Aufgabe 13.
Peter Cushing. Ich sehe ihn immer wieder gern. Eine großartige und ursympathische Ausstrahlung, ein Gentleman und toller Darsteller. Und mein zweitliebster Holmes.
Und er besiegte Dracula, den Hund von Baskerville und konnte Vader zurechtweisen, ohne von ihn getötet zu werden.

Der Biggels-Effekt (1986)
1985. Der junge Werbefachmann Jim Ferguson ist gerade mitten bei der Arbeit, als er urplötzlich in das Jahr 1917 springt. Dort wird wird er Zeuge eines Flugzeugabsturzes und rettet den Piloten, James Bigglesworth. Kurz darauf ploppt er wieder in die Gegenwart. Doch bei dem einen Zwischenfall bleibt es nicht. Immer wieder, wenn Biggles in Gefahr ist, wird Jim in die Vergangenheit befördert. Dann tritt Air Commodore Raymond (Peter Cushing) an ihn heran und erklärt ihm, dass Biggles Jims "Zeit-Zwilling" ist und das dieses Phänomen hervorruft. Und bei diesen Zeitsprüngen muss er ihm helfen, eine deutsche Geheimwaffe unschädlich zu machen.
Die Figur Biggles ist der Held von rund 100 Geschichten, die von den 30ern bis in die 60er hinein veröffentlicht wurden. Flieger, Held, Abenteurer. Aber bei der Verfilmung adaptierte man nicht direkt eine der Vorlagen, sondern dachte sich wohl, dass man im Fahrwasser von
Zurück in die Zukunft auf den Zeitreisezug aufspringen könnte. So wirklich klappte das nicht. Zwar ist in dem Film ständig etwas los, die Szenen in der Vergangenheit sind stimmig, einige Flugeinlagen beeindruckend, ein nach 1917 ins Getümmel geglitchter Helikopter schon irgendwie cool, aber der letzte Funke will nicht so wirklich überspringen. Der Humor funktioniert für mich hier nur bedingt. Einzig die urplötzlichen Zeitsprünge, die Jim immer mitten aus der Situation reißen, sind ganz witzig. Im Gegenzug ist der inflationär eingesetzte Song "Do you wanna be a hero" nicht so wirklich gut und nervt auch irgendwann.
Unterm Strich eine interessante Story, die durchaus unterhaltsam ist, aber der der Feinschliff fehlt in der Ausführung und etwas mehr Sicherheit in der Tonlage.