begleitung ihrer Clickers auftauchen und alles niedermetzeln. Erst dann versteht man die Warnungen und stellt die Verbindung her - dass die Einheimischen schon immer Dagon anbeteten und dieser auch die Gottheit der Dark Ones ist. Nicht von ungefähr ist ihr Name für die Unterwelt unter dieser Insel nämlich "R'lyeh"...

                          Schön, wie Keene hier die Cthulhu-Geschichten mit seinem Labyrinth-Mythos und den bisherigen Clicker-Geschichten vermischt. Das Buch wirkt zwar etwas "kleiner" als die bisherigen Teile, da die Handlung bzw. das Auftauchen der Krustentiere und ihrer Begleitung sich hauptsächlich auf die Insel beschränkt und nicht mehr auf ganze Städte oder die gesamte Ostküste. Dennoch macht es wieder den gewohnten Spaß.


                          Offline JasonXtreme

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                            Stephen King  FINDERLOHN
                            Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                            Offline Bloodsurfer

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                              Gestern beendet:



                              Douglas Preston & Lincoln Child - White Fire (Agent Pendergast #13)

                              Die Geschichte beginnt mit Corrie, die für eine Studienarbeit in einem abgelegenen Örtchen für wohlhabende Wintersportler einige Untersuchungen an sehr alten Knochen durchführen möchte. Es handelt sich dabei um mehrere Opfer eines berühmten Angriffs eines Grizzlys vor etwa 150 Jahren, die hier beerdigt waren und deren Überreste gerade exhumiert wurden, weil ihre bisherige Ruhestätte nun einem Neubau Platz machen soll - eine scheinbar perfekte Gelegenheit für Corrie.

                              Der Polizeichef ist anfänglich sehr umgänglich und macht ihr in einem ersten Gespräch große Hoffnungen, dass sie die Überreste wie geplant untersuchen darf. Einen Tag später enttäuscht er sie jedoch, ist plötzlich nicht mehr für sie erreichbar und lässt über seine Sekretärin das Projekt canceln. Da sie auf diese Thesis angewiesen ist und verzweifelt, bricht Corrie kurzerhand über Nacht in die temporäre Lagerstätte ein und untersucht die Knochen illegal, wobei sie auch eine seltsame Entdeckung macht. Steckt hinter den Toten doch mehr als ein berühmter Bär? Hierbei wird sie jedoch erwischt und sofort verhaftet. Die Ankläger gehen mit äußerst harten Bandagen vor und somit drohen mindestens zehn Jahre Haft - weswegen sie Pendergast eine Art Abschiedsbrief schickt, was ihn glücklicherweise sofort auf den Plan ruft.

                              Schon die Szene mit Pendergasts Einstieg in die Handlung ist großartig, als er ein Town Meeting einfach komplett übernimmt. Ich liebe an der Figur unter anderem genau diese Momente, wenn er völlig aus dem Nichts erscheint und einfach alle anderen, die sich erst für überlegen halten, ganz ruhig einen nach dem anderen verbal an die Wand nagelt.

                              Nachdem sich die Wogen anscheinend geglättet haben und Corrie ihre Untersuchung nun doch fortführen darf, geschieht plötzlich ein vierfacher und äußerst grausamer Mord in der sonst so friedlich scheinenden Idylle. Und das ist erst der Anfang. Da Pendergast noch in der Nähe ist, soll er der überforderten Lokalpolizei als Ermittler helfen.

                              Die Story bewegt sich dieses Mal eher in einem "kleineren" Rahmen, zumindest im direkten Vergleich mit der weltumspannenden Verschwörung aus der Vorgänger-Trilogie. Das ist eine willkommene Abwechslung und am Anfang nicht minder spannend. Typisch für die Reihe hatte es mich gleich nach den ersten paar Seiten am Haken. Auch der Bezug auf Arthur Conan Doyle und die Inklusion einer kompletten "neuen Sherlock Holmes Story" ist nett. Leider nimmt die Spannung im Lauf der Handlung dann doch etwas ab. Corrie hätte hin und wieder deutlich mehr Vernunft in ihre Handlungen einfließen lassen können, da gab es schon teilweise sehr impulsive und dämliche Aktionen. Klar, sie war nie die Vernünftigste, aber hier wird das m.E. doch deutlich übertrieben. Das letzte Drittel fühlt sich dann einfach an, als sei die Luft nun raus. Besonders schade nach dem starken und atmosphärischen Anfang. Daher ist es für mich im Fazit leider einer der schwächeren Pendergast-Teile.

                              Heute fange ich direkt den nächsten Band an.