S.A. Cosby - King of Ashes

Roman ist ein sehr erfolgreicher Investmentberater. Er ist nach dem Tod seiner Mutter schon vor geraumer Zeit aus seiner Heimat geflüchtet, in der der Rest seiner Familie ein gut laufendes Krematorium betreibt. Als sein Vater nach einem Unfall im Krankenhaus im Koma liegt, kehrt er zurück, um diesen zu besuchen und der Familie eine Zeit lang behilflich zu sein.
Leider muss er feststellen, dass sein Bruder Dante sich in eine gefährliche Situation verwickeln liess. Er hat sich von einem Dealer-Clan eine größere Menge Drogen besorgt, die er verkaufen wollte. Er hat sich dafür aber den falschen Partner ausgesucht, der ihn hintergangen hat und das Zeug verschwinden liess, weswegen der Clan es jetzt auf ihn abgesehen hat.
Roman versucht nun, bei den Gangstern die Schulden seines Bruders langsam zu begleichen und sich durch seine finanziellen Kenntnisse als ein wichtiger Helfer zu platzieren, während er hinter den Kulissen nach und nach mit Hilfe eines zwielichtigen Bekannten auch dafür sorgt, dass der Clan dezimiert wird.
Das war nun der erste Cosby, der mich nicht so ganz umgehauen und begeistert hat, wie die anderen zuvor. Hat sich der Effekt langsam abgenutzt? Cosby greift einfach immer wieder zu denselben Mitteln und Mechanismen und vieles, was man hier liest, kommt einem aus den bisherigen Werken sehr bekannt vor. Immer noch gut, aber nicht mehr so packend und hochspannend wie die bisherigen Bücher. Vieles sieht man einfach schon kommen.
Sehr schön: Ein gewisser Ike Randolph hat einen kleinen Auftritt beim Rasen Mähen.
