Jonathan Janz - Veil

Bei einem Spaziergang zu zweit verschwindet Johns Sohn, direkt nachdem er um eine Häuserecke gelaufen war. Spurlos. Doch dabei bleibt es nicht. Weltweit häufen sich ähnliche Ereignisse, tausende Leute verschwinden ohne Spur. Zunächst passiert das nur nachts, im Dunkeln, doch nach und nach auch tagsüber und immer häufiger. Die Leute schweben erst einige Meter hoch in die Luft oder werden nach hinten gerissen und sind plötzlich nicht mehr zu sehen, wie durch unsichtbare Portale gezogen. Schließlich passiert es sogar in Innenräumen, man ist nirgends mehr sicher.
Nachdem auch Johns Frau und Tochter verschwunden sind, trifft er auf eine Gruppe Leute, von denen einer einen Autounfall hatte, nachdem er plötzlich Dinge sehen kann, die normaler menschlicher Sicht verborgen bleibt. Die Gruppe glaubt, dass sie durch einen chirurgischen Eingriff dieses Phänomen auch in anderen hervorrufen können. Sie haben damit tatsächlich Erfolg und können danach sowohl die Aliens als auch deren Portale sehen. Und sie beschließen, ihre vermissten Familienmitglieder zurück zu holen.
Janz kreiert da eine glaubhafte und furchtbare Welt, in der natürlich die Aliens nicht die einzige Bedrohung bleiben, sondern auch andere Menschen schnell zum Feind werden, gegen die man sich zur Wehr setzen muss.
Das hat mir gut gefallen. Da könnte man einen schönen Film draus machen. Es wird nie langsam oder langweilig, sondern bleibt immer actionreiche Unterhaltung.