Divinity https://www.ofdb.de/film/370529,Divinity/Originaltitel: Divinity
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2023
Regie: Eddie Alcazar
Der Wissenschaftler Sterling Pierce hat sein Leben dem Streben nach Unsterblichkeit gewidmet und die Bausteine für ein bahnbrechendes Serum namens „Divinity" entwickelt, das ewige Jugend verspricht. Sein Sohn Jaxxon (Stephen Dorff) setzt das einst gut gemeinte Vorhaben seines Vaters in die Realität um. Doch die Menschheit wird durch die Droge, deren wahre Herkunft geheimnisumwittert ist, völlig pervertiert. Jaxxon nutzt diesen Umstand schamlos aus, weshalb sich nicht nur eine Gruppe der letzten fruchtbaren Frauen, angeführt von der entschlossenen Ziva (Bella Thorne), gegen ihn stellt, sondern auch mysteriöse Zwillingsbrüder seine Vorherrschaft beenden wollen…

Wow!! Vorab habe ich ja gehört das der Film spalten wird, und das glaube ich gerne... Ich für meinen Teil bin auf der Seite derer die ihn abfeiern!

Vor Allem der Look ist beeindruckend, ich will nicht sagen das der Film "alt" aussieht, aber "retro" auf jeden Fall. Allein schon dieses verwaschene, leicht unscharfe schwarz-weiß in dem der Film gedreht wurde lässt ihn älter aussehen als er ist. Wie ein dreckiger, staubiger Sin City, und durch die abgehobene und triste SF-Kulisse kann ich auch den Vergleich mit Eraserhead nachvollziehen. In mindestens einer Szene kommen schön oldschoolige Stop-Motion-Effekte zum Einsatz, ich kann mich gar nicht daran erinnern wann ich dergleichen zuletzt in einem modernen Film gesehen habe. Die Welt die da entworfen wird ist bizarr und irgendwie leicht postapokalyptisch, bzw. prä-apokalyptisch. Dazu kommt die Körperästhetik einer Leni Riefenstahl, die die Dekadenz der dort beschriebenen Gesellschaft vorzüglich in Szene setzt.
Die Handlung scheint, wenn man im Nachhinein darüber nachdenkt, eigentlich ziemlich einfach zu sein, und doch wird man ohne Vorwarnung mitten hinein in eine Story geworfen bei der man erstmal aufpassen muss, um mit zu kommen. Es wird auch nicht viel erklärt, manches erschließt sich einem während er Handlung, anderes bleibt offen und frei interpretierbar. Erklärungen werden bewusst vorenthalten, wodurch vieles im Diffusen bleibt. Der Film ist Kunst und Mindfuck, wenn David Lynch "Frankenstein" verfilmt hätte könnte das in Teilen ähnlich aussehen. Ich finds toll!

Ich bin mir sicher der ist was fürs Forum hier, auch wenn er spalten wird...
DIVINITY - (Trailer) Steven Soderbergh Presents A Film by Eddie Alcazar Sundance 2023