So, ich konnte den Fall und das Spiel heute abschließen. Die letzten 1-2 Stunden fand ich atmosphärisch wirklich saustark. Die Story ist insgesamt auch wirklich gut, wenn auch ein bisschen anders, als man es von einem Videospiel erwarten würde. Ich find es auch Erstaunlich, dass man beim Spielen irgendwann sogar emotional hineingezogen wird. Das hab ich anfangs überhaupt nicht erwartet..
Vielleicht lag es an meinen gewählten Charaktereigenschaften, aber die vielen Informationen über die Historie der Stadt und der Spielwelt im Allgemeinen und die ganzen politischen Entwicklung und Verhältnisse, im Grunde alle sehr weit ausschweifenden Gespräche waren mir persönlich etwas zu viel. Wie gesagt pauschal kann ich das dem Spiel nicht vorwerfen, ich glaube mit einem anderen Charakterbogen, der andere Fähigkeiten in den Vordergrund stellt, wäre es vielleicht insgesamt weniger (abschweifender) Text gewesen. Es gab tatsächlich ein paar wenige Passagen, die ich nur grob überflogen habe. Die waren aber nicht wirklich Story relevant, sondern eben nur Teil des breiten world buildings.
Am Ende bedanke ich mich bei den Tippgebern auf YouTube und bei Andi natürlich. Das war eines der ungewöhnlichsten aber auch besondersten Spielerlebnisse ever.
Nach 38 Stunden Spielzeit weiß ich nicht, ob ich da irgendwann nochmal rangehe, aber ein bisschen würde es mich schon interessieren, wie ein Durchgang als überzeugter Kapitalist oder Kommunist wäre. Man kann sogar als riesen Arschloch, als harter Säufer und Junkie oder sogar als Rassist auftreten.
Man kann sicherlich auch mit viel weniger Dialog Optionen durchs Spiel gehen. Beim ersten mal haben mich oft alle Optionen interessiert, die der Gegenüber sagen kann.
Trotz des vielen Lesens wäre ich bei einer

Jetzt läuft übrigens gerade der Soundtrack bei mir im Hintergrund.