Auftragsfilme - monatliche Aufgaben

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Offline Max_Cherry

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    in der 3Sat Mediathek sind einige Erotiksachen. K.A. wie lange. Dann solltet ihr das ggf. auf Februar legen. U.a. Nymphomaniac 1+2, Pleasure und k.A. wie die anderen Titel hießen und ob die was taugen.

    Wenn Nymphomaniac zählt, habe ich auf jeden Fall schon mal einen Kandidaten ungesehen auf Blu-ray. Das wird eine harte Nummer, aber irgendwann muss er ja mal rankommen. Bei von Trier weiß man ja, was einen in der Schaffensphase erwartet.


    Offline Max_Cherry

    • Die Großen Alten
        • Show only replies by Max_Cherry
      Wollen wir das Thema "Erotikfilm" mit reinnehmen? Ich würde das dann bewusst sehr offen halten. Also Klamotte wie Dirndljagd am Kilimandscharo, Lady Chatterley, Emmanuelle, Basic Instinct, Show Girls, 9 1/2 Wochen, oder Romance XXX, wäre alles möglich.
      Wenn nachher nur 2 oder 3 Leute mitmachen, lieber nicht. Was sagt ihr?


      Ich hätte noch das ganz simple Thema "Superhelden". Kann ich das auch in den Pott werfen?

      « Letzte Änderung: 30. Januar 2026, 13:23:54 von Max_Cherry »


      Offline skfreak

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          • Show only replies by skfreak
        Ich bin für beides! Das wäre auch eine gute Aufgabe für ein HFT - dann könnten Marco und ich uns so illustre Streifen wie Simones Hausbesuche oder Mandy on Tour oder Frl. Rottenmeier reinziehen :D


        Offline Max_Cherry

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            • Show only replies by Max_Cherry
          Ach ja, am letzten Tag hab ich mein Vorhaben doch noch abhaken können:




          Guillermo del Toros Pinocchio (2022) :flix:
          In den letzten Jahren hatte ich schon die Befürchtung, dass Del Toros große Zeit vorbei ist. Doch siehe da, er kann es noch. Seine etwas abgewandelte Version von Pinocchio hat mir gut gefallen. Wie in seinen bedeutenden Werken "The Devils Backbone" und "Pan's Labyrinth", verbindet er eine phantastische Coming Of Age Geschichte mit den Schrecken von Faschismus und Krieg. Das düstere Design der Figuren und die wirklich schönen Schauplätze bietet viel fürs Auge und die emotional packende Geschichte funktioniert vielleicht sogar noch etwas besser, als im Disney Original aus den 40ern. Einen minimalen Abzug gibt es für die Handvoll Songs. In der deutsch-synchronisierten Version finde ich die nicht ganz überzeugend, vielleicht ist das im Original anders.
          Aber trotzdem mag ich den Film empfehlen. Wer Stop Motion Animationen und die phantastischen Welten des Guillermo del Toro mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
          :7.5:


          Offline Max_Cherry

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              • Show only replies by Max_Cherry
            Neuer Monat, neue Aufgabe.

            Schaue einen Film, den Du noch nicht kennst, in dem eine/r deiner Lieblingsschauspieler/innen dabei ist
            --> Ihr habt Zeit bis zum 01. März

            Das ist doch mal easy.
            Ich hab's sehr offen formuliert. Also eigentlich nur irgendeinen ungesehenen Film mit jemandem, den man sehr mag.


            Offline nemesis

            • In der Vergangenheit lebend.
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              • Videosaurus
                • Show only replies by nemesis
              Für Aufgabe 11 sollte das eigentlich passen:

              :dvd:

              Der letzte Countdown (1980)

              Bei einem Routinemanöver Gerät die USS Nimitz in ein seltsames "Unwetterphänomen". Als dieses vorüber ist, sind die zuvor in der Nähe befindlichen Schiffe verschwunden, man bekommt keinen Funkkontakt, im Radio läuft Glen Miller und Kampfflieger stoßen auf zwei japanische Zeros im Anflug. Als man einen Aufklärer zum nahe gelegenen Pear Harbor schickt, sorgen die dort gemachten Fotos für weitere Verwunderung. Dort liegen Schiffe vor Anker, die es gar nicht mehr gibt. Langsam räumt man alle Zweifel bei Seite und muss akzeptieren, dass man irgendwie im Jahr 1941 gelandet ist, unmittelbar vor dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor. Was tun?

              Dank Wichtel eine ordentliche Bildungslücke geschlossen. Ein Zeitreisefilm, der trotz der Thematik nicht auf abenteuerliches Spektakel gebürstet ist, sondern mit erfreulichem Ernst an die Sache heran ging. Ein ganz krasser Gegensatz zu einem anderen Film, den ich gestern geschaut habe (dazu später mehr). Und das werte ich sehr positiv. Es verleiht dem Film einen gewissen Realismus, der ihm gut tut. Dazu kommen die fast zu 100% echten Aufnahmen der Maschinerie, die kein Stock Fototage sind, sondern durch die Unterstützung der Marine und des Verteidigungsministeriums möglich waren. Das ist schon schwer beeindruckend. War sucks, aber die Fliegeraufnahmen waren schon verdammt cool.

              Inhaltlich macht der Film nicht zu viele Fässer auf. Die große Frage, ob man in den Krieg eingreift, dadurch aber die Zeitlinie verändert, wird zwar gestellt, die Entscheidung aber final durch äußere Einflüsse abgenommen.
              Darstellerisch sind einige Kaliber am Start, vor allem mit Douglas, Sheen und Farentino, aber viele Charaktermomente darf man nicht erwarten. Die Gesamtsituation steht ganz klar im Vordergrund.

              Eine interessante Story, eine beeindruckende Waffenschau, die einen nicht zu laut "America, fuck yeah!" ins Ohr brüllt, passende Besetzung, solide Ausführung. Hat gefallen.



              Offline Max_Cherry

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                Markus hat den Anfang mit Tombstone gemacht:

                Zitat
                [1.2., 19:46] Flightcrank: Ich muss sagen, trotz diesem wahnsinnigen Staraufgebot schafft es Tombstone bei mir nicht mal in die Top 10 der besten Western, die ich kenne. Ein ordentlicher Film aber für mehr als eine 7 reicht’s bei mir nicht.

                [1.2., 19:47] Flightcrank: Immerhin eine Bildungslücke und einen fehlenden Kurt Russell Film abgehakt.
                « Letzte Änderung: 01. Februar 2026, 20:03:37 von Max_Cherry »


                Offline skfreak

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                  Ich beginne mit Edward G. Robinson

                  The Woman in the Window  :prime:
                  Toller Streifen von Fritz Lang. Das Ende mag spalten, aber die Atmo hat mich in den Bann geschlagen


                  Offline Max_Cherry

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                    Ich beginne mit Edward G. Robinson

                    The Woman in the Window  :prime:
                    Toller Streifen von Fritz Lang. Das Ende mag spalten, aber die Atmo hat mich in den Bann geschlagen

                    Wenn es dich interessiert, die Meinung von AP, Jens und mir stehen auch noch irgendwo im Forum.


                    Offline skfreak

                    • Serienfreak
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                      Ich beginne mit Edward G. Robinson

                      The Woman in the Window  :prime:
                      Toller Streifen von Fritz Lang. Das Ende mag spalten, aber die Atmo hat mich in den Bann geschlagen

                      Wenn es dich interessiert, die Meinung von AP, Jens und mir stehen auch noch irgendwo im Forum.

                      Die Betonung liegt auf "irgendwo". Die Suche findet leider nix bei mir :( Hab nach "Woman Window" gesucht weil bei "in" zu viele Results kommen.


                      Offline Ketzer

                      • Ich lebe.Atme.Fühle!
                      • Global Moderator
                      • *****
                        • Heilung erfolgt in Schichten, braucht Zeit!
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                        Die Frau im Fenster Sascha
                        Suche nach dem Licht in der Dunkelheit, es ist da!



                        Offline skfreak

                        • Serienfreak
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                          Die Frau im Fenster Sascha

                          Bei "Die Frau im Fenster Sascha" finde ich auch nix - also scheint keiner was geschrieben zu haben von euch
                          Hab sogar nach "Die Frau bei Norma" gesucht aber auch nix gefunden :D

                          « Letzte Änderung: 02. Februar 2026, 07:53:36 von skfreak »


                          Offline ap

                          • Untoter russischer Satanofaschist aus dem Weltraum!
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                            • PARENTAL ADVISORY: Explicit Lyrics
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                            Offline Max_Cherry

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                              Christian Bale

                              Ich hab mal länger überlegt, welcher Darsteller mich in den letzten Dekaden am meisten beeindruckt hat. Wahrscheinlich kann man das gar nicht auf eine Person festlegen, aber seit 25 Jahren hat mich Christian Bale nicht einmal wirklich enttäuscht. Da kann der Film noch so verkackt haben (Amsterdam, Thor 4), Bale hat immer gut bis hervorragend abgeliefert. Wenn ich alle Filme blind, nur wegen des Hauptdarstellers schauen würde, wären das wohl die mit Christian Bale. Mir fehlten noch 7 von den 35 Filmen, an denen er seit 2000 beteiligt war. Jetzt ist es einer weniger.





                              Rescue Dawn (2006) :flix:
                              Ich habe keine Ahnung, warum es sich bisher nie ergeben hat, den zu gucken. Vielleicht hatte mich Werner Herzog abgeschreckt. Pierre hat es ganz gut auf den Punkt gebracht. Bei Herzog wirkt es oft so, als ob er einfach abfilmt, anstatt zu inszenieren. Dieser Stil passt nicht immer. Aber hier geht die Kombination aus dokumentarisch-bodenständig und spannend-unterhaltsam ganz gut auf. Zwischendurch werden einem sogar ein paar wirklich tolle Totalen der exotischen Naturkulisse geboten, die hab ich so gar nicht erwartet.
                              Die Geschichte um amerikanische Kriegsgefangene in Vietnam kommt authentisch rüber. Erstaunlicherweise gibt es zwischen den harten, unangenehmen Phasen auch immer wieder erstaunlich leicht gehaltene, fast schon komische Momente. Die kamen ebenfalls überraschend. Dieter Denglers Freiheitswille und sein Optimismus unter schlimmsten Bedingungen wirken ansteckend. Trotz des Abmagerns und der Folter, sieht man fast immer die ungebrochene Hoffnung in seinen Augen und in der Mimik. Christian Bale spielt das wieder einmal großartig und nimmt erneut krasse körperliche Veränderungen für die Rolle in Kauf. Der Einsatz ist erschreckend, aber auch beeindruckend.
                              Zum großen Knaller fehlt irgendwas, ich kann das gar nicht genau ausmachen. Trotzdem bin ich froh, den endlich nachgeholt zu haben und eine weitere Spitzenleistung von einem meiner Lieblingsschauspieler gesehen zu haben.
                              :7:
                              « Letzte Änderung: 07. Februar 2026, 01:15:44 von Max_Cherry »


                              Offline Max_Cherry

                              • Die Großen Alten
                                  • Show only replies by Max_Cherry


                                James Stewart

                                Von den alten männlichen Filmstars aus der goldenen Ära Hollywoods war mir James Stewart immer der liebste. Die Hitchcock Filme mit ihm mochte ich immer sehr. Aber noch früher habe ich "Meine Braut ist übersinnlich" und "Der Mann der Liberty Valance Erschoss" gesehen. Beides Filme, die ich mir immer wieder gerne anschaue. Später kamen dann noch tolle Filme, wie "Mein Freund Harvey", "Mr. Hobbs macht Ferien", "Die Nacht vor der Hochzeit", "Der Flug des Phönix" und "Ist das Leben nicht schön?" dazu. Jimmy Stewart spielte zwar relativ wenige verschiedene Typen in seinen Filmen, aber er hat immer ordentlich bis sehr gut abgeliefert. Er war vielleicht nicht der vielseitigste Schauspieler, aber das muss ein Filmstar auch nicht sein. Ein komplett neues Kapitel war für mich bis vor einen paar Jahren der "Westernheld" Stewart. Bis auf den oben genannten eher untypischen "Liberty Valance", kannte ich da nichts. Dank Gunther und meinem Drang, so viele Filme wie möglich mit ihm nachzuholen, bin ich da auch voll eingestiegen und bereue es nicht.
                                Von den großen Titeln fehlt mir glaub ich nur noch einer, aber auch der kommt vielleicht noch diesen Monat dran. Heute hab ich eine Blu-ray ausgepackt, die ich schon eine Weile liegen hatte:





                                Die Reise ins Ungewisse (1951) :bd:

                                Der verschrobene und leicht trottelige Wissenschaftler Theodor Honey arbeitet für einen Flugzeugherstelller. Seine Theorie beschäftigt sich mit der Materialermüdung durch Vibration. Nach einem Absturz soll er nun persönlich zur Unglücksstelle reisen und das Wrack untersuchen. Er selbst fliegt zum ersten Mal und wurde der Flugzeugbesatzung als bekannter Wissenschaftler vorgestellt. Bei einer kleinen Führung während des Fluges, stellt er fest, dass sich alle Passagiere in großer Gefahr befinden.

                                Der Film von Henry Koster (Mein Freund Harvey) hatte das Potential zum packenden Thriller in luftiger Höhe. Im Mittellteil wird es auch vorübergehend spannend, aber leider konnten sich die Macher nicht auf ein Genre einigen. Man wollte es scheinbar allen Recht machen und startet als Komödie, dazu kommt eine Vater-Tochter Geschichte und die übliche Romanze darf auch nicht fehlen. Im letzten Drittel war mir das alles leider nicht rund genug. Ein paar Ansätze haben mir aber sehr gut gefallen und trotz eines gewissen Overactings von James Stewart, war er mir hier wieder einmal sehr sympathisch.
                                Die Thematik fand ich anfangs sehr interessant und spannend. Von dem Stoff könnte ich mir sehr gut ein Remake mit Priorität auf dem Thrillerpart im Flugzeug vorstellen.

                                :6.5:
                                « Letzte Änderung: 07. Februar 2026, 01:15:59 von Max_Cherry »


                                Offline Elena Marcos

                                • a.k.a. Dirk
                                • Moderator
                                • *****
                                  • Come on in ... hahahahahahahahahah
                                    • Show only replies by Elena Marcos
                                  Frostbite (2005)

                                  - oh man. Was hab ich mir angetan? Ich wollte eine Komödie mit Traci Lords (in einer Nebenrolle) - und was habe ich bekommen? Wahscheinlich einer der fünf schlechtesten Filme, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Es geht um einen Volltrottel, der auf eine Snowboard-Akedemie kommt und sich behaupten muss. Es gibt den Konflikt zwischen Reich und Arm - der Ausbilder ist ein Armytyp für Sozialhilfeempfänger, bei den Armen gibt es den "Schwarzen" weisen Typen, der die gefährliche Goat-Abfahrt geschafft hat usw.
                                  Der Film ist nicht lustig, er ist strunzdumm und voll UNLUSTIG. Einzig Traci Lords als Naomi (von Naomibucks Coffee) hat ein paar halbwegs lustige Szenen, der Rest ist eher so lustig, dass man sich die ganze Zeit mit einem Hammer auf den Kopf hauen möchte.
                                  Die ultra-beschissene Synchro der deutschen Fassung gibt dem Film den Rest - ein Alptraum der schlimmsten Sorte. Dreck ist noch geschmeichelt.

                                  Ich gebe 1 von 10 - nur wegen Traci.

                                  "Wir laufen keinen Trends hinterher, wir SETZEN welche!"


                                  Offline Max_Cherry

                                  • Die Großen Alten
                                      • Show only replies by Max_Cherry

                                    Offline Max_Cherry

                                    • Die Großen Alten
                                        • Show only replies by Max_Cherry
                                      Okay, davon muss ich mir den Trailer angucken. 😁

                                      Ich hab nur Clips gefunden, das sieht ja grauselig aus.


                                      Offline Max_Cherry

                                      • Die Großen Alten
                                          • Show only replies by Max_Cherry


                                        Jackie Chan

                                        Ich hab zwar in der Jugend nicht so unglaublich viele Filme mit ihm gesehen, aber Jackie gehörte trotzdem schon immer zu meinen Lieblingshelden im Fernsehen. Um so cooler ist es, dass ich scheinbar immernoch ein paar von seinen besseren Filmen vor mir habe. Viele der Hong Kong Produktionen, haben für meine westlichen Augen gewöhnungsbedürftige Passagen. Aber wenn die Kampfszenen rocken und einzelne Storyelemente oder lustige Einlagen gut funktionieren, drücke ich gerade bei JC-Filmen schon mal ein Auge zu. So auch bei meiner heutigen Erstsichtung.





                                        Action Hunter (Dragons Forever, 1988) :dvd:

                                        Erstaunlich, aber den hab ich anscheinend noch nie gesehen und auch einzelne Momente kommen mir nicht bekannt vor. Zunächst hat mich der Anfang etwas irritiert. Das wirkt wie ein ernster Gangsterfilm und ein Gerichtsdrama. Jackie als Anwalt sieht man nicht alle Tage. Im Mittelteil dominieren dann zwei Romanzen mit schwülstiger Musikuntermalung. Ein paar nette Comedy Einlagen lockern das Ganze zum Glück regelmäßig auf. Und Jackies Love Interest Nancy (Pauline Yeung) ist unglaublich hübsch und super sympathisch. Die schau ich mir gerne an. So weit, so unspektakulär.
                                        ABER alle paar Minuten werden Sammo, Yuen und Jackie von der Leine gelassen. Die Action reißt es nochmal richtig raus. Spätestens wenn Benny Urquidez noch dazukommt und so viel Kajal drauf hat, wie Tante Erna, steigt der Martial Arts Spaß nochmal an. Unterm Strich wird hier ein wilder und teils etwas seltsamer Genremix geboten, in dem Jackie Chan gar nicht unbedingt der große Sympathieträger ist. Es ist fast schon ein bisschen schade, dass Nancy auf seine plumpen, humorlosen Chauvi-Anmachen reinfällt. Das ist meine Sicht von heute, vielleicht hätte ich das anders gesehen, wenn ich den Film in jüngeren Jahren gesehen hätte.
                                        Da ich den Film trotz der genannten Eigenarten und Macken, phasenweise sehr unterhaltsam fand, bin ich schlussendlich relativ versöhnlich. Es gibt klasse Fights, und ein furioses Finale mit beeindruckenden Stunts. Der Schauplatz erinnerte mich sehr an das Ende von "Eastern Condors", sogar Yuen Wah hat hier wieder ein paar coole Kicks ausgepackt.
                                        :7:
                                        « Letzte Änderung: 07. Februar 2026, 15:19:02 von Max_Cherry »


                                        Online Sing-Lung

                                        • Hat Elefanten im Garten
                                        • Die Großen Alten
                                          • Festen som aldrig tar slut...
                                            • Show only replies by Sing-Lung
                                          Jackies Rolle ist hier tatsächlich etwas anders ausgelegt als in seinen anderen Filmen. Eher ein Chauvi-Arsch, der ja sogar die Gangster vertritt als Anwalt.


                                          Offline Max_Cherry

                                          • Die Großen Alten
                                              • Show only replies by Max_Cherry
                                            Jackies Rolle ist hier tatsächlich etwas anders ausgelegt als in seinen anderen Filmen. Eher ein Chauvi-Arsch, der ja sogar die Gangster vertritt als Anwalt.

                                            Gut, ich dachte schon, ich bin alleine damit.


                                            Offline nemesis

                                            • In der Vergangenheit lebend.
                                            • Die Großen Alten
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                                              Aufgabe 13.

                                              Peter Cushing. Ich sehe ihn immer wieder gern. Eine großartige und ursympathische Ausstrahlung, ein Gentleman und toller Darsteller. Und mein zweitliebster Holmes.
                                              Und er besiegte Dracula, den Hund von Baskerville und konnte Vader zurechtweisen, ohne von ihn getötet zu werden.

                                              :bd:

                                              Der Biggels-Effekt (1986)

                                              1985. Der junge Werbefachmann Jim Ferguson ist gerade mitten bei der Arbeit, als er urplötzlich in das Jahr 1917 springt. Dort wird wird er Zeuge eines Flugzeugabsturzes und rettet den Piloten, James Bigglesworth. Kurz darauf ploppt er wieder in die Gegenwart. Doch bei dem einen Zwischenfall bleibt es nicht. Immer wieder, wenn Biggles in Gefahr ist, wird Jim in die Vergangenheit befördert. Dann tritt Air Commodore Raymond (Peter Cushing) an ihn heran und erklärt ihm, dass Biggles Jims "Zeit-Zwilling" ist und das dieses Phänomen hervorruft. Und bei diesen Zeitsprüngen muss er ihm helfen, eine deutsche Geheimwaffe unschädlich zu machen.

                                              Die Figur Biggles ist der Held von rund 100 Geschichten, die von den 30ern bis in die 60er hinein veröffentlicht wurden. Flieger, Held, Abenteurer. Aber bei der Verfilmung adaptierte man nicht direkt eine der Vorlagen, sondern dachte sich wohl, dass man im Fahrwasser von Zurück in die Zukunft auf den Zeitreisezug aufspringen könnte. So wirklich klappte das nicht. Zwar ist in dem Film ständig etwas los, die Szenen in der Vergangenheit sind stimmig, einige Flugeinlagen beeindruckend, ein nach 1917 ins Getümmel geglitchter Helikopter schon irgendwie cool, aber der letzte Funke will nicht so wirklich überspringen. Der Humor funktioniert für mich hier nur bedingt. Einzig die urplötzlichen Zeitsprünge, die Jim immer mitten aus der Situation reißen, sind ganz witzig. Im Gegenzug ist der inflationär eingesetzte Song "Do you wanna be a hero" nicht so wirklich gut und nervt auch irgendwann.

                                              Unterm Strich eine interessante Story, die durchaus unterhaltsam ist, aber der der Feinschliff fehlt in der Ausführung und etwas mehr Sicherheit in der Tonlage.


                                              Offline JasonXtreme

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                                                Den hab ich wohl mal gesehen, aber erinnere mich da grob an fast nix
                                                Einmal dachte ich ich hätte unrecht... aber ich hatte mich geirrt.


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                                                    • Show only replies by Max_Cherry
                                                  Ich kenn den auch nicht. Hat sich irgendwie nicht ergeben.